Tag-Archiv für » falten «

Leserin Judith schickte mir den Link auf Post The Most Beautiful Examples Of Book Sculptures:

[…] Old and heavy books always seem like a mysterious and infinite well of wisdom and imagination for me. That moment, when you pick up an old book from a shelf and wipe away thick layer of dust from it‘s cover, is full of magic. However, book is so much more than pages full of words. […]

Der Artikel ist eine Fundgrube für wunderbare Buchskulpturen. Unbedingt anschauen und staunen!

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Noch eine kurze Zwischenmeldung in der Blogpause. Faltbücher gibt es übrigens auch “Out-of-the-box” wie mir mein Freund Herbert aus den USA berichtet. Er ist irgendwo in Kalifornien unterwegs und hat bei Barnes&Noble diese Bücher gesehen:

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Der Artikel Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten ist seit mindestens sechs Wochen (mal wieder) der Renner im Notizbuchblog und führt die Statistik der meistgelesenen Artikel im Blog mit weitem Abstand an.
Das Basteln und Falten dieses Baumes in einen Buchblock erfordert einiges an Geduld und teilweise auch Kraft. Für alle, die eine weniger anstrengende Bastelanleitung suchen oder gar mit Kindern basteln wollen, habe ich heute eine neue Anleitung.
Ich weiß nicht mehr, wo ich die Bäume gesehen hatte, aber es ist mir schnell gelungen, sie zu kopieren. Hier meine Anleitung. Das Endergebnis seht ihr am Ende des Artikels (letztes Bild).

Man nehme also ein altes Buch, das mindestens A5 groß ist und aus dem man einzelne Seiten heraustrennen kann.

Idealerweise nimmt man Seiten mit viel Text, der ohne große Lücken auskommt. Das Ziel ist nun, einen Halbkreis aus der Seite zu schneiden. Dazu kann man einen Teller als Schablone verwenden, sofern dieser im Halbkreis gut über den mit Text bedeckten Teil der Seite reicht. Etwa wie im Bild gezeigt;

Man markiert also mit der Schablone einen Halbkreis mit einem Stift …

… und schneidet den Halbkreis anschließend aus. Das sieht dann so aus:

Nun kommt der Teil mit dem Falten. Das Falten erfordert etwas Experimentieren. Seid nicht enttäuscht, wenn ihr nicht gleich die richtige Falttechnik beherrscht – ich brauchte auch etwas, bis ich den Dreh raus hatte.
Also: ihr merkt euch etwa den Punkt, an dem die gerade Kante des Halbkreises im Verhältnis 4:1 geteilt wird. Dort faltet ihr die eine Seite des Halbkreises um. Im Bild habe ich den umgefalteten Teil mit rot markiert:

Nun dreht ihr das Blatt einmal um und faltet es noch einmal entlang der im vorigen Bild mit “Kante 1″ gekennzeichneten Kante.

Das wiederholt ihr wieder …

… und wieder, bis keine Faltung mehr möglich ist. Das sieht dann so aus:

Da der Baum jetzt noch dazu tendiert, aufzublättern, klebt ihr die aufeinander liegenden Ebenen leicht zusammen. Danach sieht er eher flach aus:

Und am Ende nehmt ihr euch ein grünes Stück Papier und schneidet den Stamm aus (ich weiß, dass Stämme nicht grün sind, aber das gibt einen schönen Kontrast …). Und fertig ist der Weihnachtsbaum.

Ihr könnt Papier und Größe natürlich variieren. Hoffe, ihr könnt in den ruhigen Tagen vor Weihnachten noch ein paar Bastelexperimente durchführen und freue mich auf eure Rückmeldungen und Bilder von vielen Weihnachtsbäumen.

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Wenn ihr des Sterne- und Weihnachtsbaumbastelns müde sein, probiert doch mal ein Papierflugzeug. Bei swissmiss fand ich dieses YouTube Video für ein Papierflugzeug mit angeblich sehr guten Flugeigenschaften:

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Bei designmilk las ich von der interessanten Gitterwand aus Papier, die der japanische Designer Mifune entworfen hat. Es sieht so aus, als könne die Papierwand auch Karten und Zettel tragen. Angeblich besteht sie nur aus gleichen einfachen Elementen, die geschickt ineinander gesteckt werden. Bei designmilk findet ihr auch einige Fotos der Wand.

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Leserin Judith hat mir ein schönes Foto von Weihnachtsbäumen aus alten Büchern geschickt, die sie mit Hilfe meiner Anleitung gefaltet hat. Letztes Jahr hatte sie auch schon einen gefaltet.

Jetzt kommen ja die kalten dunklen Abenden und ihr habt sicher noch alte Bücher, oder? Schickt mir auch eure Fotos von gefalteten Weihnachtsbäumen!


© mit freundlicher Genehmigung, Judith

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Sowohl in der Printausgabe als auch im Web wird vom “Love Your Home” Magazin die Anleitung aus dem Notizbuchblog beworben, mit der man sich selbst einen Weihnachtsbaum aus alten Büchern basteln kann: Zauberhafte Weihnachten. Die Originalanleitung findet ihr unter Anleitung: Weihnachtsbaum in die Seiten eines Buches falten.

Love Your Home

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(via discoverpaper). Bei behance findet ihr das schöne PaperType Faltalphabet, das den Eindruck macht, als könne man es selbst auch mal versuchen.

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Typogami – origami typeface heißt ein Artikel bei creatingclever. Den Begriff Origami finde ich für die paar Faltaktionen zwar etwas übertrieben, aber die Idee, aus einfachen Papierrechtecken typographisch schöne Buchstaben durch Umfalten der Ränder und Ecken zu kreiern, finde ich schön. Der Link bei creatingclever führt zu einer Webseite, deren Zugriff mein Virenscanner verhindert, habe sie mir also nicht angeschaut. Dafür gibt es aber ein Vimeo Video, das die Idee zeigt. Sieht so aus, als könne man sich einfach einen eigenen Zeichensatz selbst falten.

Typogami from Jeroen Krielaars on Vimeo.

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Bei redferret fand ich den Hinweis auf das Noteboard Foldable Pocket Whiteboard:

[...] Each Noteboard Foldable Pocket Whiteboard fold down to a stack about the size of 27 index cards (3×5). It comes with a mini dry-erase marker (black ink) and a microfiber pouch. [...]

Im Prinzip handelt es sich auf um geschickt gefaltete Notizzettel – es hat jemand die Idee des faltbaren Stadtplans auf Notizzettel übertragen.

Allerdings haben ein Whiteboard bzw. einen Tafel einen Vorteil gegenüber klassischem Papier: man kann das Geschriebene einfach wieder wegwischen. Und genau das hat man bei dieser Falttafel auch vorgesehen, weswegen sie nicht aus papiernen Notizzetteln besteht und mit einem entsprechenden Stift geliefert wird. Mit dem Stift kann man die Falttafel beschriften und Geschriebenes auch wieder ausradieren. Zudem kann man Vorderseite (blanko) und Rückseite (Zentimeterkaros) beschriften.
Bei thinkgeek kostet die Falttafel knapp 10 USD. Wenn ich euch nicht vorstellen könnt, was es damit auf sich hat, schaut euch das passende YouTube Video an (s. auch unten)


Zum Vergrößern bitte klicken

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