Und hier wieder eine neue Folge aus der Reihe der vielen Artikel zum Thema: wie verbinde ich die analoge und die digitale Welt. Es ist unmöglich, meine einschlägigen Nachrichtenquellen zu studieren und nichts zur neuen Verbindung der iPad App „Paper“ und Moleskine zu lesen. Auf der Homepage des App Herstellers 53 heißt es:

[…] Stunning, custom-printed books, created right from Paper. FiftyThree and Moleskine, makers of the legendary notebook, bring you the simplest and most beautiful way to share your ideas with others. […] From the screen to the physical page, Books are the first Moleskine journals to match the 4:3 ratio of the iPad screen. A new format, made for Paper. […] A 15-page foldout of your Paper journals. Color-matched printing on rich, sustainable matte paper. Custom or a classic Moleskine hardcover. […]

Falls ihr die App nicht kennt: sie ist eine sehr schöne digitale Umsetzung eines Skizzenbuchs. Und ab sofort könnt ihr eure digitalen Notizbücher in „Paper“ per Knopfdruck an Moleskine schicken. Dort wird das Buch dann als 14-Seiten Leporello gedruckt. Wie das funktioniert seht ihr in diesem Vimeo Video:

Book / Bring Ideas to Life from FiftyThree on Vimeo.

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Pen/stylus made from MAGNETS. POLAR PEN – Modular Tool ist eine Kickstarter Kampagne, die aktuell noch läuft. Worum geht es? Um einen Stift aus Magneten:

[…] POLAR is the world’s first modular pen made from MAGNETS. This beautifully simple product will transform into endless possibilities.[…]

Der Stift selbst besteht aus einer Mine und Magnetelementen, die um die Mine angeordnet werden. Je nachdem, wie man die Magnete anordnet, kann man diverse Spielchen damit treiben. Eine interessante Idee, wie ich meine. Hier das Video des Projektes, in dem ihr den Stift im Einsatz seht. Bei Vimeo findet ihr weitere Videos.

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Dass Leuchtturm1917 neue Notizbücher in Neonoptik anbietet, wissen die Leser des Blogs seit einigen Wochen schon. Nun wurden scheinbar mehrere Bücher an verschiedene Blogger verschickt und auch ich habe ein Exemplar erhalten: in klassischem Neongelb. Zusätzlich lag im Päckchen eine Stiftschlaufe (in Blau?). Im handlichen A5 Format bietet das Buch Lesezeichen und Haltegummi in passendem Gelbton. Die Froschtasche und die abgerundeten Ecken sind ebenso typisch für die Leuchtturm Notizbücher wie die Seitenzahlen (Paginierung). Dankenswerterweise habe ich ein Blankobuch bekommen. Zusätzlich gibt es die Leuchtturm-obligatorischen „Beilagen“: ein „Dankeschön“-Zertifikat, eine kleine Firmenbroschüre, Aufkleber für die Beschriftung des Buches (will die wirklich jemand auf den schönen Einband kleben?), sowie ein Einlageblatt mit Linien und Karos, die man beim Schreiben hinter eine Seite legen kann.
Der Neoneinband ist kein ordinärer glatte Einband, sondern besitzt ein feines Raster, so dass das Licht vom Raster reflektiert wird. Das gibt einen sehr schönen Effekt, auch beim Fotografieren. Ein Detailfoto des Einbandes hat es zum Hintergrundbild meines iPhones geschafft! Das Gelb ist sehr gelb – zum Vergleich habe ich euch unten einen gelben Reclam Katalog im Foto danebengelegt.
Mit dem Buch habe ich etwas Besonderes vor, so dass ich es nicht an euch weitergeben werde. Aber in den nächsten Tagen kommt die nächste Verlosung, versprochen. Aktuell stehen drei Verlosungen an.

