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Im Feuilleton der FAZ vom 28. Januar 2010 las ich auf Seite 31 den Artikel „Ein Kampf auf Strich und Linie“, der von einer Ausstellung des Malers George Grosz in der Akademie der Künste in Berlin berichtet. Auf der Ausstellung werden aber keine Gemälde ausgestellt, sondern die vielen Notizbücher, Skizzenbücher, Collagen und Zeichnungen.

Erstmals stellt die Akademie der Künste die Fülle an Material, das sie zu George Grosz in Kunstsammlung und Archiv bewahrt, in großem Umfang vor. 200 Skizzenbücher, Zeichnungen aus seiner Jugend bis in die Zeit der Neuen Sachlichkeit […]

Falls euch der Name George Grosz nichts sagt, schaut euch mal die Ergebnisse der Google Bildersuche oder den passenden Wikipedia Artikel an. Die Akademie der Künste (Wikipedia) hat auch einige Fotos von Skizzen aus Büchern auf ihrer Homepage, von der ihr unten einen Screenshot seht.
Falls jemand von euch die Ausstellung besucht, freue ich mich über Fotos und einen kurzen Kommentar, ob die Ausstellung wirklich was für Notizbuchfans ist.


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Bei Je voudrais que lese ich eben just paper oder besser: begeistere mich an der Papierkunst. Die Künstlerin Helen Musselwhite hat wunderschöne Papierobjekte unter Glasglocken hergestellt; jedes für sich ein kleiner Mikrokosmos unter Glas.


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Dustin Wax schreibt bei lifehack.org über Productivity Pr0n: 5 Unusually Useful Notepads. Darin stellt er verschiedene Notizbücher vor, von denen ihr manche aus dem Blog schon kennt. Hier ein Screenshot des Artikels:


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Meine Berichte der paperworld drehen sich primär um Notizbücher. Wer sich für Stifte interessiert, kann einen Blick auf das Blog des Lexikaliker werfen, der in Paperworld 2010 (1) seine subjektiven Eindrücke der Messe vor seinem Spezialgebiet „Stifte“ beschreibt:

Am Dienstag schloss die diesjährige „Paperworld” in Frankfurt/Main ihre Pforten; hier ein paar kurze und selbstverständlich sehr subjektive Notizen zu einigen der Eindrücke, die ich bei meinem Besuch sammeln konnte.

[UPDATE] Mittlerweile ist Teil 2 online. Dort seht ihr auch ein Bild des Staedtler Digitalstifts, den ich mir ebenfalls angeschaut hatte.


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PURPURS ist eine neue Notizbuchmarke aus Lettland, die ihre Produkte das erste Mal in Deutschland präsentiert hat. Die PURPURS Homepage zeigt eine Vielzahl bunter Buchrücken – wie ihr auf dem Screenshot unten sehen könnt – wovon ich am Stand allerdings nichts (!) gesehen habe:


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Am Stand fand ich diesen Pappeständer interessant, der eine Auswahl von Blöcken, Kladden und sehr einfach gehaltenen Notizbüchern enthielt, die laut Auskunft der Sales Managerin alle in Lettland produziert werden:


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Das Besondere an den Büchern: alle sind aus Recyclingpapier hergestellt. Das Papier ist sehr braun (Hell- und Dunkeltöne) gehalten, so dass der Recyclingcharakter auf jeden Fall sichtbar wird. Die Damen, die mir die Produkte vorstellten, verstanden auch sofort, dass ich darüber bloggen werde – andere Hersteller haben das nicht direkt verstanden. Sie freuten sich sehr, dass das berühmte Notizbuchblog – meine Visitenkarte erregte Aufsehen – berichten wird und ich kam nicht umhin ein kleines Präsent in Form eines kleinen Notizblocks entgegen zu nehmen, den ihr hier sehen könnt:


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Ich könnte mich tatsächlich mit dem dicken braunen Papier und den Büchlein anfreunden, wenn nicht überall ein fetter Aufdruck zu sehen wäre: „Special Something“ oder „Something Special“. Das störte mich etwas, auch wenn die Haptik der Bücher wirklich angenehm war. Falls die Bücher im Bereich „Bio“ oder „Umweltfreundlich“ positioniert werden sollen, müsste der Hersteller ggf. noch ein Umweltsiegel erwerben, wie etwas das FSC Siegel, das manches Notizbuch trägt.

