Archiv für » Juni, 2010 «

Leserin Melanie Wiebener-Baldé aus Frankreich schickte mir die Tage eine Leserrezension zum Notizbuch „Mucho“ von semikolon. Hier ihr Bericht, wie sie das Buch gefunden, gekauft und genutzt hat:

Ihr kennt das alle: Ihr kommt in einen Laden und seht schön aufgebaut die gesamte Produktpalette eines Notizbuchherstellers. Wunderschön und praktisch: manche mit Stiftschlaufe und sogar kleinem Bleistift, andere mit Gummi zum Verschließen, /und oder mit Einstecktaschen, Hard- und Softcover, verschiedene Farben, liniert und blanko, schön anzufassen. Aber auch nicht ganz billig und außerdem habt Ihr ja gerade erst eins gekauft oder ein neues angefangen und dann geht Ihr (erst mal wieder). Irgendwie denkt Ihr später immer noch dran, wie Ihr Eure Notizen darin gestalten könntet, was darin Platz finden kann.
 
So ging es mir vor ein paar Tagen mit meiner „Entdeckung der Woche“. Es hat mich gleich am kommenden Tag wieder in den Laden gezogen. Mein letztes Tagenotizideengedankentodotorememberbuch ist schon eine Weile voll und da ich seitdem kein schönes Buch gefunden hatte, nutzte ich in der Zwischenzeit meinen Kalender und eine ziemlich hässliche Kladde (im Moment noch ca. 6 Seiten Platz) für knappe Notizen.
 
Die Produkte, die ich in dem Laden entdeckte, sind aus der Reihe „Die weissen Kanten“ von Semikolon. Mir hatte es besonders das „Weisse Kanten Big Spiral Mucho A5“ angetan. Ich habe das Buch in Frankreich in einer Buchhandlung für 13,90€ erworben, für weitere Infos zur Firma: www.semikolon-onlineshop.de . Leider gab es nur 3 Farben zur Auswahl. Das beigefarbene wäre meine erste Wahl gewesen, war aber zur Ansicht ausgepackt (das geht gar nicht!) und grün ist nicht so meine Farbe. Also wurde es das orangefarbene. Passt auch irgendwie zum beginnenden Sommer.
 
Das Buch ist ein ziemlich dickes Ringbuch in A5, der Einband ist sehr dick und macht einen robusten Eindruck. Dazu gibt es ein farblich passendes breites Gummiband, mit dem man das Buch verschließen kann. Ich weiß aber noch nicht, ob es lang genug / dehnbar genug ist für all die Dinge, die sich vermutlich mit der Zeit in meinem Buch sammeln werden. Innen ist das Buch in drei Teile aufgegliedert: Die ersten 55 Blätter sind liniert, dann kommt ein Register, darauf folgen 55 Blätter kariert, wieder ein Register und 55 Blätter blanko sowie zwei Taschen. Die Blätter sind perforiert, aber scheinen sehr stabil und ich denke nicht, dass sie leicht ausreißen. Und irgendwie find ich das gut: es wird leichter fallen, mal eine Seite zu opfern. Den entstehenden Platz könnte man dann für ein Foto oder eine Postkarte nutzen, ohne dass das buch „explodiert“, weil so viel drin ist (ist mir schon passiert).
 
Das Papier fühlt sich gut an, eher glatt, in einem angenehmen beigen Ton und schreiben geht eigentlich mit jeder Art von Stift: Bleistift, Kugelschreiber, Filzstift, Rollerball, Füller (mehr hatte ich gerade nicht zur Hand). Nicht so gut gefiel mir der schwarze Rollerball 0.7, der drückte doch sehr durch auf der Rückseite. Blaue Kugelschreiber sieht man auf der Rückseite am wenigsten und schwarze Tinte ist auch weniger sichtbar als ich dachte. Deshalb ist der Füller im Moment mein Favorit.
 
Super finde ich die Aufteilung in drei Bereiche. Für mich persönlich sehr angenehm: privat, geschäftlich und „alles andere“. Nicht so gut finde ich, dass die Taschen hinten aus so festem Material mit der Öffnung oben sind. Ich habe so viele kleine Zettel und Visitenkarten, an die ich dadurch nur noch schwer rankomme.
 
Hatte ich erwähnt, dass ich die letzten paar Seiten meiner Kladde leer gelassen und gleich das Mucho „eingerichtet“ habe?

