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(Via notcot) Pen Type-A ist ein Stift, den man angeblich über Generationen weitervererben kann. Das ist auch notwendig, bei einem Preis von 150 USD:

[…] Pen Type-A is a minimal pen and ruler sleeve made for Hi-Tec-C ink cartridges. All of its parts are machined out of solid stainless steel and the sleeve is laser etched with ruler markings. […]

Das besondere an diesem Stahlstift ist die Stifthülle, die gleichzeitig als Lineal dient. Schöne Idee und kühles Design.

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In “Reading isn’t only a matter of our brains; it’s something that we do with our bodies.” fand ich dieses interessante Zitat:

[…] New research continues to emphasize the importance of mind wandering for learning. It turns out that not paying attention is one of the best ways of discovering new ideas. Reading books, whether silently or aloud, remains one of the most efficient means of enabling such errant thinking. As our bodies rest, our minds begin to work in a different way… How can one know where reading books ends and dreaming in books begins? […]

Es stammt aus dem Buch Book Was There: Reading in Electronic Times (Werbelink). Das Buch ist ein Plädoyer für das analoge Lesen, geschrieben von jemandem, der mit der digitalen Welt groß wurde. Der Autor Andrew Piper hat im Magazin Slate den Artikel Out of Touch – E-reading isn’t reading. veröffentlicht und der Titel sagt alles: Digital lesen ist kein richtiges Lesen, weil die Haptik fehlt:

[…] Reading isn’t only a matter of our brains; it’s something that we do with our bodies. Reading is an integral part of our lived experience, our sense of being in the world, even if at times this can mean feeling intensely apart from it. […] To think about the future of reading means, then, to think about the long history of how touch has shaped reading and, by extension, our sense of ourselves while we read. […]

Der Artikel ist eine interessante Lektüre. E-Reader haben eine Zukunft. Das Analoge sicher auch.

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In einem Studienprojekt zum Thema Weihnachtsbäume an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe hatte Katrin Sonnleitner die schöne Idee eines alternativen Weihnachtsbaums. Dadurch inspiriert faltete ich selbst einen ähnlichen Baum und zeigte euch erstmals Weihnachten 2010 Fotos. Seitdem hatte ich das Foto immer mal wieder an verschiedenen Stellen verwendet und viele von euch haben mich schon nach einer Bastelanleitung gefragt. Den letzten Anstoß, diese Anleitung endlich zu schreiben, gab eine Anfrage von ARD Online, die gerne eine Bastelanleitung und Fotos im Dezember auf ihrer Homepage veröffentlichen wollen.

Für die folgenden Arbeiten muss man in erster Linie Geduld mitbringen und ein altes Buch, normale Einbandgröße mit etwa 300-400 Seiten (also etwa 150-200 Blatt Papier). Der Einband sollte fest sein und die Bindung stabil, den man muss viel biegen und drücken. Ich habe das Buch auf dem Foto verwendet: einen alte Ausgabe von Flaubert, die ich in einer Bücherkiste liegen hatte:

Bevor ich erkläre, was man am Buch machen muss, eine kleine Trockenübung. Bitte trennt zuerst eine Seite aus dem Buch heraus und schneidet Stufen derart in das Buch, dass der obere Teil ein Quadrat ergibt, das diagonal gefaltet halbiert wird. Die nächste Stufe muss dann etwas weniger tief eingeschnitten sein.

Wenn ihr die Stufen eingeschnitten habt, schneidet entlang der Schrift in die Seite soweit ein, dass man sie wie im Bild zu sehen falten kann. Faltet die Ecken um, damit ihr ein Gefühl für die Größe bekommt und auch versteht, wie man die Schnitte in die Seite machen muss.

Nun schlagt im Buch die erste Seite auf und legt eure Schablone aus dem Schritt vorher auf die erste Seite. Markiert die Stufen, die ihr oben ausgeschnitten hattet (im Bild rot zu sehen):

Jetzt kommt der erste schwierige Teil: ihr müsst jetzt den kompletten Buchblock wie mit der roten Linie angezeichnet ausschneiden. Das macht ihr entweder Seite für Seite mit einer Schere, was allerdings sehr lange dauert und sehr monoton ist, oder ihr geht etwas grober an die Sache und nehmt einen Cutter und schneidet mutig mehrere Seiten gleichzeitig heraus. Das sieht dann nach ein paar Seiten so aus:

Wenn ihr bis zum hinteren Buchrücken vorgedrungen seid, habt ihr ein Buch, das etwa aussieht wie auf dem nächsten Bild. Es ist übrigens nicht so wichtig, dass die Kanten besonders gerade oder glatt sind. Die verschwinden beim Falten sowieso „im Innern“ des Baumes oder bilden die Unterseite jeder Ebene.

