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Einen Halb-DIY Weihnachtskalender fand ich bei swissmiss, den Gutschein Adventskalender:

[…] So kannst Du für 24 Tage jeweils unterschiedliche und individuelle Gutscheine verfassen und diese ganz einfach in das dafür vorgesehene Holz stecken. Mit im Lieferumfang enthalten sind kleine vorgefertigte Gutscheine zum ausschneiden, die dann von Dir selbst beschriftet werden können. Danach rollst Du sie einfach und steckst sie in die Leiste. […]

Ihr könnt natürlich auch eigene Zettel reinstecken. Und wenn jemand aus dieser Halb-DIY Idee eine Voll-DIY Idee machen will, kann er sich einen halben Holzstamm nehmen (etwa vom Feuerholz) und mit einer Borhmaschine und einem Holzbohrer 24 Löcher reinbohren. Fertig ist der Kalender für die eigenen Rollnotizen. Prima Idee, finde ich, v.a. wenn man der Handschrift treu bleiben will. Der vorgefertigte Holzblock kostet im deutschen Online-Shop 23 EUR.

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Leser Udo schickte mir den Link auf The new Ashtanur – Pencil Case, ein Rollmäppchen mit dem Aussehen eines Teigfladen:

[…] Ashtanur, local slang name for flat-bread made in Jerusalem. * Hand made of fine cotton fabric. * Elastic webbing holds up to 10 items. * Split ring holds your USB drive/ keys. * Velcro tab for easy closing and opening. * Five elastic webbing colors to choose from. * stays fresh forever! You can now wrap and protect your pencils, brushes, small tools and even make-up. […]

Gibt es für knapp 30 USD bei etsy.

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Moleskine ist aktuell mal wieder in meiner Social Media Überwachung präsent. Am meisten liest man von der neuen limitierten Hobbit Ausgabe:

[…] Following in the footsteps of Bilbo Baggins and his loyal troupe, the Moleskine Hobbit Limited Edition Collection is made for Tolkien fans, literary enthusiasts and those with a quest of their own. […] Choose your weapon: plain or ruled. Influenced by Tolkien’s original drawings, the ruled version with burgundy red cover features Lonely Mountain framed by two dragons, whilst the plain notebook cover is emblazoned with the seal of a hot-foil stamped red dragon. It gleams over a silkscreened chestnut cover representing Mirkwood. Both have the original „JRRT“ monogram inscribed on the notebook spine. […]

Zudem wirbt Moleskine für den demnächst stattfindende Diskussion im ANCB Berlin: Sketch, Script, Score, Figures of Architectural Thinking. Sie bewerben damit ihre Inspiration and Process in Architecture (Werbelink) Serie.

Und zum Abschluss fand ich einen verblüffenden Artikel von Nifty von notebookstories: Moleskine Monday: A Comparison and Complaint!. Er vergleicht ein Moleskine Buch von früher mit einem von heute und stellt eine für ihn gravierende Veränderung im Design der Bücher fest: es gibt neuerdings einen Einbandüberhang:

[…] The slightly smaller overall size is not in itself bothersome to me, but the page size difference of course leads to the dreaded cover overhang, most noticeably at the corners of the notebook. And this is something that drives me nuts. […] I know cover overhang doesn’t bother some people, but for me, it’s been the main reason I’ve always loved Moleskines, despite their annoying marketing. I have never found any other hardcover notebook without a cover overhang. […]

Also ich habe schon viel zum Thema Notizbücher gelesen, aber der Einbandüberhang war noch nie ein Thema! Faszinierend.

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Kategorie: Moleskine  Tags: , ,

Bei Gizmodo fragt der Autor Is Handwriting dead? nachdem er den Artikel Why handwriting matters im Guardian gelesen hatte. Der Autor ist Philip Hensher, der das Buch Missing Ink – The Lost Art of Handwriting, and Why it Still Matters (Werbelink) geschrieben hat. Zum Artikel, der ein Extrakt des Buches ist, heißt es:

[…] Does handwriting have a value that email and texting can’t replace? In this extract from his new book, The Missing Ink, Philip Hensher laments the slow death of the written word, and explains how putting pen to paper can still occupy a special place in our lives […]

Er war über sich selbst erschrocken als er feststellte, dass er noch nie die Handschrift seines Freundes gesehen hatte, aber schon viel auf digitalem Wege mit ihm kommuniziert hatte. Er bedauert diese Entwicklung sehr:

[…] At some point in recent years, it has stopped being a necessary and inevitable intermediary between people – a means by which individuals communicate with each other, putting a little bit of their personality into the form of their message as they press the ink-bearing point on to the paper. It has started to become just one of many options, and often an unattractive, elaborate one. […]

