Tag-Archiv für » Handschrift «

Wenn Technologie-Blogs über die Handschrift schreiben, dann werde ich hellhörig. So auch beim Artikel Can Handwriting Identify Better Employees?. Der Autor berichtet darin über die Graphologie und ihr Einsatz im heutigen Bewerbungsprozess. Diese Art derMitbewerbereinschätzung scheint v.a. in Frankreich sehr beliebt zu sein, wie auch ein Artikel bei BBC News nahelegt. Der Autor im Artikel bei mashable hat jedenfalls eine klare Meinung:

[…] To some people these hiring practices may seem like a bad joke, but qualified applicants might be turned away because of their potential employer’s reliance on pseudoscience. […]

Für ihn ist Graphologie eine Pseudowissenschaft. Aber wie ist eure Meinung dazu? Hier die passende Umfrage – und ich freue mich auch über eure Kommentare zum Thema!

 
Glaubt ihr, dass man aus der Handschrift eines Menschen auf seine Persönlichkeit schließen kann?

  • Ja, die Handschrift sagt viel über einen Menschen aus.
    (52%, 33 Stimmen)
  • Nein, die Handschrift sagt nichts über einen Menschen aus.
    (48%, 30 Stimmen)

Stimmen: 63

 
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Hinter dem unscheinbaren Twitter Konto @_LWA verbirgt sich die Letter Writers Alliance, einer Organisation, die das Briefeschreiben am Leben halten will. Die Organisation schreibt über sich:

[…] The Letter Writers Alliance is a member based organization dedicated to keeping the art of letter writing alive started in the Summer of 2007 by Kathy Zadrozny and Donovan Beeson. […] The LWA Mission: In this era of instantaneous communication, a handwritten letter is a rare and wondrous item. The Letter Writers Alliance is dedicated to preserving this art form; neither long lines, nor late deliveries, nor increasing postal rates will keep us from our mission. As a member of the Letter Writers Alliance, you will carry on the glorious cultural tradition of letter writing. You will take advantage of every opportunity to send tangible correspondence. Prepare your pen and paper, moisten your tongue, and get ready to write more letters! […]

Es geht also um handschriftliche Briefe auf Papier, nicht um E-Mails oder um andere digitale Kommunikation. Auf der Homepage namens „16 Sparrows“ findet sich konsequenterweise auch ein umfangreicher Shop mit Utensilien, die man zum Briefeschreiben braucht. Trotz allem Analogem gibt es auch Downloads mit diversen Vorlagen für Briefeschreiber.

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Kategorie: schreiben  Tags: ,

paperblanks schickte mir die Tage ein Rezensionsexemplar ihres neuen Notizbuchs aus der Reihe „Embellished Manuscripts Collection“. Auch auf der Homepage der Amy Winehouse Foundation wird das Notizbuch schon vorgestellt. Auf dem Einband befindet sich ein Selbstportrait von Amy Winehouse:

[…] I personally wanted to find a sketch that Amy had drawn – it is something I think Paperblanks do very well in respect to other artists and musicians in the portfolio – that showed that she was a fun, quirky, loving person. This sketch, taken from a little note she had written, sums her up very well I think. […]

Außerdem könnt ihr in den Text des Liedes „Tears dry on their own“ in ihrer Handschrift lesen (auch innen auf dem Vorsatzblatt). Angeblich nutzte Amy Winehouse selbst viele paperblanks Notizbücher. Weitere Infos dazu findet ihr im paperblanks Blog.
Das Notizbuch gibt es in verschiedenen Größen. Meine Variante ist ein DIN A5 Format mit Magnetverschluss. Innen befindet sich das klassische paperblanks Papier, liniert. Ein rotes Lesezeichen und eine Froschtasche runden die Ausstattung ab. Ein interessantes Buch, das ich gerne über eine Verlosung an einen Amy Winehouse Fan weitergeben möchte:

  • Die Verlosung startet 26. April 2013 und endet am 30. April 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg euch allen.


