Bereits letztes Jahr gab es im Guardian den Artikel Why creative writing is better with a pen. Darin schreibt der Autor über den Unterschied zwischen digitalem und analogem Schreiben. U.a. sei es für viele Schriftsteller üblich, dass sie ihre Texte zuerst handschriftlich niederschreiben, bevor sie dann in eine Reinform gebracht werden. Das kann man auch im Artikel Featured Writer: Damon Young bei Exaclair nachlesen. Am Ende des Textes wird er leidenschaftlich und man merkt, dass das handschriftliche analoge Schreiben für ihn mehr ist als nur eine nicht-digitale Form Gedanken zu erfassen:

[…] For me, writing longhand is an utterly personal task where the outer world is closed off, just my thoughts and the movement of my hand across the page to keep me company. The whole process keeps me in touch with the craft of writing. It’s a deep-felt, uninterrupted connection between thought and language which technology seems to short circuit once I begin to use it. […]

Zum Schluss stellt er die rhethorische Frage, ob er als analog Schreibender zu einer aussterbenden Spezies gehört. Ich glaube, so lange es noch so viele Leser des Notizbuchblogs gibt und so viele Notizbücher verkauft werden, solange müssen wir uns darüber keine Sorgen machen.

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2 Antworten
  1. Ivan sagt:

    Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Und obwohl ich dem Digitalen täglich verfallen bin, bleiben die wichtigen Gedanken und vor allem auch Ideen analog in einem Notizheft verewigt. Ich hab es digital etliche male probiert, aber ich glaube alleine das Halten eines Stiftes löst irgendeinen kreativen Impuls im Hirn aus, so dass ich immer wieder zurück zu Stift und Papier greife. Das liegt mit Sicherheit an der Haltung der Finger :-)

  2. […] Stifte sind besser für kreatives Schreiben Bereits letztes Jahr gab es im Guardian den Artikel Why creative writing is better with a pen. Darin […]

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