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Wie angekündigt gibt es heute einen zweiten Teil zum Leben in Listen als Denkanstoß oder Schreibanstoß…

  1.  Körperstellen, die ich an mir besonders mag …
  2.  Frisuren, die ich gerne einmal ausprobieren will …
  3. Diese Körperstellen mag ich nicht …
  4. Dinge, die mich an meinem Arbeitsplatz stören …
  5. Wenn ich Chef wäre, würde ich folgende Dinge ändern …
  6. Menschen bei denen ich mich entschuldigen müsste/möchte …
  7. Personen, von denen ich mir wünsche, dass sie sich bei mir entschuldigen ..
  8. Die schönsten Entschuldigungen und Versöhnungen …
  9. Freundschaften, die mir am meisten bedeuten….
  10. Was ich gerne einmal mit Freunden unternehmen würde ….
  11. Die schönsten Unternehmungen mit Freunden …
  12. Dinge, die ich für die Umwelt tue…
  13. Wenn ich Bundeskanzler/in wäre … würde ich folgende Dinge ändern …
  14. Ich bin schuld an ….
  15. Menschen, die mir Freude bereiten ….
  16. Menschen, die mich Ärgern…
  17. Berufsziele die ich bisher erreicht habe …
  18. Was ich noch erreichen will ….
  19. Meine liebsten Kollegen …
  20. Kollegen, die ich nicht ausstehen konnte …
  21. Meine besten Projekte …
  22. Kritik, die ich am häufigsten zu hören bekomme ..
  23. Menschen, von denen mir Kritik weniger ausmacht …
  24. Kritik die mich tief verletzt hat …
  25. Kritik, die berechtigt war …
  26. Personen, die ich gerne kritisiere
  27. Ich habe Angst vor …
  28. Ängste, die unbegründet waren …
  29. Was nimmt mir die Angst?
  30. Gegenstände, Genussmittel oder Menschen, von denen ich abhängig bin …

 

To be continued.

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Kategorie: schreiben, Tagebuch

Lebt ihr euer Leben in Listen? Listen tauchen ja überall in unserem Leben auf. Ob es jetzt die übliche To-Do-Liste ist, irgendwelche Statistiken, Einkaufslisten, Bürolisten, Kaffeelisten … täglich begegnen uns mehrere Listen. Bei manchen Listen geht es nur darum irgendwelche Dinge aufzulisten – wie beispielsweise bei der Einkaufsliste – bei anderen geht es auch um eine Bewertung. Die wichtigsten Dinge, die schlimmsten Sachen, die besten Sachen … sie stehen oben. In der Mitte kommt dann das graue Mittelfeld und ganz zum Schluss das weniger bedeutsame oder wichtige. Als Beispiel sei hier das Pisa-Ranking genannt, wo unser Blick eher an das Ende wandert.

Listen können aber auch eine Hilfe sein. Eine Hilfe um Dinge nicht zu vergessen oder das eigene Leben zu sortieren.  Die bekannteste Liste dürfte die „To do“-Liste sein. Aber auch beim Notieren und Schreiben, ja auch dem Tagebuch schreiben, können Listen gut sein – um Erlebnisse und Ereignisse einzuordnen und zu bewerten.  Fragen wie Was ist mir die wichtigste Eigenschaft bei meinen Freunden? Welche beruflichen Ziele möchte ich als nächstes erreichen? und ähnlcihe Fragen können eine gute Vorarbeit sein zum Nachdenken und Schreiben und sie bieten uns auch eine Orientierung und einen Überblick.

Einige Ideen für Listen wären:

  1. Was für mich in einer guten Freundschaft dazu gehört …
  2. Ich möchte folgende Menschen loslassen können …
  3. Ich möchte folgende Gegenstände loslassen…
  4. Ich unterscheide mich meinen Mitmenschen durch …
  5. Menschen denen ich unrecht getan habe…
  6. Meine schönsten chaotische Erlebnisse ….
  7. Frauen/Männer dieser Welt, denen ein Denkmal gesetzt werden sollte .. und warum …
  8. Männer und Frauen die ich „nicht riechen“ kann
  9. Ich schau gern hinauf zu …. weil …
  10. Ich schaue hinab zu … weil

Da es soviele Ideen zum Thema Listen gibt, gibt es in einem zweiten Beitrag dann noch weitere Vorschläge zum notieren, nachdenken und schreiben.

