Archiv für » März, 2013 «

Ich hätte wetten können, dass ich schon einmal über sie geschrieben habe, aber ich kann den Artikel nicht mehr finden. Die Rede ist von pleased to meet, einer kleinen aber feinen Papeterieproduktion aus Berlin. Die Presseerwähnungen sind beeindruckend und die Macher Daniela und Marcel schreiben über sich:

[…] Einen kleinen Unterschied zu machen und den Papiermarkt in Deutschland mit etwas Neuem zu bereichern, das war unser Vorhaben als wir 2005 in Deutschland eher nebenbei unsere erste Kartenkollektion veröffentlichten und damit ein neues Terrain betraten. […] Heute werden unsere Papierprodukte häufig als Retro bezeichnet, mit schlichter Ästhetik und Leichtigkeit. Sicher spielt dabei unsere Liebe zum amerikanischen Mid Century Design eine Rolle. Aber auch so manche Kindheitserinnerung ist Inspiration für eine stets wachsende Kollektion! […] wir benutzen zertifizierte Feinstpapiere und beauftragen ausschliesslich lokale Druckereien, die sich auf unsere Arbeiten spezialisiert haben. Alle Produkte werden in liebevoller Handarbeit konfektioniert und für den Verkauf vorbereitet. […]

Neben Karten, Papieren und anderen Dingen, gibt es natürlich auch Notizbücher/-hefte zu kaufen, wie etwa das Notizheft Berlin:

[…] Das Notebook ‚Berlin‘ heisst Notizheft und ist innen blanko, ganz wie man es in Deutschland gerne hat. Es hat 48 Seiten und ist 14.8 x 21cm gross. Gedruckt auf FSC-zertifiziertes cremefarbenes Papier und verpackt in milchiger Pergaminhülle. […]

Das DIN A5 Heft kostet 7 EUR. Pleased to meet findet ihr auch bei Facebook. Ich empfehle dringend einen Blick in den Online Shop.

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Danke an Leser Bernd für den Hinweis: Heute erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift PAGE am Kiosk. Darin gibt es einen Artikel zum Thema Skizzenbücher:

[…] Zuerst stellen wir einige der besten digitalen Sketchbooks vor, dann werfen wir einen Blick in die aktuelle Manufakturenszene, die sich darin zu überbieten scheint, uns mit unterschiedlichsten verführerischen Skizzenbüchern vor die Qual der Wahl zu stellen. Hier schonmal die Links aus dem Artikel und einige Bilder. Die Macher dahinter, ihre Philosophie und ihre Produkte lernen Sie im Heft kennen. […]

Im Artikel findet ihr ein paar Links und Fotos, darunter auch ein Link auf die Bücher von nuuna. Im Notizbuchblog findet ihr ebenfalls einige Artikel zu Skizzenbüchern.

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Im Blog papierquatsch findet sich eine interessante Anregung für die Einbandgestaltung: alte Platinen und Elektronikteile. Etwas kratzig, aber garantiert ungewöhnlich und individuell. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das echter Elektronikabfall ist oder nur ein Aufdruck auf dem Einband. Leider gibt es keine Quellenangabe zum Bild (außer der Bild URL).

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(via design fetish). Die japanische Notizbuchkreation Multi Notebook kombiniert auf einer Seite die Lineaturen und das Aussehen von mehreren Notizbüchern:

[…] „MULTI NOTEBOOK“ is a multipurpose notebook that includes 6 kinds paper items such as campus notebook, vocabulary pad, sticky note, grid note, in one. […]

Ein kreativer Ansatz mit Lineaturen umzugehen und Bestehendes zu Neuem zu rekombinieren. Das Buch besitzt 60 Seiten, die mit einer Ringbindung wie ein Schulblock zusammengehalten werden.

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Heute, am 5. März 2013 um 19.30 Uhr liest Friederike Moldenhauer in Hamburg aus fremden Tagebüchern vor. Nix wie hin!

Ort des Geschehens ist eine Schule für Lebenskunst, die modernlifeschool, eine unkonventionelle Mischung aus Schule, Café, Buchladen und Salon. Ein Platz zum Denken, Fragen stellen, Impulse abholen, ins Gespräch kommen. Zwei ehemalige Werbefachfrauen haben bei ihrer Suche nach dem Sinn in ihrem Tun das Konzept der Lebensschule in London entdeckt und nach Hamburg importiert:

Jedes Leben hat eine Oberfläche. Und unendlich Vieles darunter. Die modern life school – Hamburg verlässt die Oberfläche des Alltags, taucht mit Ihnen gemeinsam ein in eine neue Welt. Füllen Sie mit uns die Lücken zwischen Philosophie, Psychologie, Literatur, Kunst und Unterhaltung. Diskutieren Sie in unseren Kursen über alles, was Sie bewegt. Die Fragen des Lebens: Hier gibt es keine Rezepte oder Regeln. Hier gibt es Denkanstöße, neue Ansätze und Anregungen für alle, die möchten, dass ihr Denken die Richtung wechselt. Von denen, die wissen, wie man das macht. Wenn der Weg das Ziel ist, dann nehmen Sie doch mal einen Umweg!

