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Bei @drawdrawdraw findet man häufig Links zu Notizbuchkunst. So geschehen auch dieser Tage, als sie einen Link auf den Blog von Wil Freeborn „ghostschool.co.uk“ verteilte. Wil sagt über sich selbst:

I’m a designer and illustrator living and working in Gourock, Scotland

Mehr nicht. Wer etwas im Blog stöbert, stellt zudem fest, dass er auch Urban Sketcher Fan ist. Im folgenden zwei seiner Bilder. Das erste Bild trägt den Titel Swan Studies:

I thought I was fairly okay with swans as I heard that the whole „swans can break your arms with their wings“ story was a myth. Until one came waddling towards really really slowly and I slightly bottled it and kept my distance.


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© Wil Freeborn

Ein anderes schönes Bild ist Trees – with some shadows:


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© Wil Freeborn

Ein Blick ins Blog lohnt sich.

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Kategorie: Kunst

@iris30606 twitterte mir heute den Link auf dersteg-papierstrasse.de.

Willkommen in unserem Shop – Die hier vorgestellten Produkte sind hergestellt von der Papierstraße der DER STEG gGmbH. Die Papierstraße produziert für alle Liebhaber von schönen Dingen besondere Einzelstücke und kleine Serien aus dem Bereich der Papierverarbeitung. Die Ideen und Designs entstehen im Projekt selbst. Die Zeichnungen werden exklusiv für die Papierstraße von Juliane Wetzel designt

Neben Notizbüchern gibt es auch andere Produkte im Shop. Als Beispiel sei das Blanko Notizbuch A5 Schwarz mit bunten Blumen für 18 EUR genannt:

Schönes Notizbuch mit schönem Papier bezogen. Das Notizbuch hat 144 Seiten, diese sind cremefarben. Der Bucheinband ist mit Designerpapier beklebte Graupappe. Der Buchrücken ist mit Leinengewebe beklebt und die Ecken sind mit Buchecken verziert.

Der Hersteller ist eine gemeinnützige GmbH (gGmbH), die -wenn ich das richtig lese – im firmenintern sogenannten „eBay-Projekt“ mit psychisch erkrankten Erwachsenen die Bücher produziert.

Seit vielen Jahren ist DER STEG fest eingebunden in die Psychiatrie- und Jugendhilfeplanung Berlins. […] DER STEG bietet darüber hinaus Beschäftigungsmöglichkeiten für psychisch erkrankte Erwachsene (Recyclingwerkstatt, eBay-Projekt).

Hier ein Foto der Homepage. Schaut mal im Shop vorbei. Vielleicht ist was für euch dabei und ihr könnt was für den guten Zweck tun.


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Anfang November hatte ich gefragt Welchen Stift bevorzugt ihr?. Insgesamt wurden 104 Stimmen abgegeben, der Verteilung ihr in der Grafik unten sehen könnt.

Es hat mich überrascht, dass so viele von euch Tintenfüller verwenden. Wenn ich mir den typischen Stifthalter am Notizbuch vorstelle, denke ich an alles, nur nicht an einen Füller. Ich hatte schon ewig keinen Füller mehr in der Hand. Am zweithäufigsten verwendet ihr Kugelschreiber und auf Platz drei kommt der von mir bevorzugte klassische Bleistift. Die übrigen Stifte folgen auf den folgenden Plätzen. Ich hatte dieses Mal keinen Punkt „Sonstiges“, denn es haben auch Stifttypen gefehlt, wie ich den Kommentaren entnehmen konnte.

Heute möchte ich eine neue Umfrage starten. Dieses mal möchte ich wissen: Welchen Papiertyp bevorzugt ihr?. Gemeint ist der Vordruck auf den Seiten bzw. die Lineatur. Mögt ihr eure Bücher blanko? Oder lieber punktiert? Liniert? Kariert? Oder mit Notenlinien? Oder Speziallineaturen wie der isometrischen Lineatur? In meinen eigenen Notizbüchern habe ich mit blanko Seiten die besten Erfahrungen gemacht. Mein aktuelles DIN A4 Buch ist allerdings punktiert und ich muss sagen, dass ich bislang davon begeistert bin.

Was mögt ihr am liebsten?

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Kategorie: Umfrage  Tags: ,

Michael hatte den Hackbag #2 gewonnen. Seitdem hat er mehrere Kommentare zum Zwischenstand geschrieben:

Ich möchte aus dem Notizbuch ein Buch in “mittelalterlicher” Optik gestalten, so mit eingefasstem Rand, Bünden und Knebelverschluß. Der Gedanke dahinter ist, daß ein Druckerkabel sozusagen ein Artefakt aus dem Computermittelalter ist, in den Zeiten von WLAN und USB. Auf jeden Fall will ich dieses tolle silberne Abschirmmaterial verwenden. Der Rest muss sich finden.
[…]
Es geht jetzt doch mehr Richtung Cyberpunk. Inzwischen habe ich einen Knebelverschluss aus dem Parallelportkabel und dem versilberten Draht gebastelt und aus dem restlichen Silberdraht ein Lesebändchen geflochten. Das Abschirmmaterial zeigt sich widerspenstig.

