Bücher entführen Leser in andere Welten und regen das Kopfkino an. Bei entsprechend lebendiger Fantasie kann selbst der beste 3D-Film einpacken. Fotobücher gehen einen anderen Weg und ermöglichen dem Leser ungewöhnliche und neue Einblicke und Perspektiven.

Das 360° Book findet sich irgendwo zwischen einem normalen Buch und eine Foto-Band wieder. Hier handelt es sich um Kunst in Buchform, die ein ganz anderes Erlebnis möglich macht. Tina Roth Eisenberg schreibt auf SwissMiss dazu:

Drawing on both art and architecture, the award-winning 360° book allows the reader to get a 3D, panoramic view of Mt. Fuji, illustrated by Yusuke Oono.

This compact book transforms into a sculpture-like circle of pages that can be displayed as a decoration, or laid flat to be perused at your leisure. Just be careful – this book just might make your other books jealous.

360_Book_1

Ob andere Bücher angesichts des 360° Books wirklich neidisch werden, weiß ich nicht. Doch Ansatz und Idee sind allemal ungewöhnlich und ich bin mir sicher, dass dieses Buch ein echter Hingucker im Bücherregal ist.

Würdet ihr euch so etwas in euer Regal stellen? Was haltet ihr vom Konzept?

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Kategorie: Fundstücke  Ein Kommentar

Ab und an muss ich Lebenszeichen von mir geben, damit ihr noch wisst, dass es mit dem Blog weitergeht. Ihr habt euch die letzten Jahre bestimmt immer gefragt, warum es ab und an die Blogpausen gab, abgelöst von intensivem Weiterbloggen. Das hatte weniger was mit der Lust am Bloggen zu tun, die bei mir latent immer vorhanden ist, sondern eher mit Prioritätensetzung. Ich habe – soweit ich mich erinnere – im Blog nie über Privates geschrieben. Dieses Mal ist die Blogpause aber wie bisher immer privat motiviert, den ich bin vor drei Wochen zum vierten Mal Vater geworden. Seitdem geht es bei mir noch turbulenter zu und dann werden alle sonstigen Aktivitäten auch erst mal eingestellt.

Ich bin also noch da und will auch noch schreiben. Seit Wochen liegen auch diverse Rezensionsexemplare (Notizbücher und Stoftehalter) auf meinem Tisch, wie ihr vielleicht auf meinem Instagram Account gesehen habt.
Außerdem möchte Christian Müller, der früher bereits mal für kurze Zeit als Co-Autor mitgewirkt hat, wieder aktiv werden. Aufmerksame Leser haben vielleicht gesehen, dass der letzte Artikel von ihm war …

Ihr seid also nicht vergessen. Habt einen schönen Sommer und bis bald!

stifthalter

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Wer schon mal iOS – oder Web- und Android – Apps entwickelt hat weiß: Vor der Programmierung und all den technischen Komponenten der App-Entwicklung stehen Stift und Papier. Was komisch klingen mag hat einen einfachen Grund:

Erste Ideen für Grafiken und Benutzeroberfläche lassen sich leichter zu Papier als auf einen Bildschirm bringen. Damit die Ideen später auch wirklich zum jeweiligen Device passen, müssen allerdings die Maße stimmen. Und genau hier kommt iOS Dot Grid Sketch Paper zum Einsatz.

Die für iOS 10 aktualisierten Vorlagen bieten jedoch nicht nur das richtige Größenverhältnis:

Perfect for iOS, these dotted wireframe papers have all of the UI Elements marked down the sides, as well as half, third, and fourth markers along the top.

Der Anbieter des Idea to App Book entwickelt seine Vorlagen kontinuierlich weiter und wird sie vermutlich auch an künftige iOS Versionen anpassen.

Sind Entwickler unter unseren Lesern, die mit den Vorlagen bereits gearbeitet haben? Dann freuen wir uns über eure Kommentare.

iOS_Sketch_Paper___Idea_to_App

Gefunden haben wir den Hinweis auf die Aktualisierung bei den Kollegen von Thenextweb.

