Über Schreibgefühl hatte ich 2018 schon mal berichtet. Nun findet sich im Online-Shop ein neues Schreibbrett – ich habe ein ähnliches Objekt von einem anderen Hersteller schon mal im Blog besprochen und auch ein passendes Rezensionsexemplar bekommen, mir fällt aber gerade nicht mehr ein, wer der Hersteller war (Entschuldigung!).
Das „[…] aus Kirschholz gefertigte Brett in Rohholz-Optik wurde glatt geschliffen und zum Schutz des Materials matt lackiert. […]“. Es kostet mit 50 Blatt 90 gr Papier im Shop fast 70 EUR. Das Brett kann man wohl im Liegen benutzen, als auch an die Wand hängen.

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Wow, mehr als 70 Kommentare für die Verlosung! So viele Teilnehmer hatte ich schon lange nicht mehr bei einer Verlosung, aber gewinnen konnte leider nur ein Kommentar. Per Zufallsgenerator habe ich den Kommentar von Nathalie ausgewählt. Glückwunsch an die Gewinnerin!

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Kategorie: Letterwish  Tags: ,

Christin hat wieder eine neue Notizbuchmarke entdeckt und mir freundlicherweise einen neuen Leserbeitrag dazu geschrieben. Viel Spaß bei der Lektüre:

Ein mir bisher vollkommen unbekannter Hersteller namens Pagna bietet ein Notizbuch (in drei Grössen) aus einer Serie mit dem schönen Namen „Pur“. Die Notizbücher lösten spontan diesen „haben wollen!“-Effekt aus, denn rein optisch gefällt mir das ausgesprochen gut. Hier die Seite zur Produktserie: Pur by Pagna

Da ist noch Luft nach oben, liebe Leute bei Pagna! Baut entsprechend passende Adressbücher und Buchkalender für genau diese schicke Reihe, dann wird das eine richtig runde Sache!

Und weil ich grad so beim Arbeit verteilen bin (höhö): Eure Produktbeschreibung erinnert mich an etwas, was ich eigentlich auch einige andere Hersteller mal fragen müsste — Rhodia zum Beispiel verhält sich da ähnlich wortkarg:

Wie wollt Ihr (viele) Artikel verkaufen, wenn die Produktbeschreibung eher an „Katze im Sack“ erinnert? Es gibt null (!) Angaben zu Grammatur, Paginierung, Seitenfarbe, bleeding/ghosting; das alles dünn angerührt mit keinerlei Hinweisen auf die Ausstattung (Froschtasche?, Lesezeichen?, Inhaltsverzeichnis?, Stiftschlaufe?, Hardcover/Softcover?, Perforierung?).

Besonders unverständlich erscheint mir so eine Schludrigkeit (also das Gegenteil von Liebe zum Detail) im Hinblick auf Euer ja durchaus mal erwähnenswertes Engagement in Sachen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

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Kategorie: Pagna  Tags: ,

Bei instagram konntet ihr schon einen Blick auf die Bilder des schönen Buches werfen, das mit Björn von Letterwish geschickt hat. Ich hatte vor einigen Wochen in Letterwish Notizbücher über die Arbeiten von Björn berichtet und er hat mir netterweise ein Exemplar zur Verfügung gestellt – das letzte seiner Art.

Das Buch ist ca. DIN A5 groß und der Einband aus fester Pappe sehr angenehm. Der wunderschöne Einband erinnert mich auf der Vorderseite stilistisch an eine Art Steam Punk Stil. „Imagine, Create, Inspire“ steht darauf und man glaubt gerne, dass das mit dem Buch gelingt. Das Buch ist am Schnitt und am Buchrücken komplett schwarz eingefärbt, was ihm eine edle Anmutung gibt. Die sichtbare koptische Bindung macht einen stabilen Eindruck, auch wenn man das Buch aufschlägt. Die Seiten sind blanko und warten Notizen. Es gibt für dieses minimalistische Notizbuch keinen Haltegummi oder Froschtasche und natürlich auch kein Lesezeichen. Das erwartet man bei einem Letterpress Buch aber auch nicht.

