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Wer Notizbuchkunst mag, selbst welche erstellt und gerne auch mal an einem Wettbewerb teilnimmt, der sollte scih Escape into Life ’skine Project anschauen.:

We invite artists and writers to fill up a Moleskine journal expressly to sell in the Escape into Life online store. Everyone buys a journal of the same size and style […] The journals are filled with cut outs, drawings, writing, poetry, art, a fusion, a scrapbook of the mind. The Medium is the journal and sold as a work of art. This project is ongoing. No due date. Just everyone has to use the same journal size and color.


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Escape into Life ist ein Web Magazin für Kunst und Kultur. Die Idee basiert auf einer Art Bürgerjournalismus, mit dem man ein Magazin mit Lyrik, Essays und Kunst füllen möchte.

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Über @mattleys bin ich auf die folgenden beiden Videos gestoßen. Sie stammen vom YouTube User acuarelista, der eine Vielzahl solcher Videos für seine Notizbuchkunst erstellt hat. Als Ausklang für den Abend sicher angenehm anzuschauen. Da könnt ihr den Abend mit Notizbuchkunst füllen, so viele Videos sind dort verfügbar. Habt ihr auch Videos eurer Notizbücher? Freue mich über Zusendungen.

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Wir nutzen unsere Notizbücher alle auf völlig verschiedene Weise. Ob man nun irgendwelche Regeln befolgt oder künstlerisch aktiv ist, spielt keine Rolle. Einige werden sicher auch längere Texte schreiben, etwa in Tagebuchform oder als Dokumentation von Erlebtem. Schreiben hilft.

Nachdenken, ohne sich Notizen zu machen, ist bei weitem nicht so wirkungsvoll, da Ihre Gedanken sonst oft unsortiert und unkoordiniert bleiben. Durch das Aufschreiben werden Ihre Gedanken und Ideen konkret und überschaubar. Sie können sie durch das Aufschreiben jederzeit neu sortieren, überprüfen, bearbeiten und weiterentwickeln. Außerdem sichern Sie durch das Aufschreiben Ihre Gedanken – es kann nichts verloren gehen

Das sagt Ralf Senftleben in seinem Artikel Schriftliches Nachdenken. Er beschreibt darin, wie Schriftlichkeit uns hilft, uns selbst und unsere Gedanken zu strukturieren. Dabei wird durch das Wortwerden der Gedanken das Nachdenken unterstützt. Die Visualisierung des Gedachten in Worten lässt den roten Faden und Assoziationsketten sichtbar werden.


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Schon neun Jahre alt, aber immer noch aktuell ist der Artikel Das Ordnen der Gedanken beim Schreiben (Welt Online). Dort wird bemängelt, dass gerade Schüler das Schreiben nie richtig lernen. Das Sammeln und Niederschreiben von Fakten wird zur reinen Nutztat und ist von der Leidenschaft weit entfernt.

Erst in der schriftlichen Niederlegung erschließt sich der Sinn, wird das Gedachte überprüfbar. Doch unsere Schüler schreiben zu wenig. Nicht erst in den letzten Schuljahren, wo sie im Grundkurs einmal pro Semester und im Leistungskurs zweimal schriftlich gefordert werden, sondern auch in all den Jahren davor. Kein Wunder, dass die Hochschullehrer, die wirklich noch die Arbeiten ihrer Studenten lesen, klagen, dass es meist an allem mangelt: Gliederung, Sprache, Grammatik. Wie lernt man schreiben? Durch Übung. Am besten täglich, mindestens aber wöchentlich.

Schreiben bildet, keine Frage. Und wie ich bereits in Sonntagsidee 3: Wortwolken dargelegt haben, kann es auch den sprachlichen Ausdruck verbessern und den aktiven Wortschatz erweitern.

Dass Schreiben wirkt, merke ich an vielen Stellen. Wenn man vor lauter Kleinaufgaben nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht, hilft eine schnelle Liste der Aufgaben im Notizbuch. Alleine das Niederschreiben macht die Aufgaben greifbar und nimmt ihrer Menge den Schrecken. Psychologisch hilfreich, wenn man die Aufgaben auch noch zeitnah im Buch bildlich abhaken kann. Oder: wenn man ein Buch liest, das in einem bestimmten Stil oder mit einem bestimmen Sprachniveau geschrieben ist, tendiert man beim Schreiben zu einem ähnlichen Stil – durch das Schreiben in einem Stil kommt bei häufigem Schreiben dann noch dazu, dass man sich dabei ertappt, wie man sprachlich entsprechende Stilelemente nutzt. Das Schreiben wirkt sich direkt auf das Denken und Reden aus. Je nach Literatur ist die Auswirkung auch durchaus positiv.
Zuguterletzt hilft das Schreiben beim Nichtvergessen und Erinnern: eine niedergeschriebene Idee geht nicht verloren und kann später wiederaufgenommen und ggf. verändert und erweitert werden. Und ohne mein Notizbuch wäre auch das Notizbuchblog nie entstanden – dort habe ich die ersten Themen gesammelt und mir Gedanken darüber gemacht, was wohl die Inhalte sein könnten.