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Kostas aus Australien ist der Initiator des Kickstarter Projektes Stylos COLOR Fountain Ink Pen. Er schrieb mir schon vor einiger Zeit eine Mail und stellte mir das Projekt vor:

[…] As an artist/designer working on very expensive collections for S.T. Dupont, I thought you might be interested in my latest „affordable luxury“ fountain Pen design for Kickstarter: […]

Das Material hört sich interessant an:

[…] A solid block of airgrade aluminium which is beautifully CNC machined with a sand-blasted and color-anodised finish. Logos are laser etched. […]

Ihr habt nur noch ein paar Tage, Kostas zu unterstützen. Schaut doch mal rein

stylus_foutain

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Nach meinem Artikel zu den schönen Notizbüchern aus England meldete sich Leser Uwe bei mir und machte mich auf seine flickr-Seite simdreams aufmerksam. Dort findet man allerhand Fotos von Ledernotizbüchern in allen Größen. Auf meine Frage hin, was es damit auf sich habe, bekam ich diese Antwort:

[…] Die allermeisten meiner Notizen sind zu belanglos oder kurzlebig, um sie in recht teure, in Leder gebundene Bücher zu schreiben. Dennoch möchte ich auf ein schönes Buch als täglichen Begleiter nicht verzichten, denn die Haptik eines Ledereinbands hat mich seit jeher fasziniert – und manches kann ich mir einfach nicht merken, ohne es aufzuschreiben. Als passionierter Füllhalternutzer fand ich jedoch an fast allen käuflich zu erwerbenden Wechseleinbänden mit austauschbare Einlagen irgendeinen Pferdefuß: oft waren es die verwendeten Papiere, teilweise das Format, manchmal eine etwas lieblose Verarbeitungsqualität. Also begann ich, Bücher mit maßgeschneiderten Einlagen und Heften zunächst für meine Frau und mich selbst zu bauen. Später kamen als Abnehmer einige Mitglieder des Penexchange Forums dazu. Handwerklich ist das auch mit zwei linken Händen zu schaffen, das benötigte Werkzeug ist überschaubar. Je nach dem Grad der individuellen Pedanterie dauert das Fertigen eines Buchs dann bei der/dem einen länger, die der/dem anderen noch länger. Ich arbeite ausgesprochen gerne mit schönen Materialien, da ist das Rundschleifen einer Ecke mit dem Micromeshpad fast schon ein meditativer Akt. Mittlerweile haben sich Formate von der Reisepassgröße bis zum A4+ Format angesammelt. […]

Manche der Bücher erinnern mich etwas an die X17 Bindung. Wenn ihr Interesse am Erwerb der Bücher habt, sollte ich euch gerne bei Uwe per Mail melden (simdreams (at) web (punkt) de).

simdreams
© mit freundlicher Genehmigung, Uwe Rademacher

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In der Huffington Post fand sich neulich ein Artikel zu einem interessanten Herbarium:

[…] Das Taschenherbarium ist ein wunderbares kleines Kunstwerk, das nicht nur eine Vielzahl von Informationen, Zitaten und Zeichentipps rund um wilde Blumen und Pflanzen enthält, sondern auch ein „greifbarer“ Ort ist, um die schönsten Funde festzuhalten und Erinnerungen aufzubewahren.

Es ist Einladung, Trost, Inspirationsquelle und Nachschlagewerk für schöne kleine Dinge. Die Liebe zu ihnen verbindet die beiden Niederländerinnen, die ein Leben lang Notizbücher, Hefte und schöne Fundstücke sammelten. Daraus entstand dann die Idee zu diesem Buch. […]

Das Büchlein scheint Platz zum Einkleben und Notieren zu lassen und ist damit zumindest partiell ein Notizbuch. Infos zu dem Buch findet ihr auch direkt beim Verlag.

herbarium

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Leser Jens schickte mir eine interessante Leserrezension zu einem Notizbuch von Faber Castell:

[…] Letztens im Schreibwarenladen meines Vertrauens: Bei dem (FC) FABER CASTELL Regal standen Notizbücher verschiedener Formate mit im Regal. Mein erster Verdacht auf Werbemittel verhärtete sich nicht. Es waren verkäufliche A5 und A6 Exemplare eines Notizbuches in verschiedenen Farben. Schwarz, Grün und Grauweiss. Lineatur kariert (die grauweisse Version mM. nach blanko) Das FSC-Papier hat 80 Gramm. Mir hat gleich das typische FC – grüne Buch in A5 gefallen und ging für 9,99 € mit nach Hause.

