Archiv für » Juni, 2010 «

Papierkunst der anderen Art zeigt Rag&Bone von Jaime Bennati:

Artist Jaime Bennati discovered an abandoned warehouse filled with old newsprint. The building has since been torn down, but before demolition, Jaime created these interesting art pieces with the discarded paper. You can follow her progress on 4500 Fait Ave[…]

Das Gebäude voll Papier ist eine Fundgrube für Entdeckungen und deshalb gibt es sogar ein eigenes Blog dazu! Die Fotos im Rag&Bone Artikel sind wirklich sehr schön, und wem das nicht reicht, der sollte sich das YouTube Video anschauen, das ich unten zeige.


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Kategorie: Kunst  Tags: ,

moleskinerie verteilt einen Link auf How to make a Moleskine iPad Case. In diesem Artikel wird beschrieben, wie man sich einen notizbuchartigen Umschlag für sein iPad selbst basteln kann:

Putting a case around an Apple product gives me mixed emotions. Apple puts so much devotion into designing their products that every detail has been thought about. Holding a bare iPhone or iPad, it just feels right, the only thing they don’t seem to take into consideration is: what if it is dropped, what if it is put in a bag, what if it rests on a rough surface, what if its in a pocket with keys? A case is needed. […]

Für einen Materialwert von unter 20 US $ kann man sich den Einband selbst basteln, der günstiger ist als ein dodocase oder ein [i:d]book:


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Kategorie: Einband  Tags: , ,

designerblog.it zeigt in Waiting, la stop motion di Liam Stevens per My Robot Friend eine schöne Stop-Motion Produktion aus Papier von MakeMakeStudio.

[…] Official music video for the acoustic version of „Waiting“ by My Robot Friend (featuring Jay Kauffman). Directed by Liam Stevens of MakeMake Studio, this stop motion animation is made entirely of pencil & cut paper and took just over three months to complete. Production and technical assistance; Chris Tozer. […]

Falls euch solche Papieranimationen gefallen, findet ihr weitere im Notizbuchblog.

„Waiting“ – My Robot Friend (feat. Jay Kauffman) from MakeMakeStudio on Vimeo.

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Kategorie: Kunst  Tags: ,

Vorlauter Verlosungen hätte ich fast die Auflösung der GILD Verlosung vergessen. Teilgenommen haben 45 Kommentare. Und gewonnen hat Kommentar Nr. 11: Tsimmi! Herzlichen Glückwunsch!

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@Sternengarten schickt mir einen Link auf How-To: Lace Trimmed Moleskins. Im Artikel wird beschrieben, wir man einfache Notizhefte mit Spitzen verschönern kann:

[…] I think they would make perfect gifts for bridesmaids in a wedding, or just make a bunch and have them on hand as last minute gifts for any occasion. So simple, so fast, so easy to customize. […]

So einfach kann man ein schönes Geschenk basteln:


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Kategorie: Hack

Auf der Suche nach einem Kunstbuch stöberte ich auf der Seite von TASCHEN, den meisten von euch sicher als Verlag für tolle Kunst- und Designbücher bekannt. Zufällig fiel mir ein Link auf Philipp Keel’s Simple Diary™ ins Auge:

[…] In a world where products are out as soon as they’re in, where communicating without wires doesn’t come without strings, and even our accessories need accessories, we need simple tools. A book that helps us look inside because we are overloaded outside. […] I hope you find a true friend, a great place or some wisdom through this book. That would make me happy. […]

Der Designer des Buches ist Philipp Keel, der auf seiner Seite viele seiner Arbeiten zeigt, unter denen auch Zeichnungen sind, die an klassische Notizbuchkunst erinnern.
Bei TASCHEN gibt es das Buch für 15 US $ zu kaufen. Bei amazon (Werbelink) kostet das Buch knapp 10 EUR.
Die Idee erinnert mich ein wenig an das Ankreuztagebuch bzw. das Tagebuch für Faule. Im Notizbuchblog findet ihr weitere Artikel zum Thema „Tagebuch“. Bei YouTube findet ihr Videos von simplediary. Eines davon gibt es am Ende des Artikels. Auf der Simple Diary (TM) Homepage kann man in den Büchern blättern und sich Informationen zu Philipp Keel und zum Hintergrund des Buches anschauen.
Hier noch ein paar Screenshots der Simple Diary (TM) Homepage und der zugehörigen TASCHEN Seite.


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Hier noch das YouTube Video zum Simple Diary (TM) Keel’s Simple Diary – What makes you happy?

