Rob zeichnete bei Urban Sketchers ein schönes Bild. Die Zeichnung entstand in Deutschland und im Innern seines Autos, weil es ihm draußen zu kalt war. Im Bild ist ein kleines Selbstproträt versteckt. Findet ihr es? Am besten schaut ihr euch Das Bild im Großformat an:
Exhibited in Washington, D.C. at the Lawrence A. Fleischman Gallery. February 5 to September 27, 2010. This exhibition celebrates a common document–the list–as a key to the lives of some of the most celebrated artists of the last two centuries. There are hundreds of thousands of lists in the Archives of American Art. This exhibition includes 40 intriguing examples from Leo Castelli’s to-do lists to Oscar Bluemner’s illustrated list of works of art. [...]
Auf der Webseite gibt es einige Beispiele für Listen aus unterschiedlichen Jahren, und nicht wenige davon wurden in Notizbüchern erstellt. Selbst wenn ihr die Ausstellung nicht sehen werden, lohnt ein kurzer Blick auf die Vielfalt der Listen.
Leserin Sandra schreibt mir von einem einem Notizblock, den Sie bei Ahoi Marie gesehen hat. Die Hamburger nennen sich selbst “Hanseatisches Design Kontor” und entwerfen T-Shorts, Porzellanartikel und Papierprodukte mit weiß-blauem Aussehen (Hintergrund weiß, darauf ein blaues maritimes Motiv):
Alle Ahoi Marie Papierprodukte sind von Hand gefertigt. Die Seekarten werden von der St. Pauli Druckerei auf Alster Werkdruckpapier gedruckt. Handverleimt mit edlem eese Deckblatt und Efalinleinen. Vorne mit den bekannten Ahoi Marie Motiven bedruckt. Auf den Rückseiten findet Ihr Ausschnitte originaler Seekarten aus Deutschen Seegebieten. Die Karten wurden lizensiert vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).
[...] Auf der den Vorderseiten ist Platz für eure Notizen, auf der Rückseite ist eine offizielle Seekarte gedruckt. Es handelt sich um einen Auschnitt der Seekarte vor Cuxhaven, mit den Inseln Neuwerk und Scharhörn. [...]
Unten seht ihr den Produktflyer der Notizblöcke. Ahoi Marie findet ihr auch bei flickr und Twitter.
Im Blog papierbotschaft.de wird über die Nutzung von Papier als Designelement berichtet:
Es gibt es zwar eine Vielzahl von Online-Communities, Webplattformen, Blogs etc., die sich mit Typografie und Grafikdesign auseinandersetzen – was aber die Nutzung von Papier als Designelement angeht, bleibt einem nur das Zusammensuchen der Informationen über die einzelnen Hersteller und Anbieter. Diese Lücke wollen wir mit der Papierbotschaft schließen.
Peyer graphic, Hersteller von hochwertigen Packagingmaterialien und Marktführer bei Buchcovern, startet mit »to cover« eine eigene (Notiz-)Buchreihe. Das Besondere daran: Jede Ausgabe ist eigens eingebunden und verpackt, um bereits am Objekt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der peyer Produktpalette zu zeigen.
Leserin Sandra (Macherin von re-cover) macht mich auf den Artikel “Notizbeton” bei stilsucht aufmerksam. Dort wird über das Notizbuch notizbeton von betonWare berichtet (Screenshot der Homepage unten).
Das “Notizbuch” ist eher ein Block, der so beschrieben ist:
notizblöcke, 30/27/140mm faserbeton mit schraubbolzen, flügelmutter – ca. 200 blatt für einzeilige notizen
Das ist also weniger der stete Begleiter als vielmehr der schnelle Notizblock auf dem Schreibtisch. Falls ihr also eine Menge Papier übrig habt, das nur einseitig bedruckt ist, könnt ihr es kleinschneiden und nach und nach durch das Entfernen der Flügelmutter ersetzen.
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Swiss Miss berichtet über das Books Alphabet, das sie bei Junkculture: Built of Books gefunden hat. Erstellt hat das Alphabet das byggstudio aus Stockholm.
Vielleicht mag ja jemand von euch mal ein Alphabetfoto mit seinen Notizbüchern machen? Oder ich könnte es mit der Sammlung meiner Ansichtsexemplare versuchen …
Mein treuer Leser Bernd schickt mir einen Link auf das Video Papierkrieg, das er bei fubiz.net gefunden hat. Der Film ist ein “Bewerbungsfilm für die Filmakademie Baden-Württemberg”:
Für die Erzeugung der edlen handgeschöpften Papier-Produkte aus Nepal werden überwiegend Frauen beschäftigt, die vorher unterhalb der Armutsgrenze lebten. Um die traditionelle Technik der Papierherstellung zu bewahren und den Menschen aus der Umgebung Arbeit zu geben, wird auf den Einsatz von Maschinen verzichtet. [...] Lokta-Papier ist ein handgeschöpftes Papier, dass noch heute nach einer 2.000 Jahre alten Tradition aus der Rinde des Daphne cannabina (Lokta) hergestellt wird. Das Rohmaterial wird von den Sherpas angeliefert und am offenen Feuer gekocht, durch die Kraft des Wassers zerkleinert, mit den Händen gestampft, mit Erdfarbe vermengt, von Hand geschöpft und in der Sonne getrocknet. Das Lokta-Papier hat eine feine Struktur, ist fest und haltbar. Der raue, jedoch wunderschöne Rand des Papierblattes ist das wichtigste Kennzeichen dieses handgeschöpften Papiers.
Der Buchpreis von kleiner 10 EUR für 50 Seiten Papier scheint auf den ersten Blick nicht sehr günstig, aber um fait zu bezahlen, ist der wohlnotwendig.
Ich habe noch nie ein Buch mit Lokta Papier genutzt. Kann von euch jemand etwas zur Qualität des Papiers sagen?
Das Notizbuchblog nimmt seit Anfang Dezember an den Blog Awards der Deutschen Welle teil. Aktuell arbeitet die Jury an der Auswahl der Blogs für die Endrunde. Ab dem 15. März werden die Nominierungen für die finale Abstimmung bekannt gegeben. Dann können alle Internetnutzer über die nominierten Blogs abstimmen.
Bis jetzt habt ihr mich wirklich fantastisch unterstützt und ich möchte mich bei euch bedanken! Nun rufe ich zum Endspurt auf: ruft doch die Detailseite des Notizbuchblog bei den BoBs auf und tut zwei Dinge: gebt eine Bewertung ab und schlagt mich am Ende der Seite ensprechend für die Kategorie “Best Weblog Deutsch” vor.
Danke für eure Unterstützung! Wäre doch gigantisch, wenn ihr als Leser das Blog in die Endrunde bringt.