Gestern Abend habe ich nun auch erste Bilder des Zwischenstandes bekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Als erstes ein Bild des experimentellen Einbandes:


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Auf der Rückseite eine abenteuerliche Verschlusskonstruktion:


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Und ein ansprechendes Leseband:


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Danke an Michael für die super Arbeit! Wir sind gespannt auf das Endprodukt!

Der Hackbag #1 ist noch in Arbeit. Die Gewinnerin weiß noch nicht genau, wann der erste Zwischenstand fertig sein wird.

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Kategorie: HackBag  Tags: ,

Ein Blog der besonderen Art ist The List. Dieses Blog versammelt Listenfanatiker, die ihre Listen aus Notizbüchern als Fotos bloggen.

Lists are fascinating and often revealing. I make them out of habit, in fact it might fit the definition of a compulsion. We have a tendency to avoid creating general “Best of” lists; enough people churn them out that we really don’t have to. We prefer a more personal list

Jeder kann Listen beitragen. Dazu einfach eine Mail an itsthelist@gmail.com schreiben. Die Bedingungen:

* Lists may be edited.
* By submitting to The List, you are agreeing to allow us to publish your list.
* Please include how you would like to be credited (aka your name or anonymous or whatever).

Hier ein Screenshot des Blogs:


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Kategorie: Webseiten  Tags: , ,

Heute vor 20 Jahren fiel die Berliner Mauer (Wikipedia).

Ich habe keine passende Notizbuchkunst zum Thema gefunden. Wenn ihr fündig werdet, lasst es mich wissen. Stattdessen gibt es das Werk „Berlin“ von Martin bei Urban Sketchers.

Berlin
© Martin, Urban Sketchers

Alternativ ein Bild namens Empty Spaces in Berlin, ebenfalls von Martin:


© Martin, Urban Skecthers

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,

Die Notizbuchregel 21 – Wie man ein Buch wechselt liegt schon einige Zeit zurück. Heute möchte ich mich mit …

Notizbuchregel 22 – Perforierte Notizbuchseiten

… den perforierten Notizbuchseiten widmen, die einige Hersteller im hinteren Teil ihrer Notizbücher vorhalten, etwa Sigel mit dem „conceptum“ oder Leuchtturm 1917.
Was kann man alles mit den perforierten Seiten machen?

  • man kann die Perforation ignorieren und die Seiten wie alle anderen Seiten auch verwenden. Das kann aber auch ins Auge gehen, wenn die Seiten abreißen und dann rumfliegen
  • man kann die Seiten als Einkaufszettel verwenden. Dazu empfiehlt es sich, von hinten nach vorne vorzugehen, d.h. man nimmt sich die letzte perforierte leere Seite vor. Dort notiert man die Woche über, was man am Wochenende einkaufen muss. Am Wochenende kann man die Seite dann einfach raustrennen und mit zum Einkauf nehmen – dann muss man nicht das ganze Buch mitnehmen und die Gefahr eingehen, es zu verlieren.
  • einfach mal für schnelle Notizen, die man jemandem hinterlassen oder jemandem mitgeben möchte.
  • als schnelle Lesezeichen, wenn man mal keine zur Hand hat: einfach Seite heraustrennen und als Lesezeichen verwenden

Was macht ihr mit diesen perforierten Seiten oderwürdet damit tun, wenn ihr welche hättet?


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Kategorie: Tipps  Tags:

Die Seite meinnotizbuch.ch war mir unbekannt, bis sich Herr Görtz, der Geschäftsführer, bei mir meldete. Er schrieb mir eine nette Mail und meinte, das sei für meine Leser vielleicht interessant: da kann ich nur zustimmen! Um was geht es?

Bestellen Sie Ihre geliebten Moleskine®-Notizbücher und -Agenden bequem online und personalisieren Sie die Bücher mit Lasergravur.

Die Seite ist also ein Online Shop für Moleskine, allerdings mit der Spezialität, dass man die Einbände selbst gestalten und entsprechend mit einem Laser gravieren lassen kann, bevor sie ausgeliefert werden. Ich wollte von Herrn Görtz wissen, ob meinnotizbuch.ch auch andere Möglichkeiten für die Gestaltung des Einbandes anbieten, worauf er antwortete:

Wir sind keine klassische Druckerei und arbeiten vorderhand nur mit der Lasertechnik. Wir möchten lieber in die Sortimentsbreite gehen und werden bald noch Ledercover (ähnlich wie molecover.com aber mit integriertem Bleistift-Halter), passende Schreiber und allenfalls andere Notizbuch-Marken ins Sortiment aufnehmen. Es gibt keine günstigere „Drucktechnik“ für Personalisierungen in Kleinstauflagen.

Eine Möglichkeit zur Gestaltung der Bücher ist der Harmograph, der im folgenden Screenshot zu sehen ist. Wikipedia erklärt den Begriff Harmonograph so:

Ein Harmonograph ist ein Instrument, das zwei überlagerte harmonische Schwingungen unterschiedlicher Frequenz in eine Grafik umsetzt.