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Kategorie: TASCHEN  Tags: ,

Wer von euch die nächsten Tage in Berlin ist, kann sich die DMY Berlin anschauen:

In den großflächigen Hangars des Flughafens Berlin Tempelhof präsentiert das DMY International Design Festival 2010 experimentelle Prototypen und inspirative Objekte von über 400 internationalen Designern. Die zentrale Ausstellung zeigt neue Produkte und Prototypen junger wie renommierter Designer, Designstudios und Firmen sowie kuratierte Ausstellungen internationaler Festivals und Designinstitutionen […]

Falls ihr Notizbücher mit gutem Design seht, freue ich mich über Fotos für einen Artikel!


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Kategorie: Kurzmeldungen  Tags:

Morgen startet die Fußball WM und auch im Notizbuchblog könnt ihr der WM nur teilweise entkommen. Viele Hersteller nutzen die Gelegenheit für Aktionen, so auch X17. Matthias Büttner bringt pünktlich zum WM Start einen Spezial-Planer auf den Markt, der von außen ein grünes Fußballfeld zeigt und innen für Fans gerüstet ist:

[…] … Fußball-Look als WM-Planer. Enthalten ist
++ ein aktuelles Kalendarium Juni – Dezember 2011 mit allen Spielen
++ ein Fußball-Detail-Planer mit allen Spielen, Infos und Tipptabellen
++ Fußball-Notizen […]

Hier ein paar Bilder des X17-Fussball-Planer 2010, den ihr für knapp 25 EUR im X17-Online Shop bekommen könnt.


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Mit freundlicher Genehmigung, © X17

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Kategorie: X17 / X47  Tags: , ,

Meine Kollegin und treue Leserein Petra Kazakos schreibt zur Zeit an einem Buch, das sich mit den Beziehungen zwischen Lesen und Reisen befasst. In einem Kapitel geht es dabei um das Thema „Erinnerung“, speziell auch um das Thema Stammbücher (Wikipedia). Petra schreibt dazu:

[…] Dies waren kleine, handliche Bücher, die auf Reisen mitgenommen wurden, um eine Art frühes Netzwerk per Widmungen von freundschaftlichen Kontakten, die man in der Fremde machte, zu bilden. Entstanden Mitte des 16. Jahrhunderts in universitärer Umgebung, wurde die Sitte bald aufgenommen von Adel, aber auch Gesellen, Handwerkern, etc. Ab dem 18. und vor allem im 19. Jahrhundert nahmen sich Frauen dieser Sitte immer mehr an und die Gestaltung der kleinen Büchlein erhielt einen neuen Charakter. […]

Der nun folgende Beitrag stammt aus Ihrem Buch, das noch keinen Verleger hat. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich durch diesen Artikel ein Kontakt zu einem Verleger herstellen ließe, der das Buch herausbringen möchte. Ich kann Petras Kontaktdaten zur Verfügung stellen, wenn ihr mir mit ernsthaften Absichten eine E-Mail schreibt. Doch nun Blog frei für Petras Leserbeitrag:

