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Im stets inspirierenden designerblog.it stolperte ich vor einiger Zeit über den Artikel Biglietti da visita in stile giapponese. Darin wird über japanische Visitenkarten der Firma Winged Wheel aus Japan berichtet. Winged Wheel ist mit Herzblut am Thema Papier interessiert, wie man das irgendwie auch von Japan erwartet:

Paper and letters – These words remind us of the tenderness and warmth of people. Although mobile phones and email have become amazingly popular in the twenty-first century, we believe that paper now assumes a new role as a medium of communication by people in pursuit of quality in everyday life. There is a message that can only be communicated on paper. Paper conveys not only the written word but also the senders‘ strong will to communicate.

Winged Wheel ist bei Twitter und bei flickr zu finden. Die Lampensammlung bei flickr wird euch begeistern! Dort findet ihr auch Bilder von Kleinkarten und Umschlägen – sehr schön.
Doch zurück zu den Visitenkarten , deren Motive von Holzdrucken aus der Meji Zeit (1868-1912) inspiriert sind:

There are beautiful and graceful designs in the history of modern Japan. We have focused on the Meiji era (1868-1912) for the series, and were inspired by the woodblock pictures of the period. The subtle designs match the special hand made cotton paper.

Die Preise: 125 $ für 100 handgemachte Karten, etwa für das Motiv silk tree flower. Ich empfehle unbedingt einen Blick auf die Homepage, von der ihr hier einen Screenshot seht:


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Bei Spoon & Tamago gab es die Tage zwei tolle Berichte zu Bücherregalen aus Japan. Falls ihr nicht wisst, wie ihr eure Notizbücher unterbingen sollt, dann schaut euch doch mal die Artikel shobon bookstand by S.O.Y. Labo und Student Work | Kyoto University of Art and Design an.

In shobon bookstand by S.O.Y. Labo wird ein Buchregal bzw. ein Buchständer von S.O.Y. LABO gezeigt. Ich kann dem Urteil von Spoon & Tamago nur zustimmen:

It looks like it would be perfect for organizing cookbooks and using it as a stand while you cook! It even has interchangeable pegs that adjust to the size of your book.

Sowas fiel mir auch als erstes ein. Hier ein Screenshot der Homepage:


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Das Bild des zweiten Regals stammt von masahiro minami und ist noch beeindruckender. Das Regal hat schmale Schubladen, die man abhängig von der Tiefe des Buches ausziehen und wieder einschieben kann. Dadurch entsteht ein fantastisch aussehender Buchhalter oder Buchhaltemöbel – Regal ist wahrscheinlich das falsche Wort. Ich finde die Idee aus Designsicht wunderschön und würde mir das Möbel sicher auch aufstellen.


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Im designerblog.it wird über Konnex, la libreria componibile di Florian Gross berichtet. Das konnex Regal ist ein deutsches Produkt aus Tübingen und wurde von Florian Gross entworfen. Unten ein Screenshot der konnex Homepage, auf der ihr weitere Bilder findet.


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Man hat ja schon viele Hacks von Notizbüchern gesehen, aber was ich auf der paperworld beim italienischen Hersteller pinetti sah, lässt sogar manchen Notizbuch Hack alt aussehen: ein Notizbuch, dem ein USB Stick als Verschluss dient. pinetti ist ein Hersteller lederner Notizbücher aus Mailand und könnte dem ein oder anderen aus der Presse bekannt sein. Die Firma gibt es erst seit 1983 und sie schreibt über sich selbst:

[…] Telling you a story where feelings are the protagonists, where the handmade tradition meets the tailor-made attention for the production is the only opportunity we have to tell you who we are. A story that smells of leather, paper, colour, wood and precious hide for a company that found its identity on the high quality of its raw materials, able to detect and satisfy the requirements of the contemporary lifestyle. […]

Leider ist der Online Shop nicht verfügbar, aber wenn ihr mal in Mailand seid, könnt ihr euch den Flagship Store anschauen. Neben Notizbüchern stellt pinetti auch noch andere Lederobjekte her.


