Tag-Archiv für » Selbstorganisation «

Die eigenen Gewohnheiten zu protokollieren kennt man ja mittlerweile aus Bullet Journals und diversen digitalen Apps. Neulich bin ich über die Growth-Box von Printed Dreams gestolpert. Die Growth-Box ist eine Sammlung von A4 und A5 Blöcken, die bei der eignen Selbstorganisation helfen sollen. Es gibt verschiedene Blöcke wie etwa den Gewohnheitstracker, den Block für tägliche Dankbarkeit für Tagespläne oder Projektpläne. Es gibt die Blöcke in drei verschiedenen Paketen, die sich in der Anzahl der gelieferten Blöcke unterscheiden – das alles für Preise zwischen ca. 30-70 EUR.
Besonders viele Infos gibt es auf der Seite nicht, aber wenn man sich die Bilder anschaut, dann bekommt man einen guten Eindruck von den Layouts. Vielleicht könnt ihr euch auf der Seite ein paar Anregungen holen oder ihr findet die Blöcke an sich schon nützlich.

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Wie ihr vielleicht wisst, wohne ich in Karlsruhe. In der regionalen Karlsruher Sonntagszeitung habe ich neulich einen Artikel zu einem Onlinekurs hier an der Uni Karlsruhe (KIT) gelesen, der im Open Courses Programm angeboten wird: Abhaken statt Aufschieben – Der Prokrastinations-MOOC zum effizienten Handeln. Der Kurs kann von jedem Interessierten nach einer Registrierung kostenlos absolviert werden – und man kann jederzeit damit starten. Die Registrierung ist schnell erfolgt, auch wenn man den Login nach der Registrierung erst nach Scrollen in der Seite findet. Leider sind online vor und nach der Registrierung nur wenig Informationen zum Kurs zu finden.
Im Artikel stand, dass der Kurs vom Arbeitsbereich Angewandte Psychologie und dem Zentrum für mediales Lernen am KIT entwickelt wurde. Es gibt wöchentliche Videos und Aufgaben, die einem helfen sollen, die eigene Verhaltensweise zu hinterfragen, um etwa herauszufinden, was einen selbst Aufgaben aufschieben lässt. Weiter wird berichtet, dass der Basiskurs aus sechs Einheiten bestehe, nach deren erfolgreichem Absolvieren man Vertiefungskurse auswählen kann.

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Der Artikel How to write a to-do list that won’t hurt your productivity stammt zwar aus dem Jahr 2014, enthält aber ein paar interessante Gedanken dazu, wann To-Do-Listen nichts bringen oder sogar schädlich sind. Die folgenden Punkte werden im Text als Probleme genannt, die ihr mit ToDo-Listen haben könntet:

  • zum einen können große To-Do-Listen einen lähmen, weil die Anzahl der Aufgaben zu groß ist
  • wenn die Aufgaben zu unscharf sind und Teile einer größeren Aufgabe sind, dann könnte es sein, dass man die große Aufgabe alleine durch das Aufschreiben als erledigt ansieht, und sich nicht mehr ausreichend wirklich darum kümmert. Dazu wird auch eine Studie zitiert und im Text heißt es:

Writing down many non-specific tasks on a to-do list acts as the perfect proxy to such fantasies. It allows you to fantasize about successfully completing hard tasks and gives you permission to mentally indulge in this thought. It is instant gratification, but you haven’t really accomplished anything.

  • Wenn eure Liste nicht priorisiert ist, ihr also nicht vorher festlegt, was zuerst getan werden muss, dann müsst ihr euch ständig entscheiden. Das reduziert im Tagesverlauf generell eure Fähigkeiten, Entscheidungen zu treffen – und dann habt ihr keine Energie mehr die wirklich wichtigen Entscheidungen zu treffen
  • wenn eure Aufgaben zu unkonkret formuliert sind, scheint das dazu zu führen, dass man sie weiter nach hinten schiebt.

Aus alle den Negativbeispielen werden dann Tipps für das Erstellen von To-Do-Listen bzw. Aufgaben gegeben, die im Prinzip die Umkehrungen der Punkte oben sind. Also: kurze Listen mit klarer Reihenfolge, konkrete Aufgaben (Action Items) beschreiben und immer nur eine Aufgabe nach der anderen angehen.

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Den RSS Feed des Blogs Scription habe ich schon seit Jahren abonniert – jedenfalls kommt es mir so vor. Umso verwunderter bin ich, dass ich beim Suchen im Notizbuchblog nichts zu Chronodex gefunden habe. Denn Patrick Ng, der von Hong Kong aus das Blog schreibt, hat Chronodex sozusagen erfunden. Worum geht es?

