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Wie ihr vielleicht gelesen habt, geht Moleskine an die Börse. Anlässlich dieses Ereignisses drehte die Deutsche Welle Fernsehen einen fünfminütigen Bericht für das Magazin euromaxx – Leben und Kultur in Europa. Für diesen Bericht habe ich dieser Tage ein Interview gegeben und man hat einige meiner Notizbücher gefilmt. Der Dreh fand in Stuttgart statt, denn dort wurden auch Aufnahmen mit dem Urban Sketcher Florian Afflerbach gemacht, über den ich im Bereich Notizbuchkunst schon berichtet hatte.
Die Dreharbeiten fanden in der neuen und sehr modernen Stadtbibliothek Stuttgart statt. Es gab einige Aufnahmen der Bücher und mir wurden auch ein paar Fragen in Form eines Interviews gestellt. Die Antworten auf die Fragen kennen regelmäßige Leser des Blogs sicherlich: sie setzen sich aus Themen zusammen, die ich in eigenen Artikeln geschrieben oder anderen Artikeln gelesen habe. Ich muss sagen, dass es wirklich schwer ist, spontan vor der Kamera auf eine vorher unbekannte Frage zu antworten und dabei auch noch eine halbwegs vernünftige Antwort zu geben.

Der Bericht wird am 22.08.2012 um 18:30 h bei der Deutschen Welle gesendet. Er ist am nächsten Tag aber auch per YouTube verfügbar. Ich werde berichten, sobald das Video online ist.

Hier noch ein paar Impressionen von den Dreharbeiten:


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Bei trendhunter fand ich diese 22 Quirky Pencil Cases. Darunter das ‚Pita Bread Pencil Case‘. In den beiden Artikeln findet ihr noch viele andere witzige Stiftmäppchen.


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Kategorie: Schreibgeräte  Tags: , ,

Vor ein paar Tagen sah ich in einem Buchladen zufällig das Mein Mode-Tagebuch: Tolle Outfits zeichnen, sammeln und entwerfen (Werbelink). Die Autorin des Halbnotizbuchs heißt Gemma Correll und ich bin mir nicht sicher, ob es die Gemma Correll ist, über deren Blog ich mal berichtet hatte.

[…] Die eigenen Outfits zu zeichnen, zu entwerfen und alles, was dazugehört, aufzuschreiben und zu sammeln ist ein Traum für viele Mädchen und junge Frauen. Nicht zufällig erobern Mode-Blogger das Internet, und die Mode-Trends von der Straße kommen in die jungen Modemagazine und ins TV. Mein Mode-Tagebuch bietet alles, um die eigenen Mode-Ideen festzuhalten, egal ob schriftlich, gemalt, gezeichnet oder eingeklebt. […]

Bei Amazon (Werbelink) kostet das Buch knapp 13 EUR. Über Mode in Notizbüchern hatte ich ab und an schon mal berichtet und ihr kennt sicher auch das Moleskine Passions Notizbuch Mode Journal (Werbelink).
Ich bin selbst verblüfft, wieviele Artikel mit dem Tag „Mode“ markiert sind. Für Kreative aus der Modeszene scheint das Notizbuch ein wichtiges Werkzeug zu sein.

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Kategorie: Fundstücke  Tags: , , ,

Im ZEIT Magazin las ich vom Suhrkamp Notizbuch, auf das mich auch @PicaPGK aufmerksam machte:

[…] Die wunderschöne, edle Ausstattung der Bibliothek Suhrkamp, gebunden und mit Lesebändchen, lädt dazu ein, eigene erlesene Themen zu skizzieren. – 112 Seiten […]

Bei amazon (Werbelink) kostet das Buch knapp 8 EUR – ihr könnt das Buch vorbestellen, denn es soll erst ab September erscheinen. Seltsamerweise ist die Farbe des Strichs auf dem Einband im Bild der ZEIT rot und bei amazon (Werbelink) sowie auf der Suhrkamp Seite blau. Bin mir nicht sicher, ob es das Buch in verschiedenen Ausfertigungen geben wird.
Mit diesem Notizbuch macht Suhrkamp sich sein markantes Einbandlayout zunutze, um damit ein leeres Buch au den Markt zu bringen. Einen ähnlichen Ansatz verfolgte schon der Reclam Verlag mit seinem kleinen gelben Notizbuch und dem Reclam Kalender.


