Wisst ihr, was ein Pecha Kucha ist? Ich werde demnächst einen Vortrag in dieser Form auf einer Technologiekonferenz halten. Wikipedia schreibt dazu:

[…] Petscha-Kutscha, ist eine Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder (Folien) an eine Wand projiziert werden. […] Die Anzahl der Bilder ist bei dieser Präsentationsform mit 20 Stück ebenso vorgegeben wie die 20-sekündige Dauer der Projektionszeit je Bild. Die Gesamtdauer des Vortrags beträgt damit 6 Minuten 40 Sekunden. [...]

Bei meiner Recherche nach ein paar inspirierenden Ideen bin ich auf das Pecha Kucha A Loveletter to the Fountain Pen gestoßen, das man sich online auch mit Tonspur anschauen kann.

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Die Verlosung des Monsieur Notizbuchs ist beendet. Gewonnen hat der Kommentar von Mathias. Glückwunsch an den Gewinner!

Die nächste Verlosung wirft ihre Schatten voraus und dürfte in einigen Tagen an den Start gehen.

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Leser Andreas hat schon einige Leserrezensionen im Blog geschrieben. Dieses Mal schreibt er über die Moleskine Notizbücher, über die ich schon in Batman Notizbücher von Moleskine berichtet hatte.

In der Stadt bricht die Nacht herein. Ein älterer Herr befindet sich auf den Weg nach Hause. Er hat seinen Laden gerade zugeschlossen. Seit Jahren läuft sein Geschäft trotz der recht trostlosen Umgebung recht gut. Er versichert sich, dass seine Alarmanlage an ist und geht dann wie jeden Abend die Straße entlang. Sein Geschäft und seine Wohnung liegen in einem Viertel der sogenannten Arbeiterklasse. Hier hat man entweder etwas Geld, oder man sucht einen Weg welches zu bekommen. So scheinen auch die drei jungen Männer gedacht zu haben, welche ihm bei der nächsten Kreuzung auflauern. Einer von Ihnen trägt ein großes Messer bei sich. Sie haben den Laden des alten Mannes über Wochen beobachtet und wissen das er einen Teil der Einnahmen des Tages in einem Kuvert bei sich trägt. Der alte Mann kommt den Versteck der Dreien immer näher. Jeder von ihnen weiß was er zu tun hat, schließlich machen sie das nicht zum ersten Mal. Nun ist der ältere Herr auf ihrer Höhe und alle Stürmen auf ihn ein, sodass er gar nicht erst begreift was gerade um ihn herum geschieht. Die drei haben ihn noch gar nicht erreicht, da schreit einer der drei seinen mit dem Messer bewaffneten Kollegen plötzlich an: „Wo ist den der Paul?“ Dieser schaut sich um und stellt fest, dass einer der Banditen plötzlich verschwunden ist. Er zuckt mit den Schultern und will sich wieder dem Opfer zuwenden, als er auf seiner linken Seite etwas hinter seinem Kollegen stehen sieht. Er nimmt sich die Zeit etwas genauer hinzusehen. Seine Augen werden vor Schreck ganz groß und er lässt das Messer fallen. Sein Kumpane guckt ihn verwirrt an: „Willst du jetzt auch die Biege machen?“ Er merkt gar nicht, dass die Gestalt hinter ihm einen großen Schatten wirft. Sein Kollege deutet bereits hinter ihm: „B-b-b-b …. Batman!“ Ein eiskalter Schauer läuft ihnen den Rücken herunter. „Nichts wie weg!“, schreit der Kollege, der hinter sich die Fledermausgestalt erkannt hat. Sie laufen die Straße herunter, aber da steht bereits die Polizei von Gotham-City. Als sie von der Polizei verhaftet werden lüftet Batman seinen Umhang und der vermisste Kollege kommt geknebelt zum Vorschein. Er wird zu den Polizisten geschoben. Als der ältere Herr sich zu Batman umdrehen will um sich bei ihm zu bedanken ist dieser bereits in der Nacht verschwunden.

