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Ingo schickt mir gerade einen tollen Link, den er bei ohgizmo.com entdeckt hat. Dort wird das Notepod vorgestellt:

What’s a Notepod 3-Pack? Three 60 x 110mm, 100pp Notepods printed on both sides. 80gsm laser throughout with a stiff black strawboard back.
Front: 52mm by 77mm of blank space floating in darkness. Endless possibilities in a form reminiscent of a popular smart phone.
Back: A light 6mm grid, perfect for notes or jotting down the phone number of a hot geek.


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Die Bücher werden wie die Fieldnotes Notizbücher im Dreierpack vertrieben und kosten ca. 18 US $. Da die Bücher in Australien hergestellt werden, dürfte der Versand nicht ganz billig sein. Falls jemand von euch die Bücher bestellt, lasst es mich wissen. Bin an Fotos und einem Erfahrungsbericht interessiert.
Weitere Infos findet ihr auch der Notepod Homepage:

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Ich weiß, dass es nicht direkt was mit Notizbüchern zu tun hat, aber die Idee, eine Wand als überdimensionales Notizbuch zu verwenden, hat mir spontan gut gefallen. Deshalb möchte ich euch auch ideapaint nicht vorenthalten. Die Funktionsweise ist simpel: man bekommt eine Art Zwei-Komponenten-Farbe, die man an Ort und Stelle zusammenmischt und dann wie Farbe auf eine Oberfläche pinselt – etwa eine Wand. Nach sieben Tagen kann man dann drauf schreiben und das geschriebene auch wieder abwischen.

IdeaPaint is flexible and easy to install. It can be applied to anything you can paint – drywall, plaster, chalkboard, whiteboard, tables, bikes, garden gnomes, small ceramic cats. Just prep and prime the surface before you start. IdeaPaint will be as smooth as the surface you paint. […] IdeaPaint is a two-part coating that is mixed right before application. It works like any standard roller-applied paint

Die Webseite unter ideapaint.com erklärt (auf Englisch) ausführlich wie das ganze System funktioniert, welche Stifte man verwenden kann und wie die Oberfläche gepflegt wird. Außerdem gibt es einige Fotos von Anwendungsbeispielen.

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Bisher habe ich nie von Büchern berichtet, die etwas mit Notizbüchern zu tun habe. Da möchte ich heute Abhilfe schaffen. Das Buch, das ich heute vorstelle, heißt Schilfland: Works on Paper und enthält Skizzen des deutschen Malers Neo Rauch. Was hat das Buch mit Notizbüchern zu tun? Drei Gründe:

  • Entstehungsprozess – das Buch ist eine Sammlung von SKizzen, die Neo Rauch in seinem Atelier angefertigt hat. Meist spontan, im Sinne einer Notiz für ein späteres Werk
  • Format – soweit ich das dem Interview und dem Begleittext entnehmen kann, sind alle Skizzen ursprünglich im Format DIN A4 entstanden, einem durchaus üblichen Format für Notizbücher. Das Buch selbst hat ca. DIN A5 Format und ich wette mal, dass DIN A6 auch gut aussehen würde. Rauch selbst gibt aber im Interview zu bedenken, dass die Malfläche eine entscheidende Rolle für den Inhalt spielt – auf kleiner Fläche hängt irgendwie alles zusammen. Auf einer 2×3 m Leinwand entwickeln Elemente in verschiedenen Ecken eine Art Eigenleben
  • Materialien – Rauch verwendete für die Skizzen Bleistift, Buntstift, Kugelschreiber, Tuschestift, Öl und normales Papier; also alles Dinge, die jeder einfach kaufen und einsetzen kann, der Notizbuchkunst schaffen möchte

Die Bilder von Neo Rauch sind nicht Jedermanns Geschmack. Ich mag sie wegen all der unerzählten Geschichten, die sie enthalten. Es ist, als ob jedes Bild etwas sagen möchte – fast liegt es einem auf der Zunge, aber man kann es nicht formulieren. Das Phantastische und Surreale in seinem Werk macht es so großartig.
Wer Anregungen für Motive sucht oder Techniken für Notizbuchkunst studieren möchte, der ist mit diesem Buch auf der richtigen Spur; allerdings hat es mit fast 40 EUR auch seinen Preis.

