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Leser Matthias schickte mir im Dezember den Link auf Den Tag Meistern. Über die Seite wird ein Buch gleichen Namens vertrieben, das die „6-Punkte-Methode“ zur Selbstorganisation unterstützt. Diese Methode ist wahrscheinlich einigen von euch als die Ivy-Lee-Methode bekannt. Sie beschreibt die Arbeit mit Aufgabenlisten nach einem einfachen sechs Punkte Schema. Das System wird auf der Seite ausführlich erklärt. In der Kurzfassung

  1. Erstelle eine Liste
  2. Ordne Punkte nach Priorität
  3. Bearbeite den ersten / wichtigsten Punkt zuerst
  4. Prüfe die Liste, hake obsolete Aufgaben ab und notiere neue falls erforderlich
  5. Gehe zu 1

Ansonsten kann ich euch auch mein E-Book empfehlen, in dem sich neben den Notizbuchregeln auch meine Aufgabenregeln befinden. Da könnt ihr euch die für euch passenden Tipps raussuchen.

den_tag_meistern_6_punkte

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Neulich erhielt ich eine Pressemitteilung zur Firma I like paper aus Berlin. Die Firma stellt verschiedene Produkte aus dem Material Tyvek (Wikipadia) her, das allerdings kein Papier ist:

[…] Tyvek verhält sich von seiner Verformbarkeit her etwa wie Papier, ist dabei aber strapazierfähiger. […] Obwohl speziell die Tyvek-Serie 10 äußerlich Papier gleicht, ist es ein Kunststoff, es kann nicht auf die gleiche Weise wie Papier recycelt werden. […]

„I like paper“ nutzt den Stoff, um ihn durch Bedrucken zu personalisieren, was ich besonders für Uhren ausgefallen finde. Das entsprechende Produkt heißt Pappwatch, für die es auch einen Online-Konfigurator gibt:

[…] Gedruckt auf reißfestem und 
wasserabweisendem TYVEK® – Digitale Anzeige für Uhrzeit und Datum […]

Der Webseite und der Pressemeldung nach werden alle Produkte in Berlin Kreuzberg hergestellt.

pappwatch

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Kategorie: I like paper  Tags: , , ,

Letztes Jahr habe ich euch das Worknotes Notizbuch vorgestellt. Jetzt hat sich Florian von worknotes bei mir gemeldet und mir erzählt, dass er jetzt auch den passenden Stift im Angebot hat: den workpen. Er hat mir freundlicherweise zwei Rezensionsexemplare geschickt, damit ich den Stift ausprobieren kann.
Die Stifte machen einen technisch-professionellen Eindruck. Das schwarze Aluminiumgehäuse hat am unteren Ende eine angerauhte Fläche, damit die Finger beim Schreiben nicht abrutschen. Die schwarze Mine (Größe M) wird durch drehen des Unterteils ein- und ausgefahren. Am anderen Ende befindet sich ein Touchpen zur Bedienung von Touch-Bildschirmen wie man sie von Handys und Tablets kennt. Die Kappe mit dem Touchpen kann man abschrauben. Darunter kommt ein Kreuzschraubendreher zum Vorschein, der nicht fest mit dem Stiftgehäuse verbunden ist, sondern mit etwas Kraft herausgezogen werden kann. Dann kommt am anderen Ende ein normaler Schlitzschraubendreher zum Vorschein. Die Kappe kann man übrigens auch auf der anderen Seite über die Öffnung für die Stiftmine schrauben. Ein Halteklipp für den Stift rundet die Ausstattung ab.
Ein schöner Stift, der in einer wertigen Verpackung geliefert wird. Bei amazon kostet der Stift knapp 19 EUR.

Meine beiden Exemplare möchte ich gerne an euch weitergeben:

  • Die Verlosung startet 20. Februar 2017 und endet am 22. Februar 2017 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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workpen3

workpen4

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„Wer schreibt, küsst besser“ auf diesen lustigen Spruch einer Aktion der Initiative Schreiben hat mich ein Blogpost des Lexikaliker aufmerksam gemacht.

Schönes Wochenende euch allen!

wer_schreibt_kuesst_besser

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Kategorie: Fundstücke, schreiben  Tags: , ,

Leser Peter schickte mir den Link auf reMarkable. Dabei handelt es sich um eine Art Tablet zum Lesen, Schreiben und Zeichnen – sie nennen es „Paper tablet“:

[…] WHY A PAPER TABLET? – We love paper, but compared to our digital devices it’s an island. Analogue. Disconnected. Limited. We are making paper digital, connected, limitless. With digital powers, paper becomes even more powerful. […]

Ich muss zugeben, dass mich so ein Gerät schon mal reizen würde, weil ich immer wieder von der Technik fasziniert bin. Allerdings ist der Preis mit mehr als 700 USD sehr hoch, auch wenn es das Gerät aktuell in der Vorbestellung für knapp 430 USD gibt.
Soweit ich es verstanden habe, speichert das Gerät alles lokal, d.h. es geht nichts in die Cloud. Dazu muss man es mit einem mobilen Gerät verbinden (Bluetooth?), von dem aus dann eine App die Synchronisation mit einem Cloud-Service übernimmt.