Er beschreibt dann die Entwicklung der persönlichen Handschrift als ein Vorgang der Selbstfindung. Er schreibt dann so schöne Sätze wie

[…] These attempts to modify ourselves through our handwriting become a part of who we are. […]

oder

[…] Our rituals and sensory engagement with the pen bind us to it. The other ways in which we write nowadays don’t bind us in the same way. […]

Er schreibt über die verschwindende Handschrift und die volkswirtschaftlichen Kosten, die schlechte handschriftliche Fähigkeiten der Wirtschaft bereitet. Sein Schlussfolgerungen lassen hoffen:

[…] I’ve come to the conclusion that handwriting is good for us. It involves us in a relationship with the written word that is sensuous, immediate and individual. It opens our personality out to the world, and gives us a means of reading other people. It gives pleasure when you communicate with it. […]

Er möchte klar machen, dass Handschrift etwas Schönes ist. Sie trägt zur Entschleunigung bei, die wir sonst beim Essen und in Yoga-Kursen zelebrieren. Und dann macht er sechs Vorschläge, Handschrift wieder im Alltag zu verankern. Und um zu verdeutlichen, wieviel Persönlichkeit von einem Menschen in seiner Handschrift steckt, erzählt er eine Geschichte. Sie handelt von einer seiner Studentinnen, die plötzlich starb. Vorher hatte sie an einem Kurs teilgenommen, in dem sie ein Notizbuch voll mit handschriftlichen Notizen hinterlassen hatte. Als sie tot ist, nimmt er das Notizbuch und liest darin:

[…] After I heard that she had died, I went down to the cellar where these things are stored and extracted her writer’s notebook from the archive. It was just full of her. You could see where her pen had moved across the page, only months before; you could see her good creative days and the days where nothing much had come; […] I only taught her, but I was moved by it, and felt a connection with the poor girl, […]

Handschrift ist in meinen Augen eine sehr wichtige Kulturtechnik. Wir dürfen sie nicht verlernen. Habt ihr Sorge, dass die Handschrift ausstirbt? Vielleicht nicht jetzt, aber in 20 oder 50 Jahren?

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Kategorie: schreiben

Die iPad App „Zite“ ist für mich immer wieder eine tolle Fungrube für interessante Links. So auch für diesen. In Note taking in a clickable age fand ich den Hinweis auf ein Symposium, das das Radcliffe Instutute for Advanced Studies veranstaltet hat. Auf der Homepage heißt es:

[…] „Take Note“ brings together scholars from literature, history, media studies, information science, and computer science to explore the past and future roles of note-taking across the university. Panelists will discuss the history of note-taking in different disciplines as well as the potential of emerging digital annotation tools. […]

Wenn ihr 90 Minuten Zeit habt, könnt ihr euch die Vorträge in einem YouTube Video anschauen. Ihr erfahrt etwas über „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Notierens“. Eine Zusammenfassung findet ihr auf der Homepage der Harvard University. Bei YouTube gibt es auch noch ein zweites Video zur Konferenz (30 min): Welcome Remarks and Presentation of „Take Note“ Virtual Exhibition || Radcliffe Institute.
Wie man auch beim Lexikaliker lesen kann, hat die Take Note Reihe eine eigene Homepage inkl. Einsicht in alte Handschriften und einer interaktiven Ausstellung.

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Erinnert ihr euch an die ledergebundenen Notizbücher von Indiary? Anfang des Monats hatte ich über die neue Homepage berichtet. Als Weihnachtsaktion für die Leser des Notizbuchblogs stellt Indiary ein Notizbuch aus Büffelleder mit handgeschöpftem Papier 18cm X 13cm zur Verfügung (Fotos vom Buch unten):

[…] feinstes handverarbeitetes Büffelleder in schlichter, edler Optik – […] Innen handgeschöpftes Papier mit Blütenblättern […] kleinen Blütenfragmente wurden beim Schöpfen von Hand in das Papier eingearbeitet, dadurch wird jede Seite einzigartig! […] Farbe des Leders: edles braun-rot – Seitenanzahl: ca. 200 Seiten (100 Blatt) – Abmessungen in cm: 18 x 13 x 3 […]

Das Buch möchte ich an euch verlosen:

  1. Die Verlosung startet am 26. November 2012 und endet am 30. November 2012 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt mir im Kommentar, warum ihr solche in Leder gebundenen Bücher magt.
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich schreibe den Gewinner an und erfrage die Postanschrift, die ich an Indiary weitergebe. Indiary wird das Buch dann versenden
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Für alle, die nicht an der Verlosung teilnehmen möchten oder nicht gewinnen, gibt es von Indiary zudem eine besondere Aktion (exklusiv für die Leser des Notizbuchblogs): wenn ihr zwischen heute 26.11.12 und dem 08.12.12 bei Indiary einkauft, bekommt ihr einen Rabatt von 10%! Dazu müsst ihr am Ende der Bestellung an der Kasse von Amazon den Rabattcode „NOTIZBLO“ eingeben.


