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Wer einen Mac hat und seine Notizen gleichzeitig analog und digital parat haben möchte, für den könnte der paperium Stift interessant sein.

Überall arbeiten, ohne Laptop, mit Papier und Stift. Der Digitale Stift erfaßt und speichert jedes Wort, jeden Punkt und jeden Strich. Mit nur einem Klick später die im Stift gespeicherten Daten per Bluetooth™ an Deinen Mac™ senden. Aus der mitgelieferten paperium™ Software in alle gängigen Vektor- und Pixelformate exportieren und weiter bearbeiten. Seiten und Bücher organisieren, archivieren, durchsuchen – einfach und schnell.


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Grafik © paperium (TM).

Wer sich jetzt schon freut, dass er mit dem Notizbuch seines Vertrauens loslegen kann, der wird leider enttäuscht, denn man benötigt ein bestimmtes Papier mit einem Punkteraster, an dem sich der im Stift eingebaute Scanner orientiert. Die Punkte sind aber nicht auf jeder Seite gleich! Jede Seite hat ein eigenes Punktemuster, so dass sogar erkannt wird, auf welcher Seite was geschrieben wurde. Die entsprechenden Notizbücher kosten im Onlineshop 29 EUR!
Die Lösung scheint bei den Kunden nicht schlecht anzukommen, denn aktuell ist das Starter Kit im Onlineshop ausverkauft.

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Durch den Tweet von @HeyErica bin ich auf den Artikel 75+ Moleskine Creative Cover Designs gestoßen. Der Autor hat seine Fundstücke aus dem Web zusammengetragen: ein Sammelsurium ein Einbänden von gedruckt bis gezeichnet, von einfach bis aufwendig. Es braucht seine Zeit, bis man die Seite bis zum Ende durchgescrollt hat …


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Kategorie: Einband  Tags:

Freund der Notizbuchkunst? Freund außergewöhnlicher Ideen? Dann wird mal einen Blick in die Seite lookatbook.com! Beim Klick auf das Buch der Startseite öffnet sich ein neues Browserfenster mit einer Flash Applikaktion, über die das Projekt präsentiert wird. Um was geht es?

For thirty-six weeks, a sketchbook was sent in random order between four artists: two in Brooklyn, two in Belfast.
Every Wednesday, one participant would receive book. In order to maintain schedule, it was sent out the following Monday, giving each artist five days to complete a spread in response to the one that preceded it.
A small portion of each entry extends on to the following page. Beyond this, there was no communication between the artists concerning the content of book during its making.
book’s first trip across the Atlantic was on 2 June, 2003. Its final trip was on 2 February, 2004. By the time it was completed, book had travelled over sixty thousand miles.


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Wie so oft sind die einfachen Ideen die besten. Wenn Sie dann noch so professionell auf einer Webseite präsentiert werden wie hier, dann ist das natürlich wunderbar. Das Besondere an diesem (bereits abgeschlossenen) Kunstexperiment ist tatsächlich die anschließende Präsentation. Alle Seiten können online angeschaut werden:


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Zudem gab es eine Ausstellung in schön hergerichteten Ausstellungsräumen. Sogar die Ausstellung kann man online „erwandern“. Im Online Shop gibt es eine Reproduktion und Drucke des Buches zu kaufen. Etwas Kleingeld sollte man allerdings mitbringen.

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Ich war die letzten Tage unterwegs und deshalb gab es auch keine neuen Blogeinträge. Dafür habe ich in meinem Notizbuch aber eine Menge interessanter Themen für neue Artikel gesammelt.
Heute möchte ich nun mit einer losen Serie starten, die ich „Sonntagsidee“ nennen werde. Die Serie soll Verwendungsmöglichkeiten von Notizbüchern aufzeigen, die jenseits von Hacks und dem weiten Feld der Notizbuchkunst kreativen Umgang mit Notizbüchern zeigen. Heute möchte ich mit einem Thema starten, das v.a. frischgebackene Eltern bewegt:

