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Amys Welt verlinkte Oh Joy! und ich fand diesen Hersteller einen Bericht wert. Der Name „Joy“ kommt nicht vom englischen Wort für „Freude“, sondern vom Namen Joy Deangdeelert Cho:

The Oh Joy blog covers inspiration & design with a focus on home accessories, textiles, and fashion. Updated 2-3 times a day, the site reaches up to 30,000 readers daily and an average of 560,000 page views per month. Founder and editor of Oh Joy, Joy Deangdeelert Cho is a graphic designer and blogger who worked with numerous fashion clients in New York before launching her own business, Oh Joy! She now designs textiles, packaging, and branding for clients in the fashion and food industries and sells her stationery line nationwide […]

Die Dame hat nicht nur beeindruckende Zugriffszahlen auf ihrem Blog, sondern auch mehr als 100.000 Follower bei Twitter @ohjoystudio. Als Designerin entwirft sie die Notizbücher, die ihr unter ohjoy.com findet also nur nebenbei. Darunter sind aber schöne Exemplare wie das „Things to Note“ Dot Notebook:

„Things to Note“ Dot Notebook – (4.5” x 6.5”) with scalloped edges – and 72 lined pages – A playful dot pattern adorns the canvas-like covers of this travel-sized notebook. Perfect for jotting down favorite things, ideas and inspirations.[…]

Die Bücher kosten knapp 14 US $ und werden scheinbar nur innerhalb der USA verschickt. Hier ein paar Screenshots der Seite.


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Kategorie: Oh Joy!  Tags: ,

Via Amys Welt surfte ich auf die Seite von Old School Stationers. 2003 startete Brian Reed mit Amy Sylvester in Washington eine Serie von Grußkarten, die gleich Erfolg hatten. Nun produzieren sie auch Notizbücher:

Our Journals have arrived! Our quaint hand made journals are filled with 100 sheets of cotton fiber writing paper. Each journal is conveniently sized at
4 1/4″ wide x 6 1/4″ long and has a thin elastic strap fastener. Available in two collections. […]

Aktuell findet ihr nur eine kleine, feine Auswahl an Büchlein, aber für die Zukunft sind weitere angekündigt. Das schöne Retrodesign würde sicher auch in Deutschland Abnehmer finden.


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Kategorie: Old School Stationers  Tags: ,

Der Designer Ryan Jones stellt bei behance seine Designarbeit für die Firma New Leaf Paper aus San Francisco vor: New Leaf Paper Retail Products.


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New Leaf Paper stellt Papierprodukte aus recycletem Papier her:

The mission of New Leaf Paper is to be the leading national source for environmentally responsible, economically sound paper. We supply paper with the greatest environmental benefit while meeting the business needs of our customers. Our goal is to inspire — through our success — a fundamental shift toward environmental responsibility in the paper industry.

Um den Einsatz für die Natur zu unterstreichen, läuft auf jeder Seite der Homepage im Kopf der Seite ein Zähler mit, wieviele Bäume eingespart wurden, wieviel Wasser und wieviele Treibhausgase. Die Auswahl an Notizbüchern ist nicht so riesig, aber es sind auch ein paar schöne Bücher dabei, wie etwa das Small Lined Journal, 3.5×5.5:

Made with 100% Recycled paper, this little journal can be home to your next big idea! * 100% Recycled * Processed Chlorine Free * Elastic Closure * Ribbon Place-holder * 64 Lined Sheets

Im schön gemachten Onlineshop könnt ihr euch durch die günstigen Produkte klicken und nach Büchern stöbern. Für einige von euch dürfte auch die Kategorie „Productivity“ interessant sein. Hier noch ein paar Screenshots der Seite:


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Kategorie: New Leaf Paper  Tags: ,

„Seltene Geräte“ gibt es im amerikanischen Onlineshop von Rare Device, über den ich durch notebookstories aufmerksam wurde. Neben Notizbüchern gibt es auch interessante Visitenkarten oder witzige Lernkarten wie die A-Z Animal Flashcards.
Wenn ihr den Shop im Internet besucht, müsst ihr auch in den anderen Kategorien stöbern, damit ihr alle Bücher findet. So sind z.B. die Beautiful Blue Books & Cards nicht in der Kategorie „notebooks“ zu finden.


