Wie wir erst neulich wieder in diesem Blog festgestellt haben, fällt es vielen von euch schwer, ein Tagebuch zu führen. Deshalb gibt es auch vielfältige Unterstützung in Form von Notizbüchern, die Hilfestellungen für das Tagebuchschreiben geben.
Ein ganz neues Format habe ich bei The HappySelf Journal gefunden: ein anleitendes Tagebuch für Kinder. Auf der Homepage heißt es:
Dieses Tagebuch für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren basiert auf wissenschaftlich nachgewiesenen Methoden, die Glücklichsein fördern, positive Gewohnheiten stimulieren und Neugier beflügeln. Es ist wunderschön illustriert, leicht zu benutzen und regt Kinder in nur wenigen Minuten täglich dazu an, Dankbarkeit auszudrücken, sich mit ihren Emotionen auseinanderzusetzen und über ihr Verhalten nachzudenken.
Homepage von HappySelf Journal
Sieht ganz nett aus, könnte mir vorstellen, dass Kindern das gut gefällt. Die deutschsprachige Ausgabe kostet allerdings knapp 25 EUR.
Art Of | Kunsthalle #Karlsruhe – https://t.co/DVMnxF3RsM „Erstelle individuelle Collagen aus Kunstwerken der Kunsthalle Karlsruhe.“ Link zum Tweet
The reMarkable 2 is a gorgeous e-paper tablet begging for better software https://t.co/QFM6UHhoNn Link zum Tweet
The reMarkable 2 improves on the original in every way, but remains firmly in its niche | TechCrunch https://t.co/zL524FDh8K Link zum Tweet
E-Ink: Digitaler Notizblock nutzt 14-Zoll-E-Paper-Display – https://t.co/gPEhaspPGW https://t.co/7HSso0JVAW Link zum Tweet
Zukünftig für Notizbücher mit interaktivem Einband? – Watch the first ever demo of a self-powered electronic paper interface https://t.co/kHiiPYwE0C Link zum Tweet
The Sifter Catalogues 5,000 Historic Cookbooks – COOL HUNTING® https://t.co/DyWmat6gx9 Link zum Tweet
Increase Your Productivity + Conquer Your To-Do List with Analog https://t.co/WzgF6uMDdq Link zum Tweet
Bei TheNextWeb las ich schon vor einiger Zeit ein paar interessante Tipps zum Notieren. Auch wenn die Hinweise nicht auf jede Art Notiz und die Arbeitsweise von jedem passen, finde ich die Anregungen inspirierend. Hier die Überschriften der Tipps in Deutsch, der Artikel beschreibt alles ausführlicher. Er bezieht sich als Quelle auf das Buch Das Zettelkasten-Prinzip (amazon Link) von Sönke Ahrens.
Schreiben ist nicht das Ergebnis von Nachdenken, sondern das Medium, in dem das Denken stattfindet
Tu deine Arbeit (Notiere so) als wäre es das Einzige, was zählt
Niemand startet bei Null
Unsere Werkzeuge und Techniken sind nur so gut wie unser Arbeitsablauf
Standardisierung ermöglicht erst Kreativität
Unsere Arbeit wird erst besser, wenn wir richtig gutes Feedback dafür bekommen
Arbeite an mehreren Projekten parallel
Organisiere die Notizen nach Kontext, nicht nach Thema
Folge immer dem interessantesten Pfad
Speichere auch widersprüchliche Ideen
Kennt jemand von euch dieses Buch? Mich würde interessieren, ob sich die Lektüre lohnt.
Kennt ihr supernote? Das ist mal wieder ein digitales Notizbuch, ähnlich wie das remarkable. Das digitale Notizbuch scheint es in zwei Größen zu geben: A5 und A6 – jedenfalls denke ich, dass die Typenbezeichnung auch die Größe beschreiben. Das A6 kostet ca 400 EUR, das A5 ca. 100 EUR mehr. Dazu gibt es auf der Seite eine gewisse Auswahl an sehr schönen Stiften. Dazu passt dann auch, dass es eine LAMY Version des Buches mit einem speziellen Stift gibt.
Die Kalenderspezialisten von lessthingz sind alte Bekannte im Notizbuchblog. Neulich hatte ich Mailkontakt mit Michael von lessthingz und er schrieb mir, dass es die Kalender früher nur im Querformat gab, dass sie aber auch (relativ neu) im Hochformat verfügbar sind.
[…] Date range: 18+ months, Start 2020 — Mid 2021
2 weeks on each page, vertical layout + 5 Months preview until Nov 2021 – 48 Pages – Pocket size A6+ (162 mm × 102 mm — based on the golden ratio) […]
Ein Exemplar kostet fast 50 EUR. Die Kalender können als Wandkalender oder als übliche Kalender verwendet werden. Wer es individuell möchte, kann die Farbe des Bandes variieren.
Michael stellt einen Kalender für euch in einer Verlosung zur Verfügung. Danke an Michael im Namen all meiner Leser. Auch wenn das Jahr schon weit fortgeschritten ist: der Kalender geht bis Juni 2021, so dass es sich auch jetzt noch lohnt, mitzumachen. Eine Bitte: gebt euren Farbwunsch in den Kommentaren an!
Die Verlosung startet 21. Juli 2020 und endet am 23. Juli 2020 um 18 h
Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Bitte beachtet, dass ihr in den Kommentaren eure Mailadresse hinterlassen müsst, die ich dazu verwende, euch anzuschreiben, falls ihr gewonnen habt. Ihr stimmt der Speicherung zu, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst.
Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, die ich an lessthingz für den Versand weitergeben
Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich seit zwei Monaten nichts mehr hier im Blog geschrieben. Und auch bei Twitter war die Ausbeute an frischen Links mager. Hier eine kurze Liste von Tweets:
Supracolor Soft Water-Soluble Colored Pencils https://t.co/bQ9mzCDNWH Link zum Tweet
„Wunderlist ade: 15 alternative To-do-Listen-Tools“ https://t.co/LMPLAWRAwk via @t3n … oder eben ein #Notizbuch verwenden. Link zum Tweet/li>
Ich selbst nutze neben dem analogen Notizbuch zusätzlich auf dem iPhone „Microsoft To Do“ oder merke mir Aufgaben als kurze Termine im Kalender (Vorteil: Zeit zur Erledigung ist so gleich reserviert). Link zum Tweet
Steht jetzt auf der Liste „Zu kaufende Bücher“ – „Do you read me? – Besondere Buchläden und ihre Geschichten – gestalten“ https://t.co/qnCkFjpYKS Link zum Tweet
Japan’s Hidaka Washi Produces the World’s Thinnest Paper https://t.co/VgyxAa5iWu Link zum Tweet
Collaborative Note-Taking – „Notion’s note-taking and productivity app is now free for personal use“ – https://t.co/Mefgk942al Link zum Tweet
Mein letzter Tweet war eine Umfrage zum Thema Tagebuchschreiben:
Twitter Umfrage zum Thema Tagebuch #followerpower. Führt ihr Tagebuch? Link zum Tweet
Und hier ist das Ergebnis:
Jetzt würde mich doch mal interessieren, wieso mehr als 60 Prozent kein Tagebuch führen. Daher eine neue Umfrage an diejenigen von euch, die kein Tagebuch führen: „An alle, die in der letzten Umfrage geantwortet haben, dass sie KEIN Tagebuch führen. Mich interessiert, warum nicht?“ Link zum Tweet
Die Firma Staedtler ist im Notizbuchblog bisher nur als Hersteller von Schreibgeräten aufgetaucht, speziell einem digitalen Stift. Nifty von Notebookstories machte mich neulich darauf aufmerksam, dass Staedtler auch Notizbücher anbietet, aber scheinbar nur im „Premium“ Segment. Beispielsweise das Notizbuch DIN A6. Es ist in drei Lineaturen verfügbar und kostet im A6 Format ca. 10 EUR.
Sofia von 18hoch2 hat mir einen sehr interessanten Leserbeitrag über die Entstehung von 18hoch2 geschickt, in den auch von der täglichen Arbeit der Manufaktur berichtet wird. Dazu gibt es ein paar Hintergrundfotos, die mir Sofia und Pascal freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Vielleicht habt ihr nach der Lektüre Lust, euch die Seite 18hoch2.de anzuschauen und mehr über die Notizbücher und 18hoch2 zu erfahren.
Hier ist Sofias Text:
Angefangen
hat eigentlich alles in einem kleinen Städtchen im Westen Sri Lankas.
Eigentlich auf der Suche nach Briefmarken, sind wir, das sind Sofia und
Pascal, in einer kleinen Nebenstraße in einen Papeterie Laden
gestolpert, in dem es in großen Mengen Elefantendungpapier gab. Nachdem
wir uns ausführlich beraten haben lassen und einen Blick in die
Produktion werfen durften, waren wir so begeistert von diesem
nachhaltigen Papier, dass wir uns kurzerhand entschlossen, einige Bögen
mit nach Deutschland zu nehmen. Schon lange waren wir selbst auf der
Suche nach besonderen und nachhaltigen Notizbüchern, die wir auf unseren
Reisen als Tage- oder Skizzenbuch verwendeten. Die Idee war geboren.
Zurück
in Deutschland habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht und in meinem
Atelier erste Prototypen gefertigt und diese auf diversen online
Plattformen und im eigenen Onlineshop angeboten.
Einen
Großteil der Arbeit besteht eigentlich im Zuschneiden des Materials.
Bevor das eigentliche Buchbinden beginnt, müssen erst einmal Seiten
abgezählt und Leinen, Pappen, Stege, Gaze, Kapitalband, Vorsatz- und
natürlich das Naturpapier zugeschnitten werden. Ganz klassisch mit
Schere, Lineal und einer Handschneidemaschine geht es also erstmal an
die Arbeit.
Wenn
alles soweit vorbereitet ist, wird als erstes der Buchblock gefertigt.
Dazu werden die Seiten mit Vorsatzpapier versehen und mit Hilfe der
Lumbecktechnik verleimt und fixiert. Nun ist das Buchcover an der Reihe.
Das Leinen wird an Steg und Buchdeckel angebracht und hält so das
gesamte Buchcover zusammen. Anschließend wird die Pappe mit
Naturpapieren wir Bananenpapier, Hanfpapier oder Baumwollpapier
kaschiert. Nachdem beides durchgetrocknet ist, wird der Buchblock in das
Cover „eingehängt“ und muss noch einige Stunden in der Presse trocknen.
Fertig!
Die
Arbeit des Buchbindens ist natürlich nicht die einzige und macht
geschätzt 50% des gesamten Arbeit aus. Dazu kommt Buchhaltung,
Kundengespräche, Pflege des Onlineshops, Social Media, Produktfotos,
Einkauf von Materialien und natürlich immer einen Blick für neue,
außergewöhnliche und nachhaltige Papiere.
Insgesamt ist aber gerade die Abwechslung der unterschiedlichen Arbeitsbereiche, das, was Spaß macht. Und natürlich der Gedanke daran, nebenbei auch noch etwas Gutes für die Umwelt zu tun!
Alle Bilder (C) 18hoch2, mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Danke!