Sonntagsidee 1: Kinderentwicklungstagebuch

Ein Kinderentwicklungstagebuch (wie ihr sicher schon bemerkt habt, mag ich sperrige Wörter) dokumentiert in freier Form die Entwicklung eines Kindes. Dabei muss man gar nicht unbedingt die 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern anwenden, sondern kann das tägliche Grundchaos, das ein Kind ins Leben bringt, direkt im Stil der Einträge zum Ausdruck bringen. Eine Datumsangabe ist aber ein Muss, idealerweise mit einer Altersangabe – dann muss man später nicht rechnen. Aus meiner Sicht ist es ideal, wenn man pro Kind ein eigenes Notizbuch anlegt; dann kann man das Buch dem Kind später auch einfacher weitergeben (wäre doch ein prima Hochzeitsgeschenk: eine Kiste mit Notizbüchern). Das Format ist egal, wichtiger ist der Inhalt. Im Laufe der Zeit wird man womöglich mehr als eines brauchen. Was könnte in so einem Tagebuch stehen?

  • Schon vor der Geburt anfangen, Erlebnisse aufzuschreiben und ggf. Ultraschallbilder einkleben + kommentieren
  • Umrisse der Hand alle paar Monate zeigen sehr schön die Größenentwicklung des Kindes. Dabei legt man die Hand des Kindes auf eine leere Seite und versucht siemit einem Bleistift nachzuzeichnen. Bleistift ist ideal, da man die Kleinen in der Regel nicht dazu bewegen kann, still zu halten und dann schonmal ein Stift übers Papier schmiert. Oder einfach während des Schlafes zeichnen. Alternative, aber komplizierter: Umrisse des Fußes
  • besondere Erlebnisse und lustige Vorkommnisse stichwortartig oder in Prosa festhalten in einer Art, dass man später die Situation auch nachvollziehen kann
  • die ersten Worte, gerne auch regelmäßig. Ab einem Alter von einem Jahr zum Monatsende jeweils eine Seite mit den Wörtern des aktiven Wortschatzes
  • die Besucher des ersten Geburtstages oder noch besser: handschriftliche Grußworte der Gäste ; erweiterbar auf alle Geburtstage und bei den ersten Kindergeburtstagen direkte Kommentare oder Bilder der Kleinen
  • nach einem Besuch im Park oder dem Spielen in der Wiese / dem Wald Blätter und Blumen einkleben
  • ab dem zweiten Lebensjahr die ersten Zeichnungen direkt vom Kind im Notizbuch anfertigen lassen; immer mal wieder alle paar Monate oder alle halbe Jahr
  • lustige Versprecher oder Dialoge festhalten; besonder beliebt: falsch angewandte, falsch oder unvollständig ausgesprochene Wörter

Bei dem Thema wird es sicher noch viel mehr Ideen geben – habt ihr welche, die für andere interessant sein könnten? Oder gar Tipps aus eigener Erfahrung?

Notizbücher
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Dies ist übrigens eine Auswahl meiner eigenen Notizbücher.

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Kategorie: Sonntagsidee  Tags: , ,

Aus der Idee MSK von Moleskine könnte man viel mehr machen. Was ist MSK?
Man nehme eine Webseite, auf der man die Notizbuchseite individuell gestalten kann. Etwa durch Aufteilung der Seite in verschiedene Sektionen oder durch Vorlagen, die bestimmte Inhalte vorformatieren. Dann lasse man die Webseite eine Vorlage generieren, die man ausdrucken und in sein Notizbuch kleben kann. Fertig ist MSK. Es ist sogar möglich eigene Kalender etwa aus Google Calendar über das iCal Format zu importieren und zu drucken. Zudem kann man sein Adressbuch im .msk oder .vcf Format improtieren.
Wie das alles funktioniert, beschreibt das folgende Schaubild:

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© Moleskine

Wer nicht über den Onlineassistenten gehen möchte, kann sich verschiedene Vorlagen auch als PDF herunterladen: dazu gibt es eine Seite mit Vorlagen in verschiedenen Formaten.
Wenn man die Vorlage online erzeugt oder heruntergeladen hat, dann druckt man sie aus, schneidet die Seiten aus dem Ausdruck und klebt sie in sein Moleskine. Die passen aber sicher auch in andere Notizbücher.

