Bei coolhunting fand ich die Notizbuchmarke papelote aus Tschechien. Wie bei fast allen Notizbuchfans, geht es hier nicht nur um Papier:

[...] Papelote is a new Czech stationary, where paper is not a simple base for writing but material full of flavour, scent, sound and colour. Papelote offers a wide range of original notebooks, sketchbooks, journals, wrapping paper, pencil cases, book covers, felt products and much more, all of which are made in the Czech Republic from environmentally friendly materials. Papelote’s home is in Prague [...]

Die Produktpalette ist enorm. Neben vielen Varianten von Notizbüchern, Tagebüchern und reinen Notizbucheinbänden / -umschlägen finden sich auf der Seite auch Geschenkverpackungen, Haltegummis mit Stifthalter und MT Masking Tapes. In den “News” findet sich eine Sammlung interessanter Fotos, genauso wie in der Photogallery. Im pape.lab findet ihr Bilder aus der “Forschungsabteilung”. Ich konnte aber nicht herausfinden, wo man die Bücher kaufen kann?!
Im Artikel von coolhunting findet ihr noch weitere Infos zu den Designern von papelote. Online könnt ihr die Produkte bei The Journal Shop in England kaufen.
papelote ist ein Muss zum Stöbern für Notizbuchfans.

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Adrienne und Mathias sind Enthusiasten: sie fertigen Notizbücher aus Papier, das normalerweise weggeworfen würde. Auf ihrer Homepage rarbooks.de schreiben sie:

[...] Wir verwenden ausschließlich schon vorhandene Materialien um daraus für uns ein sinnvolles Produkt zu entwickeln. Unsere Notizbücher bestehen zu 90 % aus Altmaterial. Papier was für den Mülleimer bestimmt war, ungenutzt war oder einfach nicht mehr gebraucht wird. Wir fügen Spirale und Design dazu und schon entsteht durch unsere Hände wieder ein nützliches Produkt. Wir wollen erschaffen, verändern, bewegen und das unabhängig von Konzernen. Rar.books sind immer Einzelstücke oder Kleinauflagen. [...]

Nach einem netten Mailwechsel haben sie mir zwei Bücher zur Verfügung gestellt, damit ich mir selbst ein Bild von ihrer Arbeit machen kann. Beide Bücher haben einen sehr stabilen Pappeeinband, der jeweils von einem Haltegummi verschlossen wird. Die Ringbindung hält die teilweise bunten Papiere zusammen. Hinten gibt es eine Einstecktasche. Vorne ist die erste Seite mit zwei Linien und der Überschrift “made with love for” bedruckt.
Im dunklen Buch (s. Bilder) gibt es interessante Effekte durch violett bedrucktes Papier, die sich aus dem Motiv ergeben, das beim Zuschneiden der Seiten zerlegt wurde. Die Bücher machen einen stabilen Eindruck und sind sicher keine Allerweltsprodukte. rarbooks könnt ihr in einem dawanda Shop kaufen.

Heute möchte ich beide Bücher an euch weitergeben!

  • Die Verlosung startet 15. Mai 2013 und endet am 19. Mai 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück! Und ein Hinweis: die nächste Verlosung steht schon in den Startlöchern!

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Notes in a Book ist ein Blog, das über Notizbücher berichtet, wenn auch nicht sehr häufig. Dort fand ich den Hinweis auf das To Do List Notebook:

[...] A pocket-sized notebook to help manage your to-do list by sorting your to-do list by client. 120 Task Lists including space for due date, draft and done. [...]

Das Buch stammt von Planning with Printed Portal, deren andere Bücher ihr bei lulu.com findet. Planning with Printed Portal Blog ist eine Sammlung von Ideen und Anregungen rund um das Thema Selbstorganisation. Printed Portal selbst hat den Slogan “Organisational Notebooks” und der Name ist Programm.
Ich finde die Seite(n) etwas verwirrend. Unter Notebooks findet ihr die verschiedenen Buchtypen, die angeboten werden. Außerdem gibt es eine große Liste von PDF Downloads.
Das To Do List Notebook kostet etwas mehr als 6 EUR.

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Discover paper berichtete über die A-z Monogram Notecards von paperfreckles:

[...] We’ve got you covered from A to Z with 26 unique hand-illustrated patterned notecards from our MONOGRAM stationery collection. [...]

Die Karten sind nach Anfangsbuchstaben im Shop zu finden, z.B. die A is for Argyle Monogram Notecards, hier exemplarisch für die anderen Karten:

[...] Box set of 10 cards & 10 envelopes – Size: A2 (4.25 x 5.5) flat correspondence card – Envelope: grey, square flap – Paper: premium uncoated cover stock – PaperFreckles Collection: Monogram – All PaperFreckles products are Imagined & Printed in the U.S.A. [...]

