Wenn Technologie-Blogs über die Handschrift schreiben, dann werde ich hellhörig. So auch beim Artikel Can Handwriting Identify Better Employees?. Der Autor berichtet darin über die Graphologie und ihr Einsatz im heutigen Bewerbungsprozess. Diese Art derMitbewerbereinschätzung scheint v.a. in Frankreich sehr beliebt zu sein, wie auch ein Artikel bei BBC News nahelegt. Der Autor im Artikel bei mashable hat jedenfalls eine klare Meinung:
[...] To some people these hiring practices may seem like a bad joke, but qualified applicants might be turned away because of their potential employer’s reliance on pseudoscience. [...]
Für ihn ist Graphologie eine Pseudowissenschaft. Aber wie ist eure Meinung dazu? Hier die passende Umfrage – und ich freue mich auch über eure Kommentare zum Thema!
[...] Man kann von Blogs halten, was man will, ihr zunehmender Einfluss aber lässt sich nicht wegdiskutieren. 86 Prozent der Meinungsführer im Internet bloggen – größtenteils schon seit fünf Jahren oder länger. [...] Immer öfter sind es Blogs, die Kaufentscheidungen beeinflussen, so das Ergebnis des Digital Influence Report 2013 (PDF) – und zwar noch vor Facebook, Foren oder Youtube-Filmen… [...]
Ich versuche hier im Blog ja immer möglichst neutral zu berichten. Aber jetzt würde mich doch mal interessieren, ob die Lektüre des Notizbuchblogs eure Kaufentscheidungen beeinflusst:
Danke für die Teilnahme an der Umfrage. Freue mich auch über Kommentare zum Artikel.
Die Große Umfrage: Wer sind die Leser des Notizbuchblogs? stieß bei euch auf großes Interesse. Nun habe ich die Umfrage beendet und eine erste Auswertung gemacht. Die Ergebnisse findet ihr in der Infografik unten, die ihr auch als PDF herunterladen könnt. Darin sind noch nicht alle Antworten berücksichtigt, deshalb werde ich vielleicht noch eine zweite Infografik erstellen.
Überrascht hat mich etwas die Altersstruktur: das Durchschnittsalter der Leserinnen und Leser ist deutlich höher als ich dachte. Spontan fiel mir dazu folgendes ein:
finden jüngere Notizbuchfans das Blog einfach nicht oder interessiert sie das Thema nicht?
verliert das Schreiben auf Papier bei den Jüngeren insgesamt an Bedeutung – und ist deshalb das Blog nicht mehr so interessant?
entwickelt sich das Interesse für Notizbücher und Handschriftliches erst mit dem Alter?
Ich kenne die Antworten nicht. Was meint ihr?
Wenig überraschend war, dass über 80% aller Leser den Weg zu mir über eine Suchmaschine oder durch Links auf anderen Seiten gefunden haben. Und wie ich immer wieder aus euren Mails herauslese, bleiben dem Blog dann auch viele Leserinnen und Leser treu.
Ich habe in früheren Umfragen immer mal wieder herausfinden wollen, wer meine Leser sind. Die einfachste Frage nach “männlich?” oder “weiblich?” hatte ich bereits in einer Umfrage. Auch Fragen nach eurem Notizbuchkonsum. Auf der paperworld fragten mich einige, wer meine Leser seien. Und wenn ich sonstwo vom Notizbuchblog erzähle, schütteln die Leute ungläubig den Kopf und fragen: “Du schreibst über Notizbücher? Wen interessiert denn sowas?” Ich antworte dann meist mit “Über 500 Leser am Tag, die im Monat ungefähr 50.000 Artikel lesen”.