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Kategorie: Suhrkamp  Tags: , ,

Erinnert ihr euch noch an den kleinen Drucker für Zwischendurch? Der Little Printer ist jetzt tatsächlich lieferbar. Das kleine Ding soll aber fast 200 GBP kosten, ein saftiger Preis.

[…] Use BERG Cloud Remote on your smartphone to subscribe to a range of publications. Arrange for them to be delivered in time for the morning commute or your afternoon coffee. News headlines, to-do lists, puzzles and pictures, Little Printer will even deliver messages from your friends. […]

Ich finde den Drucker a) sehr charmant und b) ein tolles Werkzeug, um digitale Kleinigkeiten in die analoge Welt zu überführen. Welche Einsatzzwecke fallen euch zu dem kleinen Drucker ein?


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Kategorie: Fundstücke  Tags: , ,

Das Blog brainpickings von Maria Popova ist uneingeschränkt zu empfehlen und noch mehr Infos bekommt man vor ihr über Twitter. Via notocot wurde ich nun auf eines ihrer „Nebenprojekte“ aufmerksam, die literary jukebox. Eine sehr schöne Idee, wie ich meine, die sie so beschreibt:

[…] Daily quote from a favorite book, thematically matched with a song. […]

Als ich die Seite zum ersten Mal besuchte, war mein erster Gedanke: im Prinzip ist das die digitale Abbildung dessen, was viele von uns analog in ihren Notizbüchern tun: Zitate und interessante Textstellen notieren. Häufig hört man beim Notizbuchschreiben auch Musik – und schon ist das Konzept der Seite abgebildet.


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Kategorie: Allgemein

Die Homepage von Moleskine hat ein umfassendes Redesign erfahren. Die Seite sieht nun wesentlich frischer aus. Neben einer modernen Aufbereitung der klassischen Informationen wurde auch der Shop Bereich komplett neu entworfen. Besonderes Augenmerk wurde dieses Mal der Community gewidmet, die einen eigenen Bereich in der Homepage hat.
Auf jeden Fall lohnt ein Ausflug auf die neue Seite, deren Aktualisierung wohl nicht ganz zufällig kurz vor dem Börsengang stattfindet.


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Kategorie: Moleskine  Tags:

Wie in Julias Artikel Wiedergeburt des Notizbuchs findet man in der letzten Zeit viele Artikel über den Notizbuchhersteller Moleskine auch in Medien, die eher selten über Notizbücher berichten. Der Grund: Moleskine will noch dieses Jahr an die Börse. Und in diesem Zusammenhang fragt man sich aus wirtschaftlicher Sicht natürlich, ob der Börsengang ein Erfolg wird oder nicht. Da der Name Moleskine häufig synonym mit dem Begriff Notizbuch verwendet wird, versuchen Beobachter natürlich die Popularität und die Stabilität des Trends „Notizbuch“ als direkten Indikator für den Erfolg von Moleskine zu werten.

Im Artikel in der Süddeutschen Zeitung wird neben der Geschichte der Marke „Moleskine“ auch der häufig gehörte Einwand diskutiert, dass die Erfolgsgeschichte von Moleskine primär auf Marketing beruhe. Maria Sebregondi, die die Idee zur Belebung der Marke hatte, kontert dies mit dem Satz „Ich glaube an ein authentisches Marketing“.

Sogar im amerikanischen Chicago Tribune gibt es einen Artikel zum Börsengang: Italian notebook maker Moleskine plans Milan float. Dort findet sich auch die interessante Information, dass 68 % von Moleskine dem Investor Syntegra Capital gehört. Moleskine soll im September an die Börse gehen:

[…] Private equity firm Syntegra plans to file listing documents for Moleskine, in which it owns a 68 percent stake, in early September and is aiming for a market debut in the fourth quarter, said Marco Ariello, a partner at Syntegra. […]

Fremdinvstoren, die eine Firma an die Börse bringen, wollen meist Kasse machen, und ganz von der Hand zu weisen ist das wohl nicht:

[…] The offering is likely to be made up mostly of existing shares, Ariello said. He declined to comment on potential valuations for the company, or how big a stake would be sold, but said Syntegra intended to retain some of its holding following the listing to benefit from its expected future value […]

In der Financial Times fragt man sich in Moleskine to test volatile market with IPO, ob in der aktuellen Börsenlage ein Börsengang erfolgreich sein kann, und ob man die starke Marke und die guten wirtschaftlichen Zahlen in einen guten Börsenstart ummünzen kann. Die größten Märkte für Moleskine sind USA, Deutschland, Italien und England:

[…] The US is Moleskine’s largest market and accounts for 30 per cent of sales. Italy and Germany follow with 14 per cent each while Britain is fourth at 10 per cent. […]

Die Financial Times Deutschland überschreibt ihren Artikel Moleskines Mailänder Börsennotiz mit dem Begriff „Schreibheftverlag“, da musste ich erst einmal lächeln.