10 Karten mit 10 Umschlägen kosten 16 USD.

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Eine sehr umständliche Art, handgeschriebene Postkarten an liebe Mitmenschen zu versenden, fand ich bei swissmiss. Es geht um eine digitale App namens Felt:

[...] Personal, handwritten cards. Sealed, stamped and mailed. All from your iPad. [...]

Mit der App wählt man digital ein Design von Karte und Umschlag, beschriftet dieses handschriftlich direkt auf dem iPad und schickt sie dann ab. Irgendwo wird sie dann gedruckt und zugestellt, d.h. die Handschrift wird 1:1 gedruckt. Das ist natürlich eine seltsame Methode, handschriftliche Karten zu versenden, die v.a. dann Sinn macht, wenn man keine Postkarte zur Hand ist. Ich schreibe lieber echte Karten oder Briefe, finde die Idee aber trotzdem sehr schön und interessant. Als Erweiterung könnte ich mir einen Premiumservice vorstellen, bei dem die Karte von einem Kalligraphen echt von Hand geschrieben wird. Felt findet ihr bei Twitter und bei Facebook.

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Leser Michael war längere Zeit in Japan und von seiner Reise hatte er noch zwei City Notebooks (unbenutzt) von Moleskine übrig, die er mir schenkte. Ich hatte natürlich schon City Notebooks in der Hand, aber noch nie eines im Einsatz – oder gar in einer Rezension untersucht.

Die beiden Bücher haben das Format A6 und sind im klassischen Schwarz gehalten. Sie besitzen einen Haltegummi und drei Lesebändchen. Die Bücher sind gleich aufgebaut: vorne gibt es ein paar leere Seiten für die Reisevorbereitung “Before Going”, gefolgt von nützlichen Dingen wie Umrechnungswerten zu typischen Maßeinheiten und Kleidergrößen. Dann kommt eine Menge an Kartenmaterial, das allerdings eher der groben Orientierung dient. Straßennamen kleinerer Straßen werden nicht benannt. Der Straßenindex ist rudimentär. Dann folgt erst einmal eine große Menge Blankoseiten für allgemeine Notizen und Zeichnungen.Dahinter gibt es dann mit Reitern versehene Kategorienseiten für Restaurants, Übernachtungsmöglichkeiten, Bekanntschaften, Reiseinformationen, Plätze, Sehenswürdigkeiten, Begegnungen aller Art, Einkaufsmöglichkeiten, Bücher, Filme und Kunst. Am Ende gibt es dann ein paar selbst zu beschriftende Reiter und heraustrennbare Zettelchen mit dem Aufdruck des Stadtnamens (vielleicht um jemandem eine Notiz mitzugeben). Das heraustrennbare Transparentpapier am Ende kann man kreativ einsetzen.

Ich habe bisher noch kein City Notebook eingesetzt – zum einen schreibe ich ja alles in mein Universalnotizbuch. Zum anderen wäre ich den ganzen Tag am notieren, wenn ich die Seiten in einem City Notebook füllen möchte. Ich frage mich, aber welcher Aufenthaltsdauer sich die Anschaffung lohnt und wieviel man aufschreiben muss, um das dicke Büchlein halbwegs zu füllen? Vielleicht ist es aber auch einfach nur ein schönes Souvenir, wenn man es teilweise füllt und dann mit einigen Fahrkarten, Eintrittskarten, Zetteln, etc. beklebt.

Habt ihr schon ein solches Buch verwendet? Wie lange wart ihr unterwegs und was habt ihr reingeschrieben? Freue mich auf ein paar Tipps … mittlerweile gibt es die Bücher für einige Städte, wie man bei amazon (Werbelink) sehen kann.


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Roterfaden hat seinen Shop komplett renoviert und präsentiert einen neuen Konfigurator für die Roterfaden Bücher.
Darin kann man sich sein Lieblingsstück individuell zusammenstellen und in Bild und Preis betrachten. Dabei kann man folgende Parameter auswählen: Format, Innenausstattung, Außenausstattung, Stauraum (Innentaschenkombination), Verschlussband, Anzahl Klammern und optional: Stickarbeiten.

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Moleskine ging an die Börse und einige haben das schon als Ankommen im Mainstream interpretiert, so dass die hippe Notizbuchgemeinde vielleicht schon auf der Suche nach dem Nachfolger ist. Doch was macht eigentlich die Moleskine Aktie?