Wo hilft euch Schriftlichkeit?

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Kategorie: Allgemein

Habe die letzten Tagen im Hintergrund einige Arbeiten durchgeführt. Falls jemand Seiten nicht richtig aufrufen konnte, bitte ich um Entschuldigung:

  • WordPress von Version 2.8 auf 2.8.4 aktualisiert – u.a. deshalb
  • Sechs WordPress Plugins aktualisiert, u.a. den Spamfilter Akismet und das Statistikmodul
  • Sonderzeichen im coffeedesk theme korrigiert
  • diverse Bloggeraggregatoren im Fuß der Seite integriert (ganz ans Ende der Seite scrollen, dort sind die drei Schaltflächen sichtbar). Bei blogoscoop könnt ihr nun mein Blog bewerten und sehen, wieviele Zugriffe und Leser ich pro Tag habe.
  • am linken Rand der Seite gibt es jetzt einen „Feedback“-Knopf, über den ihr bei Uservoice Anregungen, Kritik, Ideen, Vorschläge, Fehlermeldungen, Wünsche, etc. zum Notizbuchblog melden könnt. Der Clou: jeder kann auch die Einträge anderer mit Punkten versehen, so dass ich gleich sehe, was euch wichtig ist und was nicht.

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Bei thewrendesign.com werden ländlich-rustikal aussehende Taschen mit passendem Notizbuch angeboten. Das Muster in der Tasche setzt sich auf dem Notizbucheinband fort:


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© thewrendesign.com

Diese und weitere Artikel kann man sich auch im wren etsy Shop anschauen.

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brandbook veranstaltet regelmäßig den Designwettbewerbs „Analog Notebook”. Dort finden sich viele Designstudien für Notizbücher, die weit über das Einerlei eines gebundenen Buches hinausgehen. So ganz anders fand ich den Entwurf des X-Cover:


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Aber auch die Mehrgummilösung mit Spinnennetzanleihen ist prima:


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Besonders modern, da CO2 mindernd ist die Idee mit den Solarzellen als Cover:


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Weitere Ideen finden sich auf der brandbook Seite. Achtung: Unter „Shortlist“ gibt es einen Link „Zur Shortlist“, der eine Diashow startet, durch die man dann einfach durchnavigieren kann.

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Jill betreibt in England einen schönen Shop und ein nettes Blog mit dem Namen Journal Craft zum Thema Notizbücher. Wie sie selbst schreibt, wurde sie besonders durch das Buch „Everday matters“ von Danny Gregory inspiriert:

I then discovered a whole community of people who share their illustrated journals on the photo sharing website Flickr. Many of these are inspired by Danny Gregory’s book – to draw something ordinary everyday. It is amazing how many memories and emotions these little sketches evoke when you look back at them. Looking through these journals I was struck by how creative people can be – even with no journalistic or artistic experience. And also how touching and personal a journal can be

Was mich besonders verblüfft: in meiner Artikelpipeline für die Sonntagsideen gibt es drei Ideen, die sie in ihrer Menüleiste thematisch ebenfalls erwähnt! Das Rezeptnotizbuch und das Reisenotizbuch. Eine besondere Abwandlung des Gartennotizbuchs (hatte ich so nicht vor, aber so ähnlich), erwähnt sie auch. Ich werde mich in den Artikeln auf sie beziehen und ggf. ein paar Bilder veröffentlichen.
Eine tolle Idee findet sich im Shop: so eine Art „Notizbuch Mashups“: man nehme ein handelsübliches Notizbuch und packe es mit Stiften oder sonstigen Maluntensilien zusammen zu einem Paket, fertig ist das neue Produkt. Das nennen ich kreativ.


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Schaut unbedingt mal auf die Seite: ist wirklich sehenswert.