Eingangs erwähnte ich, dass man aus der Idee mehr machen könne. Hier ein kleines Brainstorming:

  • Warum die erzeugten Vorlagen nicht On-Demand drucken, binden und versenden? Gerne auch als Einzelanfertigung
  • Multiplikatoren schaffen: es wäre doch gigantisch, wenn eine globale Community von Notizbuchabhängigen Vorlagen erzeugen und mit anderen teilen würde. Dann könnte man etwa berufsgruppenspezifische Vorlagen schaffen
  • Ideen für berufsgruppenspezifische Vorlagen: SCRUM Anwender, Reisenotizbücher (mit Karten aus OpenStreetMap), Bücher für Lehrer, Bücher für Musikfans, Bücher für Literaturfans, …
  • Das Einbinden des Kalenders könnte man dazu nutzen einen ganzen Jahreskalender zu drucken, der mit individuellen Terminen wie Geburtstagen vorausgefüllt ist
  • Die Vorlagen könnten farbig oder S/W gestaltet sein
  • Die Vorlagen könnten in verschiedenen Schriftarten gehalten sein oder eine Art Themeing erfahren – etwa indem man die Vorlage in HTML beschreibt und dann mit CSS verschiedene Styles anwendet

Findet sich denn niemand, der sowas – womöglich Moleskine-unabhängig – umsetzen kann? Oder ist es zu teuer in der Herstellung? Es muss ja kein Hardcover Einband sein, sondern vielleicht so eine Art Notizbuch wie die brillanten Field Notes Bücher.

Habt ihr auch Ideen, was man daraus alles machen könnte? Das Brainstorming ist eröffnet …

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Der Artikel Renegade Craft Fair Finds bei notebookstories.com erinnert mich an die Idee von re-cover.de: Tyler Bender (etsy Shop) stellt Notizbücher aus recyceltem oder altem Material her. Seine kleine Manufaktur beschreibt er so:

TYLER BENDER BOOK CO. is a one-person workshop specialized in building blank notebooks from vintage and recycled materials.

Die Notizbücher sind mit recyceltem Papier (blanko) ausgestattet. Für den Einband verwendet er fast alles, was man zu einem Cover verarbeiten kann:

Cover and inside materials chosen by the customer may be anything new or used, including but not limited to: souvenir t-shirts, upholstery, wallpaper, a concert poster, an old book cover, scrap paper, junk mail, your own artwork… the sky is the limit


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Kategorie: Einband  Tags:

Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen. Da die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Notizbuchregel 9 – Zeichnungen sind erwünscht

Zeichnungen sind erwünscht – ich verwende meist DIN A6 oder DIN A5 Notizbücher. Da bleibt Platz für Zeichnungen, aber nicht für flächige Diagramme wie Mindmaps – mit denen stößt man schnell an Grenzen. Zeichnungen machen das Notizbuch lesbar, lockern auf und geben dem Inhalt einen etwas abenteuerlichen Charme.

Müsig zu erwähnen, dass Zeichnungen auch Kunst sein können – und Notizbuchkunst gibt es da draußen wie Sand am Meer. Auch wer zeichnerisch/künstlerisch nicht so begabt ist, sollte keine Hemmungen haben, ob Schülerin oder Profi, das spielt keine Rolle.
Zeichnungen können technischer Natur sein oder Abläufe verdeutlichen, simple gemalte Pfeile oder Schnörkel am Seitenrand sein,Gekritzel zum Zeitvertreib oder einfach nur ein Austoben beim Ausprobieren von Stiften. Auch ein schnelles Bild mit wenigen Strichen sagt manchmal mehr als tausend Worte.


