Archiv für » März, 2013 «

UI Shape hatte ich euch schon vorgestellt. Jetzt habe ich ein paar Exemplare zum Testen bekommen. Im Paket waren zwei kleine Blöcke für Entwürfe in iPhone 4 Größe, sowie ein DIN A4 Block. „UI“ steht für „User Interface“ also „Benutzeroberfläche“ – und für den Entwurf derselben gibt es tolle Apps oder eben Papier. Und für Papierfreunde gibt es die Blöcke von UI Shape.
Die kleinen Blöcke haben ca. DIN A6 Format und 60 Seiten, die beidseitig mit den Umrissen eines iPhone 4 bedruckt ist. Wie bein einem Notizblock kann man die Seiten einfach abtrennen. Die abgetrennten Seiten können dann bemalt und beschrieben werden. Anschließend kann man die Seiten zum Beispiel an eine Pinnwand kleben und so den Ablauf visualisieren. Ihr findet die kleinen Blöcke auch im UI Shape Shop.
Der große Block hat das Format DIN A4 ist ein größeres Sketchbook. Auch bei diesem Buch sind die Seiten doppelt bedruckt. Auf jeder Seite befinden sich die Umrisse von drei iPhones nebeneinander. Unter den Umrissen gibt es ein paar Zeilen für Notizen und Kommentare. Im hinteren Teil gibt es ein paar Seiten, die typische Icon-Umrisse mit runden Ecken zeigen. Hier kann man im Großformat Icons entwerfen.
Schöne Idee, wie ich meine. Ich werde den großen Block einem Kollegen schenken, der darauf Apps entwerfen kann. Zwei der Blöcke möchte ich gerne an euch weitergeben.

  • Die Verlosung startet 13. März 2013 und endet am 18. März 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Bitte sagt mir im Kommentar, welche App ihr gerne designen möchtet / welche App ihr gerne mal kaufen würdet
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Auf der Facebookseite von Arwey gibt es gerade ein Gewinnspiel:

[…] Arwey has 13 models and 69 colour options.. Now, we present one of our notebooks to one of our followers who guesses the correct model and color we decided :) You only have one chance for today! Guess, write and win it ! :)[…]

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Vor drei Jahren (ich fasse es nicht, wie lange das her ist) fragte ich euch Wo bewahrt ihr eure Notizbücher auf?. Wer die Frage für sich noch nicht beantwortet hat und nach einer schönen Schachtel sucht, der sollte sich die Schachteln von Schachtelglück anschauen. Am Wochenende hatte ich Gelegenheit im Magazin „Landlust“ zu blättern, ich glaube, es war eine aktuelle Ausgabe. Dort fand ich einen Bericht über die handgefertigten Schachteln von Anke Gaurig, die ihren Auftrag so beschreibt:

[…] DAS BEWAHREN VON DINGEN IST DIE AUFGABE EINER SCHACHTEL – Die Schachtel schafft einen Ort für alles, was uns wichtig ist, bietet Platz für Gesammeltes und hilft uns zu ordnen. Sie schützt und dient dazu, den Wert ihres Inhalts zu unterstreichen und hervorzuheben. – Bezogen mit hochwertigen Papieren, edel anmutendem Tuch und farbschönen Geweben, wird sie zu einem Blickfang, der nicht nur ihren Inhalt zu etwas Besonderem macht, sondern auch ihre Umgebung geschmackvoll zu bereichern vermag. […]

Es gibt keinen klassischen Online Shop. Zuerst sucht man sich den Schachteltyp aus, dann das Bezugspapier und am Ende gibt man die Bestellung per Mail auf.

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Eine wirklich gelungene Zusammenfassung über das Wo, Wann, Womit und besonders das Wie des Tagebuchschreibens habe ich bei WikiHow gefunden. Der Ton ist freundlich aber bestimmt, er klingt nach einem Autor, der weiß, wovon er redet und hier seine Erfahrungen an die Welt weitergibt. Die Tipps beschäftigen sich naturgemäß auch mit der Frage nach dem richtigen Medium. Gleich die erste Empfehlung lautet: „Finde ein Tagebuchmedium, das für dich ideal ist!“ Am Ende des Artikels folgt die Ergänzung:

„… Handschrift an sich als therapeutisch sinnvoller erwiesen als tippen, da es tieferen Zugriff auf Emotionen ermöglicht. Versuche beides: du kannst Seiten vom Computer ausdrucken und sie in eine Schachtel oder ein Ringbuch einlegen, oder du kannst handschriftliche Seiten einscannen und einem Computertagebuch hinzufügen. In jedem Fall solltest du eine Kopie auf Papier aufbewahren, die zukünftigen Generationen erhalten bleibt, wenn du willst, dass deine Nachkommen dich nach deinem Tod kennen und schätzen lernen.“

Für diejenigen, die mit dem guten alten Papier und Stift-Prinzip nichts mehr anfangen können, ein Tipp für Tagebuch-Apps:

„Wer sich wundert, wo die ganze Zeit hin ist oder zu einem späteren Zeitpunkt resümierend auf das Leben zurückblicken möchte, sollte ein Tagebuch führen. Praktischer noch ist der Einsatz einer Tagebuch-App, die nicht nur persönliche Einträge aufnimmt, sondern im besten Fall die Datenbanken des Systems abgrast, um Geschehenes in einem persönlichen Zeitstrom darzustellen. Drei empfehlenswerte Kandidaten für das persönliche digitale Tagebuch sind die Universal-Apps Day One und Remembary sowie die iPhone-App Momento.“

Kommentare zu Euren Erfahrungen mit dem Tagebuch und Euren favorisierten Medien – mit und ohne App – sind wie immer sehr willkommen!

