Wenn man etwas erreichen will, dann braucht man Ziele. In Habits, not resolutions: Chase goals you can control plädiert der Autor dafür, sich eine Gewohnheit oder ein System anzugewöhnen, um ein Ziel zu erreichen, weil das viel wirksamer sei. Er bezieht sich dabei auf den Artikel The case for having no goals in your life: Why it might lead to more success and happiness. Dort heißt es als Zusammenfassung:

[…] Goals can provide direction and even push you forward in the short-term, but eventually a well-designed system will always win. Having a system is what matters. Committing to the process is what makes the difference. […]

Doch was sind nun die Unterschiede zwischen Zielen und Gewohnheiten und wie kann mir das helfen. Der Autor des zweiten Artikels gibt verschiedene Beispiele, hier zwei davon:

[…] If you’re a writer, your goal is to write a book. Your system is the writing schedule that you follow each week.
If you’re a runner, your goal is to run a marathon. Your system is your training schedule for the month. […]

Es geht also darum, das Ziel zu haben und dann regelmäßig daran zu arbeiten. Die Regelmäßigkeit ist unerlässlich und vielleicht sogar wichtiger als das Ziel selbst. Er nennt auch noch drei andere Gründe, warum Ziele angeblich nicht ausreichen, um Dinge zu erreichen: Ziele machen unglücklich, Ziele haben keinen Langzeiteffekt und Ziele vermitteln den Eindruck, dass man über Dinge die Kontrolle hat, über die man nicht wirklich die Kontrolle hat.

Ein interessanter Artikel, der inspiriert und das eigene Zielsetzen und Tun in ein anderes Licht rückt.

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Die Aktion von BIC, über die ich in Spannend: auf der Suche nach der globalen universalen Handschrift berichtet hatte, hat etwas von einem Zeichensatz, der der Durchschnitt verschiedener Handschriften ist. Einen ähnlichen Ansatz, nur mit klassischen Zeichensätzen, hat Moritz Resl mit seinem “Average Font”:

[…] This experiment shows what a font would look like if it consisted of all typefaces installed on my system. I wrote a little application that would draw every character from a to z using every single font with a low opacity. In total there are over 900 typefaces in my library. I didn’t exclude the ugly ones. […]

Das Ergebnis seht ihr auf seiner Homepage und in diesem vimeo Video:

Average Font from Moritz Resl on Vimeo.

via design milk

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Deutschland ist bei der WM 2014 in Brasilien schon im Halbfinale. Da passen die Sigel conceptum Schwarz-Rot-Gold Notizbücher natürlich perfekt zur Fandeko. Ich habe die Bücher ja einzeln an euch verlost und habe demnach drei Gewinner gezogen: Lisa, Jana und Angela.

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Gut 60 Teilnehmer hatte die Verlosung des X17 A5 quer für Querdenker. Leider konnte nur ein Kommentar gewinnen – und das war dieses Mal der Kommentar von Valeska. Glückwunsch zu diesem wertvollen Gewinn!


© mit freundlicher Genehmigung X17 A5+

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Vor einigen Tagen schon endete die Verlosung in Besondere Schreibwaren von meinnotizbuch.de. Gewonnen haben Christina und Beatrice. Glückwunsch an die Gewinnerinnen!

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Normalerweise würde ich hier ja keine Supportfragen posten, aber in diesem Fall hört sich die Geschichte kritisch an, so dass ich eine Ausnahme machen möchte. Ein Leser schreibt:

[…] Hatte meinen Echo-Pen an PC angeschlossen. Im Livesribe Destop Programm erschien Hinweis neues Update aufspielen. Dies geschah doch plötzlich stürzte windows 7 ab. Nach Neustart erhielt ich folgende Meldung:

Kritischer Fehler: Livescribe Destop muss beendet werden. Kontaktieren sie den Kundendienst.

Dies habe ich versucht zu machen. Bisher keine Antwort.

Nun mache ich mir Gedanken, was ist mit meinen bereits gespeicherten Notitzbüchern bei einer Neuinstallation? […] Beim support von Livescribe bekomme ich auf Deutsch keine richtigen Antworten. Vor Jahren hatte ich einen Herrn der mir dann auch in deutscher Sprache helfen konnte.

Es gibt auch keinen richtigen Block um weiter zu kommen.

Vielleicht wissen Sie wer mir helfen könnte. [...]

Hat jemand von euch eine Idee, was man da tun kann? Danke für eure Infos in den Kommentaren.

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Kategorie: Allgemein  Ein Kommentar

Im Crowdsourcing Blog las ich von einem Projekt der Kugelschreiberfirma BIC. the BIC Universal Typeface Experiment. Die BIC Kugelschreiber sind euch sicher ein Begriff. BIC hat davon nach eigenen Angaben bisher mehr als 100 Milliarden hergestellt. Das ist ein großer Beitrag zum Erhalt der Handschrift. Nun fragen sie sich:

[…] This made us wonder: if there’s a universal pen, could we create a universal handwriting? With your help, we are trying to find out. […] This experiment allows individuals from all over the world to contribute their handwriting. A specially developed algorithm then calculates an average, allowing us to merge contributions into a single, ever-changing and always evolving typeface. [...]

