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Eine sehr umständliche Art, handgeschriebene Postkarten an liebe Mitmenschen zu versenden, fand ich bei swissmiss. Es geht um eine digitale App namens Felt:

[…] Personal, handwritten cards. Sealed, stamped and mailed. All from your iPad. […]

Mit der App wählt man digital ein Design von Karte und Umschlag, beschriftet dieses handschriftlich direkt auf dem iPad und schickt sie dann ab. Irgendwo wird sie dann gedruckt und zugestellt, d.h. die Handschrift wird 1:1 gedruckt. Das ist natürlich eine seltsame Methode, handschriftliche Karten zu versenden, die v.a. dann Sinn macht, wenn man keine Postkarte zur Hand ist. Ich schreibe lieber echte Karten oder Briefe, finde die Idee aber trotzdem sehr schön und interessant. Als Erweiterung könnte ich mir einen Premiumservice vorstellen, bei dem die Karte von einem Kalligraphen echt von Hand geschrieben wird. Felt findet ihr bei Twitter und bei Facebook.

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Wenn Technologie-Blogs über die Handschrift schreiben, dann werde ich hellhörig. So auch beim Artikel Can Handwriting Identify Better Employees?. Der Autor berichtet darin über die Graphologie und ihr Einsatz im heutigen Bewerbungsprozess. Diese Art derMitbewerbereinschätzung scheint v.a. in Frankreich sehr beliebt zu sein, wie auch ein Artikel bei BBC News nahelegt. Der Autor im Artikel bei mashable hat jedenfalls eine klare Meinung:

[…] To some people these hiring practices may seem like a bad joke, but qualified applicants might be turned away because of their potential employer’s reliance on pseudoscience. […]

Für ihn ist Graphologie eine Pseudowissenschaft. Aber wie ist eure Meinung dazu? Hier die passende Umfrage – und ich freue mich auch über eure Kommentare zum Thema!

 
Glaubt ihr, dass man aus der Handschrift eines Menschen auf seine Persönlichkeit schließen kann?

  • Ja, die Handschrift sagt viel über einen Menschen aus.
    (52%, 33 Stimmen)
  • Nein, die Handschrift sagt nichts über einen Menschen aus.
    (48%, 30 Stimmen)

Stimmen: 63

 
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Hinter dem unscheinbaren Twitter Konto @_LWA verbirgt sich die Letter Writers Alliance, einer Organisation, die das Briefeschreiben am Leben halten will. Die Organisation schreibt über sich:

[…] The Letter Writers Alliance is a member based organization dedicated to keeping the art of letter writing alive started in the Summer of 2007 by Kathy Zadrozny and Donovan Beeson. […] The LWA Mission: In this era of instantaneous communication, a handwritten letter is a rare and wondrous item. The Letter Writers Alliance is dedicated to preserving this art form; neither long lines, nor late deliveries, nor increasing postal rates will keep us from our mission. As a member of the Letter Writers Alliance, you will carry on the glorious cultural tradition of letter writing. You will take advantage of every opportunity to send tangible correspondence. Prepare your pen and paper, moisten your tongue, and get ready to write more letters! […]

Es geht also um handschriftliche Briefe auf Papier, nicht um E-Mails oder um andere digitale Kommunikation. Auf der Homepage namens „16 Sparrows“ findet sich konsequenterweise auch ein umfangreicher Shop mit Utensilien, die man zum Briefeschreiben braucht. Trotz allem Analogem gibt es auch Downloads mit diversen Vorlagen für Briefeschreiber.

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Leser Thomas schickte mir Mite März den Link auf den Artikel On Keeping a Notebook in the Digital Age. Darin erzählt der Autor davon, wie er Notizbücher nutzt und beschreibt dabei auch seine Vorgehensweise beim Erfassen von Ideen:

[…] I do something similar myself—making disjointed notes in a notebook, entering them into a master file, and reviewing after long stretches. […]

Natürlich hat er es auch mit digitalen Helfern versucht, aber das war für ihn nicht praktikabel:

[…] I’ve used Evernote for work purposes and keep most of my idea files in Google Docs. But that said, my first medium for idea capture is still pen and paper—usually in a highly disposable three-by-five paper notebook that I carry everywhere and fill up at a rate of about one a month. This is partly a function of immediacy (I don’t have to open an app and find a file) […]