Das Buch ist mittlerweile ausverkauft und zudem eine Sonderedition. Ihr könnt hier also vor Weihnachten etwas ganz Besonderes gewinnen!

  • Die Verlosung startet 18. November 2019 und endet am 21. November 2019 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Bitte beachtet, dass ihr in den Kommentaren eure Mailadresse hinterlassen müsst, die ich dazu verwende, euch anzuschreiben, falls ihr gewonnen habt. Ihr stimmt der Speicherung zu, wenn ihr einen Kommentar hinterlasst.
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Neulich las ich in der FAZ von der Studie „Handschrift in der digitalisierten Welt“. Die Studie wurde am Mercator Institut für Sprachförderung durchgeführt. Wer eine eindeutige Antwort erwartet, ob Handschrift oder digitales Schreiben besser ist, der wird enttäuscht. Auf der einen Seite scheint das Schreiben von Hand eine bessere Gedächtnisleistung zu fördern, sowie feinmotorische und kognitive Fähigkeiten positiv zu beeinflussen. Auf der anderen Seite scheint das Schreiben am Computer „längere, sprachlich richtigere und inhaltlich sinnvollere Texte“ zu fördern.

Das Fazit liest sich dann so:

[…] „Auf Grundlage der bisherigen Forschungsergebnisse ergibt es daher keinen Sinn, das Handschreiben und Tastaturschreiben gegeneinander auszuspielen. Anstatt die Entweder-oder-Frage zu stellen, sollten Lehrkräfte besser beide Techniken fördern und fordern“, betont Michael Becker-Mrotzek. […]

Leider kann man auf der Infoseite der Studie nicht herausfinden, wie oder mit wem die Studie zustande kam. Im FAZ Artikel steht, dass verschiedene andere Studien zum Thema ausgewertet wurden – auch wenn man nirgends eine Liste o.ä, findet – vielleicht habe ich die Infos auf der Homepage des Mercator Instituts aber auch einfach nicht gefunden oder überlesen.

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  • This company wants to disrupt the $90B paper industry with books made of stone Link zum Tweet
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  • A simple thank-you note is a powerful tool—and history proves it Link zum Tweet
  • RT @PicaPGK: Gestern aus der gelesesenen Zeit Papiertüten gefaltet, nützlich für Müll oder auch beim Einkauf kleinteiliger Lebensmittel (Rosenkohl, Cocktailtomaten, Bohnen &c.), so geht’s: https://t.co/STZxrSvsPr Link zum Tweet
  • Indiegogo: Minidrucker trägt Motive auf Papier, Holz und Haut auf – Link zum Tweet

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Neulich bekam ich viele Mails von einer treuen Leserin: Christin. Ihre Ausführungen und Anmerkungen gefielen mir so gut, dass ich sie fragte, ob sie einen Leserartikel schreiben möchte. Ihre Antwort findet ihr unten – ich fand die Antwort so gut, dass ich sie fragte, ob ich einfach diese Antwort als Leserbeitrag verwenden dürfte. Das fand sie eine gute Idee.

[…] Vor ein paar Jahren entdeckte ich, dass die Schiene „nur Mac plus iPad und iPhone“ — also alles digital — bezüglich usability auf den Holzweg führen kann. Nach etwa 25 Jahren mit (größtenteils) Macs hatte diese Erkenntnis etwas geradezu Exotisches.

Ich kaufe also (seit vier Jahren?) wieder Wandkalender und Notizblöcke — und entdeckte eine tiefe Zuneigung zu Füllern (und Tintenrollern). Die „Ambition“ von Faber-Castell empfinde ich als Design-Meisterwerk — denn NOCH schlichter geht wohl nicht, zudem ist schreiben mit den Dingern echt angenehm: https://www.faber-castell.de/produkte/fine-writing/ambition

Zum Jahreswechsel entschied ich mich dann für ein A5-Set von Leuchtturm1917 (Notizbuch, Adressbuch, Buchkalender). Aber das erst nach intensiver Recherche — wobei Dein Blog enorm hilfreich war. An dieser Stelle mal besten Dank für all die Arbeit!

