Archiv für » 2010 «

Leser Franz schickte mir vor einigen Tagen den Link auf lasergravur-berlin.de, die viele Produkte lasergravieren können, darunter natürlich auch Notizbücher. Nun ist die Idee nicht neu, wie treue Leser wissen (s. dazu auch Gelaserte Notizbucheinbände selbst gestalten). Neu ist die Information zu den Einbänden, die graviert werden:

Da Moleskineprodukte PVC und Vinyl in den Einbänden haben, wird davon abgeraten diese zu gravieren, da bei der Lasergravur Toxine entstehen, welche schädlich für die Personen in der Nähe des Gravursystems sind und auch auf das Lasergravursystem selber einen negativen Effekt haben. Aus eben diesen Gründen haben wir ein Notizbuch im Angebot, welches sich von Moleskineprodukten nur marginal unterscheidet. Der Einband unserer Notizbücher besteht aus PU-Leder und ist somit gravierbar. […]

Ich habe keine Ahnung, ob die Geschichte mit den Schadstoffen stimmt. Ein graviertes Buch kann selbst gestaltet werden und kostet 25 EUR. Das gestalten erfolgt aber nicht interaktiv am Bildschirm, was sehr schade ist. Man muss eine Vektorgrafik oder Rastergrafik hinschicken.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Einband  Tags:

heise online berichtet in E-Books lesen sich langsamer als gedruckte – aber nicht viel von einer Studie des Usability Papstes Jakob Nielsen, den die Webdesigner unter euch sicher kennen: iPad and Kindle Reading Speeds.
Ich weiß nicht, inwieweit man die Ergebnisse mit 32 Leuten als repräsentativ nennen kann, aber das Ergebnis ist doch interessant.

[…] The iPad measured at 6.2% lower reading speed than the printed book, whereas the Kindle measured at 10.7% slower than print. However, the difference between the two devices was not statistically significant because of the data’s fairly high variability. […] Thus, the only fair conclusion is that we can’t say for sure which device offers the fastest reading speed. In any case, the difference would be so small that it wouldn’t be a reason to buy one over the other. […] But we can say that tablets still haven’t beaten the printed book […]

Mir persönlich geht es auch so: ich lese analog sehr viel schneller als digital, v.a. im Vergleich zwischen PC und Tageszeitung. Das diagonale Schnelllesen in einer gedruckten Tageszeitung ist für mich durch kein noch so tolles digitales Format am PC oder gar dem iPad (habe ich mir angeschaut, s. Warum wir Notizbücher nutzen) zu ersetzen. Was mir am analogen Lesen ebenfalls sehr gut gefällt: man liest eher auch Artikel zu Themen, die man im Internet nie angeschaut hätte. In der digitalen Welt filtert man die Ergebnisse sehr schnell auf das eigene Interessensgebiet und liest selten Artikel zu Themen, die außerhalb der eigenen Wahrnehmung liegen. Gründe: 1) man sucht nicht danach. Wie auch? Man weiß ja nicht, was man suchen soll. 2) Selektive Aufmerksamkeit: Artikel zu einem Thema, das einen interessiert, verlinken meist auch Artikel, die ähnliche Themen haben. Das passiert mit einer Tageszeitung nie!

Soweit zum Lesen. Doch was ist mit dem Schreiben? Kann man Notizen schneller analog erfassen als digital? Und kann man die alten Notizen analog schneller lesen als digital? Meine persönliche Erfahrung: es fällt schwerer in einem Stapel Notizbüchern nach einer bestimmten Seite zu suchen als digital. Lesen geht aber viel schneller und – analog zum Lesen in einer Zeitung – man stolpert über Themen, die man längst vergessen hätte und die einen spontan wieder inspirieren.

Was sind eure Erfahrungen?