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Kategorie: schreiben, Tagebuch

swissmiss berichtete über eine sehr charmante Idee, von der ich mich frage, ob sie nur in Amerika funktionieren kann: Postcard Poets. Die Idee ist bestechend einfach: bekannt und unbekannte Dichter schicken ihre Werke an sogenannte Kuratoren, die die besten Gedichte auswählen. Ihr als potenzielle Kunden wählt euch einen Kurator. Zur Zeit gibt es vier zur Auswahl: „The Comic“, „The Lover“, „The Existenzialist“ und „The Dreamer“. Nach dem Kurator wählt ihr die Anzahl der Gedichte, die ihr pro Monat erhalten wollt: 2, 4 oder 12. Und hier tritt auch das Geschäftsmodell zu Tage, denn je nach Anzahl Gedichte muss man mehr oder weniger pro Monat zahlen – Portokosten sind schon inbegriffen. Und Why use real mail?:

[…] Real mail is devoid of all the noise of email. We want to deliver serendipitous poetry to you with the romance of real mail and no disturbance from the internet. […]

Lang lebe das Analoge. Ich glaube nicht, dass die Postkarten dann handgeschrieben sind, aber immerhin sind sie analog und echte Postkarten.

Kennt einer von euch einen ähnlichen Dienst in deutscher Sprache? Würdet ihr einen solchen Dienst nutzen oder kennt ihr jemanden der einen solchen Dienst nutzen würde? Wie müsste ein Dienst aussehen, damit ihr ihn nutzt? Ihr seht, ich bin von der Idee begeistert und frage mich, wie ein Weg aussehen könnte, mit solchen Idenn Geld zu verdienen.


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Kategorie: schreiben  Tags: , , ,

In Does handwriting have a place in today’s tech-driven classrooms? wird von zwei Studien berichtet. Eine Professorin untersuchte verschiedene Faktoren in Zusammenhang mit analogem und digitalem Schreiben. Ihre Ergebnisse sind deutlich:

[…] Berninger and her colleagues conducted a study that looked at the ability of students to complete various writing tasks — both on a computer and by hand. The study, published in 2009, found that when writing with a pen and paper, participants wrote longer essays and more complete sentences and had a faster word production rate. […]

Also ist das analoge Schreibenlernen immer noch kein Auslaufmodell. Und wahrscheinlich ist das analoge Schreiben auch keines. Und damit sind auch Notizbücher kein Auslaufmodell im digitalen Zeitalter.

Kennt einer von euch eine neuere Studie zum Thema analoge Handschrift vs digitales Schreiben?

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Kategorie: schreiben

Bei golem las ich von der Software Scanahand. Sie erlaubt es, aus der eigenen Handschrift einen eigenen digitalen Zeichensatz zu erstellen. Wie das funktioniert?

[…] Simply print a template, draw all of the characters using a black marker or felt-tip pen, and scan your drawing. Scanahand will build your font, and install it on Windows, ready for you to use. You don’t need to use additional graphics software, but Power Users and Hobbyists alike can use Scanahand along with their favorite graphic drawing software to create or modify each character of their font. So even without a printer and scanner you’ll be able to create custom fonts. […]

Das Programm ist nach der kostenlosen Testphase aber nicht ganz billig. Leserin Nimrodel At schrieb in der Facebook Gruppe „Notizbücher“, dass es auch ein kostenloses Werkzeug gibt: myscriptfont.com:

[…] MyScriptFont.com enables you to use your own handwriting like every other font installed on your computer. With MyScriptFont.com you can give your digital produced documents a personal touch again. […]

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Alle, die mit der rechten Hand schreiben, Finger hoch! Frage: bist du ein echter Rechtshänder? Mit allem, was dazu gehört? Hast du gerade mit dem rechten oder dem linken Finger aufgezeigt? Nimmst du den Tischtennisschläger in die Linke, kritzelst beim Telefonieren mit der Linken? Soso, dann vielleicht doch ein Umgeschulter ….