ISBN: 978-379134369-3 (Partnerlink), © Buchcover: amazon.de
Ein Hinweis noch: wenn jemand über die Links hier das Buch bei amazon bestellt, dann bekommt der Verein Clever Spenden e.V., den ich selbst mal mit ins Leben gerufen habe, Provisionen, die wiederum gespendet werden. Ich verdiene also kein Geld mit diesen Partnerlinks.

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Das bookgirl bloggt seit Juni 2004 über Bücher. Sie ist aber auch den leeren Seiten eines Notizbuchs nicht ganz abgeneigt und schlägt im Artikel Journaling With Images eine Art „visuelles Notizbuchführen“ vor. Dazu hat sie buntes Papier ausgeschnitten und dann eine Doppelseite in ihrem Notizbuch gestaltet.


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Ich mag geheimnisvolle Artikelüberschriften … @tulibri berichtet von einer schönen Koinzidenz zu meinem Artikel Papierobjekte aus Printmedien, da sie selbst Buchwirbel kreiert hat, die demnächst sogar vielleicht öffentlich zu sehen sind:


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Meine Kollegin Heike hat mich auf den Blog mit dem fremdartigen Namen xkcd aufmerksam gemacht, auf dem Randall Munroe selbstgezeichnete Minicomics veröffentlicht. Teilweise malt er sie direkt in sein Notizbuch (kariert), wie diese Zeichnung belegt. Auch eine Variante von Notizbuchkunst …


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@moleskinefan twitterte den Artikel Moleskine Cover Tutorial, in dem beschrieben wird, wie man sich eine Schützhülle aus Stoff selbst nähen kann:


© Keyka Lou Patterns

Der englischsprachige Artikel enthält präzise Informationen zur Stoffauswahl, zu Größenangaben, Zuschnitten und zum Nähen. Wer sich das nicht selbst zutraut, kann im etsy-Shop eine Schützhülle ordern, die dann individuell handgefertigt wird.
Das ganze erinnert mich an die Idee der deutschen Firma re-cover, die Notizbucheinbände aus eingeschickten T-Shirts herstellt.

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Die Stuttgarter Zeitung berichte in ihrem Blog Artikel Die Lachmaschine von einer seltsamen japanischen Erfindung. Der Artikel wäre mir glatt entgangen, würde er nicht das magische Wort „Notizbuch“ enthalten. So gelangte ich auf die Seite des Erfinders, auf der er Fotos seiner Notizbuchskizzen beim Entwurf der Maschine präsentiert:


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Wie die Maschine funktioniert könnt ihr im passenden YouTube Video des Erfinders sehen.

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Dank eines Tipps von @iris30606 bin ich auf ein sehr ergiebiges Thema gestoßen: Journaling Prompts. Eine deutsche Übersetzung habe ich nicht gefunden. „to prompt“ heißt so viel wie „auffordern“ und „journaling“ würde ich mal mit „Schreiben (in ein Notizbuch)“ übersetzen. Journaling Prompts sind also Aufforderungen zum Schreiben.
Wer mit dem Schreiben anfängt und kreativ sein möchte, braucht oft eine Anregung, um in eine Assoziationskette zu geraten oder in Gedanken zu verfallen, die man für niederschreibenswert hält. Wer das zum ersten Mal macht, dem kann ein leeres blanko 200 Seiten Notizbuch durchaus Angst machen: „das kriege ich nie voll!“. Viele von euch haben natürlich so viele Ideen, dass sie damit überhaupt kein Problem haben, aber für alle anderen oder diejenigen, die Abwechslung im Schreiben wollen, eignen sich die „Journaling Prompts“.

Wir funktionieren diese „Aufforderungen zum Schreiben“?

Dazu schreibt hält man sich eine Liste von Kurzthemen, von denen man jeden Tag eines bearbeitet. Alternativ kann man in den Kopf jeder Seite eines leeren Notizbuches eine „Aufforderung“ schreiben – oder zufällig auf die Seiten verteilt, also nicht auf jeder Seite. Die Liste kann man auch außerhalb des Notizbuchs auf einem Zettel halten oder auf vielen kleinen Zetteln wie (etwas aufgebuntet (Achtung Neologismus)) hier:

Das Bild stammt von der Seite All About Me Journaling Prompts, auf der Sherrill Ghilardi Pierre beschreibt, wie sie sich ihre „Prompts“ selbst bastelt. Zudem enthält die Seite mehr als 400 (!) „prompts“ für den täglichen Bedarf. Hier ein paar Beispiele:

