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Über create or die stieß ich auf handwrittenletterproject.com, eine interessante Kunstaktion:

[…] The HAND.WRITTEN.LETTER.PROJECT was after a conversation about how personal a letter can be: a fact that is currently drowning in a tide of depersonalisation, with junk mail and automated correspondence. There is always something nice about receiving a letter, especially these days when email, text, status updates, and tweets, dominate our communication, leaving many to lose sight of the things that have been around for a while (like ink and paper). However, it is important that they do not. […]

Die Ausstellung in London ist leider schon vorüber, aber man kann ein passendes Buch erwerben, das in einer extrem limitierten Ausgabe erhältlich ist. Die Briefe könnt ihr alle auf der Homepage einsehen (horizontal scrollen!).


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heise.de berichtete in Studie untersucht Zusammenhang zwischen Internet und Gedächtnis über Forschungen darüber, wie sich Menschen Dinge merken und sich beim Merken organisieren:

[…] Dass sich Informationen jederzeit im Internet finden lassen, verändert die Art und Weise, in der Menschen sich Dinge merken. So lautet das Ergebnis einer psychologischen Studie, die jetzt im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin Science online veröffentlicht wurde […] Eines der Ergebnisse: Wo das Gelernte später wieder abrufbar ist, merkten sich die Probanden besser als den eigentlichen Inhalt der Information. […]

Neben den Ergebnissen der Studien fand ich aber auch den Transactive Memory Effekt sehr interessant:

[…] Seine Arbeit beschrieb das System sozialer Gruppen, in denen Informationen gemeinschaftlich gespeichert und wieder abgerufen werden. Als Beispiel nannte er Eheleute, bei denen sich ein Partner darauf verlässt, dass der andere stets über bestimmte Informationen verfügt, oder Gruppen von Berufskollegen, in denen Einzelne für ein bestimmtes Spezialwissen zuständig sind […] Das Internet scheint inzwischen für viele Menschen die Rolle eines solchen verlässlichen Partners übernommen zu haben, so einer der Schlüsse, die die Psychologen aus ihren Forschungsergebnissen ziehen […]

So hatte ich das bisher noch gar nicht gesehen, aber wenn man darüber nachdenkt, dann hört sich das plausibel an. Dann kam mir der Gedanke, dass ja auch das Notizbuch die Funktion eines „verlässlichen Partners“ haben könnte. Und siehe da, in den Kommentaren findet sich dann diese Anmerkung (nur leider ohne Quellenangabe):

[…] Studie untersucht Zusammenhang zwischen Notizblock und Gedächtnis – Probanten, welche Ihre Informationen in sog. Notizblöcken – manchmal sogar nach Tagen sortiert in „Kalendern“ ablegen könnten sich die ursprüngliche Information schlechter merken, als Leute, die auf „Kalender“ verzichten. […]

Das ist interessant. Schreiben wir denn nicht deshalb alles auf, weil wir uns nicht alles merken können? Oder können wir uns nicht alles merken, weil wir es aufschreiben? Also ich kann mir definitiv nicht alles behalten und wäre ohne Notizbuch (analog und digital) aufgeschmissen. Wie ergeht es euch? Ist das Notizbuch für euch ein „verlässlicher Partner“? Stärkt das Notizbuch euer Erinnerungsvermögen oder schwächt es das Erinnern eher?

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Kategorie: schreiben  Tags: ,

swissmiss berichtete dieser Tage über das Briefpapier Lettres d’Hélène Coing. Sehr schön wie ich finde:

[…] Druckfarbe: Quittengelb – Format: 130 x 205 mm – Details: Set à 6 Stk., Briefbogen gefaltet (4 Seiten, 110 x 175 mm), Couvert mit grauem Futter
Material: Büttenpapier (Umschlag), leinengeprägtes Papier (Briefbogen), Seidenpapier, Faden […]

Zu kaufen gibt es das Papier beim Schweizer Online Shop pigeon-voyageur für 42 CHF.


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Kategorie: schreiben, Schreibgeräte  Tags:

Durch Zufall bin ich bei t3n über 25 Beispiele für kreative Werbung gestolpert. Eine Werbung stammt von „Australia Post“ und zeigt eine Frau, die von einem Mensch gewordenen handschriftlichen Brief umarmt wird. Darunter steht: „If you really want to touch someone, send them a letter“. Schön! Werbung für die Handschrift und handschriftliche Briefe.


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Kategorie: schreiben  Tags:

Erinnert ihr euch noch an Bananenpapier, in das früher beim Obst- und Gemüsehändler Bananen eingewickelt waren? Ich glaube dieses Papier ist in den letzten Jahren zunehmend aus den Geschäften und Supermärkten verschwunden. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, Bananenpapier gesehen zu haben.

