Ihr kennt das: man ist unterwegs mit dem Notizbuch und achtet für einen Moment nicht so auf das Notizbuch. Es liegt in der Tasche, im Koffer oder sonst wo und trägt seine Spuren davon. Auf Dawanda habe ich dieses nette Gadget entdeckt – eine Holzhülle für das Notizbuch.

 

Die Herstellerin manubrium schreibt über die Hülle folgendes:

 

Ich liebe es, auf Reisen ein Tagebuch zu führen, habe mich aber immer geärgert, wenn das Buch am Ende der Reise nur noch „solala“ aussah.
So entstand die Idee, ein bewegliches, praktisches Buch mit einem ästhetisch ansprechenden Schutz zu machen.

Die Buchhülle ist aus echtem Holz, Olivesche. So fein ausgeschliffen, daß es ein echter Handschmeichler ist. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Das Buch hat ein von mir selbst designtes Cover auf der Vorderseite, die Rückseite habe ich unifarben blau, den Buchrücken passend in grün gefasst.
Es besteht aus 144 naturweißen Seiten, säurefrei, chlorfrei gebleicht, fadengeheftet.

Das Set ist ein idealer Reisebegleiter, denn das flexibel gebundene Buch lässt sich komplett öffnen, so kann man über beide aufgeklappte Seiten hinweg schreiben und skizzieren.

Durch die feste Hülle aus Holz ist das Buch immer geschützt, unschöne Eselsohren sind Vergangeheit. Man kann es irgendwo im Koffer verstauen ohne daß es geknickt wird und ein paar Wassertropfen machen ihm auch nichts mehr aus. Beim Tragen hält der in der Hülle fest möntierte Gummi das Buch, so rutscht es nicht raus.

„Und übrigens! Das Gewicht ist kein Problem, die Hülle ist leichter als das Buch.“

Ein anderer Titel oder ein leeres Schildchen ist kein Problem, einfach beim Einkauf angeben.

Demnächst biete ich auch lose Bücher zur Buchhülle an, für die 2., 3. … Reise.

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Apropos Museen, Ausstellungen und Buchstaben (Artikel heute Morgen zur Ausstellung in Karlsruhe): kennt jemand von euch das Buchstabenmuseum Berlin? Im Artikel Das Berliner Buchstabenmuseum wird es ausführlich mit Fotos vorgestellt. Das Museum wird von einem Verein betrieben:

[…] Der als gemeinnützig anerkannte Verein Buchstabenmuseum e.V. wurde auf der Mitgliederversammlung vom 20.05.2005 gegründet. Ziel des Buchstabenmuseums ist die Bewahrung und Dokumentation von Buchstaben und Zeichen unabhängig von Kultur, Sprache und Schriftsystem. […]

Die Sammlung könnt ihr euch direkt auf der Homepage anschauen. Das Buchstabenmuseum findet ihr auch bei Facebook.

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Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt noch bis 23. Februar die Ausstellung Zeichen. Sprache. Bilder – Schrift in der Kunst seit den 1960er Jahren. Die Beschreibung liest sich interessant, darin heißt es:

[…] „Typo­­gra­­fie kann unter Umständen Kunst sein“. Der Künstler und Grafikers Kurt Schwitters schrieb diesen Satz 1930 und machte damit deutlich, dass der Gestaltung von Schrift zu Beginn des 20. Jahrhun­­derts eine gestei­­ger­te Aufmerk­­sam­keit zukam. Mit der Moderne entwi­­ckelte sich eine zunehmende Durch­­drin­­gung von Literatur, Gebrauchs­­gra­­fik und bildender Kunst: Immer mehr Künstler und Künst­le­rin­­nen nutzten Buchstaben, Zahlen und Ziffern als gestal­te­ri­­sches Element in ihren Werken, während Dichter ihre Texte wie Kunstwerke arran­­gier­ten. […]