# Wer inspiriert dich?
# Im nächsten Jahr plane ich …
# Was ist dir das Wichtigste im Leben?
# Welche Dinge siehst du pessimistisch?
# Was war dein erstes Auto?
# Wie fühlst du dich, wenn du bei dir selbst bist?
# Ich schau auf zu …. , weil
# Wie sah dein erstes Fahrrad aus?
# Was bedeutet für dich Freiheit

Es ist klar, dass die Liste unendlich fortgesetzt werden kann. Wenn man sich ein „Prompt“ vornimmt, schreibt man auf, was einem dazu einfällt. Auf diese Weise bekommt man leicht Anregungen und gerät in den Schreibprozess. Letztlich ist es dann egal, was man schreibt – es gibt nicht die Antwort. Es geht nur darum, den Anstoss zum Schreiben zu bekommen, so wie wenn man einen Ball anstößt, damit er losläuft. Jede „Aufforderung“ ist dann ein neues Anschubsen.

Mehr Journaling Prompts gibt es auf der etwas „antik“ gestalteten Seite journalingprompts.com (mit der Maus über die knallbunten Sternchen fahren) oder bei Writing Prompts/Journal Topics. Die Idee der „Aufforderungen“ gibt es auch beim „kreativen Schreiben“. Beispiele bei creativewritingprompts.com (mit der Maus über die Zahlen fahren) oder bei writersdigest.com.


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Ich finde die Idee der „Prompts“ wirklich klasse, auch wenn ich selbst noch nie Probleme hatte, irgendetwas zu schreiben oder mit dem Schreiben anzufangen – ich schreibe nur, wenn es was zu schreiben gibt. Aber lasst uns doch mal etwas Crowdsourcing betreiben. Ich schlage folgendes vor:

  • Wenn jemand eine schöne „Aufforderung zum Schreiben“ findet, dann schickt er die bei Twitter als Tweet mit dem Hashtag #journalingprompt. Bis jetzt hat scheinbar noch nie jemand diesen Hashtag verwendet! Jedenfalls kann ich ihn nirgends finden.
  • Jeder, der eine „Aufforderung“ sucht, muss dann nur über die Twitter Suche nach #journalingprompt suchen
  • Die Sprache des Prompt ist egal, Englisch sogar ab und an willkommen. Vielleicht können wir ja bei Twitter eine #journalingprompt Welle mit der großen englischsprachigen Notizbuch Community lostreten. Das wäre doch mal was.

Auf geht’s!

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Jacky hat mich auf weekdate.com aufmerksam gemacht (Twitter: @weekdate). Sie hatte bereits in ihrem Artikel Der Zeitplan – Zeitmanagement Teil 6 darüber berichtet. Die besondere Funktion des Kalenders ist die Idee des „Write it once“ für regelmäßige Termine, die monatlich oder wöchentlich stattfinden. Im oberen Teil des Kalenders werden monatlich regelmäßig stattfindende Termine eingetragen, um unteren Teil die Termine pro Woche. In der Mitte kommen dann die tagesspezifischen Termine. Wenn man diese nun weiterblättert, bleibt der obere und der untere Teil stehen, so dass man die regelmäßigen Termine immer noch parat hat. Man schreibt sie halt nur einmal – „write it once“.
Wie das ungefähr aussieht, kann auf diesem Bild aus dem Shop sehen:


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© weekdate.com

Ein Kalender ist natürlich kein Notizbuch; ich fand die Idee trotzdem interessant, denn diese Kalenderidee ist prädestiniert für einen Notizbuchhack. Falls sich jemand ans Werk macht, freue ich mich über Bilder des Ergebnisses. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man den Hack noch um eine jährliche Lasche erweitert, die etwa an Aktionen zu fixen Terminen wie Weihnachten oder Hochzeitstagen Aktionen festhält.

Das folgende Video zeigt, wie der Kalender funktioniert (am besten auf Vollbildansicht einstellen).

Danke nochmal an Jacqueline für den Tipp. Wenn ihr auch Tipps habt, was im Notizbuchblog sehenswert ist, freue ich mich über eine Mail. Bei uservoice (s. „Feedback“ Knopf am linken Rand) hat auch schon jemand vorgeschlagen, dass ich die Leser über den nächsten Beitrag abstimmen lasse. Freue mich also über Vorschläge.

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