Tag-Archiv für » Selbstorganisation «

Wie schon oft in den letzten Jahren hat mir weekview auch dieses Jahr wieder zwei aktuelle Kalender für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Ich habe mir die den weekview compact note und den weekview compact extended angeschaut und konnte spontan keine Änderungen zum letzten Jahr feststellen – wobei ich sagen muss, dass ich bei den vielen Produkten, die ich mir anschaue, auch gerne mal Details vergesse und übersehe.

Die beiden Kalender sind ca. DIN B6 groß und haben je zwei Lesebändchen, eine Froschtasche und einen Haltegummi. Dazu einen Stifthalter mit einem weekview Stift. Beiliegend gibt es einen kleinen Jahresplaner, sowie eine ganze Reihe von Aufklebern, um auch visuell eine Struktur in die Zeitplanung und die eigenen Einträge zu bringen.
Innen ist auch Alles beim Alten: gut strukturierte und geradlinige Wochenübersichten und die Möglichkeit, Quartale in der Übersicht zu planen. Im hinteren Buchteil gibt es Platz für Notizen, im note mehr als im extended – dafür reicht das Kalendarium des note nur bis Dezember 2018, das des extended bis März 2019.

  • Die Verlosung startet 18. September 2017 und endet am 21. September 2017 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Glück!

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Ein guter Plan ist mittlerweile vielen Lesern und Kalenderfans ein Begriff. Die Kalender gibt es seit ca. 2015 und werden stetig weiterentwickelt. Sie adressieren einen achtsamen Umgang mit dem eigenen Leben und der eigenen Selbstorganisation. Mittlerweile gibt es eine Pro-Variante, die ich interessant finde:

[…] Undatierter Terminkalenderteil: Starte, wann du willst
Monatliche Reflexion und Zielsetzung
52 Tipps für weniger Stress und mehr Selbstliebe
Innovative Achtsamkeits-Ampel: erkenne Stressmuster
Einband aus robustem Vinyl
Edle Goldprägung
Textilverstärkte Dokumententasche
Lesebändchen in Schwarz
Verschlussgummi
250 Seiten, 13,5 x 19,5cm
In Deutschland gedruckt und gebunden […]

Das Buch ist in verschiedenen Farben erhältlich und ist nicht datiert, d.h. man kann mit der Selbstorganisation loslegen, wann man will. Es kostet im Onlineshop 27 EUR.

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Leser Matthias schickte mir im Dezember den Link auf Den Tag Meistern. Über die Seite wird ein Buch gleichen Namens vertrieben, das die „6-Punkte-Methode“ zur Selbstorganisation unterstützt. Diese Methode ist wahrscheinlich einigen von euch als die Ivy-Lee-Methode bekannt. Sie beschreibt die Arbeit mit Aufgabenlisten nach einem einfachen sechs Punkte Schema. Das System wird auf der Seite ausführlich erklärt. In der Kurzfassung

  1. Erstelle eine Liste
  2. Ordne Punkte nach Priorität
  3. Bearbeite den ersten / wichtigsten Punkt zuerst
  4. Prüfe die Liste, hake obsolete Aufgaben ab und notiere neue falls erforderlich
  5. Gehe zu 1

Ansonsten kann ich euch auch mein E-Book empfehlen, in dem sich neben den Notizbuchregeln auch meine Aufgabenregeln befinden. Da könnt ihr euch die für euch passenden Tipps raussuchen.

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Leser Thomas Teepe schrieb mir neulich eine höchstinteressante Beschreibung seiner Arbeitsweise mit Karteikarten. Er nutzt sie als Werkzeug, um sein Denken zu organisieren und Gedanken weiterzuentwickeln. Ich fand das so interessant, dass ich ihn fragte, ob er sich eine Veröffentlichung im Notizbuchblog vorstellen kann. Er stimmte dankenswerter Weise zu: hier seine Kurzzusammenfassung:

[…]
Zur Hardware: Ich benutze einen A5-Karteikasten im Querformat, Ringbuchpapier kariert in A5, und einen Druckbleistift samt Radiergummi.

