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Skandal! Ein Notizheft aus Karlsruhe, das seit Jahren am Markt ist und das ich bisher nicht kannte: reinheft. Neulich war ich mal wieder im ZKM in Karlsruhe, das man meiner Meinung nach mehrmals im Jahr aus Gründen der Inspiration besuchen sollte. Der Besuch im Museums-Buchladen im Anschluss war wie immer teuer und ein Teil meiner Ausbeute war das Notizheft „reinheft“.
Das Besondere an den Heften ist die Bindung. Auf der Homepage heißt es:

[…] In der Fertigung verwenden wir ausschließlich Papier und verzichten ganz auf Klammern, Faden und Leim. Trotzdem sind die Hefte langlebig und stabil. […]

Ich habe mir ein gelbes Notizheft gekauft, das auf der Homepage so beschrieben wird:

[…] 13,5×18,4cm groß. […] Der Umschlag besteht aus widerstandsfähigem Papier, der 64-seitige Innenteil ist aus gebrochen-weißem, gut beschreibbaren Papier gefertigt. Die Notizhefte sind entweder blanko oder mit vollflächigem Punktraster ausgestattet. […]

Die Hefte gibt es in verschiedenen Farben. Der Umschlag besteht aus Lahnpapier neobond, das Papier im Innenteil ist Römertum Colambo (90 g/m2). Die Bindung ist eher eine Halterung: der Umschlag ist so verlängert und gefaltet, dass er sich in der Mitte des Heftes verbindet und die Seiten dazwischen geklemmt werden. Sehr schöne Idee.
Hergestellt werden die schönen Hefte in Deutschland; mein Exemplar hat ca. 10 EUR gekostet. Reinheft hat auch einen Online Shop, die Bücher gibt es auch bei amazon.

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Kategorie: reinheft  Tags: , ,  Ein Kommentar

Im Juli entdeckte ich den Laden „Unser Onkel“ in Karlsruhe in einer Ecke des wunderschönen Gutenbergplatzes. Natürlich ging ich in dem Laden nach Notizbüchern stöbern, zumal er mit „grafisch . handgemacht . fair . anders“ wirbt. Notizbücher/Notizhefte fand ich dann auch, habe mir aber anschließend ein Buch zum Lesen gekauft, das mich außer vom Inhalt auch optisch und haptisch angesprochen hat: Die Philosophie des Laufens.
Der Laden führt allerhand Artikel von Drucken über Karten und Notizbücher, bis zu Büchern, aber auch Kleider und andere Artikel.
Auf der Homepage ist zum einen ein Online-Shop angekündigt, zum anderen deuten die Adressen darauf hin, dass demnächst auch ein Laden gleichen Namens in Köln öffnen soll. Ihr findet den Laden auch bei Instagram und bei Facebook.

Jedes Mal wenn ich einen ausgefallenen („stationären“) Laden sehe, überkommt mich gleich die Furcht, dass er sich gegen die Online Welt nicht behaupten wird. Geht es euch auch so? Dabei mögen wir all diese Läden, stöbern darin, kaufen aber nicht immer. Kennt ihr auch so tolle kleine oder große Läden, denen ihr wünschen würdet, dass sie „überleben“ oder einfach nur bekannter werden? Schickt mir doch Fotos, Links und einen kurzen Text, warum euch der Laden gefällt, dann kann ich wenigstens darüber schreiben!

Falls ihr also an einem Samstag in Karlsruhe seid, besucht doch den schönsten Wochenmarkt in Karlsruhe auf dem Gutenbergplatz, trinkt einen Kaffee in einem der vielen Cafés und macht einen kleinen Abstecher in „Unser Onkel“.

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(Bilder durfte ich mit freundlicher Genehmigung der Inhaberin machen)

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Kategorie: Läden  Tags: ,  3 Kommentare

Auf dem Karlsruher Weihnachtsmarkt im Dezember hatte ich einen Stand von c-art-a gesehen. Die Bücher machten einen sehr robusten Eindruck und waren auf den ersten Blick auch sauber verarbeitet. Nun habe ich mir die Homepage angeschaut, auf der man u.a. auch Werkstattbilder findet.

[…] Unter dem Label c-art-a Papier Atelier verarbeiten wir Bezugspapiere aus aller Welt, sowie selbst gestaltete Siebdrucke, Kleister- und Marmorpapiere. […]

Nachdem ich auf der Homepage war, sah ich im Archiv des Notizbuchblogs, dass ich 2009 schon über die Manufaktur berichtet hatte. Der Laden scheint sich also gut zu halten. Die Bücher erhält man zur Zeit scheinbar nur auf ausgewählten Märkten und in zwei Läden in Karlsruhe.