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Sicher macht ihr auch oft Listen in euren Notizbüchern und vielleicht wendet ihr sogar meine Notizbuchregeln, speziell die für Listen geeignete Notizbuchregel 3 – Erledigungszeichen / GTD signs. Listen können zu vielen Zwecken eingesetzt werden und sie werden auch von bekannten Persönlichkeiten eingesetzt, so dass es sich auch lohnt, sie auszustellen.
Leser Jan schickt mir einen tollen Link zur Webseite der Ausstellung Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists‘ Enumerations from the Archives of American Art. Ihr müsstet allerdings nach Washington:

Exhibited in Washington, D.C. at the Lawrence A. Fleischman Gallery. February 5 to September 27, 2010. This exhibition celebrates a common document–the list–as a key to the lives of some of the most celebrated artists of the last two centuries. There are hundreds of thousands of lists in the Archives of American Art. This exhibition includes 40 intriguing examples from Leo Castelli’s to-do lists to Oscar Bluemner’s illustrated list of works of art. […]

Auf der Webseite gibt es einige Beispiele für Listen aus unterschiedlichen Jahren, und nicht wenige davon wurden in Notizbüchern erstellt. Selbst wenn ihr die Ausstellung nicht sehen werdet, lohnt ein kurzer Blick auf die Vielfalt der Listen.


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Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Meine Leserin Mia hat mir eine tollen Bericht von ihrem Buchbindekurs geschickt, den ich heute als Leserbericht veröffentlichen möchte. Den Kurs hat sie in New York absolviert. Danke an Mia für die Erlaubnis, den Bericht zu veröffentlichen und die Bilder zu verwenden! Mia hat das Wort:

Naja, kaufen kann man dieses Notizbuch nicht. Aber nachmachen! Doch obwohl man die meisten benötigten Werkzeuge in jeder gut sortierten Bastelschublade findet, empfehle ich dringend einen Kurs. Ich habe einen während meines Aufenthaltes in New York City im Center for Book Art besucht. An einem einzigen Samstag erhielt man nicht nur Einblick in die traditionelle Buchbinderei sondern konnte sogar sein eigenes Buch herstellen. Zudem lernte ich bei dieser Gelegenheit auch noch spannende Menschen kennen. Von der Modedesignerin, die gerne ihr Portfolio von Hand binden wollte, bis zum Kalligraphie- und Schriftensammler. Jetzt liegt natürlich New York nicht gleich um die Ecke, doch ähnliche Kurse gibt es auch in Europa. In der Schweiz etwa bei der allseits bekannten Migros Klubschule aber auch in zahlreichen privaten Buchbindereien.


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Der Kurs hiess „Link-Stitch Trough a Covered Spine“. Das heisst, mein Buch hat einen flexiblen Einband und eine Bindung, die durch einen steifen Rücken hindurch geht. Die auf dem Rücken sichtbare Naht sieht bei näherer Betrachtung aus, wie gehäkelt. Die einzelnen Seiten wurden für die Unter- und Oberkante mit der Maschine geschnitten und anschliessend die Längskante von Hand mit dem Falzbeil in die richtige Form gerissen, was dem Buch zusätzlich einen handgemachten „Touch“ verleiht (Eine Schneidmaschine hat nun sicher nicht jeder zuhause, aber mit sorgsamer Auswahl des Ausgangsformat des Papiers ist sie auch nicht unbedingt notwendig). Acht Blatt bilden einen Bund und das Buch hat 7 Bünde, also total 224 Seiten, wenn ich mich nicht irre… aber auf jeden Fall genug. Verwendet wurde ein sehr schönes, gräulich-braunes Papier mit einer leichten Maserung.


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Die sieben Bünde werden von Hand durch den Rücken hindurch gebunden. Was besonders für Anfänger den Vorteil hat, dass das Papier kaum einreissen kann. Zudem finde ich, sieht es sehr hübsch aus, weshalb ich auch extra eine zum Rücken kontrastierende Farbe für den Faden verwendet habe. Mein Rücken ist mit einem feinen Wildleder bezogen und der Einband besteht aus einem handgeschöpften Papier mit Prägung. Das Schöne an der Technik, die ich in dem Kurs gelernt habe, ist, dass diverse Materialien verwendet werden können. Wichtig ist, dass der Rücken auf der Innenseite schön flach gearbeitet werden kann und dass der Einband flexibel ist. Danach ist man in der Gestaltung frei. Eine Teilnehmerin hat sogar die Nähte kreuzweise auf dem Rücken angeordnet, was mir zwar nicht gefällt, aber auf jeden Fall ausgefallen und individuell ist. Mein Buch hat zusätzlich eine Klappe, um die Seiten zu schützen und auf den Rücken habe ich ein zum Faden passendes Samtband geleimt, welches das Buch zusammenhält.

Wozu ich es verwenden werde, weiss ich allerdings nicht. Bisher habe ich mich noch nicht getraut, etwas reinzuschreiben :o)


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Danke an Mia für den Bericht! Ich freue mich immer über Zusendungen eurer Artikel und Rezensionen. Gerne verlinke ich auch auf die Artikel in eurem Blog. Wenn ihr also Lust habt, zum Notizbuchblog beizutragen, freue ich mich auf eure Mail!