Ein Notizbuch pro Monat ist eine beachtliche Quote. Aber hier geht es nicht nur um die Menge an Ideen und Gedanken, die notiert werden. Es geht auch um die Handschrift, auch wenn diese ab und an Probleme bereiten kann:

[…] But I also like the romance of physical handwriting, even though my atrocious penmanship falls somewhere between „five-year-old“ and „average medical professional“ and this sometimes means I’m unable to decipher pieces of what I wrote. […]

Und letzten Ende ist die analoge Schrift in ein Notizbuch doch mal wieder Ausdruck von Werthaltigkeit:

[…] Writing things down enforces slowness, and by extension, thoughtfulness. […]

Schöner Artikel. Es lohnt sich, ihn zu lesen.

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Im „The Atlantic“ las ich in How to Become a Masterful Note-Taker: 8 Lessons From Research wie man sich optimal Notizen machen soll. Dabei geht es nicht nur um analoge Notizen, sondern auch um digitale Notizen. Folgende 8 Punkte seien wichtig:

  1. Man soll sich nicht nur Notizen machen, sondern sie auch immer wieder lesen
  2. Papier wird obsolet …
  3. … Aber digitales Notieren ist analogem nicht überlegen
  4. man soll von seinen Notizen besessen sein – damit ist gemeint, dass man sie streng ordnen soll
  5. man soll Kritzeln und Bilder malen
  6. man soll wichtige Dinge unterstreichen
  7. man soll beim Notieren Pausen machen
  8. Notizen können vor Gericht helfen

Viele der Tipps kommen euch bekannt vor? Kritzeln? Untestreichen? Notizen wieder lesen? Mir kommen die Tipps auch bekannt vor. Sie erinnern mich an meine Notizbuchregeln. Der Autor meint am Ende, dass es vielleicht eine gute Zeit ist, Moleskine Aktien zu kaufen. Und das nur, weil er ein paar Regeln aufgestellt hat. Da sind die Leser des Notizbuchblogs schon weiter.

Bei Lifehacker hat man den Artikel im Atlantic auch gelesen. Dort ist man aber primär von der hierarchischen Gliederung der Notizen begeistert; das bezieht sich auf das besessene Handhaben der Notizen, das oben erwähnt wird. Also ich notiere lieber frei und spontan und gliedere später. Wie macht ihr das?

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In diesem alten Artikel Joan Didion on Keeping a Notebook schreibt Maria Popova von brainpickings über ihre Lektüre des Buches Slouching Towards Bethlehem (Werbelink) von Joan Didion. Angelika hatte in Was treibt Menschen dazu, ein Tagebuch zu führen? bereits Joan Didion, die amerikanische Intellektuelle, erwähnt.

Maria Popova zitiert im Artikel viel. Das letzte Zitat dreht sich darum, dass es beim Tagebuchschreiben und dem Führen eines Notizbuchs darum geht, in Kontakt zu bleiben. In Kontakt zu bleiben, mit sich selbst:

[…] It is a good idea, then, to keep in touch, and I suppose that keeping in touch is what notebooks are all about. And we are all on our own when it comes to keeping those lines open to ourselves: your notebook will never help me, nor mine you. […]

Tagebuchschreiben hilft nur uns selbst, sonst niemandem.

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In Stop Stressing: Just Write It Down erzählt der Autor von seinen GTD Erfahrungen und davon, wie er David Allens GTD System für sich adaptiert hat. Denn, so der Autor, Aufschreiben hilft:

[…] I think it’s the notion that writing down all the tasks in your mind frees up brainpower to actually get things done. Instead of worrying about forgetting all the things on your plate, purge them from your brain and just start doing them. […]

Auch in diesem Artikel wird wieder der Zeigarnik Effekt zitiert, den ich schon in verschiedenen Artikeln erwähnt hatte. Dass Aufgabenlisten entlasten kennt ihr schon aus dem Blog und wer eine Anleitung für die eigene Arbeit mit Aufgaben sucht, dem seien meine Aufgabenregeln empfohlen.
Auch wenn der Autor des oben erwähnten Artikels viel auf digitale Helfer setzt, so nutze ich bei meinen Aufgaben immer noch in erster Linie mein Notizbuch. Nur ganz spezielle Aufgaben (mit Terminen) werden digital mit einer Alarmfunktion gemerkt.