Chronodex ist eine Methode, den eigenen Tag zu organisieren. Dazu hat er eine Visualisierung für die 24 Stunden des Tages entwickelt und diese über die Jahre perfektioniert. Er stellt sogar regelmäßig die Chronodex-Seiten zum Download (Link im oben verlinkten Artikel, inkl. einer Anleitung zum Ausdrucken).

Die X17 Zeitkreise scheinen vom Prinzip her verwandt zu sein, aber die freie Mindmap-artige 24-Stunden Visualisierung scheint mit kreativ und inspirierend zu sein. Vielleicht eine Methode, die ihr dieses Jahr mal ausprobieren wollt. Oder habt ihr schon Erfahrungen damit?

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Gestern gab es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) einen Artikel über „Planer“, die „Bücher des Lebens“. Die Autorin Jennifer Wiebking führte viele Planer auf, die Leser des Notizbuchs schon kennen. Leider kann ich den Artikel (noch) nicht im Netz finden und kann ihn daher nicht verlinken. Daher hier ein paar Fundstücke und Fakten aus dem Artikel:

  • die Vielzahl der verschiedenen Planer für Spezialthemen (Kinderwunsch, Glückskalender, Finanzplaner, etc). führt zu dem schönen Satz: „… Zeige mir deinen Planer, und ich sage dir, wie dein Leben läuft“
  • die Autorin kauft sich seit zwölf Jahren alle paar Monaten ein Moleskine …
  • interessant ist eine Analyse von Volker Junge​blut (Geschäfts​füh​rer des Verban​des der PBS- Marken​in​dus​trie). Er sagt, dass zuerst Moleskine da war, dann kamen viele andere Notizbuchhersteller und der letzte Trend, der zu einem Schub geführt habe, sei das „dotted paper“, also punktkariertes Papier als Lineatur gewesen. Interessant, das war mir nicht bewusst
  • „Bei Juniqe mach​ten Termin​pla​ner und Notiz​bü​cher … 60 Prozent des Umsat​zes aus.“
  • 2020 gab es „… mehr als 100000 verkauf​te Ein-Guter-Plan-Exem​pla​re …“
  • am Ende ist sich die Autorin nicht sicher, wieviele der gekauften Notizbücher, Planer und Tagebücher überhaupt beendet werden. Ihr Fazit „… welche Bücher von den vielen Planern über​haupt been​det werden, steht auf einem ande​ren Blatt Papier.“

Solle ich den Artikel online noch finden, werde ich ihn nachträglich hier verlinken. Info: ihr müsst nicht versuchen, den folgenden Screenshot zu vergrößern, ich habe ihn unleserlich gemacht.

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Erstmal frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe, ihr seid gut in das Jahr 2021 gestartet. Es ist mal wieder Zeit für gute Vorsätze, auch wenn ich der Meinung bin, gute Vorsätze kann man das ganze Jahr über haben und auch immer sofort damit anfangen, sie umzusetzen. Neulich habe ich irgendwo einen Hinweis auf To-Do-Listen gelesen, in denen man Dinge notiert, die man nicht mehr tun möchte, also eine Not-To-Do-Liste – ich kann aber die Quelle nicht mehr finden. Vielleicht war es auch hier im Blog: 2013 hatte ich im Blog einen kurzen Hinweis auf Stop-Doing-Listen gegeben. Sind diese Liste vielleicht ein Weg, sich die guten Vorsätze zu merken, die das Abgewöhnen einer schlechten Angewohnheit beschreiben? Also sowas wie: „Weniger Alkohol trinken“ würde auf der Not-To-Do Liste „Alkohol trinken“.

Ich denke, man sollte sich die Vorsätze und generell To-Dos so notieren, dass sie in eine Liste passen, also entweder To-Do oder Not-To-Do. Viel wichtiger finde ich aber, dass die Aufgaben, mit denen man sich eine Verhaltensänderung antrainieren möchte, jeden Tag in der Liste auftauchen. Nur dann kann man durch tägliches Abhaken ein Fortschrittsgefühl erzeugen, also ein Erfolgserlebnis.

Ich frage mich, ob die positive oder negative Formulierung einer Aufgabe generell einen psychologischen Effekt hat, einfach schon durch die Nutzung positiver oder negativer Sprache?

Wie auch immer: nehmt euch nicht zu viel auf einmal vor. Startet lieber mit einem guten Vorsatz und fokussiert auf diesen, bis euch die Verhaltensänderung zur Gewohnheit geworden ist. Nehmt euch dann erst den nächsten Vorsatz vor. Erfahrungsgemäß überfordert man sich selbst, wenn man zu viele Dinge gleichzeitig in Angriff nimmt.