Dazu habe ich einen einfachen Zettelhalter aus Pappe gebastelt. Auf dessen Leisten lege ich in einer Schreib-Sitzung neue oder gerade aktuelle Zettel ab – so habe ich ziemlich viel Material im Überblick (locker 20 Zettel), und das Zugreifen ist einfacher als aus dem Karteikasten selbst.
Außerdem kann ich die Zettel passend anordnen, wenn sie in einem geeigneten (meist hierarchischen) Verhältnis zueinander stehen.

Ich sehe beim Karteikasten einen erheblichen Vorteil gegenüber einem Notizbuch: Es fällt leichter, schon vorhandenes Material im Blick zu haben und daraus neue Ideen zu entwickeln – im Notizbuch braucht es dafür ein umständlicheres Blättern. Und: Neues Material lässt sich dort einfügen, wo es hingehört.

Die Arbeit auf Papier hat für mich gegenüber der Arbeit am Computer zig Vorteile: Ich werde viel viel weniger abgelenkt, die Motorik des Schreibens passt mir besser, und die Verbindung von Worten und Bildern gelingt mir nirgends so leicht wie auf Papier.
Außerdem arbeite ich beruflich am Bildschirm – irgendwann reicht es mir.

Die Zettel nummeriere ich in einem Dezimalsystem, mit Nummern wie 12, 12.1, 12.1.1 usw. Die Zettel sortiere ich im Karteikasten nach den Nummern, mit den höchsten Nummern vorn. Die meist älteren Zettel am Ende des Kastens wandern gelegentlich in ein Archiv.

Verweise zwischen den Zetteln mache ich mit Hilfe der Nummern.

Daneben gibt es mit eigenen Kartei-Reitern kleinere Zettel-Abteilungen mit Sammlungen von Themen (mit Zettel-Nummern T1, T2 usw.) und von spontanen Ideen.

Wenn ich Zettel oder Zettelgruppen entnehme, setze ich einen Platzhalter aus Karton an ihre Stelle – damit fällt das Rücksortieren leicht.

Die Zettel unterteile ich in der Mitte durch eine senkrechte Linie. Dadurch kann ich zwischen zwei Schreib-Spalten hin- und herwechseln, was ich insbesondere bei Hindernissen sehr nützlich finde – wenn ich links nicht weiterkomme, kann ich rechts nach den Ursachen fragen.
Nebenbei: Eine „größere“ Variante dieses Layouts habe ich früher über Monate mit einem Schreibblock in A3 benutzt: Ich habe das Blatt im Querformat in 6 Spalten unterteilt, habe in Spalte 1 die Notizenblöcke 1a, 1b usw. genannt und konnte dann mit Bezeichnungen wie „12:3b“ einen Verweis auf die entsprechende Stelle auf Seite 12 machen.
Die eigentlichen Notizen mache ich meist im Telegramm-Stil (mehr als Stichworte, weniger als komplette Sätze, oft hierarchisch eingerückt) und gelegentlich in Grafiken.

Daneben gibt es die „Software“ meines Schreibdenkens:
Das sind im wesentlichen Formulierungen, die mir bei der Steuerung meines Denkens helfen sollen, oft abgekürzt durch Buchstaben:
Q = „Welche Fragen kann ich hier stellen?“ „Wonach sollte ich hier fragen?“
P = „Wo liegt hier das Problem?“ „Wo hakt es hier?“
U = „Was macht mich hier unzufrieden?“
R = „An welchem Punkt sollte ich erneut ansetzen?“ (Das R steht hier für Repeat.)
Die für mich nützlichsten Werkzeuge haben mit Reflexion zu tun – was habe ich bislang gedacht, und wie komme ich hier zu weiteren Einsichten und Fortschritten?

Daneben benutze ich weitere Werkzeuge für die Zerlegung und die Konstruktion von Ideen, etwa Kreativitätstechniken wie SCAMPER – hier versuche ich, durch Modifikationen wie Substituieren, Combinieren, Adaptieren, Maximieren usw. neue Ideenfunken aus einem Gegenstand zu schlagen.

Ich sammle diese Werkzeuge wiederum auf einem separaten Satz von Zetteln, und vergegenwärtige sie mir zu Beginn einer Schreib-Sitzung.