So oder so ähnliche Geschichten kommen einen in den Sinn, wenn man eins der neuen Sondereditionen von Moleskine in der Hand hält. Diese haben nämlich den dunklen Ritter der Nacht zum Motiv. Dank eines günstigen Zufalls habe ich die Möglichkeit bekommen von einem der Vertriebsmitarbeiter ein Exemplar für die nun folgende Rezession zu bekommen.

Mein Exemplar ist ein liniertes Notizbuch in DIN A5. Der Hardcovereinband mit Motiv und schwarzen Klemmband scheint die elfenbein-weißen 240 Seiten wie gewohnt gut zu schützen. Ein weiterer guter Grund, weshalb die Firma Moleskine neben ein paar schönen Stickern auch noch ihre Firmengeschichte hinzugefügt hat. Eine Froschtasche sowie ein dunkel violettes Lesebändchen runden das Gesamtbild ein wenig edel ab.

Zur Haptik des Buches möchte ich sagen, dass sich der Einband angenehm griffig anfühlt. Allerdings wird das Weiß des Einbandes mit der Zeit etwas gelber werden. Macht das aber das Notizbuch nicht noch schöner?

Als großer Fan von Füllfederhaltern habe ich aber noch eine ganz wichtige Frage zu klären, nämlich ob und wie gut das Notizbuch mit diesen Funktioniert. Allerdings bin ich mir noch nicht sicher welche Tintenfarbe ich dazu verwenden werde. Ein einfaches Blau scheint mir für das Notizbuch schon fast zu normal, aber ein schwarz ist eventuell zu dunkel, oder zu trist. In jedem Fall schreibe ich mit Füllern mit Kolben- oder Konverterfüllung. Deswegen werde ich mir wohl noch ein paar Tage für die Auswahl der richtigen Farbe gönnen. Im allgemeinen ist aber das Papier von MOLESKINE recht gut mit Füller zu beschreiben, obwohl es zum teil durchaus etwas mehr Tinte aufnimmt als es sollte. Wenn das Papier auch nur annähernd mit dem der Chapter Notizhefte zu vergleichen ist, dann würde ich eine feine Feder oder eine vergleichbare asiatische Medium Feder empfehlen (diese sind etwas dünner als westliche Federn). So gelingt auf jeden Fall ein gutes Schriftbild. Wenn es soweit ist kann ich aber auch ein paar Bilder von beschriebenen Seiten beisteuern. Wer sich im übrigen besonders für das Thema bzw. Hobby Füllfederhalter interessiert kann sich gerne auch an mich wenden. Ich helfe gerne bei Auswahl von Tinte und Füllfederhalter weiter.

Preislich liegen die limitierten Notizbücher bei etwa 16,00 – 25,00€. Meines Erachtens ist das schon fast zu günstig, denn das Artwork und die Verarbeitung dieser Serie sind einfach atemberaubend. Selbst innen hat das Team von Moleskine an vielen Stellen passendes Bildmaterial einfließen lassen. So ist, wie auf den Bildern zu sehen, selbst auf der Seite auf der man seinen Namen und seine Adresse reinschreiben kann ein entsprechend schön verzierter Rahmen entstanden.

Nun zu meinen Fazit:
Alles in allem liegt ein wunderbar schönes Exemplar von Moleskine vor mir und ich freue mich sehr darauf die Seiten zu füllen. Zu empfehlen ist das Buch auf jeden Fall für alle kreativen Geister, welche Batman als Kind schon immer gemocht haben und öfters einmal einen Held im Alltag sein müssen (junge Väter, Teamleiter, kreative Arbeiter in kleinen und mittelständischen Unternehmen), oder einmal einen Held im Alltag gebrauchen könnten. Sicherlich regt es auch die Fantasie des einen oder anderen zu solchen Geschichten wie oben an. Dann wäre der perfekte Platz dafür natürlich das Innere eines solchen Buches.

Ich würde mir ein solches Buch definitiv kaufen, wenn ich es nicht schon hätte.


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp

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In 15 Facts About Left-Handers Like Me las ich von angeblichen Fakten über Linkshänder. Der Autor ist der Meinung, dass die Übersetzung von “Left-Hand” in Deutsche “linkisch” ist:

[…] The German word for “left-handed” is linkisch, which is also a euphemism for “clumsy.” […]

Da hat ihn bestimmt sein Wörterbuch getäuscht. Ich kenne viele Linkshänder, aber noch mehr Rechtshänder. Von den 15 Fakten kann ich nicht sagen, dass sie eher auf Links- als auf Rechtshänder zutreffen, aber im Artikel sind oft Artikel als Beleg verlinkt. Seid ihr Links- oder Rechtshänder?