Bevor ihr nun mit dem Falten anfangt, müsst ihr noch die notwendigen Schnitte entlang der Schrift machen, wie in den ersten Schritten am einzelnen Blatt geübt. Diese Schnitte müsst ihr auf jeder Seite machen! Dazu braucht man etwas Geduld, denn in diesem Schritt bringt der Cutter nichts und man muss Seite für Seite mit der Schere ran. Sind alle Seiten des Buches fertig vorbereitet, könnt ihr vorne mit dem Falten anfangen. Das sieht dann etwa so aus:

Nach den ersten Seiten sieht man auch schon, was es werden soll:

Und schon nach ca. 20 Seiten kann man das Buch aufstellen und sich vorstellen, wie der Baum aussehen wird. Das ist als Motivation ganz hilfreich, denn man muss nun Seite für Seite umblättern und falten.

Je weiter man vorankommt, desto mühsamer wird es. Man muss ständig die bereits gefalteten Seiten mit der einen Hand so weg halten, dass man mit der anderen Hand die nächste Seite falten kann. Aber je weiter man kommt, desto schöner wird der Baum:

Und wenn man dann nach ca. 60-120 min Arbeit fertig ist, darf man diesen Anblick genießen.

Ich habe bisher nur Bäume mit drei Ebenen gefaltet, aber sicher kann man auch noch mehr Ebenen einbauen. Dann erhöht sich der Aufwand für Schneiden und Falten wahrscheinlich enorm. Wenn einer von euch einen Baum selbst faltet, freue ich mich über Fotos. Ich werde die Bäume gerne hier im Blog veröffentlichen. Viel Spaß beim Basteln in der Vorweihnachtszeit!

UPDATE Dezember 2015: es gibt mittlerweile eine weitere Anleitung für eine andere Art von Weihnachtsbaum: Anleitung: Weihnachtsbäume aus alten Buchseiten falten

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Also Konsumfixiertheit hat mir noch nie jemand attestiert :-) Trotzdem möchte ich euch auf den Artikel Kalender 2013 mit LaTeX von Henry aufmerksam machen, dem das Blog literaturlatenight.de gehört. Der nerdige Artikel erklärt, wie ihr euch mit Hilfe von LaTeX einen eigenen Kalender erzeugen könnt. Da wahrscheinlich die wenigsten von euch wissen, was LaTeX ist, hier die Erklärung von Wikipedia:

[…] ist ein Softwarepaket, das die Benutzung des Textsatzprogramms TeX mit Hilfe von Makros vereinfacht. LaTeX liegt derzeit in der Version 2ε vor.[…]

Ich habe meine Diplomarbeit seinerzeit mit LaTeX „gesetzt“ und geschrieben. Für den Normalbenutzer ist es allerdings sehr gewöhnungsbedürftig. Ihr müsst also die Datei auf der Seite nehmen und mit einer Art „Compiler“ ein PDF erzeugen, das ihr dann ausdrucken könnt.

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basiliscus production schickte mir eine Mail, dass sie ein Video für die Deutsche Welle über Leuchtturm1917 gedreht haben. Bei der Deutschen Welle findet ihr das Video unter Leuchtturm 1917 – Erfolg mit Notizbüchern (Video auf Deutsch). Wie bei dem Bericht der Deutschen Welle, in dem ich ein Interview gegeben hatte, wird das Video wahrscheinlich wieder von der Webseite der Deutschen Welle verschwinden. Daher hier der Link zum YouTube Video (Video in englischer Sprache).
Im Video seht ihr die neuen Maschinen von Leuchtturm, mit denen die Firma individualisierte Notizbücher herstellen kann, und ihr erfahrt, dass Leuchtturm zur Zeit 1 Millionen Notizbücher pro Jahr verkauft. Wenn ihr ein Leuchtturm Notizbuch kauft, findet ihr darin immer einen Zettel mit einer kleinen Botschaft der drei Geschäftsführer inkl. ihrer Unterschriften. Hier könnt ihr die drei live sehen. Im Video taucht auch Herr Döbler auf, mit dem ich auf der paperworld 2010 länger gesprochen hatte.