Die Städtische Galerie in Karlsruhe hat heute von 11 bis 18 h geöffnet. Falls euch das Wetter heute nicht zusagt, ist die Ausstellung vielleicht ein Besuchsziel? Ich selbst habe es noch nicht zur Ausstellung geschafft, aber es sind ja noch ein paar Tage …

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Leser des Notizbuchblogs kennen die Marke Cartesio schon. Zugegeben, wir haben länger nicht über Cartesio berichtet.  Was aber nicht daran liegt, dass es nichts Neues gibt.  Ich habe selbst schon ein Notizbuch von Cartesio verwendet und mir hat es gut gefallen. Neulich habe ich also wieder einmal geschaut, ob ich nicht irgendwo ein Cartesio Notizbuch erwerben kann. Mein Original hatte ich direkt aus Italien mitgebracht und ich war sowohl von der Papierqualität als auch der Haptik begeistert. Das Schreiben mit einem gewöhnlichen Lamyfüller bereitete keine Probleme. Es drückte nichts durch und auch alle anderen Stifte bereiteten Freude auf dem Papier.

Jetzt habe ich gesehen, dass sich die Notizbücher sehr verändert haben und vor allem auch richtig bunt geworden sind.  Die Farben fangen bei einem normalen schwarz an und reichen bis hin zu einem kräftigen königsblau, smaragdgrün und orange.  Außerdem gibt es  eine Reihe an Kalendern, die den Moleskine-Kalendern sehr ähnlich sind in Format und Innengestaltung.

Mein Cartesio ist schon ein paar Jahre alt. Aber wie so viele Notizbuchfans stehen manche Notizbücher eben auch mal etwas im Regal, ehe ich sie verwende. Mir ist aufgefallen, dass die heutigen Cartesio-Notizbücher alle ein kleines Emblem – ein C – auf dem Deckel tragen.

Cartesio bekommt ihr mittlerweile in vielen Shops oder über Ebay.

Einige Fotos von meinem Cartesio:

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Kategorie: Cartesio

(via notcot). 20 Aphorisms ist eine schöne Box mit einer Kartensammlung. Auf die Karten sind auf der Vorderseite Aphorismen (Wikipedia) aufgedruckt. Ich weiß nicht, was auf der Rückseite ist, aber wenn die leer ist, kann man sie sicher gut als Postkarten oder Hinweiszettel für besondere Menschen verwenden:

[…] Cards with short sentences and large truths. […] Twenty cards | foil blocked onto grey board | buckram finish box | 220 x 158 x 25mm […] We’ve selected twenty of our favourite aphorisms from across history and printed them on stiff card, ready to be sent to a friend or to sit on your desk for inspiration. The set comes in an attractive box with a ribbon pull-tie, making for an ideal gift. […]

Ein Set kostet 20 Pfund.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Bei Twitter schrieb @stirboderlebe diesen interessanten Tweet:

Da ist was Wahres dran. Ich schreibe fast nichts über meine Kinder digital, aber dafür viel analog. In meinem Tagebuch und teilweise in ein spezielles Tagebuch. Aber viele andere Eltern schreiben und zeigen viel online über und von ihren Kindern. Vielleicht ist mein Gefühl altmodisch, aber wenn die Kinder irgendwann ein digital durchdrungenes Leben führen, freuen sie sich vielleicht darüber, auf romantisch-antiquierte Art meine alten Notizbücher zu lesen. Wenn ihnen die Notizen nicht gefallen, können sie die Bücher verbrennen. Das geht nicht, wenn sie alte Tweets, Babyfotos oder Videos finden, von denen Sie vielleicht gar nicht wollen, dass die seit Jahren über sie im Netz „kursieren“. Vielleicht wollen sie irgendwann gar nicht, dass sie als Kinder bereits im Netz existierten.

Hoffentlich wird nicht jeder alles über seine Kinde twittern, sondern wie ich bei den guten alten Notizbüchern bleiben.