Heutzutage erwartet man ja meist Börsengänge moderner Web 2.0 Startups, so dass die Technikfreaks erst einmal vom Börsengang überascht waren (Here is an IPO you didn’t expect: Moleskine). Außerdem hatte der Börsengang einiges an Aufmerksamkeit, weil es aktuell in Italien – Moleskine ist an der Börse in Mailand notiert – nicht so viele Börsengänge gibt (Moleskine comes in handy again, pulling off Italy’s first IPO in a year). Zuerst schien es als würde die Aktie einigermaßen ankommen (Moleskine’s Hipster Cachet Works on Investors, Too) und die Aktie hatte einen ganz ordentlichen Einstand (Italy’s Moleskine shares rise in market debut). Man könnte meinen, Moleskine wird durch seinen Börsengang als “Luxusmarke” “öffentliches Eigentum” (Moleskine becomes luxury public property), aber hinter dieser Aktion steckt ein Investor wie ich in Moleskine geht an die Börse schon erwähnt hatte: Syntegra (Moleskine IPO Shares Price at 2.3 Euros as Syntegra Sells). Da kann man schon mal fragen, was der mit der Firma vor hat und wohin die Expansion die Marke Moleskine treibt (Moleskine IPO: What does the future hold now that it’s public?). Jedenfalls ist Moleskine heute eine Marke, bei der Notizbücher ja fast schon die wichtigste Nebensache geworden sind und die auch in vielen anderen Bereichen im Schreibwarenbereich (und im Nicht-Schreibwarenbereich) Produkte anbietet. Wie Moleskine einzuordnen ist, könnt ihr auch in What Moleskine’s Market Position Really Looks Like nachlesen.

Doch wie hat sich der Aktienkurs den nun entwickelt? Nach dem Börsengang ging es erst einmal massiv auf Talfahrt, bis der Kurs sich nun so langsam wieder erholt. Hier der passende Chart:

MOLESKINE SPA AOR SVN OnVista Chart
OnVista – mehr Informationen zur Aktie MOLESKINE SPA AOR SVN

Was mich interessiert: Würdet ihr Moleskine Aktien kaufen? Wenn ja / nein, warum? Bin gespannt auf eure Kommentare und die Ergebnisse der folgenden Umfrage:

 
Würdet ihr Moleskine Aktien kaufen?

 

Ergebnisse anschauen

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Dringende Warnung an alle Menschen, die ein Tagebuch führen und persönliche Erlebnisse und Erfahrungen – was denn sonst? – da rein schreiben!
Wer unschöne Flecken auf seiner weißen Lebensweste aufweist, wer eine Person von öffentlichem Interesse ist, wer außerdem mehrere Kinder hat und sein Tagebuch achtlos den Nachkommen überlässt, der sorgt möglicherweise für Ärger unter denselben.

So geschehen im Haus Filbinger. Die Tochter findet, so heißt es im Vorwort ihres Buches Kein weißes Blatt: Eine Vater-Tochter-Biografie (Werbelink), Campus Verlag , die Tagebücher ihres Vaters beim Ausräumen des Elternhauses. Was tun damit? Entsorgen oder literarisch verarbeiten?

Wen würde es nicht in den Fingern jucken, die persönlichen Aufzeichnungen des eigenen Vaters, gar eines Mannes mit braunen Flecken auf seiner Weste, zu lesen und sich daran abzuarbeiten? Welche Tochter, welcher Sohn bekommt posthum noch einmal die Chance, ein Elternteil auf diese Weise zu begreifen?
Wehe aber, wenn die Geschwister über die Persönlichkeitsrechte des Vaters uneins sind, wenn sie nicht im Vorwege klären können, wo die Rechte anfangen und wo sie aufhören. Laut derzeitiger Rechtslage gehören die Tagebücher allen fünf Kindern, so mussten die wörtlichen Zitate aus dem Buch entfernt werden (Stuttgarter Zeitung vom 26.04.13) und am 2. Mai war Erscheinungstermin der korrigierten Fassung.

Zurück zur Warnung: solltet ihr Ärger unter euren Nachkommen vermeiden wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Verbrennen
  • Dem Deutschen Tagebucharchiv übereignen (http://www.tagebucharchiv.de)
  • Testamentarisch bestimmen, was wer damit tun darf und was nicht
  • So unspektakulär leben und schreiben, dass niemand sich je für eine Veröffentlichung interessieren wird

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GIGS2GO – ein unscheinbarer Name. In GIGS2GO is a small set of four ‘disposable’ storage devices made from post-consumer paperlas ich von angeblich recyclebaren USB Steckern. Die Idee ist ja ganz witzig, aber wenn man genau hinschaut ist nur die Verpackung recyclebar, die Inneren sind typische Elektronik.
Trotzdem fand ich die Idee spontan passend als zusätzliche Notizbuchausstattung: man könnte im hinteren Einbanddeckel – vorausgesetzt, der ist dick genug – ein paar heraustrennbare USB Stecker einbauen. Dann ist man analog unterwegs und wenn man doch mal einen digitalen Speicher braucht, hat man ihn gleich zur Hand.

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