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Bei der Crowdfunding Plattform Kickstarter findet sich aktuell das Projekt Sigmund Freud Typeface – A Letter to your Shrink. Das Projekt hat schon genug Geld zusammen, ist aber noch offen für Unterstützer. Der Projektanfragende Harald hat sich durch die analoge Handschrift von Sigmund Freud dazu inspirieren lassen, einen digitalen Font zu kreiern, der die Handschrift als Textfont nachbildet:

[…] Hi! my name is Harald, I would like your help to create a font that renders Sigmund Freud’s handwriting on your computer. This is my (1, 2, 3…) 4th typography project on Kickstarter. Sigmund Freud was a neurologist who lived from 1856 to 1939. His research and studies led to the foundation of ‚Psychoanalysis‘.
When I first saw Freud’s century old letters, I was fascinated by the beauty of these historic manuscripts. It made me smile to imagine a person writing his or her shrink a letter set in Freud’s handwriting. I started to plan creating a font based on his manuscripts. […]

Ab 5 USD kann man unterstützen und bei 10 USD Unterstützung bekommt ihr den Font zur Nutzung auf euren Rechner. Bin versucht, zu unterstützen … und ihr?

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Der „Science Fiction Writer“ Jamie Todd Rubin sammelt seit ewigen Zeiten Tipps zum Going Paperless. Der neues Coup ist die Going Paperless FAQ. Aber sie überzeugt mich nicht. Der Nutzen papierlos zu arbeiten wird nur kurz am Ende gewählt, ansonsten sehen die FAQ so aus als sei digitales Arbeiten Selbstzweck. Und ehrlich gesagt: der Nutzen überzeugt mich bis auf das „Finden“ nicht wirklich.

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In der Karrierebibel las ich dieser Tage den Artikel Nicht vergessen! Die Psychologie hinter To-Do-Listen. Darin wird die Psychologie erklärt, die hinter der Nutzung von Aufgabenlisten (To-Do-Listen) steht. Speziell hervorgehoben wird dabei der Zeigarnik Effekt (Wikipedia), den ich im Artikel Aufgabenregel 6: Aufgaben kosten Zeit erwähnt hatte. Am Ende des Artikels hatte ich auf den entlastenden Effekt hingewiesen, den das Niederschreiben von unerledigten Aufgaben auf uns hat.

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Leser Michael, der die Leserrezension: Der Scannerstift von Somikon geschrieben hat, schickte mir den Link auf den Artikel This Pen Translates While You Read. Dabei geht es gar nicht um einen Stift, sondern um ein kleines ZUsatzgerät, das auf einen Stift aufgesetzt wird. Der so ausgestattete Stift ist nicht in erster Linie zum Schreiben, sondern zum Scannen und Übersetzen beim Lesen gedacht. In Worte ist das schwer zu fassen, aber dieses Video unten zeigt ganz gut das Prinzip. Auf der Homepage des Ivy Guide Mini – so heißt das kleine Gerät – heißt es:

[…] The Ivy Guide is a unique device that fits over any pen or pencil and scans words for translation. Basically it helps you understand the language better and makes comprehension easy. It is rechargeable via USB and adapts to your grip with ease.[…]

Interessanter Ansatz. Leider gibt es den Aufsatz nicht zu kaufen – es ist bisher nur ein Designkonzept.

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In Sketching: the Visual Thinking Power Tool lobt der Autor die Kraft von Skizzen als Werkzeug der Ideenfindung:

[…] I used drawing as a primary language for capturing thoughts, exploring ideas, and then sharing those ideas. […] Good fortune has ignited my passion to become a sketch advocate, helping others rediscover sketching as a powerful problem-solving and communication tool. […]

Er schreibt, dass man kein Künstler sein muss, um Skizzen für sich als Werkzeug zu nutzen. Auch „hässliche“ Kritzeleien können den kreativen Prozess unterstützen. Skizzen helfen dabei, schnell viele verschiedene Ideen zu erfassen und so einfach viele Alternativen auszuprobieren. Wichtig sei allerdings das Üben und dazu empfiehlt er:

[…] Here’s an idea to make practice happen: Carry a notebook and pen or pencil with you wherever you go. […] When you have downtime, take a few moments to sketch and loosen up or explore ideas you have about design challenges. […]

Er führt dann ein paar Beispiele seiner Skizzen auf, um zu zeigen, wie er sich die Arbeit mit Skizzen vorstellt. Um die Skizzen zu erstellen, scheint er die analoge Welt zu bevorzugen, auch wenn er digitale Helfer erwähnt.
In Notizbuchregel 11 ermuntere ich euch auch zu kritzeln, allerdings eher beim Schreiben und nicht mit Zeichnungen. Darauf gehe ich in Notizbuchregel 9 – Zeichnungen sind erwünscht ein.

Wie oft nutzt ihr Skizzen in euren Notizbüchern? Und wozu?

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Kollege @wintermute42 twittere mir den Link auf My Desk. Dabei handelt es sich um einen speziellen Tisch, dessen Oberfläche ein Stapel Papier ist, der eine riesige Fläche für Notizen bietet:

[…] My Desk’s concept is freedom. Freedom from the boundaries of your notebook pages and post-its. My Desk gives a 100x70cm blank paper that serves literally as base for your work and helps your mind flow. Sketch, draw, take annotations or simply scribble. […]

Es scheint sich nicht um ein Massenprodukt zu handeln und den Preis muss man extra anfragen.