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Eine selten zu beobachtende Anwendungsmöglichkeit für Notizbücher habe ich im Artikel Newzald – from Moleskine to Market von Kris Sowersby gefunden. Der Autor beschreibt, wie er sein Notizbuch für die Erfindung neuer Zeichensätze nutzt.


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In this article I will attempt to illustrate my design process—from typeface concept to a marketable font. Not many folks are willing to write about this. Perhaps they find it boring, irrelevant or just a little bit personal. I suspect it is a mix of all the above. I’ll try to remain as concise as possible. Some of the individual steps can be a lot more complex and involved than they seem

Der Artikel ist sehr ausführlich und man lernt einiges darüber, wie ein Zeichensatz entsteht. Das Ergebnis trägt den schönen namen „N E W Z A L D“, abgeleitet aus „New Zealand“:


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Kategorie: Fundstücke  Tags:

Ich weiß nicht, ob ihr auch einen so schönen Sonnenuntergang hattet, wie ich hier in Karlsruhe. Im Artikel Moleskine SunDelight gibt es Notizbuchkunst, die das Sonnenlicht effektvoll in Szene setzt. Das besondere: die Bilder werden von einem schönen Schattenspiel (Sonnenuntergang?) beschienen und wirken daher auch ganz anders als die mit direkter Beleuchtung aufgenommenen Bilder, die man sonst meist antrifft.


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Weitere Bilder finden sich bei flickr, wo „fairyfaye“ sich mit Variationen von Gesichtern als Notizbuchzeichnungen versucht:

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Wer gerne im Schreibschwelgen versinkt, für den dürfte die heutige Sonntagsidee was sein: die Wortwolken. Tagclouds sind ein beliebtes Instrument um die Beliebtheit von Begriffen auf Webseiten zu visualisieren, der deutsche Begriff Schlagwortwolke ist weniger bekannt. Die Sonntagsidee „Wortwolken“ ist eine Mischung aus Kreativitätstechnik und Zeitvertreib. Wie geht man vor?

  1. Man gebe sich ein Thema vor. Das kann ein Wort sein, die aktuelle eigene Stimmung, ein Ort, ein Buch, ein Geruch
  2. Nun gleich das Notizbuch zur Hand nehmen und das Thema kurz in den Kopf einer leeren Seite schreiben
  3. Dann zwei Minuten innehalten und das Thema immer wieder lesen und sich in selbiges vertiefen
  4. Jetzt ohne langes Nachdenken einzelne Wörter aufschreiben, die einem zum Thema in den Sinn kommen

Das Ergebnis ist im Idealfall eine Kette von Gedanken, die beim erneuten Lesen die vergangene Situation und den Gedankenstrom wiederaufleben lassen. Die Worte können durch Kommata getrennt in Fließtext geschrieben oder wild in der Seite angeordnet werden. Alternativ kann man auch eine Technik namens „Clustern“ verwenden:

Das Clustering (eingedeutscht „Clustern“) dient dazu, Einfälle und Assoziationen zu einem bestimmten Begriff oder Thema stichwortartig zu sammeln und sie auf dem Papier so anzuordnen, wie sie sich spontan einstellen: in Assoziationsketten oder büschelartig um einen Begriff herum gruppiert. Dabei kommen innere Zusammenhänge und Ideenverknüpfungen bildhaft zum Ausdruck, auch eine erste Ordnung und Struktur im scheinbaren Durcheinander des Ideenflusses deutet sich oft an.

S. dazu auch Kreatives wissenschaftliches Schreiben: Tipps und Tricks gegen Schreibblockaden von Brigitte Pyerin.

Eine besondere Abwandlung dieses Assoziierens ist das Bisoziieren:

Bei einer Bisoziation hingegen assoziieren Sie zweimal: Das erste Mal sammeln Sie Gedanken und Ideen zu einem Thema, das möglichst wenig mit Ihrer Ausgangsfrage zu tun hat. Im zweiten Durchgang versuchen Sie dann, die Ausgangsfrage mit den so gewonnenen Assoziationen zu verknüpfen und durch diese neuen Ansätze zu lösen. Ein „Doppel-Denken“, mit dem Sie zwei Kontexte zusammenbringen, die ansonsten nichts gemein haben.

S. dazu auch kreativesdenken.com von Heike Thormann.

Regelmäßig geübt, kann man mit dieser Technik seinen aktiven Wortschatz erweitern, Stimmungsbilder zeichnen, neue Zusammenhänge entdecken und Ideen festhalten.

Falls einer von euch die Sonntagsidee ausprobiert, freue ich mich über Fotos von Wortwolken!


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