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„Karlsruher falten das längste Papierboot der Welt“ heißt es in der Pressemeldung des Rekords, über dessen Vorbereitungen ich im Blog berichtet hatte. Nun ist es vollbracht:

[…] Am Samstag, 9. Mai 2015, um kurz nach 17 Uhr war es soweit. Nach etwas mehr als drei Stunden hatten es die insgesamt 40 Teammitglieder geschafft und ein gigantisches Papierboot gefaltet. […] das Papierboot hat eine Länge von 13,93 Metern. […] Starke Windböen bliesen immer wieder das insgesamt 300 Quadratmeter große Blatt Papier in die Luft, sodass das Team neben dem sowieso schon komplizierten Faltvorgang auch alle Hände voll damit zu tun hatten, dieses zu sichern und am Boden zu halten. […] Für die rekordverdächtige Faltaktion benötigen die 40 Frauen, Männer und Kinder alle Körperkraft und Anstrengung, um das gigantische Papierblatt ins längste Boot der Welt umzuwandeln. Als nautisches Ziel hatten sie die Wassersportlänge eine Rekordlänge von bis zu 14 Metern angepeilt, die sie dann auch knapp erreichten. […] Doch am Ende konnten sie sich unter dem tosenden Beifall der über 1.200 anwesenden Menschen jubelnd in die Arme fallen, denn der Faltversuch war geglückt und majestätisch ragte das gewaltige Papierboot in die Höhe.
[…]

Hier ein Bild vom Prachtstück:


© mit freundlicher Genehmigung, Stadtmarketing Karlsruhe GmbH

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Karlsruhe feiert dieses Jahr seinen 300. Stadtgeburtstag und das ganze Jahr über gibt es viele Geburtstagsveranstaltungen in der Stadt. Eine der Aktionen ist ein Weltrekordversuch im Papierbootfalten. In der Pressemeldung der ersten Testläufe heißt es:

[…] Für die Daxlandiade zum 300. Karlsruher Stadtgeburtstag wollen die Sportler des Kanukreises Karlsruhe das größte Papierboot der Welt falten. Als nautisches Ziel ist damit ein Eintrag ins „Guinness Buch der Rekorde“ angepeilt, vorausgesetzt, das Faltboot erreicht am 9. Mai 2015 zur offiziellen Messung eine Länge von 13 bis 14 Metern. Nach knapp einer Stunde Faltarbeiten in der Grundschule Daxlanden konnte das Team beweisen, dass die Technik, Koordination und Kommunikation zwischen den einzelnen Mitgliedern schon perfekt beherrscht werden. […]

Der Weltrekordversuch findet am Samstag 09.05.2015 um 13:00 Uhr im Rheinstrandbad Rappenwört statt. Hier ein Foto von einem ersten Probelauf, in dem ein ca. 7-8 m langes Boot gebaut wurde.


© mit freundlicher Genehmigung, KA300/Uli Deck

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Mitte Juli war ich mit Sven von kissbiz in einem Karlsruher Biergarten zu Mittag essen. Sven ist aus Karlsruhe und hat mir seine neue Notizbuchreihe kissbiz vorgestellt, die sich speziell an Notizbuchnutzer wendet, die sich mit ihrem Notizbuch selbst organisieren, etwa Aufgaben verwalten und Notizen machen. Dabei hat er mir auch zwei Exemplare seiner neuen Reihe überreicht, die ich euch heute vorstellen möchte.
Die beiden Bücher kommen in Schwarz bzw. Grau, wobei Kapitalband, Lesezeichen und Haltegummi in Orange gehalten sind. Sie sind beide ca. A5 groß und haben einen schwarzen Leineneinband und einen grauen lederartigen Einband. Das Papier ist weiß und ebenfalls orange bedruckt. Die Ecken der Bücher sind abgerundet. Jedem Exemplar liegen zwei kleine Hefte bei: eines erklärt die Philosophie der Bücher und ihre Benutzung. Das andere ist ein Einlegekalender, den man in die Froschtasche stecken und dann bei geschlossenen Buch ausgeklappt rausragen lassen kann, ohne dass er verrutscht.

Innen ist das Buch auf jeder Doppelseite gleich strukturiert. Auf der Linken Seite lassen sich Aufgabenlisten verwalten und die eigenen „ToDos“ organisieren. Dazu kann man die Aufgaben mit einer Priorität A-D versehen, kurz beschreiben, mit Uhrzeiten/Datum annotieren und ggf. auch Personenkürzel für die Delegation oder Beteiligung an der Aufgabe eintragen. Auf der rechten Seite befindet sich eine punktkarierte Seite für Notizen und Skizzen und in der rechten unteren Ecke gibt es noch eine runde Aussparung für die wichtigste Anmerkung der Seite. Es gibt keine Seitenzahlen, aber dafür kann man jeweils in der rechten oberen Ecke das Datum eintragen.