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Leser Stephan schickte mir den Link auf den Spiegel-Artikel 130 Jahre Federhalter – „Wer mit Füller schreibt, macht ein Statement“. Darin gibt Herr Timter, seines Zeichens Redaktionsleiter des Magazins „Kult“, ein Kurzinterview zum Thema Füller in einer von digitalen Helfern beherrschten Welt. Er sagt, dass der Füller ein Statement ist und grenzt ihn vom Kuli ab:

[…] Vor allem junge Leute schreiben immer weniger per Hand – und wenn, dann eher mit dem Kugelschreiber. Das geht schneller. Das macht den Füllhalter aber auch zu etwas Besonderem: Wer im Meeting mit Füller schreibt, macht ein Statement. Ich würde es bewusstes Notieren nennen: Man überlegt sich eher, was man schreibt, weil man mit dem Füller nicht so schnell ist wie mit dem Kuli. Außerdem kann ein schicker Füllhalter auch ein modisches Statement sein. […]

Kennt jemand von euch das Magazin „Kult“?

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Cubit Regale hatte ich euch schon 2010 vorgestellt. Jetzt fand ich bei notcot einen Hinweis, dass es die Regale nun wohl auch in bunt gibt. Auf der CUBIT Homepage heißt es:

[…] Weiß und Schwarz sind endlich nicht mehr nur zu zweit! 15 neue Farben bereichern ab sofort die Cubit-Familie. […]

Die Regale sind wirklich ein Blickfang, aber nicht gerade billig.

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Kategorie: Regale  Tags: , ,

 

Die einen schreiben lieber in Notizbücher im klassischen Sinne, andere bevorzugen kleine Schreibhefte.  In Amerika sind gerade Word. Notebooks angesagt, eine relativ neue Notizbuchmarke. Es handelt sich dabei um kleine Schreibhefte, die es immer als dreier Pack zu kaufen gibt.

Die Bücher haben eine unterschiedliche Haptik, vom Militärlook bis hin zum floralen Einband und kommen gebündelt daher.

 

Was die Schreibhefte von üblichen Schreibheften unterscheidet ist der sogenannte „Use Guide“ im vorderen Bereich. Hier kann man eine To-Do Liste mit eigenem System verfassen und je nach Bedarf abkreuzen oder umkringeln.  Außerdem lassen sich Monat und Jahr ankreuzen, wie ihr auf folgendem Screenshot erkennen könnt.

 

Die Schreibhefte lassen sich aus Amerika direkt über die Homepage bestellen. Weitere Fotos gibt es auch auf der Facebook Seite.

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Leser Robert schickte mir den Hinweis auf ein tolles Beispiel für Bleistiftkunst. Die organischen Gebilde sehen sehr stachelig aus, sind aber höchst interessante Skulpturen aus Bleistiften. Die Beispiele findet man mehrfach im Netz und das besondere ist die Parabel, die es am Ende der Bilder gibt. Auf Deutsch geht sie in etwa so:

Ein Bleistiftmacher lehrte den Bleistift fünf wichtige Dinge bevor er ihn in seine Schachtel steckte;

  1. Alles, was du tust, wird Spuren hinterlassen
  2. Fehler, die du begehst, können immer korrigiert werden
  3. Das Wichtige ist in dir drin
  4. Das Leben besteht aus stetigem schmerzhaften Anspitzen/Schärfen, aber das wird dich nur besser machen
  5. Um der beste aller Bleistifte zu sein, musst du dir selbst erlauben, von der Hand geführt zu werden, die dich hält.

So könnt ihr vom Bleistift vielleicht noch was für euer Leben mitnehmen. Wie gesagt, es gibt diese Parabel mehrfach in Englisch im Netz und zu jedem Artikel gibt es auch tolle Fotos der Bleistiftobjekte. Ein Beispiel findet ihr bei Simply Beautiful and Healthy Living.

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