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Ende November 2017 hatte ich über My-life-24 Notizbücher berichtet. Mittlerweile hat mir Sabine von My Life 24 ein riesen Paket mit Büchern geschickt, so dass ich unbedingt auch eine Rezension schreiben möchte. Ich habe auch mit Sabine telefoniert und wir haben uns über die Notizbuchwelt und Online-Shops unterhalten. Doch jetzt zum Paket …

Fangen wir mal mit der Edel Wundertüte „Lebensfreude“
an. Die enthält zwar ein Notizbuch, ist aber eine Geschenkidee, die mehr als das Notizbuch vergeben möchte: Freude am Leben. Mein Exemplar enthielt grüne Kopfhörer, goldene Girlanden, eine Anleitung für ein Glückstagebuch, eine Geschenktüte, Postkarten mit lustigem Katzenmotiv und kleine Rollkärtchen mit Merksprüchen. Alles ist in einer stabilen Geschenkbox aus Pappe verpackt. Fotos seht ihr unten.

Die Notizbücher sind von Einband und Ausstattung vielfältig; sie machen eine soliden Eindruck. Die Einbände hat Sabine selbst entworfen. Manche erinnern an paperblanks Einbände, andere sind originell mit einem Spruch versehen. Das Notizbuch „Mandala“ (blau) kommt sogar in einer stabilen Geschenkbox! Das Papier ist 100 g/m2 Papier, teils blanko, teils mir Muster, teils liniert. Manche Bücher haben ein Lesebändchen und Exemplare wie das Einhorn-Buch sogar drei. Es gibt Ausgaben mit Haltegummi und welche ohne, sowie einige mit einem Magnetverschluss im Einband zum Zuklappen. Wenn ihr in den Shop schaut, werden ihr wahrscheinlich über den Einband zum passenden Notizbuch gelangen. In der Detailansicht ist dann jeweils die Ausstattung erklärt. Jedes Buch hat eine fixe Ausstattung, d.h. dass zum Beispiel die Lineatur nicht frei gewählt werden kann. Das Einhorn-Notizbuch gibt es nur in limitierter Auflage. Es gibt also einiges zu stöbern.
Im Shop gibt es die Bücher zwischen ca. 5 und ca. 25 EUR. Wenn ihr also noch Weihnachtsgeschenke sucht, ist der Shop sicher einen Besuch wert. Bei amazon gibt es die Bücher übrigens auch.

Fünf Exemplare möchte ich gerne an euch weitergeben, die anderen werde ich unter Freunden und Bekannten verschenken!

  • Die Verlosung startet 14. Dezember 2017 und endet am 17. Dezember 2017 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg!

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Kategorie: My Life 24  Tags: , ,

Man muss schon einiges dafür tun, um 100 5-Sterne Rezensionen bei amazon zu bekommen. weekview hat es geschafft. Das ist natürlich ein Anlass zum Feiern und weekview hat mir als Danke an seine Fans 10 Kalender zur Verlosung zur Verfügung gestellt.

Die Kalender kommen in der bekannten Aufmachung daher: das Buch hat etwa DIN A5 Format, einen Haltegummi sowie ein graues und ein gelbes Lesebändchen. Das Kalendarium reicht von Oktober 2015 bis März 2017 und ist in Quartale geordnet. Jede Woche kommt auf einer Doppelseite zur Geltung: links Aufgabenplanung mit Unterteilung in A, B und C Prioritäten, rechts die Wochentage. Auf der linken Seite oben gibt es auch eine Zweiwochenvorschau. Jedes Quartal gibt es zudem im Wochen- und Tagesüberblick. Abgerundet wird der griffige Kalender durch einen Notizenbereich im hinteren Buchteil, sowie eine kleine Sammlung von Aufklebern, um die Wochen auch optisch zu strukturieren.

Alle zehn Kalender möchte ich an euch weitergeben!

  • Die Verlosung startet 04. April 2016 und endet am 06. April 2016 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg!