Danke an Melanie für diese prima Leserrezension. Ich war früher selbst Semikolon-Fan, aber meine Favoriten werden nicht mehr hergestellt: es waren leinengebundene Bücher in DIN A5-Übergröße mit weit mehr als 200 Seiten. Edles Papier, tolle Qualität. Jetzt gibt es die Bücher nur noch in einem kleineren Format. Melanies Rezension machte mich darauf aufmerksam, dass ich noch gar nicht über Semikolon berichtet habe. Das muss ich noch nachholen.
Hier noch ein paar Fotos, die mir Melanie zur Verfügung gestellt hat:


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© Melanie Wiebener-Baldé


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© Melanie Wiebener-Baldé

Stiftprobe:

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© Melanie Wiebener-Baldé

Stiftprobe auf der Rückseite:

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© Melanie Wiebener-Baldé

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Kategorie: Semikolon

Der ADC Stift ist verlost, der Gewinner ist Kommentar 57 von 60. Damit hat „M.One“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

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Kategorie: Brandbook  Tags: ,

The Bookshelf Blog berichtet über den Canoe bookshelf, den es bei bellacor zu kaufen gibt – zum Schnäppchenpreis von gut 1400 US $. Das Regal ist dreiteilig und die Produktbeschreibung fällt mit „Wood“ für meinen Geschmack etwas zu kurz aus.


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Kategorie: Regale  Tags:

Über einen Tweet von @Phase_5 wurde ich auf den Artikel Krobart: Das Moleskine als Spiegel des Alltags aufmerksam, der über das französische Blog krobart berichtet, in dem der Autor einige Stillleben in seinem Notizbuch festgehalten hat – mit ganz verschiedenen Techniken. Absolut sehenswert!


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Kategorie: Kunst  Tags:

Ende Mai kam ein unerwartetes Päckchen von Tobias Schmidt von GILD Bookbinders. Er ist in Deutschland für den Vertrieb zuständig. Die deutsche Seite findet ihr unter gildbookbinders.de und den Onlineshop unter notizbuchladen.de. Im Päckchen lag ein Brief, in dem Tobias schrieb:

[…] GILD Bookbinders ist eine kleine Manufaktur in Tallinn (Estland), die sich auf handgefertigte Lederbücher spezialisiert hat. Dabei stehen Lederbücher mit mittelalterlichem Aussehen im Vordergrund. […] Ich habe den Vertrieb der Bücher in Deutschland übernommen und einen Shop für Endkunden, sowie einen Händlershop für Wiederverkäufer eingerichtet. […]

Auf der englischen Seite gildbookbinders.com findet ihr auch Informationen zu den Machern:

[…] GILD Bookbinders is a family company. The leading players are Zenya […] who is responsible for design and production, and Alain, who deals with everything related to “talking“ and “writing“ […] We have been binding books and journals for many years and continue to be enchanted by the magic of leather and paper. Having sold thousands and thousands of books to tens of countries around the world, at one point our lives started to change. […]

Zenya findet ihr bei flickr, bei Twitter und bei Facebook. Bei Facebook gibt es auch eine Fanpage zu GILD.

Meine Fotos findet ihr unten im Artikel. Die Bücher haben schöne weiche Ledereinbände und das Papier ist absichtlich grob geschnitten. Die Bindung ist traditionell mit Lederriemen und Bindfaden. Das Papier ist dick und saugstark. Alles in allem keine alltäglichen Bücher. Ich habe drei Bücher in den Varianten medium, klein und mini bekommen, die allesamt mit einem Motiv bedruckt sind. Zudem trägt jedes Buch auf der Rückseite eine kleine Prägung „GILD bookbinders“.

Hier ein Foto des Paketinhaltes:


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Das sind zwei Fotos des Mini-Buches, das in etwas so groß wie zwei Streichholzschachteln ist. Das Buch findet ihr im Shop unter MINI-LEDERBUCH „Ritter“ ROT/SCHWARZ:


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Zur Herstellung der Einbände heißt es auf der deutschen Seite:

Die Einbände der Bücher sind aus pflanzlich gegerbten Kalbsleder. Das Leder wird nach alten überlieferten Methoden gegerbt. Die Gerbung des Leders findet mit pflanzlichem Tannin aus der Baumrinde statt. Die Titelseiten werden von Hand mit natürlichen, nicht giftigen Farben auf Wasserbasis einzeln gefärbt. Deshalb ist jedes Buch ein Unikat, weil jedes Stück Leder anders auf die Farbpigmente reagiert. […] Mit einem selbst hergestellten Lack aus Bienenwachs und verschiedenen Ölen, wird das Leder danach beschichtet. Das Leder wird anschließend getrocknet und von Hand poliert.