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Kategorie: paperblanks  Tags:

Mein Tweet zum Artikel 5 Brain Hacks That Give You Mind-Blowing Powers fand sehr große Resonanz bei Twitter:

Da dachte ich mir, ich berichte auch hier noch einmal darüber, da mir nicht alle von euch bei Twitter folgen. Twitter ist in letzter Zeit mein primärer Kanal zur Verteilung von Informationen geworden. Dort twittere ich pro Tag manchmal mehr als 10 Links, auch wenn im Blog mal kein Artikel erscheint. Es lohnt sich also mir unter @notizbuchblog zu folgen.
Nun aber zu 5 Brain Hacks That Give You Mind-Blowing Powers.Ich ahnte zuerst ein Artikel über irgendwelche Drogen, aber die Tipps waren eher konventionell und v.a. Tipp 3 hat es mir angetan, auch ihm stammt auch das Zitat im Tweet:

[…] #3. Write It Out (Even if You Don’t Read It Later) […] The act of handwriting actually engages neural activity that you don’t get by hammering on a keyboard. During an experiment at Indiana University, preschool kids who were learning the alphabet were separated into two groups. The first group was shown letters and told what they were, while the second group had the additional task of practicing writing the letters. […]

Und ratet mal, welche Gruppe „erfolgreicher“ war? Über die Studie und ihre Ergebnisse wurde im Wall Street Journal berichtet: How Handwriting Trains the Brain. Und wohl noch eine zweite Studie schien zu bestätigen, dass manuelle Aktivität beim Lernen das Lernen selbst verstärkt:

[…] A 2008 study proved that this works especially well when you’re doing something that involves learning unfamiliar characters, like some computer languages, or sheet music, or Japanese. Again, making your fingers draw out the shape engages a completely different part of your brain than if you’re just staring at it on a screen and saying, „Remember this, goddamnit!“[…]

Leider sind die Quellen der beiden Studien nicht verlinkt.

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Bei der Crowdfunding Plattform Kickstarter findet sich aktuell das Projekt Sigmund Freud Typeface – A Letter to your Shrink. Das Projekt hat schon genug Geld zusammen, ist aber noch offen für Unterstützer. Der Projektanfragende Harald hat sich durch die analoge Handschrift von Sigmund Freud dazu inspirieren lassen, einen digitalen Font zu kreiern, der die Handschrift als Textfont nachbildet:

[…] Hi! my name is Harald, I would like your help to create a font that renders Sigmund Freud’s handwriting on your computer. This is my (1, 2, 3…) 4th typography project on Kickstarter. Sigmund Freud was a neurologist who lived from 1856 to 1939. His research and studies led to the foundation of ‚Psychoanalysis‘.
When I first saw Freud’s century old letters, I was fascinated by the beauty of these historic manuscripts. It made me smile to imagine a person writing his or her shrink a letter set in Freud’s handwriting. I started to plan creating a font based on his manuscripts. […]

Ab 5 USD kann man unterstützen und bei 10 USD Unterstützung bekommt ihr den Font zur Nutzung auf euren Rechner. Bin versucht, zu unterstützen … und ihr?

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Früher gab es den national stationery day in Großbritannien:

[…] Do you believe in the importance of writing by hand? Do you have a weakness for stationery and pens? Are you a stationery addict?! You’re not alone … There are millions of people in the UK and around the world who feel as you do, and the number is growing. Stationery and pens are the new fashion accessory. National Stationery Day is a day of celebration of the written word and of all things stationery. It has been launched to get more people putting pen to paper, and writing more often by hand. There’s more to life than email and texting! […]

Ein Tag hat den Schreibwarenfans in England wohl nicht ausgereicht und deshalb gibt es jetzt die national stationery week, die dieses Jahr vom 22.-28. April stattfindet.
Leute, die „teilnehmen“ wollen, sollten anderen mal wieder handschriftliche Notizen und Briefe schicken, Lehrer sollten das Thema mit Schülern besprechen, etc. – auf der Homepage kann man an einer Umfrage teilnehmen und so eine Art Sponsoren gibt es auch.
Insgesamt finde ich die Maßnahmen an dem Tag etwas – nun ja – dünn: Get involved. Aber wenn wenigstens ein paar Leute mitmachen, ist schon viel zu gewinnen.