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Die Lumio Buchlampe hatte es mir von Anfang an angetan und so war es nur logisch, dass ich die Kickstarter Kampagne unterstützte. Mittlerweile ist die Lampe angekommen und ich bin sehr begeistert.
Ich habe noch nie bei einer Kickstarter Kampagne mitgemacht bzw. einen Artikel bekommen. Wahrscheinlich hatte ich eine eher provisorisch anmutende Verpackung erwartet, wurde dann aber von einer perfekten Verpackung überrascht. Eine stabile Kartonbox mit einer goldenen Prägung mit dem „Lumio“ Logo. Die Box wird geöffnet, indem man die rechte Seite abzieht. Die Steckfläche ist mit einem orangenen Strich gekennzeichnet. Damit die Box nicht von alleine aufgeht, wird sie von einer durchsichtigen Plastikbanderole gehalten, die das Produkt beschreibt. Darauf befindet sich auch ein Hinweis, wer die schöne Verpackung entworfen hat: deBox Studio aus San Francisco.
Im Deckel der Box befinden sich zwei Magnethalter, ein Lederband, das Ladekabel und eine Jutetüte zum Aufbewahren der Utensilien. Und im Innern der Box findet sich dann die Lampe. Wie ein Buch. Ich hatte mir die „Blonde Maple Lumio“ bestellt, also helles Holz. Im ersten Moment verblüfft das Gewicht, das neben der Form perfekt zu den Erwartungen passt, die man an ein Buch in diesem Format hätte. Spontan klappe ich das Buch auf und siehe da: die Lampe leuchtet!
Ich würde mal sagen, das war die perfekte Auspackerfahrung: ansprechende und wertige Box, Liebe zum Detail und ein auf Anhieb funktionierendes Produkt, das garantiert keine Anleitung braucht. Mittlerweile habe ich die Lampe mit dem zwei Meter langen (!) orangefarbenen Ladekabel aufgekladen (mit Stoffbezug, sehr angenehm), das den Micro-USB Anschluss der Lampe mit einem USB Anschluss auf der anderen Seite verbindet. Am Laptop sollte man die Lampe aber nicht laden. Dafür funktionieren iPhone und iPad Ladeadapter mit USB Anschluss ganz prima, um die Lampe in einigen Stunden auf volle Leistung zu bringen.
Die Lampe leuchtet überraschend hell und entwickelt dabei kaum Wärme. Das Licht ist warm, mit einem Hang zum Weiß. Die verschiedenen Aufklapp- und Hängevarianten habe ich nicht ausprobiert – mir reicht die Buchlampe aufgeklappt auf dem Tisch. Der Innenteil ist aus einem stabilen Stoff namens „Tyvek“, der sich wie festes Papier anfühlt. Der Buchrücken ist eine spannende Konstruktion, da er direkt in das Holz geschlitzt wurde. Er macht einen haltbaren Eindruck.
Das einzige, was – nun ja – gefährlich ist: die Einbanddeckel sind mit unsichtbaren Magneten ausgestattet, um Lumio mit Hilfe der mitgelieferten Magnete in einer bestimmten Form zu halten. Die sind gefährlich, weil man sie nicht sieht und schnell mal Uhr, Smartphone oder allerlei Karten aus dem Geldbeutel darauf gelegt hat, was denen sicher nicht gut bekommt.

Alles in allem muss ich sagen, dass Lumio mich fasziniert: das Buch als Metapher für eine Lampe, was für eine geniale Idee. Wenn man die Lampe/das Buch benutzen möchte, muss man sie/es aufschlagen. Ende der Nutzung: Zuschlagen. Form und Gewicht verstärken die Metapher noch und das „Tyvek“ Innenleben ist ein perfekt fächernder Ersatz für die Seiten eines Buches.

Unter hellolumio.com findet ihr die Homepage der Lampe, die 125 USD kosten soll.

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Das berühmte digitale Notizbuch evernote ist schon vor einiger Zeit eine Kooperation mit seinem analogen Pendant Moleskine eingegangen, s. auch Evernote und Moleskine. Diese Kooperation wird nun mit neuen Produkten ausgebaut: NEW FORMATS FOR SHARING AND ARCHIVING:

[…] Now your sketches can too as the Evernote page layout comes to the high quality Moleskine Sketchbook paper, 120 gsm (81 lb sketch-grade paper) and acid-free. […] Lightweight and portable with a customizable cardboard cover, the Evernote Journal keeps class notes and group work organized in the cloud, from where it can be shared for collaborative learning […]

Neben dem klassischen Notizbuch gibt es nun also ein Skizzenbuch und leichte Notizhefte. Keine wahnsinnigen Neuigkeiten, aber für die Fans der Digital-Analog-Kombi wahrscheinlich ein Muss.