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In der FAZ las ich in Alles und noch viel mehr: Die gelehrte Registratur über die Ausstellung Zettelkästen. Maschinen der Phantasie im Deutschen Literaturarchiv in Marbach (Details):

[…] Niklas Luhmann hat seine Zettelkästen zu »einer Art Zweitgedächtnis, einem alter Ego« erklärt, eine Art Traumkiste, die unwillkürlich Assoziationsketten erzeugt: »Ohne die Zettel, also allein durch Nachdenken, würde ich auf solche Ideen nicht kommen. Natürlich ist mein Kopf erforderlich, um die Einfälle zu notieren, aber er kann nicht allein dafür verantwortlich gemacht werden«. […]

Bei Zettelkästen denke ich immer an lose Seiten eines gigantischen Notizbuchs. Zettelkästen sind mir spontan sympathisch, obwohl Hyperlinks sich effizienter anhören. Die Ausstellung geht bis zum 15. September 2013.

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Die Gewinner der &Art Notizbücher stehen fest: es sind die Kommentare von Sven und Shannahka. Herzlichen Glückwunsch!

Und die nächste Verlosung wartet schon.

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Moleskine geht an die Börse und in den letzten Tagen gibt es wieder einige Artikel dazu; so auch im Guardian Calling all Moleskine fetishists – you may yet get a share in Hemingway. Darin denkt der Autor schon darüber nach, welche Notizbücher die Käufer wohl wählen werden, wenn ihnen Moleskine zu sehr zum Mainstream geworden ist:

[…] If Moleskine succeeds, who might follow? The world of stationery obsession is a deep rabbit hole. Some claim to find Moleskines too déclassé and mainstream, and instead prefer the all-American minimalism of Field Notes, or the more obscure cachet of Moleskine’s older German rival, Leuchtturm1917. Scientists have yet to determine whether using a Leuchtturm is likely to make your prose style more like Schopenhauer’s. […]

Und weil diese Hemingway Geschichte im Zusammenhang mit Moleskine immer weitergetragen wird und kein Ende nimmt, nimmt er die Geschichte ironisch auf’s Korn:

[…] Do you want to write like Ernest Hemingway or Bruce Chatwin? Then you need a Moleskine notebook. Purchase one of these marvels of stationery engineering […] and it surely won’t be long before you are composing muscular sentences about exotic perambulations and recently deceased animals […]

Bin wirklich gespannt, ob der Börsengang erfolgreich sein wird.

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Kategorie: Moleskine  Tags: ,

Bei den FPGeeks las ich über TWSBI Redefines “Nifty” with Micarta v2.0 Packaging. Darin wird ein Notizbuch vorgestellt, das Innen eine Aussparung für den Stift hat. Da war doch was? Genau: das haben wir schon bei den Büchern von compenion gesehen – und ich meine, die haben ein Patent auf das Verfahren. Im Artikel ist man aber der Meinung, das da jemand was Neues erfunden hat:

[…] I can think of no other pen manufacturer that has done this – and I rather like it. The Micarta v2.0 packaging notebook is not identical to the TWSBI Notebooks that will soon be released. […]

Trotzdem interessante Idee.

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Kategorie: ComPenion  Tags: ,

Der „Science Fiction Writer“ Jamie Todd Rubin sammelt seit ewigen Zeiten Tipps zum Going Paperless. Der neues Coup ist die Going Paperless FAQ. Aber sie überzeugt mich nicht. Der Nutzen papierlos zu arbeiten wird nur kurz am Ende gewählt, ansonsten sehen die FAQ so aus als sei digitales Arbeiten Selbstzweck. Und ehrlich gesagt: der Nutzen überzeugt mich bis auf das „Finden“ nicht wirklich.

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IPX-PRO Notebook Covers heißt das Kickstarter Projekt, bei dem man versucht, Gelder für die Produktion eines Metalleinbands als Wechseleinband für Notizbücher zu gewinnen:

[…] The problem we faced was having our notebooks, ideas, sketches, and pages continually getting winkled, bent, and warped as we carried them around with us everyday. We needed a truly protective cover that was sleek, strong, lightweight, interchangeable, and would effortless to keep all of our hard work straight without getting in the way. […]

Es geht also darum, Notizbücher vor Verschmutzung, Einreißen und anderen externen Einwirkungen zu schützen. Das Material ist auch kein gewöhnliches Metall:

[…] 5052 Aluminum-Magnesium alloy is know to have a high fatigue strength. It is highly corrosion resistance and is typically used in industrial applications. Including aircraft fuel tanks and fuel lines. Some people might think making a cover from this strong material is overkill, but we wanted these covers to be light, sturdy, and beautiful. […]

Und dazu gibt es auch noch das passende Notizbuch, auch wenn auf der Seite viele Marken aufgezählt werden, die in die Hülle passen. Insgesamt will das Projekt 50.000 USD einsammeln und zum Zeitpunkt, zu dem ich den Artikel schreibe, ist schon mehr als die Hälfte des Geldes zusammen.

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