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Vor wenigen Tagen hatte ich über die Lumio Buchlampe berichtet. Mittlerweile ist die Kickstarter Kampagne online und Lumio flutet Twitter und andere Kanäle mit „Spread the word“ Nachrichten. Bei kickstarter heißt es:

[…] Lumio performs like a permanent light fixture with the added versatility of being portable. Fold Lumio into a compact book and take it with you as a lightweight portable lamp. At just one pound and with 8 hours of continuous life, Lumio provides beautiful lighting on the go and stows away compactly when unused. […]

Jetzt schaue ich mir gleich mal an, ob und wenn ja wieviel ich spenden möchte. Werdet ihr auch Backer?
Hier ein Video zur Lampe:

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Leser Michael, der die Leserrezension: Der Scannerstift von Somikon geschrieben hat, schickte mir den Link auf den Artikel This Pen Translates While You Read. Dabei geht es gar nicht um einen Stift, sondern um ein kleines ZUsatzgerät, das auf einen Stift aufgesetzt wird. Der so ausgestattete Stift ist nicht in erster Linie zum Schreiben, sondern zum Scannen und Übersetzen beim Lesen gedacht. In Worte ist das schwer zu fassen, aber dieses Video unten zeigt ganz gut das Prinzip. Auf der Homepage des Ivy Guide Mini – so heißt das kleine Gerät – heißt es:

[…] The Ivy Guide is a unique device that fits over any pen or pencil and scans words for translation. Basically it helps you understand the language better and makes comprehension easy. It is rechargeable via USB and adapts to your grip with ease.[…]

Interessanter Ansatz. Leider gibt es den Aufsatz nicht zu kaufen – es ist bisher nur ein Designkonzept.

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basiliscus production schickte mir eine Mail, dass sie ein Video für die Deutsche Welle über Leuchtturm1917 gedreht haben. Bei der Deutschen Welle findet ihr das Video unter Leuchtturm 1917 – Erfolg mit Notizbüchern (Video auf Deutsch). Wie bei dem Bericht der Deutschen Welle, in dem ich ein Interview gegeben hatte, wird das Video wahrscheinlich wieder von der Webseite der Deutschen Welle verschwinden. Daher hier der Link zum YouTube Video (Video in englischer Sprache).
Im Video seht ihr die neuen Maschinen von Leuchtturm, mit denen die Firma individualisierte Notizbücher herstellen kann, und ihr erfahrt, dass Leuchtturm zur Zeit 1 Millionen Notizbücher pro Jahr verkauft. Wenn ihr ein Leuchtturm Notizbuch kauft, findet ihr darin immer einen Zettel mit einer kleinen Botschaft der drei Geschäftsführer inkl. ihrer Unterschriften. Hier könnt ihr die drei live sehen. Im Video taucht auch Herr Döbler auf, mit dem ich auf der paperworld 2010 länger gesprochen hatte.

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Bei gizmodo las ich über einen 3D Drucker, der aus Papierstapeln seine Objekte „extrahiert“. Diese Art Drucker gibt es scheinbar schon sehr lange, aber ich habe noch nie davon gehört. Neuerdings kommt zusätzlich zum „Fräsen“ auch noch das Drucken mit Farbe dazu. Aber schaut selbst in diesem vimeo Video:

[…] Introducing the Mcor IRIS, the worlds first high resolution full 3D color 3D Printer. The Mcor IRIS joins Mcor’s family of paper 3D printers and the vision of producing high quality, low cost and eco-friendly 3D prints. Now Mcor is taking their technology to the next level with a full color 3D printer using regular letter paper and specially developed Mcor inks. […]

Interessant.

Mcor IRIS, full color 3D printer from Conor MacCormack on Vimeo.

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Die iPad App „Zite“ ist für mich immer wieder eine tolle Fungrube für interessante Links. So auch für diesen. In Note taking in a clickable age fand ich den Hinweis auf ein Symposium, das das Radcliffe Instutute for Advanced Studies veranstaltet hat. Auf der Homepage heißt es:

[…] „Take Note“ brings together scholars from literature, history, media studies, information science, and computer science to explore the past and future roles of note-taking across the university. Panelists will discuss the history of note-taking in different disciplines as well as the potential of emerging digital annotation tools. […]

Wenn ihr 90 Minuten Zeit habt, könnt ihr euch die Vorträge in einem YouTube Video anschauen. Ihr erfahrt etwas über „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Notierens“. Eine Zusammenfassung findet ihr auf der Homepage der Harvard University. Bei YouTube gibt es auch noch ein zweites Video zur Konferenz (30 min): Welcome Remarks and Presentation of „Take Note“ Virtual Exhibition || Radcliffe Institute.
Wie man auch beim Lexikaliker lesen kann, hat die Take Note Reihe eine eigene Homepage inkl. Einsicht in alte Handschriften und einer interaktiven Ausstellung.