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© pinetti

Doch nun zurück zu den Büchern mit USB-Verschluss, von denen ich auf der paperworld keine Fotos machen durfte! Eine nette Dame hat mir per Mail mitgeteilt, dass es leider noch keine Presseinformationen zu „Quattrogiga“ gibt – so heißt das Produkt. Die werden mir aber zugeschickt, sobald sie verfügbar sind und dann gibt es weitere Details. Dafür habe ich vorab diese Infos bekommen:

REPLACEABLE NOTEBOOK OR AGENDA – WITH 4GIGA USB KEY FOR CLOSING
COVER IN GENUINE LEATHER: „SMOOTH LEATHER“ – WITH REPLACEABLE INSIDE WITH BLACK SIDES – CLOSING SNAP MADE BY A SILICONE 4 BYTES USB KEY- REMOVABLE

Es handelt sich also um Ledereinbände mit austauschbaren Büchern. Die Bücher werden mit einem 4 GB USB Stick verschlossen. Die Bücher gibt es in vier Farben und sie werden alle in Italien gefertigt. Wenn man den Verschluss öffnet, kann das Notizbuch direkt an einen Rechner angeschlossen werden – sieht spektakulär aus, da es den Eindruck erweckt, als werde dadurch der Inhalt des Buches auf den Rechner übertragen und umgekehrt. Aber das eine hat mit dem anderen natürlich nichts zu tun:


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© pinetti

Das Design stammt von itlaienischen Designstudio habits, von deren Homepage ihr unten ein Foto seht (dort gibt es auch weitere Bilder). Falls jetzt jemand von euch auf die Idee kommt, den Verschluss nachzubauen: „[…] the design of „Quattrogiga“ is a Registered Pattern […]“ – es gibt also eine Art Musterschutz / Patent für den Verschuss.


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Bei Je voudrais que lese ich in cut it out, would ya von papermode. Dahinter steckt ein Grafikdesigner, der in Paris tätig ist: Camille Asseraf:

Papermode was started by two friends while in school in Rhode-Island, and currently operates from Paris, France. We love making anything paper-related, and we are also available for stationery and design services.
Papermode is now run by Camille Asseraf, who graduated from Rhode Island School of Design in 2008. It was while studying graphic design in Rhode Island that Camille fell in love with paper, and all the possibilities that it offers!

papermode findet man auch bei Twitter und bei flickr. Verkauft werden die Produkte u.a. bei etsy, aber auch in anderen Shops. In der Abteilung stationery gibt es auch „papierbestickte“ Notizbücher zu kaufen. Aber insgesamt ist die komplette Seite sehenswert, wie z.B. auch die Home Decor Objekte, wo es Papiergirlanden und Wandkunst zu sehen gibt.


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Über die Berliner Notizbuchmanufaktur Pony Pedro hatte ich vor einiger Zeit kurz berichtet. In Frankfurt wäre ich fast am schönen Gemeinschaftsstand der Berliner mit der Hamburger Firma Schneehuhn vorbeigelaufen. Mark Thomann von Pony Pedro erzählte mir, dass die beiden Firmen sich auf einer anderen Messe kennengelernt haben und – obwohl sie nichts miteinander zu tun haben – aus Kostengründen einen Gemeinschaftsstand auf der paperworld realisiert haben:


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Die Bücher sind noch schöner als im Pony Pedro Online Shop und auch die Schneehuhn Kollektion kann sich sehen lassen. Besonders haben mir die Schneehuhn Filzeinbände gefallen, die mit einem Bleistift verschlossen werden, sobald man diesen in die entsprechende Halterung schiebt. Die Bücher seht ihr auf dem Foto unten auf der rechten Seite. Sehr gelungen wie ich meine:


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Ein Blick in den Online Shop von schneehuhn wird euch überzeugen, dass auch in Hamburg leidenschaftliche Papierliebhaber mit grafischem Anspruch am Werk sind:


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Beide Firmen würden sich garantiert über Anfragen von Einzelhändlern und Wiederverkäufern freuen! Ich würde sagen: ein Geheimtipp; vom Design her allemal.

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Spoon&Tamago berichtete über die Kokuyo Design Awards 2009. Darin sind auch drei interessante Objekte aus dem Notizbuchumfeld erwähnt:

  • Ein Notizbuch mit einem sehr breiten Seitenrand gefällt mir am besten:

    The Margins notebook by Shohei Ono, a communication design student at the Kyoto University of Art and Design. The reimagining of margins of a standard notebook completely blew my mind! The expansion of white space gets the imaginative juices flowing

  • Dazu gibt es einen sehr cleveres durchsichtiges Lineal, dessen Zahlen in zwei Farben (schwarz und weiß) gedruckt sind. Damit gibt es kein Problem mehr mit dem Kontrast der Schrift auf unterschiedlichen Unterlagen:

    By printing the numbers on a ruler in both black and white you eliminate the contrast problems encountered when working on multiple colored backgrounds

  • Das dritte Objekt ist ein Spitzer, in den man seinen Bleistift stecken kann

Schaut euch den kurzen Artikel bei Spoon&Tamago an – dann seht ihr auch weitere Objekte. Hier ein Ausschnitt der Webseite:

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brandbook aus Frankfurt richtet jedes Jahr den brandbook Designwettbewerb – „Analog Notebook“ aus, der auch aktuell wieder läuft:

Nachdem uns in den letzten beiden Jahren so viele tolle Beiträge für unseren bb Designwettbewerb „Analog Notebook“ erreicht haben, sind wir sicher, dass Ihnen die Ideen noch längst nicht ausgegangen sind. Daher geht der bb Design-
wettbewerb 09 bereits zum 3. Mal an den Start. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf Ihre Ideen und Entwürfe rund um das beste „Analog Notebook“. Bewertet wird wieder in 3 Kategorien: 
Bestes Cover, Bestes Konzept, Innovativste Idee. Für die Gewinner gibt’s jeweils 1.000,- EUR. Jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön ein hochwertiges Notizbuch.