Mindestens genauso spannend ist eine andere Verbindung von Evernote mit der analogen Welt: der Verauf von Produkten über den Evernote Market (via techcrunch). Darin werden auch Post-Its verkauft, wozu es auch einen Eintrag im deutschsprachigen Evernote Blog gibt Evernote und Post-it® geben den beliebten Haftnotizen neuen Schwung (danke auch an Kollege Stefan), in dem die Kombinationsmöglichkeiten von Evernote mit den Haftnotizen erläutert werden:

[…] Mit der Kamera können bis zu vier Fotos von Post-it®-Notizen hintereinander aufgenommen werden. Danach erkennt Evernote die Farbe, kopiert den handschriftlichen Text, bereitet ihn auf und legt ihn schließlich auf eine digitale Darstellung des Papiers in einer Notiz. Anschließend in Evernote zu sehen sind hübsch gestaltete Post-it®-Notizen; […] In den App-Einstellungen können vier beliebten Papierfarben automatische Aktionen zugeordnet werden: gelb, grün, pink und blau. Beispiele für solche Aktionen sind das Ablegen einer Notiz in einem bestimmten Notizbuch, das Zuweisen eines Schlagworts oder Hinzufügen einer Erinnerung. All dies geschieht durch Auswahl des entsprechenden Papiers […]

Die Idee ist sehr charmant und bringt beide Firmen sicher in eine Win-Win-Situation. Hat einer von euch die Post-It-Evernote-Kombination schon ausprobiert?

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Selten habe ich von euch so viel Rückmeldung zu einem Artikel bekommen wie bei der Umfrage: E-Book Reader. Und ich muss sagen, ich war überrascht, wie leidenschaftlich ihr alle argumentiert habt. Das Ergebnis der Umfrage seht ihr hier, aber ich empfehle auch dringend die Kommentare des Artikels zur Lektüre.

 
Nutzt Ihr einen E-Book Reader?

  • Ja, ich lese praktisch nur noch über den E-Book Reader.
    (38%, 66 Stimmen)
  • Nein, ich besitze keinen E-Book Reader.
    (32%, 57 Stimmen)
  • Ja, ab und zu. Die meisten Bücher lese ich aber auf Papier.
    (30%, 53 Stimmen)

Stimmen: 176

 
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D.h. also, dass etwa 70 Prozent aller Leser des Notizbuchblogs einen E-Book-Reader besitzen. Ich hatte nicht zwischen „ich lese auf einem Tablet“ oder „ich besitze einen echten E-Book-Reader“ unterschieden. Gut 30 % von euch besitzen keinen E-Book-Reader. Ich habe für mich persönlich entschieden, dass ich mir früher oder später so ein Gerät zulegen werde. Ich finde es aus vielen Gründen praktisch (eingebautes Wörterbuch, Schrift vergrößern, nicht alle Bücher im Regal „speichern“ müssen, …) und ich möchte wissen, was die Zukunft bringt. Ich bin mir sicher, dass man ein solches Gerät benutzen muss, wenn man verstehen will, wie es sich anfühlt und wo die Reise der papiernen Bücher hingeht. Ganz ohne analoge Bücher werde ich aber sicher nicht auskommen.
Heute las ich von einer BITKOM Studie zu E-Books im Artikel E-Books erobern den Massenmarkt. Die Ergebnisse sind in der Infografik zusammengefasst, die ihr am Ende des Artikels seht. Demnach lesen 29 % aller deutschen Leser auch E-Books, aber nur ca. 18 % auf E-Book-Readern. Ihr seid hier also deutlich über dem Durchschnitt – klar, ihr seid ja auch alle digitalafin, sonst würdet ihr keine Blogs lesen. Auf der anderen Seite finde ich es schon verblüffend, dass so viele E-Book-Leser unter euch sich trotzdem für die analoge Welt der Notizbücher und damit dieses Blog interessieren. Ich mag dieses scheinbare Paradox.


© BITKOM Presseinformation

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Leser Karl schickte mir den Link auf Grove Leather Notebook Covers:

[…] The Grove Notebook cover is made in Portland, Oregon from premium vegetable-tanned leather. Compatible with Moleskine brand notebooks and completely refillable, the cover is built to last from book to book. Select an engraving from our series or create your own! […]

Es gibt hier also nicht nur einen Ledereinband, nein, er kann auch selbst gestaltet werden. Beispiele findet ihr im Shop. Ihr könnt dort zwischen zwei Größen, zwei Lederarten und vier Papiertypen wählen. Ihr könnt aber auch den Einband alleine bestellen. Ab 39 USD ist man dabei.