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: schreiben  Tags: , , ,

Wer eine Nähmaschine bedienen kann und sich gerne einen Stoffeinband für sein Notizbuch basteln möchte, kann sich die Anleitung von Keyka Lou anschauen, die mir @Sternengarten geschickt hat.
Neben einer Matieralliste gibt es viele Fotos, die Schritt für Schritt durch die Produktion führen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Einband  Tags: ,

Einige von euch haben mich auf die Juli-Aktion von Manufactum aufmerksam gemacht, die allerdings – soweit ich das weiß – nur in den Warenhäusern (Berlin, Frankfurt, Hamburg, München) läuft. Manufactum hat in einem Lager 8000 Notizbücher aus den 60er und 70er Jahren entdeckt. Insgesamt 2,8 Tonnen Bücher in 250 verschiedenen Ausführungen. Nun werden die Bücher kiloweise in den Läden abverkauft. Das Kilo kostet 19 bzw 12 EUR, je nach Buchtyp.

Leider habe ich noch keine Fotos. Falls einer von euch Bücher kauft, freue ich mich über eine Mail!

Danke an Eric für den Scan!

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kurzmeldungen

Rag&Bone berichtet über die fantastischen Werke von Yvette Hawkins. Sie stellt Buchkunst her, in dem sie Bücher faltet und zu Zylindern formt. Auf ihrer Homepage findet ihr viele Bilder und einen Link auf ihr Blog. Reinschauen lohnt unbedingt!


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Kunst  Tags:

Häufig gelangen Anregungen auf verschlungenen Wegen zu mir. Den Hinweis auf den Online Shop Bertine aus Berlin fand ich durch Zufall in einem Tweet von @lissielove. Notizbücher sind nur ein Teil des Shop Inhaltes. Die angebotenen Bücher bewegen sich zwischen 4 EUR und 20 EUR – und sie haben sehr bunte, eher verspielte Einbände. Ungewöhnlich sind die Bücher mit dem Birkenholzeinband, wie das Howdy y’owl!:

[…] Notizblock mit 75 Blättern aus 100% recycletem Papier. Deckel und Rücken aus Birkenholz. Größe: ca. 7,5×11,5cm. Dieses Produkt verbindet hochwertige Handarbeit und detailverliebtes Design mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein. Es besteht aus umweltfreundlichem FSC-zertifiziertem Holz und Papier, das CO2-frei mit Soja-Tinte bedruckt wurde […]

Ich habe auf Anhieb keinen Hinweis darauf gefunden, aber diese Bücher mit Holzeinband scheinen die Bücher der Marke Night Owl Paper Goods zu sein. Ich hatte vor einigen Wochen darüber berichtet.
Schade, dass man die Notizbücher nicht alle auf einer Seite anschauen kann. Ihr müsst im unteren Teil der Seite blättern.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Webseiten  Tags: , , ,

Ich weiß, es hört sich verrückt an, aber es gibt tatsächlich ein Regal in Hundeform: Reservoir Dog bookshelf. Es wurden leider nur acht Exemplare gefertigt. Wer einen haben möchte, müsste sich beeilen. Den Entwurf findet man bei india mahdavi (unter furniture – shelves). Dort gibt es auch noch andere Regale zu bestaunen.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Regale  Tags:

Bei YouTube findet ihr brandneu ein Video zu einer Fernsehsendung im Saarländischen Rundfunk, in der gezeigt wird, wie ein X47 produziert wird. Da seht ihr auch Matthias Büttner. Am besten schaut ihr euch das Video direkt bei YouTube an:

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: X17 / X47  Tags:

Oh So Beautiful Paper berichtet über Scallop Table Numbers, die man bei etsy findet. Es gibt sie in verschiedenen Formen und Layouts und das erste, was mir beim Anblick einfiel: die wären doch was als Cover für ein Notizheft? Damit kann man das Buch im Cover verschönern und gleichzeitig nummerieren. Alternativ kann man die Tischnummern auch einfach als Sitzplatznummerierung verwenden, wofür sie eigentlich gedacht sind.


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Fundstücke  Tags:

Leser @2666de empfiehlt mir Papirum. Der Laden befindet sich Barcelona … und online gibt es nur einige Fotos zu sehen. Aber falls mal jemand von euch dort vorbeischaut, freue ich mich auf Fotos und einen Erfahrungsbericht!


Zum Vergrößern bitte klicken

Ähnliche Artikel in der gleichen Kategorie:


Kategorie: Läden  Tags: ,