Wenn ihr mitmachen wollt, müsst ihr euch beeilen: Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010! Ihr könnt eure Beiträge als lllustrationen, PDFs oder als Bücher einschicken. Infos dazu auf der Seite des Designwettbewerbs.
Letzes Jahr hatte ich ebenfalls über den Wettbewerb berichtet. Hier ein paar Screenshots der Gewinnerentwürfe (übrigens: weitere Artikel zu brandbook findet ihr in der Kategorie „brandbook“):


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© brandbook


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© brandbook


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© brandbook


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© brandbook

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Der Tadenberg Designshop veranstaltet eine Verlosung über Facebook. Dort gibt es ein Unikat zu gewinnen:

Um direkt im neuen Jahr Freude zu schenken, haben wir Ole vom Designerteam „angry_koala“ gebeten, einen Organizer stylisch für Dich zu veredeln. Im Video „Kunst im Kleinformat“, kannst Du ihm dabei über die Schulter sehen. Der Organizer gefällt Dir? Hinterlasse einen originellen Kommentar auf der Pinnwand unter dem Video und gewinne den Taschenbegleiter mit der integrierten Lösung gegen das Zettelchaos. Für alle, die loses Papier lieben, ist dies ein Produkt, das ihr Leben verändern wird. Die Revolution der bestehenden Ordnung sind leicht zu öffnende Klammern, die dem Zettelchaos Halt geben. Dazu ein Kalender 2010, zwei blanko Notizhefte und ein ansehnliches Leseheft. Außen aus weißem Tanzboden, innen aus fuchsiafarbigem Filz.

Was ihr dazu tun müsst, erfahrt ihr auf der entsprechenden Facebook Seite, auf der es auch ein Video zur Entstehung des Unikats zu sehen gibt.

Im Online Shop von Tadenberg Design findet ihr im übrigen weitere Notizbücher, die der Designer Christian Haas gestaltet hat. Man muss aber glaube ich schon Liebhaber sein, um für ein Buch, das etwas größer als DIN A5 ist, fast 30 EUR oder mehr zu zahlen.

Hier ein Screenshot des Tadenberg Online Shops:


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Hier ein Screenshot der Homepage von Christian Haas – ihr müsst dort auf die Links unter der Rubrik „Sketchbook“ klicken, um die Bücher zu sehen.


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In Kraftpapier – Notizbuchdesign aus Essen hatte ich über die futuristisch anmutenden Bücher aus Deutschland berichtet. Kurz darauf meldete sich Sven Winterstein bei mir, einer der Macher des „Kraftpapiers“, der mir noch weitere Infos zum Hintergrund und zur Zukunft der Bücher geben konnte:

Kraftpapier steht noch ganz am Anfang. Wir betreiben „hauptberuflich“ eine kleine Designagentur (http://www.brandstiftung-design.de) und haben Anfang 2009 damit begonnen, die Commander-Idee umzusetzen.

Diese Arbeit machte soviel Freude, dass ich mich entschieden habe, unter dem Label Kraftpapier in Zukunft deutlich mehr zu unternehmen. Neben der noch nicht zufrieden stellenden Website (Sie hatten die Hauptschwachstelle genau richtig benannt) wird es bald einige weitere Produkte geben. Es bleibt wohl nicht bei den militärisch-futuristisch erscheinenden Büchern — lediglich den rohen Charakter mit natürlichen Materialien wünsche ich mir auch für unsere weiteren Produkte. Inzwischen haben wir weitere sehr alte graphische Maschinen angeschafft, um auch drucktechnisch unkonventionelle Wege zu gehen.

Wann das Ganze rentabel wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ich hoffe, dass es einen hinreichend großen Kreis an Menschen gibt, die „Handmade in Germany“ schätzen und bereit sind, das zu honorieren. Das bisherige tolle Feedback von einigen Papierbegeisterten verleiht uns Schubkraft.

Sobald es Neuigkeiten aus Essen gibt, werde ich euch natürlich informieren.


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© kraftpapier.com

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