Der Gedanke: BIC gibt die Zeichen vor, die jeder Beitragende nachzeichnet und einschickt. Diese Schriften werden dann alle übereinander gelegt und BIC berechnet daraus so eine Art “Durchschnitt aller Handschriften”, “Universal Typeface” eben. Witzige Idee, die die ganze BIC und Handschrift-”Community” aktiviert.
Auf der schön gestalten Webseite kann man Infos abrufen und sich zur Teilnahme überreden lassen. Interessant auch der Bereich “Explore”, wo man Buchstaben nach Kategorien gefiltert anschauen kann, etwa nach Geschlecht (schreiben Frauen das F anders als Männer) oder nach Alter.

Wer beitragen will, muss das übrigens digital tun! Die Buchstaben werden nämlich digital gezeichnet. Das ist natürlich blöd, wenn man keinen entsprechenden Stift für Touch-Bildschirme hat und grenzt den Nutzen für die analoge Handschriftgemeinde wieder stark ein,

Laut Crowdsourcing Blog soll die universale Handschrift, so sie denn ermittelt wurde, für alle als digitale Schriftart zur Verfügung gestellt werden.

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In der Karrierebibel las ich Macht der Gewohnheit: 10 Routinen, die Sie voranbringen. Gleich auf Platz 1 der 10 Routinen, die einen voranbringen, steht das Notieren!

[…] Regelmäßige Notizen – Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Gedanken, Ideen, Fragen und wichtige Informationen aufzuschreiben. Umfangreiche Notizen sind kein Zeichen von Vergesslichkeit sondern helfen Ihnen dabei, Ihre Kreativität zu entwickeln und wichtige Informationen im Blick zu behalten. Und oft bringt der Vorgang des Aufschreibens einen wichtigen Prozess oder die Weiterentwicklung einer Idee in Gang. […]

Auch die anderen 10 Punkte sind eine gute Inspiration, wie immer bei der Karrierebibel.

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Leserin Ines schrieb mir eine Mail, weil sie das Thema Sketchnotes begeistert. Sie hat auf ihrem Blog eine Anleitung zu “Sketchnotes lernern” erstellt. Falls ihr Interesse am Thema habt, schaut mal rein.


© mit freundlicher Genehmigung, Ines Schaffranek.

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Wie oft habe ich schon getwittert “Notizbücher sind Avantgarde”? Ich weiß es nicht. Bestätigt sehe ich mich bei Artikeln zu Stift und Papier, wenn diese in amerikanischen Tech-Blogs erscheinen. So neulich wieder geschehen bei TheNextWeb in Does your to-do list make you sad? Here’s how to change that. Der Autor erzählt von seiner Erfahrung mit digitalen Aufgabenlisten und wie diese ihn einfach irgendwann überfordert haben. Und was macht der gute Mann? Nein, er schreibt nicht eine neue App, was die übliche Reaktion amerikanischer Technologiefreaks ist, sondern:

[…] I switched back to something I used throughout grade school – a pen and a notebook. […]

Erst mit Papier und Stift hatte er das Gefühl, die Kontrolle über sein Tun zurückzugewinnen:

[…] When I started writing my to-dos down on paper, I felt a sense of control. […]

Er zitiert etwas Literatur, nach der zu viele geöffnete Apps und Software die eigene Leistungsfähigkeit reduzieren, weil sie Aufmerksamkeit beanspruchen, auch wenn sie nur im Hintergrund laufen. Und wenn man permanent (wie ich auch) im digitalen Raum arbeitet, ist die Trennung der Selbststrukturierung (analoge Welt) vom Arbeitsraum (digitale Welt) sehr hilfreich. Im Artikel heißt es

[…] Each tab or app you have open is a form of interruption. Moving your to-do list to a different medium from where you do work helps separate it from your working memory. […]

Und zuguterletzt hilft Papier, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren:

[…] Writing your to-do list on paper has it’s limits, but that’s not always a bad thing. Researchers at Princeton and UCLA recently found that taking notes by hand versus on a laptop helped students retain more information because taking notes forces you to actively listen and decide what’s important. […]

Die zitierte Studie findet sich unter The Pen Is Mightier Than the Keyboard. Die knappe Zusammenfassung:

[…] In three studies, we found that students who took notes on laptops performed worse on conceptual questions than students who took notes longhand. […]

“longhand” heißt “mit der Hand” bzw. “Handschrift”. Außerdem betont er, dass das Abhaken der Aufgaben eine tolle Motivation ist, wie er auch mit dem Vortrag Teresa Amabile: Track Your Small Wins to Motivate Big Accomplishments belegt.

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