Und wieso soll es das nur in „UK“ geben? Wieso nicht auch bei uns in Deutschland? Oder besser noch: weltweit? Lasst uns eine „analogwriter“ Kampagne ausrufen! Praktischerweise hatte ich schon 2011 die passenden Domains und das Twitterkonto @analogwriter reserviert. Was meint ihr? Wärt ihr dabei? Freue mich über eure Meinung in den Kommentaren. Ich trage den Gedanken für so eine Aktion schon lange mit mir rum und habe viele Ideen dazu gesammelt. Jetzt erzähle ich euch das einfach mal so, um eure Reaktionen zu hören. Ich weiß nicht, ob das ein riesen Flop wird oder ein riesen Ding. Aber so fing das damals auch mit dem Notizbuchblog an.

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In How To Write The Perfect Thank You Note zählt die Autorin ein paar Punkte auf, auf die man beim Verfassen eines Dankeschön achten sollte:

  1. Von Hand schreiben
  2. Den Gruß personalisieren
  3. Danke sagen
  4. Schriftlichen Smalltalk machen
  5. Auf das nächste Treffen freuen
  6. Einen schönen Abschluss finden

Ich habe im letzten Jahr einige handschriftliche Briefe und Karten versendet, auch mit etwas mehr Text. Die Regeln sind sehr gut, finde ich. Sie spiegeln auch meinen Schreibstil in etwa wider, wobei mir das vor der Lektüre des Artikels gar nicht bewusst war. VIelleicht sollte ich noch ein paar Grußkartenregeln oder so was im Blog veröffentlichen … aber lest erst einmal den Artikel.

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In Writing On Paper: I Feel Better Now schreibt Angela Booth darüber, warum sie besser denken kann, wenn sie von Hand schreibt:

[…] My notes don’t need to make sense to me, right away. […]

Das gilt natürlich nur für den ersten Moment. Später liest sie ihre Notizen wieder und verarbeitet sie zu dem, was sie sich merken möchte. Das Niederschreiben ist spontan in dem Sinne, dass es nicht umgehend einen Sinn ergeben muss. Erst durch späteres Wiederlesen, Annotieren und Bearbeiten erhalten die Notizen ihren Sinn und können für weitere Arbeiten weiterverwendet werden. Mir persönlich geht es manchmal so mit meinen Gesprächsnotizen in Terminen: wenn ich die später noch einmal lese, erschließen sich viel mehr Dinge als beim Notieren an sich. Die schreibe ich dann dazu oder fasse sie an anderer Stelle zusammen.

Wie geht es euch? Fühlt ihr euch beim Notieren von Hand auch besser als beim Notieren am Computer?

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Bei felt&wire las ich über Writing Fonts. In Digitaler Zeichensatz der eigenen Handschrift hatte ich das Thema „digitale Handschrift“ schon einmal behandelt. Es ist fast ein Widerspruch, eine Handschrift mit dem Adjektiv digital zu beschreiben. Letzten Endes will auch Writing Fonts aus eurer Handschrift einen digitalen Zeichensatz erstellen, den ihr dann in einem Editor nutzen könnt.
Wer Bedarf hat, kann sich auch einige Zeichensätze kostenlos herunterladen. Wie sich ein entsprechender Zeichensatz anfühlt, könnt ihr gleich online ausprobieren. Und ein paar Tipps zur Handschrift findet ihr auch auf der Seite.

Hat schon mal jemand von euch so einen Dienst ausprobiert?

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Via @brainpicker fand ich den Link auf Archive of Handwritten Recipes (1600 – 1960) Will Teach You How to Stew a Calf’s Head and More, in dem über ein Online Archiv berichtet wird, in dem ihr eine Vielzahl alter Rezepte findet. Der eigentliche Sinn der Seite DIY History ist aber die Transkription (Wikipedia) alter Handschriften in digital lesbare Formate mit Hilfe der Internetgemeinde. Über das Projekt:

[…] DIY History lets you do it yourself to help make historic artifacts easier to use. Our digital library holds hundreds of thousands of items — much more than library staff could ever catalog alone, so we’re appealing to the public to help out by attaching text in the form of transcriptions, tags, and comments. Through „crowdsourcing,“ or engaging volunteers to contribute effort toward large-scale goals, these mass quantities of digitized artifacts become searchable […]

Neben alten Kochbüchern könnt ihr auch Tagebücher transkribieren. Wenn euch alte Bücher und Handschriften interessieren, ist DIY Historie auf jeden Fall einen Blick wert.

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