 
Bist du Links- oder Rechtshänder?

 

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Karlsruhe feiert dieses Jahr seinen 300. Stadtgeburtstag und das ganze Jahr über gibt es viele Geburtstagsveranstaltungen in der Stadt. Eine der Aktionen ist ein Weltrekordversuch im Papierbootfalten. In der Pressemeldung der ersten Testläufe heißt es:

[…] Für die Daxlandiade zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag wollen die Sportler des Kanukreises Karlsruhe das größte Papierboot der Welt falten. Als nautisches Ziel ist damit ein Eintrag ins „Guinness Buch der Rekorde“ angepeilt, vorausgesetzt, das Faltboot erreicht am 9. Mai 2015 zur offiziellen Messung eine Länge von 13 bis 14 Metern. Nach knapp einer Stunde Faltarbeiten in der Grundschule Daxlanden konnte das Team beweisen, dass die Technik, Koordination und Kommunikation zwischen den einzelnen Mitgliedern schon perfekt beherrscht werden. […]

Der Weltrekordversuch findet am Samstag 09.05.2015 um 13:00 Uhr im Rheinstrandbad Rappenwört statt. Hier ein Foto von einem ersten Probelauf, in dem ein ca. 7-8 m langes Boot gebaut wurde.


© mit freundlicher Genehmigung, KA300/Uli Deck

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Leser Fabian schickte mir über Twitter den Hinweis auf einen Artikel bei brandeins: Der scheinbar persönliche Touch, in dem das Angebot der Firma Pensaki vorgestellt wird:
Pensaki nutzt Roboter und echte Füller, um Briefe automatisch zu schreiben. Man hat den Robotern beigebracht, nicht ganz präzise zu sein und gelernte Handschrift so gut zu kopieren, dass sie für den Betrachter täuschend echt aussieht. Die Firma wirbt damit, dass die Handschrift ja nie ausstirbt und das Ganze eine persönliche Note hat – das stimmt sicher, aber es ist eben wirklich nur ein “scheinbar persönlicher Touch”, der da versprüht wird. Trotzdem ein sehr interessantes Angebot.

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Monsieur Notebook kennt ihr bereits aus früheren Artikeln. Im März meldete sich Ed von Monsieur Notebook bei mir, dass der Hersteller nun eine neue Notizbuchserie im Angebot hat:

[…] Most recently we have launched Monsieur Notebook’s Soft Classics range, which offer some of the world’s finest leathers sourced from the fashion and garment industry. These notebooks are cut from a single piece of leather and have a luxurious waxy feel, with a grain which is tactile and ages beautifully. The soft classics range fully compliments our hard cover notebooks which have a smooth edge and offer a splash proof and durable cover to your notebook to ensure all your doodles, thoughts and sketches are always protected from the ware of daily life. All our notebooks are made with acid free ivory paper, we have our 90GSM paper for our Ruled, Plain and Dot grid books, a toothed 120 GSM sketch paper, 100GSM Bright white fountain paper and a 200GSM watercolour paper. […]

Ed schickte mir auch gleich ein Rezensionsexemplar, das ich euch nun vorstellen möchte: das Buch hat das Format A5 und einen schönen blauen Ledereinband. Das Leder riecht auch gut nach Leder – das hatte ich bei anderen Ledereinbänden auch schon anders erlebt. Der Einband ist angenehm flexibel und das Buch bleibt aufgeschlagen auch fast plan liegen. Farblich passend gibt es ein Lesebändchen und einen Haltegummi. Es gibt kein Kapitalband und keinen Stifthalter, ebenso fehlt eine Froschtasche. Innen ist das Buch einfach gehalten. Das linierte Papier hat angerundete Ecken und keine Seitenzahlen,

Das schöne Exemplar möchte ich wie üblich an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 20. April 2015 und endet am 23. April 2015 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: Monsieur  Tags:  38 Kommentare