In den letzten Tagen habe ich allerdings einen handgeschriebenen Brief bekommen, der auf Bananenpapier geschrieben war. Von der Idee war ich so begeistert, dass ich mich bei der Absenderin gleich mal erkundigt habe, woher das Papier stammt.Es war leider ein Urlaubsmitbringsel. Im Internet habe ich bei New Leaf Paper inzwischen aber Bananenpapier gekauft und bestellt.

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Kategorie: Fundstücke, schreiben

Das meist unterschätzte Produktivitätswerkzeug … was könnte das sein? Klar: Stift und Papier. Über Eigentlich ganz einfach: 29 Ways to Stay Creative gelangte ich auf Umwegen zu dem wunderbaren Artikel The Pen & Paper: the most underrated creativity and productivity tool. Der Autor ist ein Kenner des Web 2.0 und trotzdem kommt er auf Stift und Papier als ultimative Kreativitätswerkzeuge. Er zählt all die digitalen Gadgets und Dienste auf, mit denen man sich den Tag über beschäftigt und die man zur Selbstorganisation nutzt. Letzten Endes findet er bei jedem einen Grund, zum Papier zurückzukehren:

[…] Today, the pen and paper is possibly the most underrated creativity and productivity tool. It’s easy to get lost in a complex system that leaves no stone unturned. But it’s also just as easy to take a step back, keep things simple, and write it all down. […]

Natürlich gibt es Fälle, wo „digital“ angebrachter ist (s. dazu auch meinen Artikel bei imgriff.com), aber unter dem Strich ist der Artikel eine Ode an das Notizbuch. Herzerfrischend! Lesen!

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In Deutschlands Schulen wird zunehmend die Schreibschrift abgeschafft. Man geht über zu einer Grundschrift und an diesem Vorgehen scheiden sich die Geister. Das hat Spiegel Online zum Anlass genommen, zwei Meinungen gegeneinander antreten zu lassen. Im Artikel Aus für die Schreibschrift – Schnörkel-Luxus oder Kulturgut? dürfen Hans Brügelmann und Ute Andresen die Pro- und Contra-Seite vertreten. Die Schreibschrift kennen wir wahrscheinlich alle aus der Schule. Die Grundschrift hat heute sogar eine eigene Homepage und wir hätten sie in der Schule „Druckschrift“ genannt.
Ich persönlich bin etwas zwiegespalten: zum einen finde ich die Schreibschrift definitiv die schönere Schrift. Die Schnörkel führen zwar nicht immer bei jedem zu besserer Lesbarkeit, aber bei den meisten bildet sich dann doch ein ganz individueller Stil heraus. Meine Schrift ist heute eine Mischung aus Schreibschrift und Elementen der Grundschrift. Warum sich das so entwickelt hat, kann ich gar nicht sagen. Auf jeden Fall schreibe ich viel von Hand und habe mir meineen Stil im Laufe der Jahre mehr oder weniger automatisch angewöhnt. Auf eine bestimmte Schrift hin trainiert habe ich nie.
Vieleicht ist es auch gar nich so wichtig, in welcher Schriftart man schreibt. Wichtig ist das analoge Schreiben von Hand, denn die dafür notwendige Motorik unterstützt beim Schreibenlernen wie man herausgefunden hat (finde gerade die Quelle nicht,über die ich schon einmal früher im Blog berichtet habe). Wenn alle mit dem Computer schreiben lernen würden, würde man sicher nicht über die Schriftart streiten. „Hast du mit Arial oder Helvetica schreiben gelernt?“ – allein schon die Vorstellung dieser Frage scheint absurd. Ich gebe zu der Vergleich hinkt.
Doch was meint ihr? Schreibschrift lernen ja oder nein? Ist Schreibschrift notwendig oder Luxus? Wie sieht eure Schrift aus (Fotos willkommen)?


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Selbstreflexion ist wichtig. Introspektion, der klar Blick von Zeit zu Zeit auf das eigene Empfinden und das eigene Leben, kann einen nach vorne bringen.  Jeder der schreibt, kann das bestätigen. Reflexion ermöglicht es uns, objektive Schlüsse über unsere Person zu ziehen und zu einem Verständnis über die eigene Funktionsweise und die Wirkung auf andere Menschen zu ziehen.

Eine wertvolle Anregung zur Selbstreflexion und zum Schreiben  liefert das Buch „100 Fagen ihr Leben betreffend“ von Dr. Petra Bock.