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Leserin Klara ist begeisterte Nutzerin der Notizhefte der Firma paperways, zu der sie mir den Link zum Facebook Auftritt schickte. Dort findet man hinter dem „About“ Link folgende Informationen:

[…] Paperways is a graphic design stationery brand led by J.Han. – […] Pansydaisy Corp. is now producing Paperways. […] Paperways is now carried by Le Bon Marché(Paris), MoMA(NYC), Moderna Museet(Stockholm), London Graphic Centre, Tate Modern, Magma, Liberty, Selfridges, and many other upscale stores. In Asia except for South Korea, Eslite in Taiwan is the largest stockist chain. […]

„Pansydaisy“ – genau dahin wird der Link paperways.com weitergeleitet. Den Notizbuchprofis unter euch könnten die Notizhefte aus einschlägigen Shops wie Luiban, RSVP oder rikiki bekannt sein.
Ich selbst folge @paperways bei Twitter scheinbar schon einige Zeit, aber geschrieben habe ich noch nie über die Hefte. Leider habe ich auch noch keines eingesetzt. Klara schrieb mir, dass das Besondere der Hefte die „vielen verschiedenen Muster/Linierungen der Hefte bzw. Kalender“ sind.

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In den letzten Tagen ist im Blog nicht viel los, weil ich nicht zum Bloggen komme. Muss gerade meine Prioritäten etwas anders verteilen. An alle, die mir Mails schreiben: bitte habt Geduld bis ich dazu komme, alle Mails durchzuarbeiten. Vielleicht komme ich die nächsten Tage wieder zu mehr.

Ansonsten könnt ihr bis dahin den Artikel International Paper People: an interview with Christian Mähler über mich im QuoVadis Blog lesen.

Und da ich die Gewinnr der Riesigen Skizzenbücher von Hahnemühle noch nicht bekannt gegeben habe, möchte ich das noch gerade tun: es sind Elli R. und tina. Glückwunsch an die Gewinnerinnen!

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Das Buch The Checklist Manifesto (Werbelink) gibt es auch in deutscher Sprache mit dem Titel Checklist-Strategie: Wie Sie die Dinge in den Griff bekommen (Werbelink). Ich hatte mir die englische Version gekauft.

Das Buch ist zwar schon ein paar Jahre alt und hat diverse Bestsellerlisten hinter sich, aber es ist immer noch aktuell und interessant. Der Autor Atul Gawande ist zwar Mediziner, ist aber auch als Journalist und Autor tätig. Aus seiner Tätigkeit als Chirurg kam er mit Checklisten in Berührung und lernte, wie effizient und effektiv man mit Checklisten Abläufe verbessern kann.
Im Buch erzählt er Geschichten aus OPs, von der Weltgesundheitsbehörde, von Flugzeugherstellern und anderen Menschen, die mit Checklisten arbeiten und damit die Fehleranfälligkeit ihrer Arbeit vermindern oder Checklisten in Stresssituationen als verlässlichen Orientierungspunkt verwenden.

Die spannende Erkenntnis an dem Buch war, dass man mit sehr einfachen Listen schon große Schritte bei der Eliminierung von Fehlern und der Verbesserung der Qualität von Prozessen erreichen kann. Es geht nicht darum, jedes Detail eines Prozesses mit einem Checklistenpunkt zu beschreiben, sondern nur die wichtigsten und entscheidenden Schritte. Checklisten sind also auch nur dann geeignet, wenn der Anwendende ein gewisses Expertenwissen rund um den Prozess mitbringt – wie das bei Piloten und Chirurgen sicher der Fall ist.

Viele von euch erstellen vielleicht auch Checklisten in Notizbüchern: vor dem Urlaub, als Aufgabenliste für die kommende Woche, etc. Die Checklisten, die im Buch gemeint sind, sind Listen, die Routine in wiederkehrende Aufgaben bringen sollen. Aber vielleicht habt ihr ja auch Checklisten für wiederkehrende Aufgaben? Mich interessiert eure Arbeitsweise: setzt ihr selbstgemachte Checklisten in eurem Privatleben oder in eurem Job ein? Freue mich auf Rückmeldung in den Kommentaren.


© amazon.de, mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des amazon Partberprogramms

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