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Eine meiner Fundgruben (designerblog.it) berichtet dieser Tage über Book City Jackets, cover illustrate per libri da viaggio. Es geht um papierne Bucheinbände, die man sich nachkaufen kann. Hersteller ist Book City Jackets.
Sie erinnern mich an die japanischen packpapierartigen Einbände, mit denen Bücher oder Mangas eingepackt werden. Ich hatte mir in Tokio vor ein paar Jahren ein Manga gekauft – das wurde sofort an der Kasse in einen Papiereinband eingeschlagen: der wurde aber live gefaltet! Ähnliches passierte mir mit einem Roman. In der U-Bahn haben die meisten Leser derart eingebundene Bücher. Alles in allem wird so eine Art Privatsphäre in dieser menschenvollen Stadt gewahrt.
Die Einbände von Book City Jackets sind zudem nett bedruckt.

Book City Jackets are updated versions of the classic paper bag book cover. We turn books into a new kind of affordable art that can be displayed on bookshelves and coffee tables, in cafes and classrooms, on planes and trains . . . anywhere people bring their books. Our covers are off-set printed on recycled kraft paper in downtown New York and “fold-to-fit” almost any book. A Book City Jacket isn’t just beautiful — it also protects from spilled drinks and prying eyes and provides a convenient space to doodle and jot down notes.

Sie werden also aus Recyclingpapier hergestellt und können durch einfaches Falten an verschiedene Buchformate angepasst werden. In der Gallery der Seite findet ihr viele Fotos dieser Einbände. Finde ich eine nette Idee – vielleicht auch für Notizbücher. V.a. wenn man öfter mal seinen Einband wechseln möchte. Witzige Idee; frage mich, warum hier noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Oder kennt ihr eine entsprechenden Hersteller in Europa?


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Kategorie: Einband  Tags: ,

Die Idee erinnert mich an re-cover: bei notebookstories fand ich im Artikel Journal Covers Made from Old Billboards, der mich zur Seite Freakin’Billboard brachte:

FREAKIN’BILLBOARD was created after the priorities of two college acquaintances, Ann Archibald Stark and Beth Shoemaker Mast, changed. […] FREAKIN’BILLBOARD is not a business but an evolving creation by two people looking for possibility and finding it.

Da wurden also zwei Damen arbeitslos und kamen auf die Idee Plakate (Billboards) zu recyceln. Daraus machen sie nun Taschen und Notizbucheinbände:

The Freakin‘ Journal (8W x 10.75H) – The Freakin‘ Journal has a waterproof durable cover with a ribbon bookmark. It can be reused with any standard size composition book.

Eine Übersicht über die Bücher findet ihr hier. Hier ein Beispiel für ein Buch, das Freakin’Journal

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© Freakin’Billboard

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Kategorie: Einband  Tags: , ,

In Cynthia Niklas großartigem Journaling Arts Blog habe ich mit Begeisterung den Artikel Revolver Journal: A Notebook with Multiple Personalities. Sie berichtet darin von den Notizbücher der New Yorker Firma Revolver Bound Books:

While there have been many advances in papermaking and printing over the course of the last century, bookbinding has remained largely unchanged, until now. The RevolveR revolutionizes the ancient art of bookbinding. This versatile, high-quality journal is built using the innovative, patent pending Revolver Binding Technique which allows the journal to turn inside out and back again around a floating spine, revealing the surprise of a second folio – actively demonstrating that there are indeed two sides to every story.

Die Bücher haben ein interessantes Bindesystem, das ein – nun ja – Wenden des Inhaltes ermöglicht. Das Buch wird von einem magnetischen Verschluss gehalten. Hier ein Video zum Buch, das das Vorgehen zeigt (am besten direkt bei YouTube anschauen):

Die Bücher sind mit 21 US $ für 64 linierte Seiten und 64 Blankoseiten recht teuer. Sie bestehen aus „100% recycled paper“ und der Einband ist „cover material by Ecological Fibers Inc.“. In Cynthias Artikel findet ihr einen ausführlichen Erfahrungsbericht und einen Schreibtest mit verschiedenen Stiften auf dem recycelten Papier.

Hier ein Screenshot der Homepage des Herstellers:


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Kategorie: Revolver  Tags: ,

Über einen Tweet von @piktografika fand ich den Artikel Two More Crude Moleskine Popups. Der Autor ist Jim Woodring, ein Künstler aus Seattle in den USA. In seinem Artikel gibt es zwei Fotos seines Notizbuchs, auf dem Popup Kunst zu sehen ist, die er in seinem Notizbuch gebastelt hat. Unten ist eines der Fotos zu sehen. Weitere Beispiele findet ihr im Artikel The Well-Rubbed Moleskine in seinem Blog.


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© Jim Woodring

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