„100 Fragen Ihr Leben betreffend“ ist das erste echte Life Coaching Buch in Deutschland. [.. ]Die Fragen in diesem Buch ermöglichen Ihnen, Ihr Leben nachhaltig bewusster, erfüllter und erfolgreicher zu gestalten. Denn erst wenn Sie sich Antworten darauf geben, wer Sie sind, wie Sie „ticken“ und was Sie wirklich wollen, können Sie es auch erreichen.

Die Fragen betreffen die unterschiedlichen Lebensbereiche z.B. Glaube, Beruf, Familie, Liebe. Die Fragen findet man auch auf der Homepage von Petra Bock, welche ihr eigenes Leben nach einem Zwischenfall umkrempelte und nach einer Krankheit ihr Leben reflektierte.

Das Buch kostet 9.95 Euro und gibts bei amazon (Werbelink).

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Kategorie: Allgemein, schreiben  Tags:

Was machen die Leser des Notizbuchblogs eigentlich direkt nach dem Aufwachen? Die Antwort müsste jetzt natürlich lauten: Schauen welche neuen Artikel bei uns online sind. Aber keine Sorge, manchmal hat man auch anderes zu tun ;)  Julia Cameron empfhielt jedenfalls direkt nach dem Aufwachen zu schreiben. Ihre Methode nennt sich „Morgenseiten“. In ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ wendet sie sich zwar in erster Linie an Menschen, die beruflich mit Schreiben zu tun haben, aber ich finde das Buch ist eine Klasse Inspiration für alle Menschen, die gerne zu Stift und Papier greifen.

Bei der Methode „Morgenseiten“ geht es darum jeden Morgen drei Din-A4-Seiten zu füllen mit genau dem, was einem gerade durch den Kopf geht. Wichtig ist das dies schnell geschieht und mit der Hand geschrieben wird. Man soll also nicht den PC oder Laptop hochfahren, sondern gleich loslegen.  Was mindestens genauso wichtig ist: Rechtschreibung und Interpunktion sind egal. Es kommt weder auf Grammtik an noch, auf die Leserlichkeit (höchstens für einen selbst).  Und genau deshalb ist es auch egal, ob man im einen Satz über die Arbeit und im nächsten über die Familie schreibt. Wichtig ist nur, dass geschrieben wird.

Nun ist die Zeit morgens für die meisten von uns ja ziemlich knapp. Also zumindest für mich und da ich eigentlich Langschläfer bin, gehöre ich auch zu der Spezies Menschen, die morgens eine lange Anlaufzeit brauchen. Warum also nicht mal den Tag mit Kreativität beginnen?  Die Idee die hinter den Morgenseiten steckt ist, dass man  Ballast abwerfen soll. Dies geschieht  durch das Aufschreiben. Man soll den Alltagskram aus dem Kopf bekommen und durch das Niederschreiben auch andere Probleme sprichwörtlich abwerfen, denn früher oder später gelangt der Schreibfluss automatisch zu Themen die einen bedrücken.

Für Menschen die beruflich mit Schreiben zu tun haben, sollen die Morgenseiten auch ein Mittel sein, um Schreibblockaden zu lösen. Zumindest schreibt Julia Cameron dies in ihrem Buch.

Wer Englisch spricht, kann sich auf der Webseite der Autorin weitere Infos holen.

Quelle: Julia Cameron: Der Weg des Künstlers – Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität, Knaur, München, 1996
Der Weg des Künstlers: Ein spiritueller Pfad zur Aktivierung unserer Kreativität (Werbelink) kostet bei amazon knapp 10 EUR.

Vor kurzem gab es auch bei der karrierebibel einen Artikel zu Morgenseiten: Braindump – Wie Morgenseiten Sie kreativer machen

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Kategorie: schreiben, Sonntagsidee  Tags:

Die Leser des Notizbuchblogs wissen ja, dass es ausgefallene Notizbücher aller Art gibt. Aber eine wirklich kuriose Entdeckung machte ich diese Tage bei styleon.de:



© Foto amazon.de

Dort kann man Notizbücher kaufen, die wie Reisepässe aussehen und zwar gibts 4 Stück für 10 Euro. Die kleinen Notizbücher haben jeweils 33 blanko Seiten und sind nur 8,5 cm mal 12,5 cm groß und 0,5 cm dick. Da die Notizbücher schon so beliebt sind, dass sie bei Styleon.de gerade nicht zu haben sind, habe ich mich auf die Suche gemacht und sie auch bei Amazon.de (Werbelink) entdeckt.
Das Reisepass Notizbuch (4 Stück) bei amazon (Werbelink) kostet knapp über 14 EUR. brandbook hatte übrigens auch mal Notizbücher im Reisepassstil entworfen. Ihr findet sie auf der City Notebooks & Reisebegleiter für Urbanisten.

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