Photo by Eric Rothermel on Unsplash
 

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Die Startnext Crodfunding Kampagne Flowbook hatte ich euch schon vorgestellt. Jetzt ist das Projekt auch auf den anderen Crowdfunding Seiten verfügbar:

Und im X17/X47 Blog wird mittlerweile auch über das Projekt berichtet und bei Youtube stellt Moritz das Projekt vor.

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Neulich las ich den Artikel The Case Against To-Do Lists (and What to Use Instead), der mich an meine eigene Arbeitsweise erinnert. Meine alten Aufgabenregeln kennt ihr sicher noch. Ich habe tatsächlich auch immer noch eine Aufgabenliste, mit der ich in erster Linie meine privaten Aufgaben erledige. Im Job gehe ich ganz anders mit den Aufgaben um: ich trage sie als Termine im Kalender ein. Und genau das ist es, was der Autor im Artikel oben vorschlägt.

Keeping a schedule seems simple, yet most people don’t do it (or don’t do it correctly). They plop a meeting or two onto their calendar and leave the rest of it blank. A better approach is to use what psychologists call “setting an implementation intention,” a fancy term for deciding what you’re going to do and when you’re going to do it.

Planning in advance how you intend to spend your time is the only way to know the difference between traction (what you said you would do) and distraction (anything else)

https://forge.medium.com/be-a-schedule-builder-not-a-to-do-list-maker-396096a7486a

Dadurch, dass man sich einen Termin (und seien es nur 15 oder 30 min, aber auch 60 min oder mehr) in den Kalender einträgt, erzielt man den Effekt, den man „Umsetzungsabsicht“ nennt. Dadurch geht man so eine Art Selbstversprechen ein, dass man die Aufgabe dann erledigen will. Es hat außerdem den netten Effekt, dass man sieht, ob man genug Zeit für all die anstehenden Aufgaben hat. Der Nachteil ist, dass der Kalender bei vielen Aufgaben schnell sehr voll wird – v.a. im Büro, wenn die Kollegen eine freie Lücke suchen.
Zudem codiere ich die kleinen Termine farblich – zwei Farben reichen mir: eine für „sehr wichtig, nicht verschieben“ oder „nicht so wichtig, kann ich auch verschieben“.

Vielleicht sollte ich diese Vorgehensweise in einem zukünftigen Update meines E-Books als neue Aufgabenregel einführen?

Der Autor des Artikels oben ist übrigens kein geringerer als Nir Eyal, den ihr vielleicht als Autor des Buches „Hooked“ kennt.

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Im letzten Post hatte ich das Flowbook angekündigt. Jetzt ist die Kampagne online, allerdings bei Startnext und nicht bei Kickstarter wie ursprünglich gedacht. Obwohl ihr noch mehr als 30 Tage unterstützen könnt, ist schon mehr als die Hälfte des Fundraising-Ziels erreicht. Das Buch scheint also sehr gut anzukommen. Bei Startnext heißt es:

Mit dem FlowBook organisierst Du Deinen Alltag in nur 3 Minuten so, dass Du Deine Lebensziele erreichst. Dafür besteht das FlowBook aus drei Teilen:
Das Aufgabenbuch, mit dem Du Dich täglich auf drei wichtige Dinge konzentrierst; die Zielekarte, mit der Du Dir klarmachst, wofür Du eigentlich lebst; und das Zielebuch, mit dem Du definierst, wo Du wirklich hinwillst.
Das Beste daran: Im Vergleich zu anderen Selbstmanagement-Konzepten brauchst Du beim FlowBook keine initiale Vorbereitung, denn das FlowBook setzt da an, wie du heute lebst. Von dort führt es dich ganz automatisch in ein tägliches Handeln, mit dem Du deine Lebensziele erfüllst und das Unwichtige sein lässt.“

Ab 29 EUR könnt ihr unterstützen! Hier findet ihr die Kampagne: https://www.startnext.com/flowbook

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Neulich durfte ich Moritz kennenlernen, der gerade auch ein Buch (Werbelink) geschrieben hat. Er plant zur Zeit zusammen mit X17 eine Kickstarter Kampagne, um ein spezielles Notizbuch zur Selbstorganisation zu finanzieren: das Flowbook.

Ich darf noch nicht zu viel verraten, aber so viel sei gesagt: mit dem Buch könnt ihr eure täglichen Aufgaben planen und es hilft euch gleichzeitig eure Lebensziele im Auge zu behalten. Dazu soll es bestimmte Einlagen geben.

Sobald die Kampagne online ist, werde ich natürlich berichten.

Hier vorab ein paar Fotos, die Moritz mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

(C) mit freundlicher Genehmigung Moritz Gomm
(C) mit freundlicher Genehmigung Moritz Gomm

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