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Ein unglaublich inspirierendes Buch ist Haben oder Sein (Werbelink) des Soziologen Erich Fromm (Wikipedia). Man muss gar nicht alle Gedanken und Ideen teilen, um fast auf jeder Seite einen Denkanstoß zu bekommen. Das Buch ist eine Gesellschaftskritik, die man in vielen Bereichen anwenden kann. Gerne zitiert bei Themen wie Konsumkritik (Haben), der Sharing Economy (nix haben), etc.
Wie Wikipedia richtig bemerkt, ist das Werk in meinen Augen immer noch aktuell (es stammt aus dem Jahr 1976):

[…] Ersetzt man die von Fromm verwendeten und für die damalige Zeit aktuellen maschinenfixierten Beispiele durch computerfixierte, so ist das Werk zum größten Teil noch immer hochaktuell. […]

Nicht nur deshalb lese ich es alle paar Jahre wieder, zumindest abschnittsweise. Es sieht mittlerweile gebraucht aus, ist voller Notizen und oben schauen diverse Lesezeichen aus Zeitungsschnipseln raus. Beim neuerlichen Lesen stieß ich mehrfach auf Hinweise, die mit dem Thema Schreiben und Notieren zu tun haben. So heißt es etwa in meiner Ausgabe auf Seite 41:

[…] Eine weitere Form entfremdeten Erinnerns ist, wenn ich mir aufschreibe, was ich im Gedächtnis behalten möchte. Indem ich es zu Papier bringe, erreiche ich, daß ich die Information habe – ich versuche nicht, sie meinem Gehirn einzuprägen. Ich bin meines Besitzes sicher, es sei denn, ich verliere die Aufzeichnungen und damit auch das zu Erinnernde. Meine Erinnerungsfähigkeit hat mich verlassen und meine Notizen – eine Datenbank – spielen die Rolle eines veräußerlichten Teils von mir. Angesichts der Unmenge von Daten, die der moderne Mensch im Gedächtnis behalten muß, ist es unmöglich, ganz ohne Notizen und Nachschlagewerke auszukommen […]

Wie ihr euch vorstellen könnt, ist in dem Buch das „Sein“ die gute Seite der Macht, das „Haben“ eher böse. Und hier sind die Notizen böse, den man „hat“ sie, wenn man sie niederschreibt. Trotzdem kann man aus dem Buch ein paar Dinge etwa zum Tagebuchschreiben oder zum Notizbuchführen generell mitnehmen.

Ein Gedanke dazu: Menschen, die zum ersten Mal mit einem Notizbuch starten, fragen oft (wie oft lese ich das bei Twitter …), was sie nun mit dem neuen Notizbuch machen sollen. Tagebuchschreiber fühlen sich überfordert, weil sie nicht wissen, wie sie das Erlebte des Tages und all ihre Gedanken effizient festhalten sollen – es ist alles zu viel. Die Antwort ist, dass man nicht an das „Haben“ denken soll. Es geht nicht darum, alle Gedanken und Ideen festzuhalten, nur um sie zu besitzen und im Buch zu haben. Es geht darum, die für das eigene „Sein“ relevanten Themen aufzuschreiben. Es geht nicht so sehr um die Quantität und Vollständigkeit der Inhalte, es geht um die Qualität und Tiefe der Einträge. Die tiefen eigenen Gedanken bringen das eigene „Sein“ weiter.

Wenn ihr euch den Frühling intellektuell versüßen wollt, lest Haben oder Sein (Werbelink).

Ich habe das Buch übrigens als PDF im Netz gefunden.

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Leser Matthias schickte mir den Link auf den Artikel Wilder denken mit Notizbüchern. Autor Sven schreibt darin über seine ersten Erfahrungen mit einem X17. Der Artikel ist kein schnöder Testbericht, sondern eine witzige Aufarbeitung von Svens Notizbuchaffinität. Obwohl er dachte, dass er seine „Seele schon vollständig an Evernote verkauft hätte“, merkt man im Artikel schnell, dass der Autor ein Notizbuchfanatiker sein muss, so liebevoll und leidenschaftlich, wie er sein X17 beschreibt.
Er macht sich auch sonst in seinem Blog viele Gedanken zum Thema Notizbuchorganisation und nutzt Notizbücher zu so exzentrischen Dingen wie Museumsnotizbüchern. Ich kann das Blog Fort Vinci auf jden Fall zur Lektüre empfehlen.