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Meist sind es die ganz einfachen Ideen, die begeistern – und Nicely Noted ist so eine Idee. Ich las im Artikel NICELY NOTED STATIONERY SERVICE ein Interview mit der Gründerin. Aber was genau tut Nicely Noted:

[…] Nicely Noted is a stationery subscriptions service that delivers a curated collection of letterpress cards and stamps every month.[…]

Heißt also: man abonniert also eine regelmäßige Lieferung von Letterpress Karten, die man für den täglichen Bedarf braucht. Und als Anreiz, die Karten gleich auch zu schreiben und zu verschicken, legt der Dienst gleich die passenden Briefmarken dazu:

[…] Since my goal is to revive the wonderful art of letter writing, I provide everything you need—including stamps! Most people don’t have a good supply of stamps laying around, and especially not interesting stamps. By including the stamp, I hope to remove one more tiny obstacle and to help personalize the correspondence. […]

Eine sehr schöne Idee: ein Produktkurator, der seine Dienste als analogen Aboservice anbietet und dazu noch das handschriftliche Schreiben und Letterpress fördert.

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Mein Tweet zum Artikel 5 Brain Hacks That Give You Mind-Blowing Powers fand sehr große Resonanz bei Twitter:

Da dachte ich mir, ich berichte auch hier noch einmal darüber, da mir nicht alle von euch bei Twitter folgen. Twitter ist in letzter Zeit mein primärer Kanal zur Verteilung von Informationen geworden. Dort twittere ich pro Tag manchmal mehr als 10 Links, auch wenn im Blog mal kein Artikel erscheint. Es lohnt sich also mir unter @notizbuchblog zu folgen.
Nun aber zu 5 Brain Hacks That Give You Mind-Blowing Powers.Ich ahnte zuerst ein Artikel über irgendwelche Drogen, aber die Tipps waren eher konventionell und v.a. Tipp 3 hat es mir angetan, auch ihm stammt auch das Zitat im Tweet:

[…] #3. Write It Out (Even if You Don’t Read It Later) […] The act of handwriting actually engages neural activity that you don’t get by hammering on a keyboard. During an experiment at Indiana University, preschool kids who were learning the alphabet were separated into two groups. The first group was shown letters and told what they were, while the second group had the additional task of practicing writing the letters. […]

Und ratet mal, welche Gruppe „erfolgreicher“ war? Über die Studie und ihre Ergebnisse wurde im Wall Street Journal berichtet: How Handwriting Trains the Brain. Und wohl noch eine zweite Studie schien zu bestätigen, dass manuelle Aktivität beim Lernen das Lernen selbst verstärkt:

[…] A 2008 study proved that this works especially well when you’re doing something that involves learning unfamiliar characters, like some computer languages, or sheet music, or Japanese. Again, making your fingers draw out the shape engages a completely different part of your brain than if you’re just staring at it on a screen and saying, „Remember this, goddamnit!“[…]

Leider sind die Quellen der beiden Studien nicht verlinkt.

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Kevin Täubrecht von brief-wechsel.de schrieb mir eine nette Mail zu seiner neuen Seite. Dort könnt ihr normgerechte förmliche Briefe online verfassen und ausdrucken. Es geht natürlich um digitale Briefe, aber die schreibt man in der Regel sowieso nicht von Hand – da hat man schon im vordigitalen Zeitalter Schreibmaschinen eingesetzt. Neben dem reinen Schreiben, kann man seine Korrespondenz online auch verwalten, Vorlagen speichern und Kontakte in die Briefe verknüpfen. Praktisch eine einfache Briefverwaltung ohne aufwendige Textverarbeitung, die als Webapp verfügbar ist.
Finde die Idee gar nicht so abwegig – zumal die Formate vorgegeben sind und man nicht die Brieffunktionen von Microsoft Office oder OpenOffice verwenden muss, die nicht immer intuitiv zu verändern und zu verwalten sind.
Was haltet ihr von seiner Idee?

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