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Wie der Branchennachrichtendienst boss ticker berichtet, wurden bei einer Razzia auf der paperworld 2010 Fast 6.000 Fälschungen beschlagnahmt:

Bei Kontrollen zum Auftakt der internationalen Büroartikel- und Schreibwarenmesse Paperworld 2010 in Frankfurt haben Zöllner des Hauptzollamtes Darmstadt wieder eine Razzia durchgeführt. Insgesamt wurden, laut einer aktuellen Pressemitteilung des Hauptzollamtes, 5.909 Artikel sichergestellt, die unter dem Verdacht der Produktfälschung stehen. Gemeinsam mit Vertretern der von Fälschungen betroffenen Firmen kontrollierten die Beamten am Samstag insgesamt 824 Messestände und wurde bei 53 Ausstellern fündig […]

Interessanterweise hatte ich tatsächlich Leute vom Zoll in Halle 10 gesehen, die dort mit einem großen Wagen durch die Gegend fuhren. Kopieren ist zwar die höchste Form der Anerkennung, wie ich mal gelesen habe, aber Fälschungen sind für Hersteller untragbar. Viele Notizbuchhersteller erzählten mir von Kopien, bei denen Hersteller A eine Idee von Hersteller B kopiert hat; von Fälschungen hat mir zum Glück niemand berichtet.

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Mit diesem Artikel eröffne ich die Berichterstattung zur paperworld. Und im ersten Beitrag möchte ich euch die Marke „Arwey“ vorstellen, die auf der paperworld auch außerhalb der Hallen mit großen Plakaten und Schaukästen für ihre brandneuen Notizbücher geworben hat. Die Marke „Arwey“ gehört zur ACAR Group aus der Türkei und die neuen Notizbücher werden sogar auf der ACAR Group Homepage beworben:


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Die Arwey Homepage bestätigt meinen Eindruck der Bücher und Kalender von der Messe: pfiffig umgesetzt, mit viel Liebe zum Detail – und damit Teil einer umfangreichen Marketingkampagne. Wie mir der Area Sales Manager erklärt hat, sucht Arwey aktuell Distributoren für den deutschen Markt, so dass ich mal davon ausgehe, dass ihr die Bücher demnächst auch in deutschen Läden finden könnt. Hier ein Screenshot der Arwey Homepage:


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Auf dem Stand durfte ich viele Modelle selbst ausprobieren, darunter auch einen Kalender. Der Kalender hatte auf einer Doppelseite eine Woche und in der Mitte eine sehr nette Erweiterung, die ich bisher noch nirgends gesehen habe: zwischen der Startsseite der Woche und der Endseite der Woche waren halbseitig Leerseiten für Notizen eingefügt. Man konnte also in der unteren Buchhälfte in Notizen blättern, während in der oberen Buchhälfte links und rechts die Wocheneinträge sichtbar waren. Pfiffig – Teil 1. Dann bekam ich viele bunte Bücher zu Gesicht, praktisch alles in Größe DIN A6 und DIN A5, die meist mit Magneten ähnlich denen der paperblanks zugehalten werden.
Zum Schluss durfte ich mir ein Buch als Rezensionsexemplar aussuchen – ich habe mich übrigens an allen Ständen mit brandneuen Visitenkarten als Notizbuchblogger ausgewiesen. Leider gab es von den Kalendern auf dem ganzen Stand nur drei Stück – Prototypen – sonst hätte ich diese genommen. Ich suchte mir dann ein schwarzes Buch mit einem silbernen Metallkugelschreiber aus, das von einer auf der Rückseite genieteten Lederschnalle verschlossen wird:


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Das Buch an sich ist ein übliches Notizbuch, das allerdings nettes Zubehör hat: die „Idea Box“ – Pfiffig – Teil 2. Die „Idea Box“ ist zusammengefaltet dem Buch beigelegt und darf vom Käufer selbst zusammengefaltet und -gebastelt werden:


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Die fertige Idea-Box seht ihr im Foto unten. Doch was macht man damit? Im Notizbuch sind die hinteren Seiten perforiert, eine mittlerweile gebräuchliche Einrichtung in Notizbüchern. Diese Seiten aber sind vertikal innen und horizontal in der Mitte perforiert! Damit kann man kleine Zettel aus dem DIN A6 (etwas über Format) Buch heraustrennen, eine Idee darauf schreiben und diese in der Idea-Box versenken, damit sie nicht verloren geht. Später kann man dann die Ideen wieder aus der Idea Box fischen und sich daran erfreuen; oder die in oder andere im Buch ausarbeiten. Wie gesagt: pfiffig.


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Soweit ich erfahren habe, werden die Bücher in der Türkei produziert. „Arwey“ kann in Deutschland definitiv einen Markt haben. Wenn ihr in einem Laden ein „Arwey“ Buch findet, lasst es uns wissen. Ein Online Shop befindet sich wohl im Aufbau, aber ich habe keinerlei Informationen, wann er verfügbar sein soll. Ebensowenig weiß ich etwas über die geplanten Verkaufspreise. Vom Material und der Verarbeitung her tippe ich mal auf die Preisklasse zwischen Moleskine und Semikolon.

