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Heute möchte ich einen kleinen Versuch starten: ich suche die Übersetzung des Wortes „Notizbuch“ in alle Sprachen der Welt. Dazu werde ich nachher bei Twitter einen Rundruf auf Deutsch und Englisch starten. Bin gespannt, wie weit das „Mem“ trägt. Ein paar Sprachen habe ich jetzt schon zusammen, möchte aber vorerst nichts verraten. Das Experiment startet heute und endet nächstes Wochenende. Vorgehen:

Im Blog:

  1. Du kennst eine Übersetzung? Dann hinterlasse einen Kommentar
  2. Nennen die Sprache und das Wort, gerne in den richtigen Schriftzeichen – ich hoffe, WordPress verträgt Unicode

Bei Twitter:

  1. Analog zu den „FollowFridays“ starte ich den „TranslationMonday“
  2. Mein Tweet lautet: „Looking for the translation of the word “notebook” (synonym diary or journal) in any language on the planet. Reply with #nbtrans. Please RT“ (exakt 140 Zeichen)
  3. Bei Twitter sollten dann Übersetzungen unter #nbtrans auftauchen

Natürlich freue ich mich auch auf Dialekte. Erlaubt sind auch Links oder Videos oder Bilder oder MP3 mit Aufzeichnungen; ich muss nur den Schriftzug des Wortes (der Übersetzung) ermitteln können. Als Einstieg könnte das Portal „Sprache“ bei Wikipedia dienen.

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Kategorie: Allgemein

Mit meinen 15 Ideen zur Nutzung von Notizbüchern bin ich in die Endrunde der My Moleskine 2.0 Competition gekommen; wo ich allerdings keinen Preis gewonnen habe. Da aber die Ideen offensichtlich nicht so abwegig sind, möchte ich sie hier nach und nach im Detail vorstellen.

Heute: Notizbuchregel 10 – Wichtige Schlagworte einkringeln

Neben den Themenkästen sind direkt im Text eingekringelte Schlagworte ein wichtiges Hilfsmittel zum schnellen Überfliegen von Notizbucheinträgen. Mit Maßen eingesetzt erlauben sie auch ein rasches Durchblättern und Suchen, indem man sich auf einkekringelte Worte konzentriert. Beim Einkringeln sollte man keine Hemmungen haben, dass andere Wörter überfahren werden oder dass man die Zeile verlässt. Wenn die Schrift nicht zu klein und der Stiftdruck nicht zu groß ist, ist der überzeichnete Texte immer noch gut lesbar.


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Bisher erschienen:

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Kategorie: Tipps  Tags: ,

Ich kann mich nicht erinnern, wie ich auf diese Idee für die Nutzung eines Notizbuchs gekommen bin; jedenfalls deutet nichts in meinem Notizbuch, in dem ich die Idee notiert habe, auf die Zusammenhänge hin. Wie auch immer: das Notizbuch als Container einer Stempelsammlung ist so absurd, dass ich hier etwas darüber nachdenken möchte.
Wenn man nach „stempel sammeln“ googelt, verliert die Idee schon etwas an Absurdität: Im Wissenschaftsjahr 2009 kann man sich einen sog. „Expeditionspass“ besorgen und Stempel sammeln! Außerdem gibt es einige Wanderrouten auf denen man Stempel sammeln kann, etwa an der Loreley.
Kleines Restbrainstorming von Anmerkungen, die mir so durch den Kopf gehen:

  • vielleicht kein eigenes Notizbuch für Stempel anfangen, sondern ein bestehendes nehmen. Die Stempel lockern den Inhalt sicher auf
  • Stempel müssen nicht komplex sein – fragt doch mal an der Kasse eines Museums nach einem Stempel, und sei es nur ein Datumsstempel oder sonst irgendwas, was mit Hilfe eines Stempelkissens erzeugen kann
  • im Urlaub ist es sicher spannend, in einer fremden Sprache Stempel zu sammeln. Das Notizbuch könnte dann gleich die entsprechende Geschichte beheimaten
  • könnte man Semapedia – Links als digitale Stempel ansehen?
  • besonders ungewöhnlich könnte ein Stempel aus einem Entwertungsautomaten einer S-/U-Bahn sein

Vielleicht inspiriert die Idee jemanden zu mehr?

Notizbücher
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Kategorie: Sonntagsidee  Tags: ,

Eigene Kalender lassen sich besonders gut in Blankonotizbüchern erstellen. My Moleskine Hack [part 1] erklärt eine interessante Variante. Neben der üblichen Tagesaufteilung schlägt der Autor noch eine Monats- und Wochenübersicht vor. Zusätzlich fügt er am Ende ein Archiv hinzu, eine Art Inhaltsverzeichnis, das allerdings eine manuelle Nummerierung der Seiten erfordert.


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Kategorie: Hack  Tags:

Wem ist das nicht schon einmal passiert: der Gummi zum Zusammenhalten der Seite reißt aus seiner Halterung. Sehr ärgerlich, wenn das Notizbuch erst halbvoll ist. In diesem Fall helfen abschneiden oder reparieren. Wie letzteres funktioniert, erklärt der Artikel Fixing A Broken Moleskine Band. Dort erklärt der Autor ausführlich und mit detaillierten Fotos, wie man den Gummi wieder befestigen kann. Man braucht zwar etwas Werkzeug und Geschick, aber für die Freunde des gepflegten Notizbuchhacks ist das sicher kein Problem:

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Kategorie: Hack  Tags:

Bei Pixelelement.com habe ich die folgenden schönen Zeichnungen von Jose Antonio Gonzalez Carrasco aus Spanien gefunden. Wer an mehr interessiert ist, sollte einen Blick in sein Blog oder auf seine flickr Seite werfen.