In Deutschland wird die Zahl der Linkshänder auf ca. 10 % der Bevölkerung geschätzt. Die Dunkelziffer liegt höher. Menschen über vierzig hatten häufig das Pech, von der linken auf die rechte Hand umgeschult zu werden. Bei den heute über 80ig-Jährigen scheint es überhaupt keine Linkshänder zu geben, was nicht mit einer kürzeren Lebenserwartung dieser händischen Minderheit zu tun hat, sondern mit der flächendeckenden Unterdrückung ihrer linken Schreibhand während der ersten Schuljahre.

Die Engländer nennen diesen Vorgang brainbreaking und die Autorin des Standardwerkes „Der umgeschulte Linkshänder“, Barbara Sattler, spricht vom „massivsten unblutigen Eingriff in das menschliche Gehirn“. Die Folgen spielen sich auf psychischer wie physischer Ebene ab und können bei Kindern wie auch bei Erwachsenen zu Einschränkungen ihrer Leistungsfähigkeit führen.
Was hat das mit dem Notieren und Tagebuchführen zu tun?

  • Ich habe im Februar mit der Rückschulung auf meine linke Hand begonnen und schreibe seither mein Tagebuch mit links. Manchmal fühle ich mich dabei wie mit fünf: die Zunge zwischen die Zähne gepresst male ich meine Buchstaben in die Zeilen und hoffe, dass eines Tages so etwas wie eine erwachsene Handschrift daraus wird. Wer sich für das Thema interessiert, findet viele Tipps bei: linkshaender-beratung.de.
  • Ich erzähle das außerdem, weil eindeutige Rechts- oder auch Linkshänder ihre eingefahrenen Bahnen im Gehirn aufmischen und damit Raum für neue Gedanken und Ideen schaffen können. Wo ließe sich das besser ausprobieren als im Tage- oder Notizbuch? Sogar von fachlicher Seite wird empfohlen, den Handwechsel als Kreativtechnik auszuprobieren: Link : „abends „Gedanken zum Tag“ notieren: Ohne nachzudenken mit der linken Hand (Linkshänder bitte mit der rechten!) darauf los schreiben. Das ist eine spezielle Schreibtechnik, die paradoxerweise den Schreibfluss verbessert! Probieren Sie’s aus!“

Viel Vergnügen dabei, und noch eine Empfehlung: nicht übertreiben! Das Handgelenk wird es euch danken.

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Eine meiner Notizbuchregeln besagt, dass Kritzeln erlaubt ist. Und wie ihr wisst: “Wer kritzelt, der erlebt die Vorlust des Schreibens”. Kritzeln wird sogar in Tagungen thematisiert. Letzten Endes fördert Kritzeln angeblich die Konzentration.
Bei bakadesuyo.com fand ich den Artikel Does doodling actually increase your ability to pay attention?. Ich weiß nicht, ob er die gleiche Quelle hat, wie der Artikel zum Thema „Konzentration“ oben. Die Info stammt aus dem Buch The Science of Sin: The Psychology of the Seven Deadlies (and Why They Are So Good For You):

[…] Now, we know that mind-wandering can hamper memory performance on such tests. Does doodling offer some protection against this? The results of Andrade’s study: doodlers recalled 29 percent more information than nondoodlers did. […]

Kritzeln – etwa während Besprechungen – verhindert, dass das Gehirn abschweift, blockiert aber gleichzeitig kaum die Aufnahmefähigkeit. Daher macht Kritzeln aufmerksamer.