Ausgestattet mit Lesezeichen in der jeweiligen Farbe und Gummiband ein Genuss! Dazu kommt die (leider bei vielen Notizbüchern vermisste) Stifthalterung. Auf der Vorder- und Rückseite im Lackdruck das FC Logo der Turnierritter, sowie das Brandlogo von FC in weiss auf der Vorderseite oben. Vordere Innenseite: Halbe Tasche und 4 Archivaufkleber. Hintere Innenseite: Froschtasche mit Visitenkartenschlitz. Es gibt 194 durchnummerierte Seiten mit obiger Datumszeile, sowie ein 3 seitiges Inhaltsverzeichnis. Ideal für Reisetagebücher bzw. Tagebucheintragungen. Mir gefällt das Notizbuch sehr gut und ich lege mir vielleicht noch 2 Stück auf Vorrat an. Eine Alternative zum Moleskine auf alle Fälle, wenn nicht sogar besser.

Einziger Wermutstropfen für mich: Vielleicht hätte man in die Hardcoverdeckel leichte Einkerbungen
für das Gummiband einarbeiten können – dann wäre es perfekt. […]

Die Bilder sind © Jens Steinert mit freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung.

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Vor einigen Tagen erreichte mich ein trauriger Newsletter von Wednesday Paper Works:

[…] BYE-BYE WEDNESDAY

»There are only happy endings –
and if it’s not happy, it’s not the end.«

______________________________________________________

Liebe Freunde,
nach fünf unglaublichen Jahren und vielen Abenteuern, müssen wir das Projekt Wednesday – Paper Works leider beenden. Man sagt, um ein Geschäft aufzubauen, bräuchte man einen langen Atem. Uns ist er leider ausgegangen. Wir sind einerseits traurig darüber, blicken aber glücklich auf eine fantastische Zeit, in der wir viel gelernt und erlebt haben, zurück.
Wir danken allen unseren Geschäftpartnern und Freunden für diese wunderbare Zeit und eure Unterstützung!

______________________________________________________

Kommt vorbei!
Wir sind zum letzten Mal bei der NACHTSCHICHT dabei. Kommt vorbei und lasst uns in den guten alten Zeiten schwelgen und sagt mit uns zusammen BYE-BYE WEDNESDAY.

Mit dabei: studio grau und die Lufthansa Cocktail Lounge by smallBIG brands

3.6. 2016
ab 19:00 Uhr – 00:00 Uhr […]

Sehr, sehr schade. Die Notizbücher waren wirklich wunderschön. Vorschlag: kauft ihnen wenigstens noch den Shop leer!

wednesday_ende

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Die beiden Ausgaben von Der Stift und das Papier fanden großen Anklang, es hat aber etwas gedauert, bis ich die Verlosung ausgewertet habe. Die beiden Gewinner sind Nola und Tanja. Glückwunsch an die Gewinner!

Die nächste Verlosung steht auch schon ins Haus. Bleibt dabei.

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Kategorie: Buch  Tags: , , ,  Ein Kommentar

Die Firma Smilingmonday ist im Notizbuchblog schon öfter aufgetaucht – in erster Linie im Zusammenhang mit den Notizlinealen. Noch im Mai letzten Jahres hatte ich über neue Notizlineale berichtet.

Leser Philipp fragte mich dieses Jahr im März per Mail, was mit SmilingMonday los sei, die Homepage sei nicht mehr zu erreichen. Auch die Mailadressen, die ich noch hatte, sind nicht mehr zu erreichen. Die alte Homepage smilingmonday.com steht mittlerweile zum Verkauf. Sogar der Instagram Account, den es mal gab, ist verschwunden.

Sehr ominös.

Ich habe keine Ahnung, was mit der Firma passiert ist; sie scheint vom Erdboden verschluckt. Weiß von euch jemand, was los ist?

Hier noch ein altes Bild von einem der Notizlineale.

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