Wen wundert es, dass das Tagebuch in genau diese Lücke passt?! Die nächste Veranstaltung, ein eintägiges Special, findet am 6. April statt, der Tagebuch-Inspirations-Tag.
Geplant ist eine gemeinsame Entdeckungsreise in die Möglichkeiten des Tagebuchs.

„Wir lassen uns von berühmten „Diaristen“ inspirieren, wir experimentieren mit verschiedenen Tagebuchstilen, entdecken die eigenen Vorlieben, den eigenen Stil, sammeln Erfahrungen, teilen sie und wissen am Ende des Tages, wohin die Reise gehen soll. Der Tagebuchtag ist für Menschen, die schon immer, neuerdings oder erneut an sich selbst schreiben wollen. Voraussetzung: Lust auf Inspiration und Experimente.“

Wen wundert es, dass die Reiseleiterin Angelika von Aufseß heißt?!

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Im Artikel Paperworld zieht positive Bilanz der Zeitschrift Office&Paper finden sich einige interessante Details zur paperworld 2013:

  • 1.780 Aussteller aus 64 Ländern
  • 45.360 Besucher, davon 62 Prozent ausländische Gäste
  • Top-Fünf-Besucherländer: Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande

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Als ich neulich in der Bäckerei Steinbeck in der Karlsruher Nordweststadt Brötchen kaufte, entdeckte ich auf der Tüte den Aufdruck „Meine Notizen:“ und darunter viel leerer Raum. Das ist doch mal eine nette Recyclingidee, oder? Statt die Tüten mit der sowieso omnipräsenten Werbung zu verschandeln, hat hier jemand Mut zum Leerraum – und Platz für handschriftliche Notizen. Super – genau wie die Brötchen …

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&ART Notizbücher ist eine Marke des KV&H Verlages. Nach ein paar Mails bekam ich drei Rezensionsexemplare, die ihr auf den Bildern unten findet. Die farbenfrohe Notizbuchreihe hat meiner Meinung nach zwei Zielgruppen: farbenfrohe Notizbuchnutzer und Schreibende/Zeichner, die starkes Papier suchen. Die Bücher haben über 120 Seiten mit 120 gr Papier. Sie haben alle runde Ecken und sind mit einem sehr breiten (ca. 2 cm) Haltegummi versehen. Der Buchschnitt ist ebenso wie das Lesebändchen sehr farbenfroh gestaltet. Abgerundet werden die Bücher durch eine Froschtasche hinten, die angeschrägt ist. Die Bücher sind in drei Größen erhältlich, die Übergrößen der klassischen DIN Formate sind.
Das kräftige Papier ist zwar blanko, allerdings findet man passend zum Motiv auf dem Einband innen immer mal wieder Sinnsprüche und Zitate oder Piktogramme. Die können für den Alltagsbedarf vielleicht inspirierend sein, Puristen werden wohl lieber zum „leeren“ Buch greifen.
Nichtsdestotrotz sind die verschiedenen Notizbucheinbände sehr schön gestaltet und garantiert ein Blickfang. Wenn ihr alle Einbände in allen Größen anschauen wollt, könnt ihr einen Blick in den Katalog (PDF) werfen.

Bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass es schon lange keine Verlosung mehr gab. Aber nicht nur deswegen möchte ich zwei der Bücher an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 03. März 2013 und endet am 08. März 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Bitte sagt mir im Kommentar, wie euch die Designs gefallen
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Wenn alles klappt, gibt es bald vielleicht auch ein Interview mit der Designerin der Einbände! Viel Erfolg bei der Verlosung.


© mit freundlicher Genehmigung, &ART

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Die Große Umfrage: Wer sind die Leser des Notizbuchblogs? stieß bei euch auf großes Interesse. Nun habe ich die Umfrage beendet und eine erste Auswertung gemacht. Die Ergebnisse findet ihr in der Infografik unten, die ihr auch als PDF herunterladen könnt. Darin sind noch nicht alle Antworten berücksichtigt, deshalb werde ich vielleicht noch eine zweite Infografik erstellen.

Überrascht hat mich etwas die Altersstruktur: das Durchschnittsalter der Leserinnen und Leser ist deutlich höher als ich dachte. Spontan fiel mir dazu folgendes ein:

  • finden jüngere Notizbuchfans das Blog einfach nicht oder interessiert sie das Thema nicht?
  • verliert das Schreiben auf Papier bei den Jüngeren insgesamt an Bedeutung – und ist deshalb das Blog nicht mehr so interessant?
  • entwickelt sich das Interesse für Notizbücher und Handschriftliches erst mit dem Alter?