[UPDATE] Hier noch zwei Fotos vom Stand auf denen ihr auch andere Bücher sehen könnt:


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Kategorie: Arwey  Tags: ,

Im Artikel von dsignerblog.it las ich gestern den Artikel Laptop Sketchbook. Dort wird ein Notizbuch mit dem Aussehen eines Laptops / Notebooks vorgestellt, wie wir es so ähnlich schon im Notizbuchblog gesehen haben. Der chinesische (?) Designer Tiancheng Luo berichtet darüber in seinem Artikel Computer Notebook By December, von dem ihr hier einen Screenshot seht. Weitere Fotos direkt auf der Webseite des Designers.


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Meine Leserin Mia hat mir eine tollen Bericht von ihrem Buchbindekurs geschickt, den ich heute als Leserbericht veröffentlichen möchte. Den Kurs hat sie in New York absolviert. Danke an Mia für die Erlaubnis, den Bericht zu veröffentlichen und die Bilder zu verwenden! Mia hat das Wort:

Naja, kaufen kann man dieses Notizbuch nicht. Aber nachmachen! Doch obwohl man die meisten benötigten Werkzeuge in jeder gut sortierten Bastelschublade findet, empfehle ich dringend einen Kurs. Ich habe einen während meines Aufenthaltes in New York City im Center for Book Art besucht. An einem einzigen Samstag erhielt man nicht nur Einblick in die traditionelle Buchbinderei sondern konnte sogar sein eigenes Buch herstellen. Zudem lernte ich bei dieser Gelegenheit auch noch spannende Menschen kennen. Von der Modedesignerin, die gerne ihr Portfolio von Hand binden wollte, bis zum Kalligraphie- und Schriftensammler. Jetzt liegt natürlich New York nicht gleich um die Ecke, doch ähnliche Kurse gibt es auch in Europa. In der Schweiz etwa bei der allseits bekannten Migros Klubschule aber auch in zahlreichen privaten Buchbindereien.


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Der Kurs hiess „Link-Stitch Trough a Covered Spine“. Das heisst, mein Buch hat einen flexiblen Einband und eine Bindung, die durch einen steifen Rücken hindurch geht. Die auf dem Rücken sichtbare Naht sieht bei näherer Betrachtung aus, wie gehäkelt. Die einzelnen Seiten wurden für die Unter- und Oberkante mit der Maschine geschnitten und anschliessend die Längskante von Hand mit dem Falzbeil in die richtige Form gerissen, was dem Buch zusätzlich einen handgemachten „Touch“ verleiht (Eine Schneidmaschine hat nun sicher nicht jeder zuhause, aber mit sorgsamer Auswahl des Ausgangsformat des Papiers ist sie auch nicht unbedingt notwendig). Acht Blatt bilden einen Bund und das Buch hat 7 Bünde, also total 224 Seiten, wenn ich mich nicht irre… aber auf jeden Fall genug. Verwendet wurde ein sehr schönes, gräulich-braunes Papier mit einer leichten Maserung.


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Die sieben Bünde werden von Hand durch den Rücken hindurch gebunden. Was besonders für Anfänger den Vorteil hat, dass das Papier kaum einreissen kann. Zudem finde ich, sieht es sehr hübsch aus, weshalb ich auch extra eine zum Rücken kontrastierende Farbe für den Faden verwendet habe. Mein Rücken ist mit einem feinen Wildleder bezogen und der Einband besteht aus einem handgeschöpften Papier mit Prägung. Das Schöne an der Technik, die ich in dem Kurs gelernt habe, ist, dass diverse Materialien verwendet werden können. Wichtig ist, dass der Rücken auf der Innenseite schön flach gearbeitet werden kann und dass der Einband flexibel ist. Danach ist man in der Gestaltung frei. Eine Teilnehmerin hat sogar die Nähte kreuzweise auf dem Rücken angeordnet, was mir zwar nicht gefällt, aber auf jeden Fall ausgefallen und individuell ist. Mein Buch hat zusätzlich eine Klappe, um die Seiten zu schützen und auf den Rücken habe ich ein zum Faden passendes Samtband geleimt, welches das Buch zusammenhält.

Wozu ich es verwenden werde, weiss ich allerdings nicht. Bisher habe ich mich noch nicht getraut, etwas reinzuschreiben :o)


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Mit freundlicher Genehmigung von © Mia

Danke an Mia für den Bericht! Ich freue mich immer über Zusendungen eurer Artikel und Rezensionen. Gerne verlinke ich auch auf die Artikel in eurem Blog. Wenn ihr also Lust habt, zum Notizbuchblog beizutragen, freue ich mich auf eure Mail!

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Leserin Uta schreibt im Artikel Roter Faden über das Buch der Firma Roter Faden, das sie sich gekauft hat, nachdem sie im Notizbuchblog darauf aufmerksam geworden war:


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