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Kategorie: Webseiten, X17 / X47  Tags: ,

Es ist schon eine Weile her, dass ich die lange Rezension zum Taschenbegleiter geschrieben habe. Immer wieder bekam ich E-Mails und nachfragen, zum Taschenbegleiter. Ich hatte versprochen, die Fragen in einem Post zu beantworten:

1. Welche Einstellungen hast Du für den Taschenbegleiter vorgenommen?

Diese Frage taucht immer wieder auf. Hier die Antwort: Der Taschenbegleiter ist Format A5, dunkelbraunes Leder außen und innen hellgraues Filz. Vorne hat mein Taschenbegleiter keine Tasche, hinten eine Quertasche.  Gewählt habe ich damals 3 Klemmen, heute würde ich 4 bevorzugen. Das Verschlussband ist die Standardausführung.

2. Wie ist dein Fazit nach der Langzeitnutzung?

Von Langzeitnutzung wollen wir nicht sprechen. Aber ich bin immer noch begeistert und habe einen Freund für lange Zeit gefunden. Die erste Buttermilchtaufe hat mein Taschenbegleiter auch schon überlebt. Leider habe ich unterwegs ein Becher Buttermilch beschädigt und die ganze Buttermilch landete in der Tasche. Naja halb so schlimm. Ich konnte den Taschenbegleiter gut abwischen und getroffen hatte es nur  einen Schreibblock im inneren, den ich einfach ausgewechselt habe. Durch die praktische Handhabe neige ich inzwischen allerdings dazu, alles aufzuheben und erstmal in den TB zu stopfen ;). Alles in allem bin ich mehr als zufrieden.

3. Wie fühlt sich der Tanzboden an?

Sorry, mein Taschenbegleiter ist aus Leder. Daher kann ich dazu nicht viel sagen. Vielleicht meldet sich hier ja jemand, der dazu etwas sagen kann?

4. Welches Format würdest du empfehlen?

Das kommt auf die Nutzung an.  Ich habe quasi alles in A5 und klemme es einfach entsprechend ein. Manchmal wäre ein A4 Taschenfreund schon praktisch, aber ich bin zufrieden. Ein Kalender in A6 wäre für mich auch ausreichend, allerdings würde ich darin wohl nicht die gesammelte Zettelwirtschaft unterbringen.

5. Eigenen sich auch normale Prospekthüllen?

Klar. Man kann sie genauso gut einklemmen, wie die von RoterFaden. Allerdings sind eben die original Hüllen genau auf den Taschenbegleiter abgestimmt und haben keine gelochten Seiten. Die Hüllen habe ich immer im Einsatz. Sie sind sehr wichtig für mich.

 

 

 

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Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu gewinnt in diesem Jahr den „Preis der Literaturhäuser 2012“. Bei der Preisverleihung in Hamburg im April las er aus seinem Logbuch vor: „Weiter im Text: ein Tagebuch mit Bildern“, September 2011, (amazon Werbelink).

Vor der Lesung erzählt er, wie er es mit dem Tagebuchschreiben hält, nämlich gar nicht. „Ich stehe nicht auf Nachsinnen“, sagt er, und muss sich erst bei seinen Freunden erkundigen, wie sie das machen mit dem Tagebuchführen. „Gefühle aufschreiben, ist nicht mein Ding.“ Also wird es kein Tagebuch sondern eine Art Logbuch. „Von Ende März bis Pfingsten 2011 schreibt und zeichnet sich FERIDUN ZAIMOGLU buchstäblich die Seele aus dem Leib. Es entsteht ein Tagebuch, in dem der Autor sein Leben auf des Messers Schneide offenbart. Höhenflug oder Absturz immer im Blick“ (Klappentext).