Trotzdem weiß ich bis auf wenige Ausnahmen nicht genau, wer ihr seid, was ihr tut und warum ihr hier lest. Eine Frage, die ich mir schon immer gestellt habe, war: wer von euch ist Hersteller, Notizbuchbenutzer, Sammler, Schreibwarenhändler oder was auch immer. Um noch mal einen Gesamtüberblick über eure Interessen und die Leserstruktur zu bekommen, möchte ich heute eine große Umfrage starten. Die Ergebnisse werde ich nach Abschluss der Umfrage in einer Infografik veröffentlichen.
Wenn ihr Anregungen oder Fragen zur Umfrage habt, oder einfach sonst etwas loswerden wollt, was mir bei der Beantwortung meiner Fragen hilft, freue ich mich über einen Kommentar zum Artikel.
Hinweis: alle Angaben, die ihr macht, sind anonym – ihr könnte also ehrliche Antworten geben. Ich kann auch keinen Zusammenhäng zwischen den Antworten herstellen, d.h. jede Frage steht für sich.
Genug der Fragen. Seid ihr auch so gespannt wie ich? Freue mich auf eure Antworten.
Das nutze ich doch mal für eine Spontanumfrage: welche Notizbücher haltet ihr besonders geeignet für das Schreiben mit Füller und warum? Danke für eure Hinweise und Tipps in den Kommentaren!
Unter dem wichtig klingenden Twitter Namen @artmoleskine twittert Julien Denoyer, der eigentlich nur sagen will, dass er bei etsy Notizhefte verkauft. Er nimmt dazu Hefte von Moleskine und bedruckt sie mit Sprüchen, etwa beim Little Evil Plans – Moleskine Cahier:
[...] The “Little Evil Plans” quote is carefully printed on the cover of this pocket size kraft Moleskine Cahiers journal, measuring 3 1/2″ x 5 1/2″ (9 x 14 cm). These Moleskine cahier’s make great little gifts! [...] If you have a design in mind and would like a moleskine cover made especially for you, let me know and I’ll see what I can do! [...]
Man sieht bei etsy und dawanda sehr viele selbstgebundene Bücher, aber auch Notizbücher, die wie das von Julien auf gekauften Büchern basieren. Ich fragte mich, ob das wirklich ein großer Markt ist. Und dann hatte ich die Idee zu dieser Umfrage: Kauft ihr Notizbücher bei etsy und dawanda?
Inspiriert durch diesen schon älteren Tweet von @TigerPens möchte ich heute eine Umfrage starten, auf deren Ergebnis ich wirklich gespannt bin: Sind Tablet Computer das Ende der Handschrift? Die Frage ist durchaus berechtigt. Tablets werden auch über Gesten und Berührungen gesteuert und die Bildschirmtastaturen sind viel besser zu bedienen als bei Smartphones. Da könnte es schon sein, dass man sich eine Notiz eher mal digital macht. Briefe sind schon lange durch E-Mails unter Beschuss. Notizen machte man bisher noch meist von Hand auf Papier. Mit den Tablets könnte sich das ändern. Bin gespannt auf eure Stimme und einen Kommentar unter dem Artikel mit eurer Meinung.
1000 ways to leave your lover – und 1000 Arten, ein Tagebuch zu schreiben. In dem Buch von Christian Schärf im Duden Verlag (hatten wir schon vorgestellt) werden 25 verschieden Stile berühmter Diaristen skizziert. Wenn man die möglichen Kombinationen und individuellen Spielarten dazu nimmt, kommt man sicher auf 1000 Arten, mindestens. (Siehe auch Beitrag vom 13.12.122 über die 101 Gründe für Tagebuchführen von Sam, http://www.easyjournaling.com/).
Heute einmal die direkte Frage an die Tagebuchschreiber unter Euch: wie würdet Ihr Euren eigenen Tagebuchstil charakterisieren? Der Einfachheit halber, gebe ich ein paar Stilrichtungen – 10 statt 1000 – vor, wissend, dass Stilmix normal ist und die Reinform selten vorkommt. Mir geht es darum, Rückmeldung zu erhalten, was euch beim Thema Tagebuch besonders interessiert und wie Ihr analog oder digital das Prinzip Tagebuch mit Leben füllt.