Einige Fakten zu Moleskine aus den Artikeln, die mir nicht immer konsistent scheinen:

  • Umsatz 2006: 80 Millionen Euro (Chicago Tribune)
  • Umsatz 2010: 200 Millionen Euro (Chicago Tribune)
  • Umsatz 2011: 66,6 Millionen Euro, 16 Millionen Euro Reingewinn (SZ)
  • Moleskine wird heute in 70 Ländern verkauft (SZ)
  • angeblich hat Moleskine 500 verschiedene Notizbuchtypen produziert (SZ) und hat 750 Produkte (FT)
  • Mitarbeiter 2006: 15 (Chicago Tribune)
  • Mitarbeiter 2007: 17 (SZ)
  • Mitarbeiter 2012: 100 (SZ)
  • 30 % der Moleskine Erträge stammen aus Nicht-Papier Produkten (FT)
  • Moleskine gehört zu 68 % Syntegra Capital, zu 15 % der Venture Capital Firma Index Ventures (Chicago Tribune)

Nun fragt man sich: warum geht Moleskine an die Börse? Da geht es wohl eher nicht um den Idealismus eines Notizbuchherstellers, sondern um das liebe Geld. Zumindest der Investor Syntegra Capital beschreibt sein Vorhaben sehr klar auf seiner Homepage:

[…] transaction strategy – Leverage on a leading global brand to fully express the growth potential in existing and new markets […] Deal Type: LBO, growth – Syntegra Role: Sole investor […]

Ein wichtiger Begriff ist LBO und das steht für Leveraged Buy-Out. Vereinfacht bedeutet er: ein Investor baut eine Firma mit externem Kapital auf und unterstützt seine Expansion, damit die Firma an Wert gewinnt. Irgendwann verkauft man seine Anteile dann (hoffentlich) zu einem Preis, der über dem Investment liegt. Jetzt wird auch klar, warum man an die Börse will: die Anteile sind dann wesentlich einfacher zu verkaufen, mit dem Zusatzeffekt, dass man über die Börse auch noch viel mehr externes Geld zur Expansion einnehmen kann.

Bin gespannt, was sich aus dem Börsengang ergibt.

Die Deutsche Welle wird demnächst einen Fernsehbericht anlässlich des Börsengangs von Moleskine für die Sendung Euromaxx – Leben und Kultur in Europa machen. Ich bin als Interviewpartner eingeladen – das Interview wird kommende Woche Freitag aufgezeichnet. Ich werde euch darüber natürlich noch berichten.

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Leserin Barbara schrieb mir eine nette Mail und machte mich auf ihre selbst hergstellten Notizbücher aufmerksam, die sie bei dawanda verkauft. Darunter gibt es auch Notizbücher speziell für den Mann, etwa das Modell „Born to be Wild“, das zur Zeit allerdings ausverkauft ist.


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Meine treue Leserin und Linktippsenderin @filomaniac machte ich auf den Artikel Sich die Welt erschreiben im Blog von brandbook aufmerksam. Der Artikel ist ein Gastbeitrag von Miriam Meckel (kennt ihr als Autorin von Das Glück der Unerreichbarkeit: Wege aus der Kommunikationsfalle (Werbelink)), die darin eine Hymne auf die Handschrift schreibt:

[…] Was also macht dieses Schreiben mit uns? Wenn ich einen Stift zur Hand nehme und zu schreiben beginne, lote ich meine Gedanken förmlich in allen drei Dimensionen des Raumes aus. Ich kann die Buchstaben nach oben oder unten in die Länge ziehen, die Schrift nach rechts oder links kippen lassen oder auch fest aufdrücken, bis das Papier reißt, um einem einzelnen Wort materiell Nachdruck zu verleihen. […]

Ein großartiger Artikel und ein absoluter Lesetipp! Danach werdet ihr eure handschriftlichen Notizbucheinträge am Wochenende doppelt so gerne machen.

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