Das mit Zeichnungen des Autors und Künstlers versehene Werk ist sehr persönlich aufgemacht: Skizzen, Schreibmaschinenschrift mit handschriftlichen Verbesserungen und Kommentaren, Gartenzwergfotos aus eigener Sammlung. Die Texte wirken wie ein Film: schnelle Schnitte, alltägliche Szenen und Begebenheiten, skurrile Figuren, besorgte Beschäftigung mit schmerzenden Zehen, mit schwer verträglichen Nahrungsmitteln und ihrer Wirkung auf den Körper. Eigentlich muss ich nicht unbedingt wissen, wie Feridun Z. den Karfreitag zu Hause in Kiel „ausharren“ will, doch die Art und Weise, wie er vermag, das Ausharren in Worte zu trümmern und sich vom bösen Summen der Wespe ins Assoziieren wegtragen zu lassen, das ist beeindruckend:

„Habe eine quasipolitische Anwandlung. Die Herrschaft, die preßt. Die Herrschaft, die drückt einem die Luft aus den Lungen. Da will man doch, daß ein Wind aufkommt, daß der Wind mit Kraft die Dächer reißt und fortträgt, und die versonnenen verponnenen Bürger himmelwärts glotzen. Mürrisch, wie sie sind, würden sie dem Himmelsgott die Faust entgegen recken. Das Dunkle verhüllt, im Dunkeln verhüllt. Zuviel Metaphysik in der Rübe.“

Hätte ich die Sprachmacht (und die Bekanntheit) eines Feridun Zaimoglu würde ich glatt überlegen, ob ich meine Tagebücher, – es sind inzwischen sehr viele -, auch aufrüsche und für 29,80 Euro das Stück auf den Markt bringe …

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Irgendwo hatte ich über das Buch Weiße Magie: Die Epoche des Papiers (Werbelink) von Lothar Müller (Hanser Verlag) gelesen und konnte nicht widerstehen.

Ein Kollege fragte mich während der Lektüre im Zug, ob das Buch spannend sei. Ich sagte, es sei nicht spannend. Es ist auch keine leichte Kost, aber es war so fesselnd, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen und dauern etwas unterstreichen oder am Rand notieren wollte.
Man lernt Vieles über die Geschichte des Papiers von den Chinesen bis heute. Vielleicht kennt ihr das Gefühl, wenn geschichtliche Ereignisse plötzlich als logische Abfolge erscheinen und so ging es mir bei diesem Buch, das die Entstehung von Spielkarten, Zeitungen und persönlichem Briefwesen in einen größeren Kontext einbettet, der als Zusammenhang Sinn macht. Ein paar Aspekte und Gedanken, die ich während des Lesens hatte, möchte ich euch beschreiben.

Weißes Papier regt nicht nur Notizbuchfans zum Schreiben an, sondern auch Autoren, und sogar den großen Goethe (S. 128) beim „Faust“:

[…] Ich habe nun auch das ganze Manuskript des zweiten Teiles heute heftenlassen, damit es mir als eine sinnliche Masse vor Augen sei. Die Stelle des fehlenden vierten Aktes habe ich mit weißem Papier ausgefüllt, und es ist keine Frage, dass das Fertige anlocket und reizet,um das zu vollenden, was noch zu tun ist […]

Das weiße Papier wird als „Signalfarbe der Produktion“ bezeichnet und als Sinnbild des modernen Autors (S. 131):

[…] Im Reichtum der Optionen, die es bereithält, in der Füllbarkeit seines Mangels, in den guten Beziehungen, die es zum gebundenen, bedruckten Papier unterhält, in der Bereitwilligkeit, mit der es dem Autor folgt, wohin er auch geht, wird das weiße Blatt zum Spiegel, in dem sich die Umrisse der Figur des modernen Autors abzeichnen. […]

Das klingt wie eine Ode an das Notizbuch – und zwar an das analoge Notizbuch. Dass das Materielle / Analoge bzw. Nicht-Digitale durchaus eine Rolle spielt bestätigt auch die Untersuchung zur Brieftheorie (s. 157)

[…] Den neueren Brieftheorien kommt es daraf aus, „dass der Empfänger etwas in die Hand bekommt, nicht nur, dass er etwas liest“. Sie begreifen den Brief statt nur als Schriftträger zugleich als physisches Objekt, dessen Zirkulation eine Fülle außersprachlicher Botschaften zu transportieren vermag. […]