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Eine Studie belegt: Tierhalter, deren Tiere krank sind oder im Sterben liegen, profitieren vom Schreiben! Nur die Gefühle aufzuschreiben hilft ein bisschen, nur Gedanken aufzuschreiben bringt am wenigsten, was am meisten nützt ist das Schreiben über Gedanken UND Gefühle. Die Stimmung wird besser, der Stress verringert sich. Das jedenfalls wissen Hunt, Schloss, Moonat, Poulos und Wieland (2007), die 41 Tierhalter dazu beforscht haben.

Und woher weiß ich das? Entgegen aller guten Vorsätze habe ich mir ein Buch gekauft, weil Titel und Klappentext es so wollten: Silke Heimes, Warum Schreiben hilft (Werbelink), Vandenhoeck & Ruprecht, 2012. Allen Lesern, die in absehbarer Zeit vorhaben, eine Diplomarbeit über Tagebücher und / oder das Therapeutische Schreiben zu verfassen oder darüber zu promovieren, sei dieses Buch dringend ans Herz gelegt!

Wer weniger wissenschaftlich ambitioniert ist, wird von der Masse der darin aufgelisteten Studienergebnisse und dem Schreibstil (vielleicht) erschlagen sein. Fleißige Köpfe haben hart gearbeitet, ohne Zweifel, aber ohne vorheriges Psychologiestudium ist das Werk eine echte Herausforderung: „Bei der kognitiven Verarbeitung belastender Erlebnisse spielen kognitive Muster eine Rolle, denen bestimmte Attributionsstile zugrunde liegen.“ (S.137). Alles klar?
Falls ich trotz der Hürden das eine oder andere spannende und verständliche Ergebnis entdecke, werde ich Euch gerne an meinen Erkennnissen teilhaben lassen. Vielleicht interessiert es Euch ja, welche Wirkung das Tagebuchschreiben auf die Verarbeitung belastender Ereignisse oder Selbstkonzept und Lebensziele oder die Kommunikationsförderung hat?

Die Sache mit den Tierhaltern ist ja nun bekannt.

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In How To Write The Perfect Thank You Note zählt die Autorin ein paar Punkte auf, auf die man beim Verfassen eines Dankeschön achten sollte:

  1. Von Hand schreiben
  2. Den Gruß personalisieren
  3. Danke sagen
  4. Schriftlichen Smalltalk machen
  5. Auf das nächste Treffen freuen
  6. Einen schönen Abschluss finden

Ich habe im letzten Jahr einige handschriftliche Briefe und Karten versendet, auch mit etwas mehr Text. Die Regeln sind sehr gut, finde ich. Sie spiegeln auch meinen Schreibstil in etwa wider, wobei mir das vor der Lektüre des Artikels gar nicht bewusst war. VIelleicht sollte ich noch ein paar Grußkartenregeln oder so was im Blog veröffentlichen … aber lest erst einmal den Artikel.

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In Writing On Paper: I Feel Better Now schreibt Angela Booth darüber, warum sie besser denken kann, wenn sie von Hand schreibt:

[…] My notes don’t need to make sense to me, right away. […]

Das gilt natürlich nur für den ersten Moment. Später liest sie ihre Notizen wieder und verarbeitet sie zu dem, was sie sich merken möchte. Das Niederschreiben ist spontan in dem Sinne, dass es nicht umgehend einen Sinn ergeben muss. Erst durch späteres Wiederlesen, Annotieren und Bearbeiten erhalten die Notizen ihren Sinn und können für weitere Arbeiten weiterverwendet werden. Mir persönlich geht es manchmal so mit meinen Gesprächsnotizen in Terminen: wenn ich die später noch einmal lese, erschließen sich viel mehr Dinge als beim Notieren an sich. Die schreibe ich dann dazu oder fasse sie an anderer Stelle zusammen.

Wie geht es euch? Fühlt ihr euch beim Notieren von Hand auch besser als beim Notieren am Computer?

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Leser Thomas schickte mir schon vor Wochen einige sehr interessante Links zum Schreiben. Ich habe mich dann so in den Texten verloren, dass ich einen größeren Artikel darüber schreiben wollte. Da das zur Zeit nichts wird und ich euch die Links aber nicht vorenthalten will, hier zumindest mal die Info zum Artikel As easy as ABC, der zwar schon über 10 Jahre alt ist, an seiner Aktualität aber wahrscheinlich nichts verloren hat. Darin wird Schreiben als Therapieform gepriesen:

[…] Most recently, it helped US students to come to terms with 11 September. There are no side-effects and it is available to anyone of any age, pretty much anywhere, over the counter. […] It’s cheaper than any drug – the cost of a pen and paper. Because the miracle treatment is simply what I am doing right now: writing. […]

Für Leute, die selbst mit dem Schreiben anfangen wollen, gibt Gillie Bolton folgenden Tipp:

[…] Begin with what she calls a ‚mind dump‘. ‚Just write for six minutes, whatever comes into your head, don’t edit, don’t worry about grammar, spelling or style and don’t stop writing,‘ she says. ‚After that, you can focus on a theme. Choose something concrete, not abstract. Childhood memories are very useful. […]

Ich bin mir nicht sicher, ob die Gillie Bolton im Artikel auch die Inhaberin der Webseite gilliebolton.com ist, aber vieles deutet darauf hin. U.a. auch die Bücher zum Thema, die im Artikel und auf ihrer Homepage erwähnt werden.

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