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© Indiary


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Kategorie: Indiary  Tags: ,

Mein Kollege Dirk schickte mir schon im Dezember des letzten Jahres den Link auf Twelve South BookBook für das iPhone 4/4S Braun. Ihr seht, ich vergesse eure Tipps nicht, auch wenn es manchmal länger dauert. Die oben erwähnte Notizbuchhülle sieht aus wie ein antikes Buch;

[…] BookBook ist eine wunderschöne Brieftasche, welche neben dem iPhone 4/4S auch noch Platz lässt für Ihr Bargeld, Ihre Ausweise und Ihre Kreditkarten. […] Die handgefertigte Tasche besteht aus echtem Leder, welches das Äussere eines alten Buches imitiert. […]

Die Tasche kostet knapp 50 EUR, nicht gerade ein Schnäppchen. Seit paperscreen Notizbücher im exakten Format der Apple Produkte anbietet, könnte man nun auch auf die Idee kommen, ein Notizbuch in iPhone 4 Größe zu kaufen und in den schönen Einband oben einzulegen. Dann hätte man das geliebte Notizbuch und den Inhalt der Brieftasche stets schick verpackt dabei.

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Ein Landmark Notes – Notizbuch für München stand zur Verlosung und gewonnen hat der Kommentar von Marie! Glückwunsch an die Gewinnerin!

Alle anderen müssen nicht traurig sein. Morgen startet eine ganz besondere Aktion mit Indiary Notizbüchern.

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Kategorie: Landmark Notes  Tags: , ,

Eine Leserin fragte mich nach Möglichkeiten, einen eigenen Fotokalender zu erstellen. Ich empfahl ihr neben mein-taschenkalender.com auch noch die Moleskine Fotobücher, die sie ja selbst gestalten könnte – auch mit eigenem Kalenderlayout. Aber das war nicht das was sie suchte. Also gebe ich die Frage an euch weiter und bin gespannt auf eure Antworten:

[…] Ich würde gerne einen Wochenkalender in Buchform, wie es ihn von zahlreichen Anbietern von Moleskine bis Thalia gibt mit eigenen Fotos produzieren lassen.
Kennen Sie hierfür einen Anbieter? Alle Fotodruck-Spezis, die ich gefunden haben bieten zwar Fotobücher und Kalender zum Legen, Stellen, Hängen aber nicht in Buchform an. […]

Nachdem ich ihr die beiden Tipps oben geschickt hatte, schrieb sie:

[…] Tatsächlich ist noch nicht das dabei, was ich suche: Ich würde nämlich auch gerne auch auf den Zwischenseiten zu jeder Woche ein Foto anlegen wollen. Aber es soll eben ein Kalender sein und kein Fotobuch, wie bei moleskine. […]

So richtig weiß ich auch nicht, wie genau sie den Kalender gestalten will und welchen Anbieter sie braucht. Aber vielleicht kennt ihr noch ein paar Fotokalenderanbieter? VIelleicht mag auch jemand von euch den Kalender für die Leserin selbst binden? Freue mich auf eure Kommentare.

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Kategorie: Allgemein

Euer Lieblingsbuch auf einen Blick? Im wahrsten Sinne des Wortes? Den kompletten Text eines Buches auf einem Poster, wenn nötig in Minischrift? Gibt es nicht? Doch, bei Lithographs (via Cool Hunting):

[…] Litographs are prints that are created from the text of classic books. For most titles we are able to print the entire book on our 24×36″ paper. We offer designs in both color and black & white, and in two sizes. In all cases, the text is sharp and fully legible. You can see the actual size of the text by viewing any of our designs and clicking on the boxes in the main image. […]

Beispiele findet ihr im Shop viele. Exemplarisch sei hier Around the World in 80 Days von Jules Verne für knapp 30 USD genannt. Wenn ihr auf die Seite geht, seht ihr im Poster kleine Rechtecke. Wenn ihr auf diese klickt, wird der Text in dem Ausschnitt vergrößert. Verrückte Geschichte und irgendwie sympathisch.

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