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Bei Twitter kann man zur Zeit nicht am neuen Stop Motion Video von Moleskine vorbeikommen. A Year in Full Colour – Moleskine Planners zeigt die Einträge eines Kalenders als kurze Stop-Motion Szenen.

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Wired berichtet in Digital Paper Could Become Like ‘Google Docs for Artists’ über eine interessante Methode wie normales Papier mit mit einem digitalen Gegenüber interagieren kann. Dabei wird eine spezielle Beschichtung verwendet, um Inhalte von einem Rechner auf das Papier zu bringen. Das ist alles noch sehr technisch, hört sich aber spannend an:

[…] Ordinary paper is coated with a photochromic material, which changes color when light is shone on it. A pen filled with commonly available Frixion thermo-sensitive ink (which disappears when heated) is then used to draw the image, and a digital UV projector with a resolution of 1,024×768 can be used to copy or print that image onto the paper again. A laser illuminates the image from underneath to erase it to an accuracy of 0.024mm […] By syncing the projector and laser up to a camera and computer, a user controlling the latter can make amendments to the image. […]

Wen die Technik weniger interessiert und wer sich eher über Anschauen ein Bild davon machen möchte, kann das Video bei YouTube anschauen, in die japanischen Erfinder ihre Arbeit vorstellen.
Die Idee wird sicher eine sinnvolle Anwendung finden. Ein Gedanke im Artikel und im Video ist die Zusammenarbeit mehrerer geografisch verteilter Leute auf „einem“ Stück Papier. Vor der aktuellen Debatte um das Thema Urheberrecht und den damit verbundenen Begrifflichkeiten frage ich mich, was dann Original und was Kopie sein wird. Oder gibt es dann mehrere Originale?
Erschreckend finde ich eher den Gedanke, dass ein einmal erstelltes analoges Dokument durch den Computer modifiziert werden kann, wenn das Papier unter eine entsprechende Schnittstelle gerät. Schöne Technologie, spannende Ideen und tolle neue Möglichkeiten, aber mal wieder viele komplizierte Fragen, die über die eigentliche Technik hinausgehen.

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Moleskine verteilte heute per Newsletter eine Einladung zur Design Messe Blickfang in Hamburg. Dort wird das „Moleskine Orchester“ im Einsatz gezeigt:

[…] The Moleskine Orchestra, created by the British artist Felix Thorn, is a unique series of interactive kinetic sound machines, crafted with Moleskine objects hacked together with musical instrument parts. The Moleskine Orchestra will be performing during the Blickfang Hamburg – International Design Exhibition – from October 12th to 14th. […]

Wahrscheinlich hätte ich nicht darüber geschrieben, wenn ich nicht das YouTube Video angeschaut hätte, das ihr unten seht. Die Maschine ist schon einige Monate alt (s. auch The Moleskine Orchestra, 13 April 2012) und ihr könnt sie auf der Homepage des Konstrukteurs anschauen. Dort gibt es auch noch andere Maschinen zu sehen.

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Bei The Awesomer fand ich den Link auf den wandernden Papierroboter. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in diesem Video sehen:

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Die TED Vorträge kennt ihr sicher, oder? Wenn nein, dann müsst ihr euch diese Seite anschauen! Ich finde sie immer wieder inspirierend. Ein Beitrag aus dem Jahr 2007 heißt Lakshmi Pratury on letter-writing. Darin erzählt Lakshmi Pratury, warum sie Briefe und handschriftliche Notizen mag: weil damit etwas Physisches von ihr nach ihrem Tode bleibt. Hier das 4-Minuten-Video:

[…] Maybe we all need to leave our children with a value legacy, and not a financial one. A value for things with a personal touch — an autographed book, a soul-searching letter. […]

Link zum Video hier.

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