Das gilt wahrscheinlich nicht nur für Briefe. All die Menschen, die als Vorteil des gedruckten Buches oder des Notizbuches die Haptik aufrufen, werden eine Ahnung davon haben (auch wenn der Autor S. 352 schreibt, dass dem Digitalen die Haptik nicht fehlt, das „Wischen“ sei Ersatz). Auch das „Sich mit sich selbst beschäftigen“ beim Schreiben ist ein Thema bei Briefen (S. 159)

[…] Ebensosehr aus der Distanz selbst wie aus der Funktion ihrer Überbrückung gewinnt daher der empfindsame Brief seine Intensität und die Spannung zwischen seinen Polen: Mitteilungsform und Medium der Selbstreflexion seiner Verfasser zu sein. […]

S. 295 schreibt der Autor über Autographen. Diese Handschriften haben eine „elementarste Bestimmung: Original zu sein, Unikat“. Ich hatte den Gedanken, dass auch Handschriftliches in Notizbüchern den Schreibenden das Gefühl gibt, authentisch zu sein, ein „Original“ zu haben – und eben nicht einen digitalen Text, gleichrangig mit allen anderen digitalen Texten in einem Gerät.
S. 299 tritt das Papier als Luxus in Erscheinung, als schöne Papiere, als Dekoration; und „Scrapbooks“ werden S. 300 unten angedeutet, wo ein Kinderbuchautor 1790 dafür eintritt, sein Kinderbuch von Kindern bekleben und umgestalten zu lassen.

Am Ende stellt der Autor fest, dass die digitale Welt schon viele Funktionen der analogen Welt kopiert hat. In beiden Welten „lesen und schreiben“ wir. Ein Epochenwandel findet statt, aber:

[…] Wir leben, bis auf weiteres, immer noch in der Epoche des Papiers […]

Das Buch kostet bei amazon (Werbelink) knapp 25 EUR.


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© amazon.de, mit freundlicher Genehmigung im Rahmen des Partnerprogramms

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Das Swop Book von brandbook kennt ihr schon. Ich habe mehrfach darüber berichtet, auch dass es bei amazon zu haben ist (amazon (Werbelink)).
Nun hat mir Bernd gemailt, dass es eine tolle Video Rezension zum Buch bei YouTube gibt. Aber seht (und hört) selbst:

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Wer gern in den Tagebüchern anderer Menschen schmökert, kann sich dieser Neigung hemmungslos hingeben und zwar in einem Buch, das man durchschmökert oder häppchenweise bzw. tageweise zu sich nehmen kann wie das Kalenderblatt oder Bibelverse für den Tag: Das Buch der Tagebücher: Ausgewählt von Rainer Wieland (Werbelink). Gebundene Ausgabe mit 704 Seiten vom Piper Verlag.

So viel Tagebuch war selten. Man kann mitlachen und mitbangen, als wären die in diesem Buch versammelten Diaristen nicht nur berühmte Zeitgenossen der letzten 500 Jahre, sondern Personen, deren mehr oder weniger intime Aufzeichnungen sie zu guten Bekannten, manche sogar zu Freunden machen. 365 Tage lang jeden Tag eine Handvoll Tagebuchauszüge in unterschiedlicher Länge von unterschiedlichen Diaristen aus unterschiedlichen Epochen! Mhm, lecker!
Ich amüsierte mich z.B. über Richard Burton, der am 8. Oktober 1966 in sein Tagebuch schrieb: „Der Pickel auf meiner Backe ist heute Morgen aufgegangen und ich habe ½ Stunde zugebracht, ihn mit kochendheißem Wasser zu behandeln und ihn auszudrücken … Mangelhafte Hygiene kann es nicht sein – das ist mein Fetisch. Ich mache Freiübungen. Na schön. Denk saubere Gedanken, Richard, Nimm deine Vitamine und denke nur reine Gedanken.“
Und ich hätte fast geweint, als ich den Eintrag von Robert F. Scott vom 29. März 1912, las: Antarktis, Südpol: „Es ist ein Jammer, aber ich glaube nicht, dass ich noch weiter schreiben kann. R. Scott. Letzter Eintrag: Um Gottes willen – sorgt für unsere Hinterbliebenen!“

Bei amazon (Werbelink) kostet das Buch knapp 40 EUR. Heute ist wieder #Tagebuchdienstag!

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