Bitte Ankreuzen, welcher Typenbeschreibung Ihr Euch am ehesten zuordnen würdet.
Chronisten: Täglich alles aufschreiben, was passiert ist, egal ob in Stichworten oder Prosa
Momente-Sammler: Besondere Erlebnisse oder Erfahrungen im Tagebuch festhalten, um sich daran zu erinnern
Freestyler: Morgen- oder Abendseiten, also free-writing oder automatisches Schreiben.
Spontis: Spontane Aufzeichnungen, assoziatives Skizzieren, egal ob in Stichworten, Prosa oder Lyrik und /oder Zeichnungen
Affekt-Schreiber: Anfallsartiges Niederschreiben negativer Gefühle, um so den Frust, Schmerz, Ärger nach draußen zu bringen und sich zu entlasten.
Selbstbeobachter: das eigene Denken, Fühlen und Handeln schreibend umkreisen,eine Art DIY-Psycho-Analyse
Reflexionsschreiber: vor Entscheidungen oder in Konflikten die unterschiedlichen Sichtweisen zu Papier bringen – egal ob in Listenform oder Prosa
Experimentalisten: Arbeit mit kreativen Schreibtechniken im Tagebuch
Ganz anders, nämlich …
Auf Eure Kreuze und Eure ausführlichen Antworten freue ich mich sehr und hoffe, Ihr zwackt 5 Minuten vom Tagebuchschreiben ab für eine Mail an ava@notizbuchblog.de oder einen Kommentar.
Die Umfrage: Kriterien beim Notizbuchkauf ist beendet. In der kurzen Zeit haben 138 Leser teilgenommen und das Ergebnis hat mich teilweise überrascht. Zuerst einmal Danke für eure rege Teilnahme und die Kommentare mit den Hinweisen, dass noch viele weitere Faktoren für den Notizbuchkauf fehlen.
Zuerst überraschend und dann doch nicht: die Marke spielt keine Rolle. Bei der Vielzahl an großen wie kleinen Herstellern, die alle irgendwie überleben können, muss es eine breite Käuferschaft geben, die auch unbekannten Büchern eine Chance gibt. Die Käufer achten auf andere Dinge. Überrascht hat mich dann doch, dass “Made in Germany” so weit hinten liegt. Ich dachte dabei an “Made in Germany” = “Ökologisch ok, arbeitsplatzsichernd, kleiner CO2 Fußabdruck oder einfach nur globaler Lokalpatriotismus” und ähnliches. Aber anscheinend ist euch das nicht so wichtig.
Ansonsten ist das Ergebnis eher wie erwartet: das Papier ist sehr wichtig, gefolgt von der Größe und dem Einband. Wobei ich beim Einband nicht zwischen Aussehen und Typ/Qualität unterschieden habe. Die Lineatur spielt eine untergeordnete Rolle und der Preis ist auch eher hinten in der Entscheidungsmatrix eines Käufers zu finden. Das wird die Hersteller freuen.
Die Kurzzusammenfassung der Ergebnisse: der Notizbuchkäufer zahlt für Qualität, die er in erster Linie am Papier und dem Einband festmacht. “Made in Germany” ist ganz nett, aber nicht unbedingt notwendig.
Hier noch einmal die Statistik:
Morgen überrascht euch Angelika mit einer Umfrage zum Tagebuchschreiben …
Der Artikel When buying stationery do you buy on price only? hielt leider nicht, was er versprach bzw. was ich vermutete. Aber er brachte mich auf die Frage, worauf ihr beim Notizbuchkauf achtet. Da gibt es natürlich dutzende Kritieren, aber ich will mal die Auswahl beschränken. Bei der folgenden Umfrage dürft ihr maximal drei Stimmen abgeben, auch wenn ich weiß, dass ihr ein Notizbuch immer ganzheitlich betrachten würdet:
Freue mich auch auf eure Kommentare zu diesem Thema.