Auch wenn die Schreiberfahrung auf dem Gerät der analogen Welt nahekommt, so gibt es doch wieder die üblichen Kompromisse: kein Blättern in den Seiten, kein spontanes Kritzeln in alten Aufzeichnungen, Gebundenheit an die Benutzerführung und das Bedienkonzept. Wahrscheinlich würde ich eine Weile damit experimentieren und dann auf romantisch verklärtes Papier zurückfallen.

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Nachdem ich selbst nicht zu paperworld 2017 konnte, hat mir Leserin Daniela ein paar Eindrücke per Twitter geschickt.

[…] Leuchtturm kommt mit einer Jubiläumsedition in Gold Silber Bronze. Ansonsten viel Pastellfarben. Blümchen oder schwarz. […]

Sie schrieb, dass die bekannten Hersteller nicht so viel Neues zu bieten hatten, aber dass mittlerweile überall Kopplungen der analogen in die digitale Welt angeboten werden.

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© mit freundlicher Genehmigung, Daniela

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© mit freundlicher Genehmigung, Daniela

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© mit freundlicher Genehmigung, Daniela

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© mit freundlicher Genehmigung, Daniela

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Kollege Michael hat mir vor einiger Zeit schon den interessanten Link zum Everlast Notebook geschickt. Erinnert ihr euch noch an die Notizbücher von Rocketbuch? Die hatten ein Notizbuch über Crowdfunding finanziert, dessen Schrift man dadurch löschen kann, indem man das Buch in die Mikrowelle legt. Nun haben die Leute von Rocketbuch ein neues Notizbuch konzipiert und für die Produktion Geld eingesammelt, eben das Everlast Notebook.

Das Buch lässt sich mit Wasser „löschen“. Außerdem gibt es eine App, mit der die Seiten digitalisiert werden können:

[…] The Everlast notebook provides a classic pen and paper experience, yet is built for the digital age. Although it feels like a traditional notebook, the Everlast is endlessly reusable and connected to all of your favorite cloud services.
When you write using any pen from the Pilot FriXion line, your writing sticks to Everlast pages like regular paper. But add water… and the notebook erases like magic.
The Everlast notebook is compatible with the Rocketbook app. That means before your notes go off the page they go online to destinations like Google Drive, Dropbox, Slack and Evernote — perfectly organized. […]

Das Projekt wurde bei indiegogo bereits am 15. Januar beendet. Es nicht nur 100% Finanzierung erreicht, sondern 7000% !

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Kategorie: Rocketbuch  Tags: , ,

Fast 70 Kommentare gab es zur Verlosung der nuuna Notizbücher. Gewonnen haben: Elli, Jana und Valeska. Glückwunsch an die Gewinnerinnen!

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Kategorie: nuuna  Tags: ,

Ein Leser schrieb mir vor einigen Tagen eine interessante Frage:

[…] ich schreibe seit einigen Jahren Tagebücher und habe nun mein 31. Tagebuch (Master Slim A4+) bestellt.Bevorzugt bestelle ich seit einiger Zeit Bücher der Firma Leuchtturm1917. Dort finde ich das Format Master und Slim Master A4+ sehr gut.
Seitenzahlen sind nummeriert. Das Große hat 233 Seiten und das kleine hat 121. Blätter in A4 lassen sich auch gut hinzufügen und vollflächig einkleben. Ich suche auch nach alternativen bis jetzt habe ich nichts in dieser Richtung gefunden. Haben Sie da einen Tipp für mich. Auch wo das Cover ein wenig bunt ist. […]

Ich habe im Büro früher selbst nur Leuchtturm1917 Slim A4+ verwendet und bin dann irgendwann mal zu X17 A4+ gewechselt. Für Tagebücher verwende ich A5 Bücher bzw. leichte Übergrößen.

Habt ihr einen guten Tipp für eine Alternative zum Leuchtturm1917 Slim A4+ mit buntem Einband? Freue mich auf eure Kommentare zu diesem Artikel.

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Kategorie: Allgemein, Leuchtturm 1917  Tags: ,

Bei Spiegel Online las ich das Interview „Ich habe deutsche Bleistifte gerettet“, in dem Luca Bendandi von seiner Leidenschaft zu Schreibwaren berichtet. Er besitzt in Berlin den Laden inkwell und hat das Buch Schreibwaren: Die Rückkehr von Stift und Papier geschrieben. Er macht ein „Revival“ von Schreibwaren aus, das er an den detaillierten Beschreibungen in Online Shops festmacht:

[…] Das stimmt – die Haltung den Produkten gegenüber allerdings schon: Die neuen Shops kuratierten die Gegenstände, es ging auf einmal um Wertschätzung des einzelnen Dings, zu jedem Radierer gab es eine Geschichte […]

Ich finde diese „kuratierten“ Online Shops auch sehr schön, aber ich glaube nicht, dass die Beschreibungen ein Zeichen einer Neubelebung von Schreibwaren sind. Ich hatte gar nicht wahrgenommen, dass Schreibwaren jemals „out“ waren. Um aber überhaupt noch Gehör zu finden und sich von Massenshops abzugrenzen, muss man eine Geschichte erzählen – und das gilt auch für Schreibwaren.

Sein Buch kenne ich nicht, aber es wandert in die Pipeline meiner noch zu lesenden Bücher. Und sein Online-Shop scheint eine wahre Fundgrube zu sein. Kennt ihr den Laden in Berlin oder das Buch?

inkwell

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