Schon 2010 hatte ich über die Notizbücher von Rannenberg&Friends berichtet und mich damals über die seltsame Webseite beklagt. Nun schrieb mir Lesern Kirsten, dass sie seit Jahren ein Fan der Notizhefte und Notizbücher von Rannenberg&Friends sei und sie sich sehr freue, dass es mittlerweile auch einen Online-Shop gebe. Darin findet ihr Notizbücher in der gleichnamigen Kategorie bzw. den in den Kategorien, in denen Notizbücher / Notizhefte als Kladden bezeichnet werden. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber der Begriff “Kladde” hat für mich immer so einen negativen Ton. Jedenfalls gibt es im Shop eine riesige Zahl an Artikeln, die euch gefallen werden, z.B. die umfangreiche Sammlung an Klebezetteln.

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Ron von Penchalet schrieb mir eine Mail, dass man dort anlässlich der National Stationery Week eine Verlosung startet. Daher hier kurz der Link zur Verlosung, falls jemand von euch Interesse hat.

Die “NatStatWeek” findet vom 27. April bis 03. Mai 2015 statt.

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Leser Andreas hat wieder eine interessante Leserrezension für euch. Dieses Mal geht es um die Chapter Notizhefte von Moleskine

[…] Liebe Leserinnen und Leser,

durch einen sehr erfreulichen Zufall bekam ich die Möglichkeit ein paar Chapter-Notizhefte von Moleskine für einen ausführlichen Test zu bekommen. Natürlich möchte ich die Gelegenheit gleich einmal nutzen um meine persönlichen Eindrücke von diesem Produkten mit Ihnen zu teilen

Die Notizhefte sind in drei unterschiedlichen Größen erhältlich:
Slim Pocket 7,5 x 14cm (3,90€)
Medium 9,5 x 18cm (5,90€)
Large 11,5 x 21 cm (8,90€)

Die Notizhefte sind sehr leicht. Es gibt sie liniert und gepunktet sowie in vier frei wählbaren Farben. Die Ecken sind abgerundet und von außen ist die äußerst praktische weil robuste Fadenheftung sichtbar. Schon von der Haptik her scheinen sie besonders dafür geeignet überall hin mitgenommen zu werden um schnell noch eben die eine oder andere Information zu übernehmen. Das innovative Innere macht die Bücher allerdings erst recht zu etwas besonderen. Neben den Elfenbeinweißen Papier von Moleskine (70g/m³) fallen dort nämlich die nummerierten und frei gestaltbaren farbigen Deckblätter für einzelne Kapitel auf. So wird es möglich die anfallenden Notizen zu mindestens sechs einzelnen Bereichen zuzuordnen. Am Ende befindet sich dann noch eine entsprechende Index-Seite die den zufälligen oder vergesslichen Leser über die Namen der einzelnen Kapitel informiert. Das sechste oder siebte Kapitel verfügt bei jeden der Bücher über heraustrennbare Seiten, falls es in der Eile einmal notwendig sein sollte z.B. für einen Einkaufszettel ein Blatt zu entnehmen. Die letzten 13 Seiten sind dann noch für To-Do Listen verwendbar mit geeigneten Linien und Kreisen zum schnellen erstellen solcher Auflistungen.
Gerade für unterwegs eignen sich diese kleinen Notizhefte. Die meisten Chapter-Notizhefte passen perfekt in die Innentasche eines Anzuges und sind somit perfekt für die schnellen Notizen unterwegs geeignet. Mal eben unterwegs den Gedanken für die nächste Quartalskonferenz festhalten oder die nächsten Schritte in Projekt X sind somit kein Problem. Sie gewinnen nach der Nutzung sicherlich keinen Schönheitspreis, werden aber gerade dort praktisch, wo neben einem hohen maß an Mobilität und Flexibilität auch viel an telefonischen Kontakten gegeben ist. Eins der größeren Exemplare scheint sich des weiteren auch als ein gutes Inlay für die so beliebten Traveler Notebooks zu eignen.
Bis jetzt halten sie in meinem Dauertest jedenfalls ziemlich gut und ich bin froh das ich noch ein paar Exemplare habe.
[…]


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp


© mit freundlicher Genehmigung, Andreas Brüggenkamp

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