Ältere Zettel schaue ich von Zeit zu Zeit durch und mache Ergänzungen, Verweise oder Gegendarstellungen – bei Bedarf auf neuen Zetteln.

Wenn ich das Ganze auf einen Slogan bringen sollte, unabhängig von allen Varianten der technischen Details:

Nachdenken funktioniert bei mir am besten als Schreibdenken, und Schreibdenken funktioniert bei mir am besten als fragen-geleitete Verkettung von Mikro-Essays.“ […]

(Hinweis: das folgende Foto stammt aus dem Artikel Mind Papers – ein Karteikartenkonzept von X17)

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In This 100-Year-Old To-Do List Hack Still Works Like A Charm las ich von Ivy Lee und seiner Methode mit Aufgabenlisten (ToDo-Listen) umzugehen. Der Geschichte nach hat er sie erfolgreich eingesetzt, um die Führungskräfte einer amerikanischen Firma im Jahr 1918 deutlich effizienter zu machen. Als er gefragt wurde, ob er die Leute effizienter machen könne, sagte er, er wolle nur 15 min mit jeder Führungskraft reden. Zurückgefragt, was das die Firma koste, antwortete er angeblich: erst einmal nichts. Aber wenn es funktioniert, überweist mir den Betrag, den es euch wert war. Er bekam am Ende ziemlich viel Geld dafür überwiesen, dass er den Leuten diese einfache Methode beibrachte:

[…]

  1. At the end of each workday, write down the six most important things you need to accomplish tomorrow. Do not write down more than six tasks.
  2. Prioritize those six items in order of their true importance.
  3. When you arrive tomorrow, concentrate only on the first task. Work until the first task is finished before moving on to the second task.
  4. Approach the rest of your list in the same fashion. At the end of the day, move any unfinished items to a new list of six tasks for the following day.
  5. Repeat this process every working day.

[…]

Vielleicht könnt ihr davon auch was in eurer eigenen Methode zur Selbstorganisation verwenden. Die Methode kennt man ja mittlerweile in vielen Varianten. Dass Sie von Ivy Lee stammt, wusste ich allerdings auch nicht,

ivy_lee_method

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Im Video Are you overscheduling findet ihr Tipps, wie ihr eure Termine richtig priorisiert. Neben dem Tipp, auch mal „nein“ zu sagen, wird die Frage, ob man eher einen analogen oder digitalen Kalender verwenden soll, tatsächlich mit „analog“ beantwortet.

overscheduling

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Über Printed Portal habe ich schon mal berichtet. Jetzt haben die Macher mir eine Direct Message bei Twitter geschickt und auh ihr Kickstarter Projekt Goals Planner 2016 – a pocket notebook aufmerksam gemacht:

[…] The layout includes:

your mission statement
your long term plan
your goals for 2016
your action plan and notes for each goal
your progress tracker
your review pages
your end of year review. […]

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Leser Michael, bekannt durch seine vielen Leserrezensionen, hat ein interessantes Projekt auf Kickstarter gefunden: GutenTag – See the day, Seize the day. Visual Day Planning. Hier sein Bericht dazu:

[…] Während der Vorbereitung auf meine – im Oktober 2015 erfolgreich absolvierte – Rechtsanwaltsprüfung habe ich mich (erstmals ernsthaft) mit Möglichkeiten befasst, die eigene Produktivität zu steigern. Was dies anbelangt, bin ich eindeutig mehr der digitale Typ und mache viel Gebrauch von Diensten wie Wunderlist und den Remindern in Evernote. Für die Lernerei habe ich dann noch Pomodoro als Methode für mich entdeckt, was definitiv geholfen hat.

Und auch, wenn mir ein Filofax während meines Studiums geholfen hat die Termine zu ordnen, bin ich doch seit ich mich im Beruf befinde de facto vollständig auf die Kalender-App meines iPhones umgestiegen.

Doch was meine Tagesplanung angeht, so bin ich nun wieder in die analoge Versuchung geraten, als ich auf Kickstarter das Projekt GutenTag entdeckt und unterstützt habe.