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Wie die Herstellung funktioniert, wird auf der Seite kurz beschrieben:

Jedes Buch wird einzeln bearbeitet. Wir benutzen einen für diesen Zweck geeigneten Laser, der durch die entstehende Hitze auf der Oberfläche eine Pigmentveränderung herbeiführt, die zu diesem wunderschönen Gold-/Braunton des Motivauftrags führt. Das folgende Video ist beschleunigt. Für die Lasergravur eines vollflächigen Motives benötigen wir rund 10-15 Minuten pro Buch

Da ich das gerne ausprobieren wollte, schickte ich mir Herr Görtz netterweise einen Gutscheincode, um mir ein Buch selbst gestalten und gratis bestellen bestellen zu können. Sobald das Buch da ist, werde ich noch einmal berichten – und habe dann auch noch eine Überraschung für euch! Es wird sich lohnen, bleibt also die nächsten zwei Wochen dabei.
Wer seine Bücher nicht selbst gestalten möchte, kann aus einer vorhandenen Kollektion mit verschiedenen Motiven wählen.


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Wer also gerne Moleskine (TM) mag und auch mal den Einband mit Lasergravur selbst gestalten möchte, der sollte einen Blick auf meinnotizbuch.ch werfen. Ein Erfahrungsbericht folgt mit der Überraschung, sobald mein bestelltes Buch da ist.

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Kategorie: Einband  Tags: , ,

In der vergangenen Woche machte der Artikel 14 Wege, wie Ihnen ein Notizbuch beim Geld sparen hilft bei Twitter die Runde. Er berichtet in Deutsch vom englischsprachigen Artikel 14 Ways a Notebook in Your Pocket Can Save You Money, in dem 14 Möglichkeiten diskutiert werden, wie man sein Notizbuch zum Geldsparen einsetzen kann. Diese Idee ist prädestiniert für die Kategorie Sonntagsidee, daher:

Sonntagsidee 15: Geldmanagement

Wie kann man sein Notizbuch für das persönliche Geld- und Finanzmanagement einsetzen?

  • monatl. Auswertung der fixen Kosten wie Miete, Nebenkosten, Abos, etc. ; damit wird deutlich, wo man sparen kann
  • das Jahr über sofort Geschenke festhalten, die einem zu einer bestimmten Person zu einem bestimmten Anlass einfallen, dann kauft man keinen Unsinn und spart auch noch Zeit beim Aussuchen
  • schreibt auf, was ihr verdient und rechnet das mal als Stundenlohn aus (Lohn im Monat dividiert durch ca. 160 Stunden ergibt einen guten Durchschnittswert). Dann überlegt euch vor jedem Einkauf, wie lange ihr arbeiten musstet oder noch müsst, um euch diesen Einkauf leisten zu können. Steht der Aufwand zum Nutzen im richtigen Verhältnis?
  • das Notizbuch kann auch als Haushaltsbuch eingesetzt werden. Zum Thema Haushaltsbuch habe einen Podcast bei BR3 gefunden:

    Hauswirtschaftsmeisterin Christiane Klimsa über die Vorzüge eines Haushaltsbuches und die kleinen Tricks, sich selbst zum Sparen anzuhalten.

  • bevor ihr eine größere Anschaffung wagt, notiert euch die Anschaffung mit dem Preis und wartet zwei Tage. Dann schaut wieder auf die Seite und entscheidet, ob ihr die Anschaffung immer noch tätigen wollt
  • führt eine Einkaufsliste im Notizbuch, so dass ihr beim Einkauf schneller durch seid und nichts anderes kauft, als unbedingt notwendig – erfordert natürlich etwas Selbstdisziplin

Fallen euch weitere Beispiele ein, wie man sein Notizbuch zum persönlichen Geld- und Finanzmanagement einsetzen kann?

Geld in der Notizbuchkunst ist gar nicht so einfach zu finden, aber ich habe dennoch ein schönes Beispiel aufgetrieben:


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© „No cash in my pocket“ von France Belleville

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Kategorie: Sonntagsidee  Tags: , ,

Bei behance lese ich eben Life in the Alphabet. Der Artikel beschreibt ein Kunstprojekt, in dem die Künstlerin Eibatova Karina (Eika) das Alphabet gezeichnet hat, wobei die Buchstaben aus Elementen bestehen, die der Natur entnommen sind.

The idea of the project is to represent a letter in a natural form and appearance. Like something alive has turned into a letter and stood still. In some letters it’s possible to find symbolism, others are just an abstract form. In the alphabet you can find only one human – a woman in space. And one unreal creature – a dragon, also a very symbolical sign. size: А5 (each) ; pencil; summer 2009.

Hier exemplarisch der Buchstabe „H“:


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© behance, Eibatova Karina

Das ganze Notizbuch wird auch in einem Video am Ende der Seite bei behance durchgeblättert. Das Video konnte ich leider nicht ins Blog übernehmen.

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Kategorie: Kunst  Tags: ,