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Kategorie: Kunst  Tags: , ,

Die Gewinner der „My Moleskine 2.0 Competition“ stehen fest. Heute erreichte mich folgende e-Mail:

Moleskine Asia is proud to announce the end of the successful My Moleskine 2.0 Exhibition and competition, which took place in Hong Kong from July 15th to July 30th 2009. First of all, we would like to thank all the participants for their interest to share their ideas on “lifehacking” or how to make and do things better, faster, and be more creative and innovative with a Moleskine notebook.
The event started with an open call for a first selection of projects, and then upon reception of the different works, a second selection was made to pick the entries to the final round of the competition. In a final stage, audience of the exhibition could vote for their favourite idea to choose the winner of My Moleskine 2.0 Competition.
We are now happy to announce that among more than 300 votes …

Platz 1 belegt Bengisu Bayrak aus der Türkei mit “one day in Istanbul”:


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© Moleskine(TM) Asia

Platz 2 geht an Wan-Lin Chang aus Taiwan mit einem Projekt, das durch Italo Calvinos Werk „Die unsichtbaren Städte“ inspiriert wurde:


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© Moleskine(TM) Asia

Und Platz 3 geht nach Frankreich an Mathilde Elu mit ihrem „Dinner Organiser“


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© Moleskine(TM) Asia

Glückwunsch vom Notizbuchblog an die Gewinner, die sich über eine wahre Flut an Notizbüchern freuen können. Bei Moleskine Asia gibt es neben den Bildern auch Beschreibungen wie die Werke entstanden sind bzw. wie man sie herstellt.

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Kategorie: Moleskine

Gestern habe ich von Reisenden Notizbücher, einem Trend in der Notizbuchkunst berichtet. Heute möchte ich ein weiteres Projekt aus dieser Kategorie vorstellen: The 1000 journals project:

The 1000 Journals Project is an ongoing collaborative experiment attempting to follow 1000 journals throughout their travels. The goal is to provide a method for interaction and shared creativity among friends and strangers.
How it Works: Those who find the journals add something to them. A story, drawing, photograph, anything really. Then they pass the journal along, to a friend or stranger, and the adventure continues.


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Nicht alle der 1000 Notizbücher sind wieder aufgetaucht: Nummer 114 und 194 werden gesucht. Das Projekt hat einiges an Presse erhalten und das zurecht. Viele der Notizbücher kann man online durchblättern und wer gar nicht genug davon bekommen kann, kann sich auch ein Buch zum Projekt bestellen oder gar eine DVD. Und wie geht es weiter mit dem Projekt? Klar, mit dem 1001 Journals Project.


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Kategorie: Kunst, Webseiten  Tags: , ,

In der letzten Zeit stolpere ich häufig über Projekte, bei denen Notizbücher zwischen Künstlern hin- und herreisen und dabei mit Kunst gefüllt werden. Ein Projekt war z.B. lookatbook.com – die Reise eines Notizbuchs im Namen der Kunst. Das Projekt ‘Around my world in 80 days‘ wird von der UK Seite the vulture culture betrieben (gefunden bei @brockray). Der Ablauf ist denkbar einfach: die culture vulture Leute geben einem Künstler ein Buch, das im Buchdeckel vorne ein Thema vorgibt. Dann darf man das Buch bearbeiten und muss es anschließend weiterschicken. Dazwischen liegt eine Kaskade an digitalen Operationen wie dem Onlineregistrieren, wenn man ein Buch erhält, und dem twittern der Idee mit dem Hashtag #travellingmoleskine.

Die Kunst kann zusätzlich noch bei flickr angeschaut werden. Hier ein Beispiel:


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Aktuell sind 30 Moleskine (R) unterwegs. Weitere 30 sind geplant.

Ich werde den Trend der reisenden Notizbücher weiter auf dem Radar behalten und demnächst mehr berichten. Unglaublich dieses Notizbuchuniversum …

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Kategorie: Kunst  Tags:

Vor einigen Tagen berichtete ich über Moleskine MSK – individuell gedruckte Notizbuchseiten zum Einkleben. Kaum war der Artikel online, berichtet mir Michael, dass es so etwas ähnliches schon gibt: DIY planner – the best thing in printing since Gutenberg.

DIYPlanner.com is a community site whose focus is on paper-based productivity, planning, journalling and creative techniques. Here you will find the official D*I*Y Planner kits, as well as daily articles, scores of useful templates, handbooks and how-to’s, forums for discussing productivity in its many forms, images to clad your planners or inspire you, and so much more.
The rules are simple: be nice, try to help each other, and don’t be afraid of sharing your advice, no matter how wacky or unorthodox it may be. After all, inspiration may lurk in the least obvious places, even for something as seemingly mundane as time management.

Dort gibt es eine riesige Auswahl an Vorlagen zum Ausdrucken, die Formate reichen von XLS über DOC hin zu PDF. Die große Menge an Vorlagen (Templates) kann über zwei Filter eingegrenzt werden: das Papierformat und den Einsatzzweck. Die Vorlagen sind – soweit ich auf den ersten Blick sehen konnte – alle in Englisch gehalten, aber im Rohformat können sie sicher einfach übersetzt werden.


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Alles, was mir jetzt noch fehlt, ist ein Dienst, über den man sich alle Seiten seines Buches konfigurieren kann (Blanko, Vorlagen, etc). Dann wird das Buch individuell gedruckt und der Buchblock individuell gebunden. Wie wäre es mit einer internationalen Community, die sich auch um die Übersetzung und Lokalisierung der Vorlagen kümmert?

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