Bei GutenTag handelt es sich um einen Stempel, der kreisrund die Stunden des Tages anordnet. Auf ein Papier aufgedruckt, liefert er eine Übersicht über den Tag und man kann sich visuell einteilen was ansteht. Dabei wurde auch darauf geachtet, dass in der Regel zwischen 6h und 18h weniger Termine anstehen und der Platz für diese Downtime etwas geringer gehalten als die übrige Zeit des Tages. Meiner Meinung nach eine nette Idee, wie man einen Terminkalender anders und vor allem in einem Notizbuch gestalten kann.

Der Kickstarter läuft noch bis 17.12.2015 und ist bereits zu fast 300% finanziert, wird also wohl Realität werden. Der Stempel selbst ist in einer AM/PM- und 24-Stunden-Variante zu bekommen. […]

Übrigens: die Methode der Zeitkreise ist auch in schon in diversen Notizbüchern gesichtet worden, z.B. als X17 Einlage „Zeitkreise“.

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Peter von edition 402 schrieb mir neulich eine Mail und bot mir an, über seine Spezialnotizbücher zu schreiben. Drei Bücher habe ich nun als Rezensionsexemplare erhalten, den „Erfolgs-Parcours“, den „Oldtimer-Pass“ und den „Hunde-Pass“.

Der Erfolgs-Parcour ist „aus der Beratungspraxis heraus entstanden..“. Es gibt neun Kapitel, die durch den Parcours führen. Die ersten acht Kapitel sind mehr Vorbereitung für den Rest des Buches. Der größte des Teil des Buches besteht aus Kapitel 9. Es handelt sich um perforierte Halbseiten zum Heraustrennen. Auf denen notiert man sich die Stärken, auf die man sich konzentrieren möchte, sowie die persönlichen Tagesziele. Das Buch hat 160 Seiten, ein Lesebändchen und einen grün-metallic Einband.

Die anderen beiden Bücher sind in meinen Augen sehr originell. Beide Bücher sind eine Art Dokumentationshilfe für Lieberhaber. Zum Oldtimer Pass heißt es:

[…] Bei klassischen Fahrzeugen kommt es sehr darauf an, viel über sie zu wissen und werterhaltende Maßnahmen zu dokumentieren. Oft verschwimmt einfach auch die Erinnerung, wann genau das letzte Mal die Bremsflüssigkeit gewechselt, die letzten Reifen neu gekauft wurden etc.. Oldtimer Pass führt den Gedanken eines Service- und Wartungshefts konsequent weiter und bietet eine strukturierte Basis für die eigene Dokumentation von Fahrzeugdaten, Wartungsarbeiten, Restaurationsmaßnahmen und Pflege des Klassikers […]

Zum Hunde-Passs heißt es:

[…] Von der Ernährung (sogar mit Wochenplänen für Barfer!) über Erziehung, Reiseerlebnisse, Gesundheitsvorsorge, Veranstaltungen und nette Hundekontakte – an alles ist gedacht. Praxisorientierte Checklisten im Anhang bieten echte Unterstützung – vom Impfpass bis zum Briefing für den Dogsitter. […]

Beide Bücher sind mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet. Wie ihr an den vielen Fotos unten seht, tue ich mir schwer, eine Auswahl all der Details zu geben. Aber wie ihr sicher auch seht, ist der Detailreichtum wirklich beachtlich. Schön gestaltet sind beide, wobei das Hunde-Buch sogar von einem Künstler illustriert wurde.
Die Vielfalt der einzelnen Bücher spiegelt sich auch in der Vielfalt des Gesamtangebotes wieder, das ihr auf der Seite edition402.de findet.

Hunde- und Oldtimer-Pass möchte ich an euch weitergeben. Das andere Buch verschenke ich anderweitig.

  • Die Verlosung startet 23. November 2015 und endet am 26. November 2015 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg!

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Der Autor des Artikels List und Tücke schildert darin seine Erlebnisse mit ToDo-Listen. So richtig begeistert scheint er nicht zu sein. Er zweifelt dann aber nicht nur an dem Prinzip der Aufgabenlisten, sondern auch an seiner Selbstdisziplin und der Gesellschaft als solcher. Interessanter Artikel, aber nach der Lektüre glaube ich, dass es auch noch an anderen Dingen liegen muss, ob einem eine ToDo-Liste als Werkzeug der Selbstorganisation funktioniert oder nicht. Aber lest selbst …

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