Im kissbiz Shop findet ihr das Buch für unter 15 EUR in drei Einbandvarianten. Auf der kissbiz Homepage findet ihr viele weiterführende Informationen zum System, das hinter den Büchern steckt. Ansonsten möchte ich gerne meine beiden Rezensionsexemplare an euch verlosen:

  • Die Verlosung startet 22. September 2014 und endet am 25. September 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Die Städtische Galerie Karlsruhe zeigt noch bis 23. Februar die Ausstellung Zeichen. Sprache. Bilder – Schrift in der Kunst seit den 1960er Jahren. Die Beschreibung liest sich interessant, darin heißt es:

[…] „Typo­­gra­­fie kann unter Umständen Kunst sein“. Der Künstler und Grafikers Kurt Schwitters schrieb diesen Satz 1930 und machte damit deutlich, dass der Gestaltung von Schrift zu Beginn des 20. Jahrhun­­derts eine gestei­­ger­te Aufmerk­­sam­keit zukam. Mit der Moderne entwi­­ckelte sich eine zunehmende Durch­­drin­­gung von Literatur, Gebrauchs­­gra­­fik und bildender Kunst: Immer mehr Künstler und Künst­le­rin­­nen nutzten Buchstaben, Zahlen und Ziffern als gestal­te­ri­­sches Element in ihren Werken, während Dichter ihre Texte wie Kunstwerke arran­­gier­ten. […]

Die Städtische Galerie in Karlsruhe hat heute von 11 bis 18 h geöffnet. Falls euch das Wetter heute nicht zusagt, ist die Ausstellung vielleicht ein Besuchsziel? Ich selbst habe es noch nicht zur Ausstellung geschafft, aber es sind ja noch ein paar Tage …

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Der INFO Verlagist ein kleiner Karlsruher Verlag, von dem ich bereits das Buch Die Fünf gekauft habe. Es ist ein Buch für Liebhaber und handelt von der Straßenbahnlinie 5, die teilweise noch schrullig alte Fahrzeuge einsetzt und die ich jahrelang jeden Tag genutzt habe.
Vor einiger Zeit ist mir aber auch das Reisenotizbuch aus dem gleichen Verlag aufgefallen, das ich leider nicht besitze:

[…] 180 Seiten – 107 für eigene Einträge – 30 Tuscheskizzen – 30 Reisetexte – fadengeheftet, Lesezeichenband, kleiner 30-jähriger Kalender, – Einstecktasche hinten – 13,5 x 21 cm […] Dem weltberühmten „Moleskine” nachempfunden findet sich auf über 100 teilweise linierten, teilweise leeren Seiten (von insgesamt 180) viel Raum für sebst verfasste Reiseeindrücke und eigene Skizzen, romantische Hotels, feine Gasthäuser, neue Wörter fremder Sprachen und natürlich für profane Notizen wie Abflugszeiten und Einkaufslisten. […] Auf 73 Seiten sind Reisetexte des weitgereisten Schriftstellers Eberhard Raetz sowie Aquarelle und Tuschen des (nicht minder weitgereisten) Künstlers Johannes Gervé eingestreut. […] in türkisfarbenem Leinen gebunden, gedruckt auf alterungsbeständigem Papier aus vorbildlicher Waldwirtschaft, mit weißem Lesezeichenband […]

Das Buch kostet 22,80 EUR und ihr findet es auch bei amazon (Werbelink). Die meisten von euch sind wohl schon aus dem Urlaub zurück, aber vielleicht sucht ihr ja noch Anregungen für die nächste Reise?

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Am Samstag (03. August 2013) findet die jährliche Karlsruher Museumsnacht (KAMUNA) statt. Falls ihr am Wochenende noch nichts vorhabt, kann ich die sehr empfehlen. Es gibt mehr als 380 Veranstaltungen, darunter auch eine für Freunde der Notizbücher:

[…] Werkstattstrasse Buchbinderei – Beschreibung: Mein eigenes Notizbuch – Wir zeigen ihnen die Fertigung eines Notizbuchs in einfacher Handheftung. Interessierte können sich an den Arbeitstischen selbst ans Werk machen und den Buchblock noch mit einer Decke oder einem Umschlag vollenden. Als Vorlage dienen einige Variationen fertiger Notizbücher. In unserer Vitrine gibt es Beispiele zu den grundlegenden Bindearbeiten inklusive Bibliotheksbücher zu sehen, die in der Hausbuchbinderei gefertigt wurden. […]

Die Veranstaltung findet ab 18:00 im Hauptgebäude (UG 1) der Badischen Landesbibliothek statt und ist auch für Kinder geeignet, die dort selbst Hand anlegen dürfen.

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Kollege Stephan schickte mir den Link auf Euro rein – Buch raus: Karlsruher Stadtbibliothek bietet Literatur aus dem Automaten. Darin wird ein Bücherautomat beschrieben, den Studenten der Hochschulefür Gestaltung in Karlsruhe gefüllt haben.
Die Idee an sich ist nicht neu, wie man an diesem Artikel von 2007 aus dem Spiegel sehen kann.

Ich frage mich allerdings, ob ein Notizbuchautomat was wäre? Vielleicht mit vielen kleinen und mittelgroßen besonderen Notizbüchern … mit Stiften … Papier … Masking Tapes … eine Art Papeterie-Schreibwaren-Notfall-Automat. Mindestens als Kunstprojekt für eine „Erste Analoghilfe“ …

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