Hier zwei Fotos des Medium-Buches: TAGEBUCH „The Book of Good Thoughts “ GRÜN:


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Zum Papier heißt es auf der Seite:

In diesem Buch wurde Hahnemühle Echt-Bütten Papier mit dem Namen „Ingres“ verwendet. Das elfenbeinfarbene Papier ist nach dem berühmten französischen Maler Jean Auguste Dominique Ingres (1780-1867) benannt. Dieses Papier ist ideal für Bleistift, Kreide, Pastell, Rötel und Wasserfarben, als auch für Gelschreiber, Tinte, Füllfederhalter oder Kugelschreiber. Hahnemühle Papier steht seit 420 Jahren für kompromisslose Qualität aus Deutschland.

Das kleine Buch ist ein LEDERBUCH „Einhorn“ BRAUN:


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Nun möchte ich diese Schätze nicht für mich behalten, sondern an euch weitergeben. Und zwar im Rahmen einer Verlosung. Dazu stelle ich das Mini-Buch mit dem Ritter zur Verlosung. Die Regeln der Verlosung:

  1. Die Verlosung startet jetzt und endet Donnerstag, 10. Juni 2010 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Der Kommentar sollte erwähnen, warum ihr Lederbüchern gern habt.
  3. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und der Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  4. Ich schreibe den Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.

Viel Erfolg!

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Kategorie: GILD Bookbinders  Tags: ,

Rag & Bone berichtet in Alice in Paperland über eine sehr schöne Fotomontage, die der französische Kindermoden Katalog der Firma noeuf enthält. Sie zeigt ein paar Kinder, die in einem Loch spielen, das in einen Stapel Papier geschnitten zu sein scheint. Ihr findet die Seiten im Katalog ab Seite 4.
Ich könnte mir auch einige sehr nette Motive mit Notizbüchern vorstellen …


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Noch vier Tage bis zum Start der Fußball WM 2010. Diese Gelegenheit zum Marketing lässt sich niemand entgehen. So ist auch Faber Castell mit der Aktion Fußball Sommer vertreten:

Pünktlich zum großen Sportereignis des Jahres 2010 präsentiert Faber-Castell den ultimativen Fan-Bleistift und den trendigen Fanzirkel! Mit schwarzem Schaft in ergonomischer Dreikantform und innovativem Allover-Design aus Fußbällen in 3D-Technologie ist der Bleistift haptisch wie optisch ein Vergnügen und macht Lust auf ein neues Fußball-Sommermärchen […]

Wo es die Stifte gibt, kann ich nicht sagen, aber bei ebay habe ich einen entdeckt.


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Kategorie: Schreibgeräte  Tags: ,

Jetzt ist es mir zum wiederholten Male passiert, dass ich einen Artikel aus meinem Evernote fische, zu dem ich mir nicht gemerkt habe, wie ich ihn gefunden habe. Es geht um den Notizbuchhersteller Doane Paper. Chad Doane hatte die Idee zu den Notizbüchern als er in einer Besprechung beobachtete, dass einige Kollegen linierte Bücher, andere karierte Bücher nutzten. Er kombinierte die beiden Lineaturen und schuf daraus ein Buch, dass beide Papiertypen enthielt: Doane Paper.
Im Online Shop findet ihr eine große Bandbreite an Notizbüchern und Stiften. Sein Blog berichtet über die Welt rund um seine Notizbücher.


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Kategorie: Doane Paper  Tags: ,

@julesmahe twittert eben ein YouTube Video, in dem ein Chatroulette Teilnehmer seine Gegenüber mit Zeichnungen in seinem Notizbuch zum Lachen bringt. Wem der Begriff Chatroulette nichts sagt, der kann bei Wikipedia nachschauen.

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Kategorie: Kurzmeldungen  Tags:

Die beiden Gewinner der ADC Verlosung 2 – zwei Notizbücher stehen fest. Es sind Tweets Nr. 4 und Nr. 23 von 71 gültigen Tweets. Die Tweets habe ich mit snapbird ermittelt, einer formidablen Twitter Suchmaschine. Die Gewinner wurden mit dem AGITOS Zufallsgenerator ermittelt:

und

Die Zählweise ist chronologisch ab dem ersten Tweet. Die Gewinner-Tweets sind also von @_hitgirl_ und @anitafaust. Herzlichen Glückwunsch!

Für alle, die nicht gewonnen haben: Aktuell läuft die letzte ADC Verlosung für einen Stift und es wird im Laufe der nächsten beiden Wochen weitere Verlosungen geben. Ein Hersteller hat mir tolle Lederbücher geschickt und ein weiterer hat sie mir zugesagt.

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Kategorie: Brandbook  Tags: ,