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Bei Spoon & Tamago gab es die Tage zwei tolle Berichte zu Bücherregalen aus Japan. Falls ihr nicht wisst, wie ihr eure Notizbücher unterbingen sollt, dann schaut euch doch mal die Artikel shobon bookstand by S.O.Y. Labo und Student Work | Kyoto University of Art and Design an.

In shobon bookstand by S.O.Y. Labo wird ein Buchregal bzw. ein Buchständer von S.O.Y. LABO gezeigt. Ich kann dem Urteil von Spoon & Tamago nur zustimmen:

It looks like it would be perfect for organizing cookbooks and using it as a stand while you cook! It even has interchangeable pegs that adjust to the size of your book.

Sowas fiel mir auch als erstes ein. Hier ein Screenshot der Homepage:


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Das Bild des zweiten Regals stammt von masahiro minami und ist noch beeindruckender. Das Regal hat schmale Schubladen, die man abhängig von der Tiefe des Buches ausziehen und wieder einschieben kann. Dadurch entsteht ein fantastisch aussehender Buchhalter oder Buchhaltemöbel – Regal ist wahrscheinlich das falsche Wort. Ich finde die Idee aus Designsicht wunderschön und würde mir das Möbel sicher auch aufstellen.


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Das ist bereits der dritte Tipp von Leserin Sandra, die mich mal wieder davon überzeugt hat, dass das Universum der Notizbücher wesentlich größer ist, als man glaubt. Die Liste der Hersteller wird immer länger, aber auch immer feiner. In der letzten Zeit kommen häufig Manufakturen und Hersteller mit Klein- und Kleinstauflagen dazu. So auch heute, wo es um serrote aus Lissabon in Portugal geht.
Dieser Hersteller scheint ein Geheimtipp zu sein, der auf dem Sprung zum Kulthersteller ist. Die Zeitschrift Monocle hat schon genauso über den Hersteller berichtet, wie die Financial Times Deutschland mit einem umfangreichen Artikel – die Liste der Presseberichte, die man sich auch alle auf der Seite anschauen kann, ist riesig.
Nuno Neves und Susana Vilela gründeten die Firma im Jahre 2004, die bis heute stetig wächst:

By the end of 2004, we began our search in Lisbon, Portugal, for old printery houses. The idea was to create a notebook printed in letterpress, with moveable type, like Gutenberg did. Many traditional printeries had allready closed their doors, but we found one that helped us. Deep inside old drawers and cases (some of them allready half eatened by the woodworm), we found old lead and type ornaments, used decades ago to print invoices and business cards. On the first days of 2005 the first serrote notebook was born: a plain notebook, with a cover printed in two colors in letterpress and a blue paper on the inside. On the following years we expanded the notebook collection as we accepted comissioned work like cards, invitations and other notebooks. […]

Hier sehr ihr ein Bild der Einstiegsseite von serrote im Netz. Falls ihr euch wundert, was die Säge im Bild macht: „serrote“ heißt Säge …


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serrote hat bereits mehrere Projekte mit Notizbüchern gestartet. Ein schönes Exemplar ist das Buch caderno lenha – „caderno“ heißt Notizbuch und „lenha“ heißt Holz:

This notebook was printed in two colors in letterpress in Lisbon, Portugal, in November 2009. Dimensions: 17cm x 11,5 cm (6,7 in x 4,5 in), Cover: white paper 250gr/m2. Bookblock: yellow ochre paper 80gr/m2; 80 pages; pattern printed in offset. Limited edition: 2000 copies

Das Buch kann auf der Beschreibungsseite durchgeblättert werden (ihr müsst die rechte untere Ecke mit der Maus ziehen!). Jedes der 2000 Exemplare ist durchnummeriert:


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Wenn ihr euch jetzt fragt, ob man die serrote Produkte auch in Deutschland kaufen kann, dann kann ich diese Frage mit ja beantworten. Die Liste der deutschen Läden findet ihr hier. Zudem findet ihr serrote bei Facebook und bei Twitter.
Ich finde die Bücher sehr ansprechend und frage mich, ob einer von euch schon einmal ein Buch dieses Herstellers in der Hand hatte.

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Rob zeichnete bei Urban Sketchers ein schönes Bild. Die Zeichnung entstand in Deutschland und im Innern seines Autos, weil es ihm draußen zu kalt war. Im Bild ist ein kleines Selbstproträt versteckt. Findet ihr es? Am besten schaut ihr euch Das Bild im Großformat an:


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Sicher macht ihr auch oft Listen in euren Notizbüchern und vielleicht wendet ihr sogar meine Notizbuchregeln, speziell die für Listen geeignete Notizbuchregel 3 – Erledigungszeichen / GTD signs. Listen können zu vielen Zwecken eingesetzt werden und sie werden auch von bekannten Persönlichkeiten eingesetzt, so dass es sich auch lohnt, sie auszustellen.
Leser Jan schickt mir einen tollen Link zur Webseite der Ausstellung Lists: To-dos, Illustrated Inventories, Collected Thoughts and Other Artists‘ Enumerations from the Archives of American Art. Ihr müsstet allerdings nach Washington:

Exhibited in Washington, D.C. at the Lawrence A. Fleischman Gallery. February 5 to September 27, 2010. This exhibition celebrates a common document–the list–as a key to the lives of some of the most celebrated artists of the last two centuries. There are hundreds of thousands of lists in the Archives of American Art. This exhibition includes 40 intriguing examples from Leo Castelli’s to-do lists to Oscar Bluemner’s illustrated list of works of art. […]

Auf der Webseite gibt es einige Beispiele für Listen aus unterschiedlichen Jahren, und nicht wenige davon wurden in Notizbüchern erstellt. Selbst wenn ihr die Ausstellung nicht sehen werdet, lohnt ein kurzer Blick auf die Vielfalt der Listen.