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Der fantastische Blog bakadesuyo listet 10 Punkte wie Schreiben Probleme lösen oder uns helfen kann:

  • Man fühlt sich glücklicher
  • Man verliert Gewicht
  • Man kann einem Ruin entgehen
  • Man kann seine Erinnerung verbessern und besser lernen
  • Man kommt zu einem Job
  • Man verbessert den Heilprozess
  • Man stärkt Beziehungen
  • Man kann seine Ziele besser verfolgen
  • Man kommt besser mit der Vergangenheit zurecht
  • Man grübelt weniger und kommt wieder in die Gänge

Das glaubt ihr alles nicht? In 10 ways a little bit of writing can solve all your problems sind die Artikel mit den entsprechenden Studienergebnissen verlinkt.

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Kategorie: schreiben  Tags:

Im Feuilleton der FAZ fand sich vor einigen Tagen der schöne Artikel Wörter sind die Wegwerfartikel unserer Zeit. Autor Marcus Jauer fasst darin eine Rede von David Gelernter (Wikipedia) zusammen, der ab und an auch selbst für die FAZ schreibt.
Er hat in Berlin nun eine Rede für die berliner lektionen gehalten und hält darin ein flammendes Plädoyer für das Handschriftliche:

[…] Worte sind für Gelernter Produkte eines Arbeitsprozesses, der darin besteht, sie aus dem Kopf aufs Papier zu bringen. Schreiben heißt für ihn denken lernen, lesen, nachdenken lernen […] Heute stehen die Dinge viel häufiger so da, wie sie gedacht wurden […] Das Schreiben trainiert das Denken nicht mehr und vermindert so den Wert des Wortes. […]

Die Zukunft malt er nicht gerade rosig:

[…] Nach David Gelernter sehen wir einem Kollaps der Schriftsprache entgegen, was nichts anderes bedeutet, als dass auch die Art des Denkens, deren Gefäß sie ist, kollabieren wird. Übrig bleiben jene Zeichen und Symbole, die aus der Kultur des ständigen Abgelenktseins und Unterbrochenwerdens hervorgegangen sind und als Gefäße, will man sie denn überhaupt so nennen, doch eher nur Meinungen als Gedanken, eher Stimmungen als Gefühle transportieren, […]

Da scheinen die Tablet Computer in meiner Umfrage das kleinste Problem zu sein.
Dieser Text bestätigt mir, dass ich mit dem Gefühl nicht alleine bin, dass handschriftliches Schreiben mehr Kontemplation und Konzentration mit sich bringt, als jedwede Art von digitalem Schreiben. Es ist nicht nur die viel beschworene Haptik. Es ist auch der Zwang, sich im Denken zu entschleunigen, denn die Hand kommt dem Gedanken nicht nach. Und diese Entschleunigung macht die Gedanken klarer und hilft sich zu strukturieren.

Auf der Homepage der berliner festspiele findet ihr den Mitschnitt vom 26. Februar 2012 auf Englisch und in der Simultanübersetzung (ca. 80 min).

Und wer Handschrift erfahren möchte, der sollte damit gleich heute am Tagebuchdienstag beginnen.

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Inspiriert durch diesen schon älteren Tweet von @TigerPens möchte ich heute eine Umfrage starten, auf deren Ergebnis ich wirklich gespannt bin: Sind Tablet Computer das Ende der Handschrift? Die Frage ist durchaus berechtigt. Tablets werden auch über Gesten und Berührungen gesteuert und die Bildschirmtastaturen sind viel besser zu bedienen als bei Smartphones. Da könnte es schon sein, dass man sich eine Notiz eher mal digital macht. Briefe sind schon lange durch E-Mails unter Beschuss. Notizen machte man bisher noch meist von Hand auf Papier. Mit den Tablets könnte sich das ändern. Bin gespannt auf eure Stimme und einen Kommentar unter dem Artikel mit eurer Meinung.

 
Sind Tablet Computer das Ende der Handschrift?

  • Nein
    (94%, 171 Stimmen)
  • Ja
    (6%, 10 Stimmen)

Stimmen: 181

 
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