Ich werde wohl bei Leuchtturm bleiben, deren Qualität und Schlichtheit finde ich sehr überzeugend. Allerdings würde ich gern — gefühlt angetrieben von diesem „haben wollen!“-Impuls — auch andere Produkte ausprobieren (ansehen, anfassen, nutzen): besonders die „Metallkanten-Serie“ von Bindewerk (https://www.bindewerk.de/Serien-Material/Metall-Kante/) und zwei von Brandbook/Nuuna haben mir voll den Kopf verdreht
https://www.brandbook.de/de/notizbuchwelt/paperback-is-back-notizbucher-light/
und
https://www.nuuna.com/notizbuch-graphic-l-the-happy-book )

Das Problem ist: Ich bin einfach nicht in der Situation, mir Dinge zu kaufen, nur um sie ausprobieren (anfassen, bewundern oder verteufeln) zu können.

Kurz: Über was also könnte ich schreiben?

Darüber, daß ich bei Druckerpapieren unter keinen Umständen andere als von Navigator https://www.navigator-paper.com/de verwenden würde (diese Portugiesen müssen Heilige sein, deren Papier ist jedenfalls der Hammer!); oder daß ich gern mal so einen Weekview-Organiser ausprobieren würde (weil ich mir dieses rattenscharfe 4er X47-Steel eh‘ nicht leisten kann)? Daß mir Moleskine wie überteuerter B-movie Krempel vorkommt; Paperblanks und Korsch sich offenbar in Kitsch verfahren zu haben scheinen; während u.a. Brunnen, Notizio, Sigel und Nuuna vollkommen die Umsatz-Chance ignorieren, die mit durchgehenden Serien ja wohl zu machen wäre?

Übrigens bekommt man dieses wunderbare „Navigator Universal“ online meist durchaus unter 3,80€ (A4/500 Blatt), bei https://www.buero-bedarf-thueringen.de/ nämlich. Da dieser Laden sehr transparent ist und auch sonst vglw. gute Preise hat, lohnt sich da sowieso mal ein genauerer Blick. […]

Und hier noch eine Sammlung ihrer Links mit einigen ihrer Kommentare:

[…] Dingbats • wohl für die FFF-Generation, die aber ja Schreib-/Leseprobleme hat, […] https://www.dingbats-notebooks.com/

Moo • Das scheint denn mal eher wieder hochkarätig zu sein, eher so Bindewerk/ Leuchtturm1917-Niveau: https://www.moo.com/de/notebooks-journals

Bürowelt • ist offenbar eine Eigenmarke von einigen Bürobedarfs-Hökern (ausser Viking natürlich): https://www.bueromarkt-ag.de/notizbuch,b-notizbuch,m-marke:buerowelt.html

Ursus Formatwerk • auch über die gestolpert bei der Bürobedarf-Nummer, nur scheint deren Seite eher unübersichtlich: https://www.formatwerk.com/marken/

Deren Produkte wirken ziemlich professionell (mMn):
https://transotype.holtzofficesupport.com/

Musterfetischisten und Kitschfreunde dürften hier auf den Seiten 7-15 fündig werden:
http://www.rnk-verlag.de/katalog/8/

[…]

Also ich fand ihren meinungsstarken Stil sehr erfrischend … was meint ihr?