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Leserin Sandra schreibt mir von einem einem Notizblock, den Sie bei Ahoi Marie gesehen hat. Die Hamburger nennen sich selbst „Hanseatisches Design Kontor“ und entwerfen T-Shorts, Porzellanartikel und Papierprodukte mit weiß-blauem Aussehen (Hintergrund weiß, darauf ein blaues maritimes Motiv):

Alle Ahoi Marie Papierprodukte sind von Hand gefertigt. Die Seekarten werden von der St. Pauli Druckerei auf Alster Werkdruckpapier gedruckt. Handverleimt mit edlem eese Deckblatt und Efalinleinen. Vorne mit den bekannten Ahoi Marie Motiven bedruckt. Auf den Rückseiten findet Ihr Ausschnitte originaler Seekarten aus Deutschen Seegebieten. Die Karten wurden lizensiert vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

Der Shop läuft bei dawanda, wo man auch die Ahoi Marie Notizblöcke findet, die knapp 7 EUR kosten:

[…] Auf der den Vorderseiten ist Platz für eure Notizen, auf der Rückseite ist eine offizielle Seekarte gedruckt. Es handelt sich um einen Auschnitt der Seekarte vor Cuxhaven, mit den Inseln Neuwerk und Scharhörn. […]

Unten seht ihr den Produktflyer der Notizblöcke. Ahoi Marie findet ihr auch bei flickr und Twitter.


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© Ahoi Marie

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Im designerblog.it wird über Konnex, la libreria componibile di Florian Gross berichtet. Das konnex Regal ist ein deutsches Produkt aus Tübingen und wurde von Florian Gross entworfen. Unten ein Screenshot der konnex Homepage, auf der ihr weitere Bilder findet.


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Im Blog papierbotschaft.de wird über die Nutzung von Papier als Designelement berichtet:

Es gibt es zwar eine Vielzahl von Online-Communities, Webplattformen, Blogs etc., die sich mit Typografie und Grafikdesign auseinandersetzen – was aber die Nutzung von Papier als Designelement angeht, bleibt einem nur das Zusammensuchen der Informationen über die einzelnen Hersteller und Anbieter. Diese Lücke wollen wir mit der Papierbotschaft schließen.

In diesem Blog bin ich auch über den Artikel »Verplant« – Notizbuch-Mailing von Peyer Graphic gestolpert, in dem über eine ungewöhnliche Notizbuchreihe berichtet wird:

Peyer graphic, Hersteller von hochwertigen Packagingmaterialien und Marktführer bei Buchcovern, startet mit »to cover« eine eigene (Notiz-)Buchreihe. Das Besondere daran: Jede Ausgabe ist eigens eingebunden und verpackt, um bereits am Objekt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der peyer Produktpalette zu zeigen.

Die Bücher sind also eher ein Marketinginstrument und nichts, was man einfach so kaufen kann. Beim Stöbern stellte ich fest, dass sich bei Peyer Graphic u.a. ein interessanter „Einbandgenerator“ (der cover finder) findet.
Hier ein Screenshot der papierbotschaft.de Homepage. @papierbotschaft findet ihr auch bei Twitter.


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Leserin Sandra (Macherin von re-cover) macht mich auf den Artikel „Notizbeton“ bei stilsucht aufmerksam. Dort wird über das Notizbuch notizbeton von betonWare berichtet (Screenshot der Homepage unten).
Das „Notizbuch“ ist eher ein Block, der so beschrieben ist:

notizblöcke, 30/27/140mm faserbeton mit schraubbolzen, flügelmutter – ca. 200 blatt für einzeilige notizen

Das ist also weniger der stete Begleiter als vielmehr der schnelle Notizblock auf dem Schreibtisch. Falls ihr also eine Menge Papier übrig habt, das nur einseitig bedruckt ist, könnt ihr es kleinschneiden und nach und nach durch das Entfernen der Flügelmutter ersetzen.


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Swiss Miss berichtet über das Books Alphabet, das sie bei Junkculture: Built of Books gefunden hat. Erstellt hat das Alphabet das byggstudio aus Stockholm.
Vielleicht mag ja jemand von euch mal ein Alphabetfoto mit seinen Notizbüchern machen? Oder ich könnte es mit der Sammlung meiner Ansichtsexemplare versuchen …


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© byggstudio

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Mein treuer Leser Bernd schickt mir einen Link auf das Video Papierkrieg, das er bei fubiz.net gefunden hat. Der Film ist ein „Bewerbungsfilm für die Filmakademie Baden-Württemberg“:

Papierkrieg from Makaio Tisu on Vimeo.

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