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design milk zeigte einige Fotos der Memo Blocks von Dave Hakkends, die er für einen Designwettbewerb der Süddeutschen Zeitung entworfen hat:

[…] The project was made for the sueddeutsche magazine in germany. They asked 8 designer (including hella jongerius and sam hecht) to design a product which people can make themselves at home. Amazing that they also asked me! […]

Auf seiner Homepage findet ihr viele Bilder und könnt euch für 3 EUR Vorlagen zum Selberbasteln kaufen und herunterladen.

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Hahnemühle informierte mich, dass der Hahnemühle Kunstkalender 2013 verfügbar ist. Die Motive stammen aus dem jährlich stattfindenden Malwettbewerb:

[…] „Kulinarisches“ aus aller Welt macht den neuen Aquarellkalender der Hahnemühle zu einem Augenschmaus. Beim 3. internationalen Malwettbewerb galt: Das Auge isst mit. 1500 Bilder aus 22 Ländern sind eingegangen – alle gemalt auf den besten Hahnemühle-Aquarellpapieren. […]

Nächstes Jahr wird der Wettbewerb wiederholt. Dann ist das Thema „Musik“.


Zum Vergrößern bitte klicken
© mit freundlicher Genehmigung, Hahnemühle

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Kategorie: Hahnemühle, Kalender, Kunst

Bei Well Appointed Desk fand ich die schönen Notizbücher von French Paper (Made in the USA). Bei „French“ denkt man zuerst an „Französisch“ und ist irritiert vom „Made in the USA“, aber ein Blick in die Geschichte der Firma offenbart das Geheimnis: die Gründer hießen „French:

[…] Three generations of French men run the mill: Ed (4th), Jerry (5th), and Brian (6th). Over 140 years of history can be seen in the original brick walls as well as in a few turn-of-the-century (20th) machines scattered throughout the cavernous building[…]

French Paper ist eine Papiermühle bzw. ein Papierhersteller, aber wie auch andere Papierhersteller, haben sie auch eine Notizbuchserie am Markt. In der Rubrik Memo Books findet ihr einige Exemplare, die durch schon gestaltete Einbände auffallen. Etwa das Pop Ink Memo Books – Book Leaf:

[…] Each 3.5″ x 5.5″ Pop Ink memo book fits in your pocket or purse and features a decorative cover, 32 pages of premium white paper, and 4 pages of color paper. All paper manufactured with 100% green hydropower and no petroleum products by the French Paper Company in Niles, Michigan, USA. […]

Ein Set von zwei Büchern kostet 2,50 USD. Kennt jemand von euch die Bücher (wobei es ja eher Notizhefte sind)?

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Design Milk berichtete über Bookmarker by Simple Form Design. Auf der Homepage des Designstudios Form Design heißt es zum Bookmarker:

[…] It’s a bookmark with integrated sticky notes attached making it super easy to flag your favorite pages in a magazine or jot down a note as a reminder in a book. The long, flat marker conveniently holds your place in the book with the small pad sticking out of the top making it easy to find. And you may change your own note-markers anytime. […]

Praktisch. Rechteckig. Clever. Einfach. Gut. Und auch als Lesezeichen und Markierhilfe in Notizbüchern nutzbar.

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Bei gizmodo las ich über einen 3D Drucker, der aus Papierstapeln seine Objekte „extrahiert“. Diese Art Drucker gibt es scheinbar schon sehr lange, aber ich habe noch nie davon gehört. Neuerdings kommt zusätzlich zum „Fräsen“ auch noch das Drucken mit Farbe dazu. Aber schaut selbst in diesem vimeo Video:

[…] Introducing the Mcor IRIS, the worlds first high resolution full 3D color 3D Printer. The Mcor IRIS joins Mcor’s family of paper 3D printers and the vision of producing high quality, low cost and eco-friendly 3D prints. Now Mcor is taking their technology to the next level with a full color 3D printer using regular letter paper and specially developed Mcor inks. […]

Interessant.

Mcor IRIS, full color 3D printer from Conor MacCormack on Vimeo.

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