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Bei Instagram wurde mir die Werbung von papero eingeblendet. Und wenn ihr den Namen wie ich mit Papier verbindet, dann liegt ihr nicht ganz falsch. Papero verkauft Rucksäcke und Taschen, die aus waschbarem Kraftpapier hergestellt. Papero beschreibt sich selbst so:

[…] Unsere robusten PAPERO-Taschen ähneln einer Lederoptik, sind jedoch vegan und waschbar. […] Das Kraftpapier wird in Deutschland von einem alteingesessenen […] Unternehmen produziert, welches sich auf die Herstellung von recyclebaren und nachwachsenden Materialien spezialisiert hat. […] Unser Kraftpapier ist ausgezeichnet mit dem FSC®-Siegel*. und ist von PETA zertifiziert, Deutschlands größte Tierrechtsorganisation.
NaturNatur pur – unsere Taschen sind chemiefrei und unbeschichtet. Das Material für unsere Taschen besteht aus Zellstoff, welches aus geschnitzeltem Weichholz hergestellt wird. Die langen Fasern liefern die Festigkeit und Nassfestigkeit des Papiers. Der Zellstoff wird mit Naturlatex gemischt, und verleiht unseren Taschen Robustheit und Waschbarkeit. Alle unsere Produkte sind frei von Pentachlorphenol (PCP) sowie Bisphenol A (BPA). Metallbestandteile sind nickel- und bleifrei. Wir legen großen Wert, dass alle Produkte stets biologisch abbaubar bzw. recyclebar, gesundheits- und umweltverträglich sind. […]

Wollte euch den Link nicht vorenthalten, auch wenn er nix mit Notizbüchern zu tun hat. Vielleicht ist ja was für euch dabei – bald ist ja Weihnachten.

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In einem Tweet von @PicaPGK habe ich von einer interessanten Bastelanleitung gelesen: Mülltüten und Einkaufstüten ohne Kleben aus Zeitungspapier falten – mit Video. Ich finde die Idee super und habe sie ausprobiert. Die Faltanleitung ist ganz ok, aber so richtig stabil finde ich die Tüten nicht. Habt ihr Links für mich, wo es weitere Faltanleitungen gibt, mit denen ich Zeitungen für das Verpacken von Biomüll verwenden kann? Freue mich über Kommentare.

Übrigens habe ich neulich gelesen, dass auch die kompostierbaren Plastiktüten besser nicht verwendet werden sollen – zumindest bei uns in Karlsruhe bittet die Müllabfuhr darum, die nicht zu verwenden – und stattdessen auf Papier als Verpackung zu setzen. Ist zwar eher unpraktisch, weil man dann immer gleich zur Biomülltonne muss, aber wohl besser für die Umwelt …

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Bei Fast Company fand ich einen Hinweis auf Karst Stone Paper, also einen Notizbuchhersteller, dessen Bücher mit Steinpapier hergestellt wurden. Wie fleißige Leser des Blogs wissen, ist dies nicht der erste Artikel: Artikel zum Thema im Notizbuchblog. Im Fast Company Artikel wird sehr informativ über die Entstehungsgeschichte der Firma als auch über Vor- und Nachteile des Steinpapiers berichtet.

Die Selbstdarstellung von Karst hört sich so an:

[…] Stone paper is future-friendly, made from one of the most abundant substances on earth: calcium carbonate. What you’re looking at is recycled — we repurpose waste stone produced by the mining industry and construction industry, crush it into a powder, and combine it with a non-toxic, recyclable binding agent to make stone paper. […] Karst Stone Paper […] uses no trees, water, wastes, acids or bleaches to produce. Our paper is the whitest and smoothest paper available. […], it’s also waterproof and tear resistant. Our manufacturing process is powered in part by solar energy and leaves a 60% smaller carbon footprint than traditional paper. […]

Ein DIN A5 Hardcover Notizbuch kostet im Shop aktuell knapp 24 EUR (ohne Versandkosten, Versand dauert einige Wochen). Das Produktportfolio ist wirklich ansprechend. Auf der anderen Seite fragt man sich, ob es CO2-freundlich sein kann, Notizbücher in Taiwan zu produzieren und dann von Australien aus rund um den Globus zu verschicken.

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