Wir alle versuchen, unsere Erinnerungen zu bewahren und das Vergessen, diesen tückischen und leider kaum zu kontrollierenden Selektionsvorgang unseres Gedächtnisses, zu überlisten. Vor allem die schönen Erinnerungen, weil sie uns aufmuntern und uns in schwereren Zeiten trösten. Manchmal helfen wir dabei unserem Gedächtnis ein bisschen nach mit alten Briefen, Fotoalben, Theaterkarten, Einladungen – lauter Dingen, deren Anblick wir mit einem bestimmten Erlebnis oder einer Person verbinden.
Dazu zählen auch Tage- und Notizbücher, autobiografische Literatur, die im Alltag, auf Reisen oder rein aus Gründen der Gedächtnisstützung geführt werden. Eine Spielart autobiografischen Schreibens oder Bewahrens von (Reise)erinnerungen an freundschaftliche Begegnungen sind die so genannten Stammbücher oder ihre späteren Vertreter, die Freundschafts- und Poesiealben mit ihren Widmungseinträgen. Kleine Bücher, die dazu dienten, freundschaftliche Kontakte, vornehmlich aus der Jugendzeit, zu bewahren, um sich später daran zu erfreuen, zu erinnern.
Eva Linhart hat die Entwicklung der Stammbuchsitte am Beispiel der Linel-Sammlung des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt untersucht. Die 685 Exponate aus 350 Jahren, die zur Ausstellung „Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken“ präsentiert wurden, bieten einen guten Überblick über diese Sonderform unter den Erinnerungsmedien. In ihrem Beitrag „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié“ ist zu erfahren, dass die Sitte in der Mitte des 16. Jahrhunderts an deutschen Universitäten entstand. Damals hießen die Bücher noch „liber amicorum“ oder „album amicorum“, später waren sie auch unter dem Namen „Stamm- oder Gesellenbuch“ bekannt und seit der Empfindsamkeit als „Souvenir d’amitié“.(1)
Ihr handliches Format, anfangs Hoch-, später Quer-Oktavformat, verweist auf ihren „Benutzungszusammenhang, nämlich auf Reisen mitgenommen zu werden“.(2) Ab dem 19. Jahrhundert setzen sich kleine Kassetten durch, die noch das Format mit den Büchern gemeinsam haben, aber mit losen Blättern der Erinnerung befüllt wurden.
Waren es zunächst junge Männer, Studenten, die diese Sitte vor allem unterwegs in ihren Studienorten pflegten, um beispielsweise von ihren Professoren und Mitstudenten Widmungen zu erbitten, entdeckten ab dem 17. Jahrhundert zunehmend Gesellen, fahrende Handwerker, Kaufleute und Militärangehörige die Stammbuchsitte für sich. Ab dem 18. Jahrhundert beginnen Frauen, Stammbücher anzulegen.(3) Im 19.Jahrhundert dominieren sie sogar die Stammbuchsitte.
Über die Zeiten ändert sich nicht nur der inhaltliche Charakter der Einträge, von religiösen, belehrenden hin zu vor allem freundschaftlichen Widmungen, sondern auch deren Gestaltung. Statt auf Reisen mitgenommen zu werden und „freundschaftliche Stationen“ zu fixieren, finden sich nun eher Eintragungen durchreisender Freunde oder Gäste des Hauses, was die Büchlein in die Nähe der Gästebücher oder der Poesiealben rückt. Und immer ist die Hauptfigur dieser Autobiografie der Erinnerungen nur implizit die Besitzerin, über die man im Grunde meist bloß erfährt, wer ihre Freunde waren und vielleicht noch ihren Namen.
Auch meine eigenen Exemplare veranschaulichen diesen Wechsel, oder besser, diese Erweiterung hauptsächlich schriftlicher Widmungen um gestickte, gezeichnete, geflochtene oder sonstwie gestaltete Motive. Das macht vor allem die Exemplare des 19. Jahrhunderts zu Schatzkästchen eines Erinnerungskults, des Versuchs, Erinnerungen ästhetisiert zu konservieren.


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„Freundschaftliche Andenken“, © Petra Kazakos

Anders als Tagebücher waren diese Bücher durchaus für fremde Augen bestimmt. Darin liegt eine weitere Gemeinsamkeit zu Poesiealben, Gästebüchern oder später auch zu Fotoalben. Wer Tagebuch führt, wird um die Segnungen eines schweigsamen Freundes wissen, dem man alles unzensiert mitteilen kann, ohne Kritik befürchten zu müssen, der dabei hilft, Geschehenes zu bewahren und zu verarbeiten, durch das Niederschreiben Ordnung in die Gedanken bringt und bei der Suche nach Lösungen hilft. Betrachte ich meine eigenen Tagebücher, wirken sie wie eine Mischform aus den feminisierten Stammbüchern des 19. Jahrhunderts und der üblichen textlastigen Tagebücher, denn sie enthalten Fotos, Entwürfe, Karikaturen, Zeichnungen, Eintrittskarten zu diversen Veranstaltungen und derlei mehr. Nur, dass sie eben nicht von fremder, sondern meist von meiner eigenen Hand stammen und nicht dazu gedacht sind, herumgezeigt zu werden.
Diese Ästhetisierung eines ganz normalen Lebens und seiner Gebrauchsgegenstände findet sich nicht nur bei gestalteten Tagebüchern. Die Tochter einer Freundin verziert auf diese Weise sogar das Heft, in das sie die zu erledigenden Hausarbeiten einträgt. Es ist voller Bildchen, Sprüche und dekorativer Schnörkel und damit fast zu schade für einen so banalen Zweck. Ob sie diese Heftchen aufhebt oder wegwirft, wenn sie voll sind, weiß ich leider nicht. Ich hoffe, sie hebt sie auf, um sich daran zu erinnern, wie sie mit 13, 14 Jahren gewesen ist.

Im Text erwähnte Quellen: Linhart, Eva: „Vom Stammbuch zum Souvenir d’amitié. Deutscher Schicksalsfaden“, in: Der Souvenir – Erinnerung in Dingen von der Reliquie zum Andenken, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, Wienand Verlag 2006, S. 202-233, siehe dazu S. 211f., 2. Linhart, S. 211., 3. Linhart, S. 217.

Danke an Petra für den Gastbeitrag und viel Erfolg bei der Verlegersuche!

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Auf der Seite Antoine with Ink zeigt der Auto seine Skizzenbücher mit Hilfe von Issuu. Hier ein Beispiel des Carnet Guadeloupe. Bei Issuu gibt es aber noch viele weitere Bücher zu sehen. Ich finde die Präsentationstechnik wirklich sehr schön.

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