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Heute Mittag hatte ich über instructables.com geschrieben, einer DIY Seite. Soeben finde ich ideacus, ein Dienst, bei dem jeder seine Ideen veröffentlichen kann. Eine kurze Suche bringt einige Notizbuch-bezogene Artikel zu Tage, unter anderem ein Thema, mit dem ich mich im Blog schon lange mal befassen wollte: das Notizbuch als Werkzeug des kreativen Schreibens.
Im Artikel Morning Pages [the Jim version] beschreibt Jim wie er sein Notizbuch jeden Morgen mit den sogenannten „Morning Pages“ füllt:

On the first page I give myself permission to simply journal and reflect on my life and the past day.

On the third page I develop thoughts and ideas to what could (hopefully) become a workable non-fiction piece.

On the second page I explore a short story or dialogue between characters or something “fiction” related.

Jim ist der Meinung, dass Schreiben der beste Weg ist, Ideen festzuhalten und seine Kreativität zu entwickeln. Er hat ein Buch über The Artist’s Way gelesen und das darin beschriebene „Werkzeug“ der Morning Pages benutzt, deren Anwendung so beschrieben wird:

In order to retrieve your creativity, you need to find it. I ask you to do this by an apparently pointless process I call the morning pages […] Morning Pages are three pages of longhand, stream of consciousness writing, done first thing in the morning. There is no wrong way to do Morning Pages– they are not high art. They are about anything and everything that crosses your mind– and they are for your eyes only.

Man soll also jeden Morgen drei Seiten mit den eigenen Gedanken füllen; falsch machen kann man dabei nichts, hier zählt nur der Vorgang des Schreibens. Wer mehr darüber wissen möchte, kann den englischsprachigen Artikel als PDF (16 Seiten) lesen.

Hört sich nach einer Art morgendlichem Unterbewusstseins-Brainstorming an – gefällt mir. Hat jemand von euch schon einmal mit einer solchen Methode gearbeitet?
Den ein oder anderen positiven Kommentar findet man im Netz …

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instructables.com ist eine typische Seite der DIY (Do-It-Yourself) Community:

Instructables is a web-based documentation platform where passionate people share what they do and how they do it, and learn from and collaborate with others. The seeds of Instructables germinated at the MIT Media Lab as the future founders of Squid Labs built places to share their projects and help others

Wie nicht anders zu erwarten gibt es dort auch eine große Zahl von Notizbuch Hacks, wie etwa Moleskine Notebook Moods: der Artikel beschreibt, wie man sein Notizbuch mit einem Stifthalter, einem Reitersystem und einer interessanten Variante eines Bleistiftspitzers versehen kann.
In die Kategorie „Wie bastele ich mir einen Einband selbst“ fällt der Artikel Moleskine Paper Cover Mod, in dem beschrieben wird, wie man die schwarzen Einbände mit buntem Papier – etwa mit Blumenmuster – aufpeppen kann.

Der einfachste Einstieg ist eine Suche nach dem Begriff „Moleskine“ direkt auf der Seite. Dann kommt eine große Liste interessanter Hacks. Jeder Hack ist im Detail per Fotoserie dokumentiert, so dass man gleich einschätzen kann, was auf einen beim Basteln zukommt.

Instrcutables
© by instructables

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France Belleville ist in meinem Alter und kann scheint das Umziehen zwischen Europa und den USA zu mögen. In Ihrem Blog wagonized veröffentlicht sie Bilder ihrer Zeichnungen, von denen es auch eine ganze Reihe in Notizbüchern gibt. Als Mitglied von MOLE_X_12 (s. auch MOLY_X – Künstler bloggen ihre Notizbuchkunst) könnte sie dem ein oder anderen ein Name sein.


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Ihre Moleskine Bilder finden sich auch auf flickr. Die präzisen Zeichnungen mit den realistischen Schattierungen sind wirklich wunderbar.


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