Ich kenne die Antworten nicht. Was meint ihr?

Wenig überraschend war, dass über 80% aller Leser den Weg zu mir über eine Suchmaschine oder durch Links auf anderen Seiten gefunden haben. Und wie ich immer wieder aus euren Mails herauslese, bleiben dem Blog dann auch viele Leserinnen und Leser treu.


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Patrick Döring ist Geschäftsführer von Acar Europe GmbH für Deutschland. Das ist die Firma, die die Notizbücher der Marke Arwey produziert. Wir hatten auf der paperworld einen Termin abgemacht, den wir beide aber nicht wahrnehmen konnten. So haben wir vereinbart, nach der paperworld ein Interview zu machen. Das Ergebnis lest ihr heute im Notizbuchblog:

Frage 1: Du bist Geschäftsführer von Acar Europe GmbH für Deutschland. Was macht den Job als Geschäftsführer bei einem Notizbuchhersteller spannend?

Notizbücher sind klassisch und modern, einfach und vielfältig – und bieten eine ernorme Vielfältigkeit sie ganz unterschiedlich zu interpretieren und zu gestalten. Die Kreativität ist groß. Und natürlich die Freude ARWEY langfristig erfolgreich als weltweit etablierte Marke aufzubauen.

Frage 2: Was reizt dich persönlich an Notizbüchern?

Sie für jeden Kunden besonders zu gestalten. Die meisten unserer Notizbücher gehen in den Werbeartikelmarkt und das Notizbuch wird immer auf den Kunden und einen besonderen Einsatz hin gestaltet. Dazu kommt etwas ganz Besonderes: die Haptik eines Notizbuches, das besondere Gefühl eines Notizbuches, es ist was sehr Persönliches.

Frage 3: Benutzt du selbst ein Notizbuch? Wenn ja, was hältst du darin fest?

Schon immer. Ich nutze es geschäftlich da ich sehr viel auf Reisen bin. Ganz klassisch sind es Meetingnotizen und die Aufbewahrung von Visitenkarten.

Frage 4: Was macht die Arwey Notizbücher besonders?

Patrick: Qualität – Funktion – Farben. Die Qualität ist wichtig für die Langlebigkeit und die Freude am Produkt. Funktionen sind bei der täglichen Anwendung ein Mehrwert. So haben ARWEY Modelle oftmals integrierte Kugelschreiber, mehrfach perforierte Seiten für kleine Notizen die man heraustrennen kann, eine Weltkarte und hilfreiche Informationsseiten, Taschen für Visitenkarten. Auch Farben sind wichtiger und „gesellschaftsfähig“ geworden, früher waren Notizbücher nur schwarz und langweilig, heute ist Farbe modern und gerne genutzt.

Frage 5: Wie sieht dein ideales Notizbuch aus (Ausstattung, Einband, etc. )?

Für mich unser Modell LOG mit Stiftschlaufe – dann habe ich alles was ein brauche. Ein Notizbuch mit Platz für Stift und einem integrierten USB-Chip. Das ist für mich perfekt.

Frage 6: Wird man Arwey Bücher in Deutschland bald mehr finden?

Ja, auf jeden Fall. Wir weiten unsere Distribution in den nächsten Jahr aus – und die Kunden, die ein ARWEY Produkt kaufen, wollen es immer wieder ! Das spricht für sich.

Frage 7: Wie sieht für dich die Zukunft der Notizbuchbranche aus?

Die wird sehr spannend ! Der Notizbuchmarkt wird sich in der Zukunft deutlich verändern, die digitale Welt hält mehr und mehr Einzug. Das ist eine große Herausforderung aber ich glaube das das „Schreiben“ immer einen wichtigen Stellenwert haben wird.
Ich denke aber auch das Verkaufskanäle sich ändern, Lifestyle Versender und Shops, die ein breiteres modernes Sortiment anbieten, wachsen sehr stark. Auch der Handel steht so großen Herausforderungen entgegen.

Frage 8: Glaubst du, dass das gedruckte Buch und Notizbücher in der digitalen Welt überleben werden?

Ja, aber die Brücke muss dazu gebaut werden. Es gibt viele Ideen bei uns und wir werden die Produktwelt mehr und mehr anpassen.

Frage 9: Wird es von Arwey in Zukunft auch eine digitale Ergänzung zu den Notizbüchern geben? Etwa eine App oder eine Kopplung mit Evernote wie bei Moleskine?

Ja, es gibt hierzu konkrete Planungen. Aber im Fokus von unserer Seite ist die Ausweitung der Distribution zum Handel, um die Produkte erwerbbar zu machen. Wichtig hierbei ist das die Endverbraucher die Produkte nachfragen, und hier sind App’s und andere digitale Medien interessant.


© mit freundlicher Genehmigung, Patrick Döring

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