Archiv für » 2014 «

Die Seite information aesthetics verfolge ich schon lange und habe schon einige schöne Dinge entdeckt. Dieses Mal ist sogar etwas für euch dabei, der LEGO Calendar: a Tangible Wall-Mounted Planner that Can be Digitized. Erfunden hat die Geschichte die Truppe von vitamins design:

[…] The lego calendar is a wall mounted time planner that we invented for our studio. It’s made entirely of lego, but if you take a photo of it with a smartphone all of the events and timings will be magically synchronised to an online, digital calendar. It makes the most of the tangibility of physical objects, and the ubiquity of digital platforms, and it’s also puts a smile on our faces when we use it! […]

Man plant also seine Projekte mit LEGO Steinen auf einem LEGO Kalender. Dann fotografiert man die Zuordnung ab, die flugs in Termine im digitalen Kalender übersetzt wird. Die Zeilen sind die Projekt, die Spalten sind die Tage. Jeder Stein steht für einen halben Personentag Einsatz pro Projekt. Die einzelnen Projekte werden auch per Farbe unterschieden. Witzige Idee und tatsächlich sehr ästhetisch. Ein zugehöriges vimeo Video findet ihr unten.

Lego calendar by Vitamins from Vitamins on Vimeo.

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halaby ist eine der Marken, die euch in letzter Zeit am besten gefallen hat. Obwohl es die kleinen Notizhefte erst seit kurzer Zeit am Markt gibt, haben sie anscheinend besonders in Deutschland besonders viele Freunde. Nicht ganz unbeteiligt daran war auch die Berichterstattung im Notizbuchblog. Eine mittlere dreistellige Zahl von Klicks auf die Links in den Artikeln zeugen davon – das ist eine sehr gute Quote.

Nun hat Michael Halaby, der Macher von halaby, in einem Newsletter verkündet, dass der zweite Produktionslauf durch ist, bei dem er einige Farbvariationen hat produzieren lassen. Außerdem hat er das Notizbuchblog und notizbuchseite.de lobend in seinem Newsletter erwähnt. Hier ein paar Fotos einiger neuer Bücher.


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby


© mit freundlicher Genehmigung, Michael Halaby

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Bei Maison Du Monde sah ich diese Bücherregale in Form von Buchstaben. Verfügbar sind A, B und C. Zum Regal in Buchstabenform A heißt es:

[…] Dieses Bücherregal aus Holz, das sowohl als Serie als auch als Einzelstück eine gute Figur macht, lässt Ihre Einrichtung in einem schönen Anisgrün erstrahlen. Abmessungen (cm) : H 165 x B 130 x T 35 Gewicht : 50 Kg […]

Es kostet knapp 270 EUR ! Das Regal für Buchstabe B ist etwas günstiger und Buchstabe C ist am günstigsten (knapp 200 EUR).

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Monika von blockberg machte mich auf neue Bücher aufmerksam, die es seit kurzem gibt. Außerdem könnt ihr die Bücher nun auch im Avocadostore kaufen, in dem auch andere Notizbuchhersteller ihre Produkte anbieten.


© mit freundlicher Genehmigung, blockberg


© mit freundlicher Genehmigung, blockberg

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Erinnert ihr euch an das Kickstarter-Projekt: Notizbucheinscanservice? Das Projekt kam damals nicht zustande und eure Kommentare zum Artikel deuteten auch darauf hin, dass ihr nicht sehr begeistert wart von der Idee.
Jetzt schickte mir Leser Michael den Hinweis, dass die Idee unter einem neuen Namen weiterlebt: mod notebooks:

[…] A paper notebook that syncs to the cloud […]

Die Idee ist ähnlich geblieben wie im Kickstarter Projekt: zuerst kauft man ein Notizbuch (120g Papier, ca. A5, verschiedene Lineaturen), dann füllt man es. Nun schickt man es zu mod notebooks. Die scannen das Buch ein und dann kann man es in der zugehörigen App anschauen bzw. die eingescannten Seiten. Auf Wunsch kann man sich das Notizbuch zurückschicken lassen. Mod Notebooks findet ihr auch bei Facebook.

Das passende YouTube Video findet ihr hier:

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Ich hoffe, ich habe das richtig übersetzt, was ich auf der Fieldnotes Seite über die neuen Shelterwood Notizbücher gelesen habe:

[…] We all know that paper is made from wood. Our 22nd FIELD NOTES COLORS seasonal release is made OF wood. The “Shelterwood” edition features covers made from actual American Cherry wood, sliced ever-so-thin and bonded to a substrate of kraft paper for durability. We believe we’re the first notebook company to manufacture such a product at such a scale. […]

Ein 3er Set kostet knapp 10 USD. [UPDATE] Wie Lisa richtig schreibt, ist nicht das komplette Papier aus Kirschholz, sondern nur der Einband! [/UPDATE]

Field Notes Brand: The Shelterwood Edition from Coudal Partners on Vimeo.

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Vielleicht habt ihr es schon gesehen: papragout hat eine neue Webseite. Die Seite ist im modernen Vertikalstil gehalten und sehr liebevoll gestaltet. Es ist nicht ganz einfach, alle FUnktionen zu erkennen. So etwa die Bücher die auf Reisen waren und der deren Wegpunkte auf den Pfaden mit Nummern gekennzeichnet sind. Ein Klick auf die Nummer und schon sieht man das Kunstwerk, bei dem das reisende Notizbuch Stopp gemacht hatte. Susanne von papragout schrieb mir dazu:

[…] Die Website basiert vor allem auf dem Projekt der reisenden Bücher, jedes der Notizbücher ist auf Reisen und erkundet die Welt der Schreiblinge. Der Feingeist sammelt Kunstwerke, der Traumtänzer Geschichten, der Weltenbummler Sprachen und die Frohnatur Kinderbilder…. Die Einträge sind auf den „Landkarten“ des jeweiligen Buchpaten zu finden. Einfach mal durchklicken ;) […]

Schaut euch die Seite mal an. Ich werde berichte, wenn auch der Online-Shop fertig ist. Susanne schrieb mir, dass das nicht mehr allzu lange dauern soll

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Achtung, zuerst eine Warnung. Der Besuch des Online-Shops von Fudepens könnte euch zu einer Bestellung nötigen. Matthias von Fudepens schrieb mir unlängst eine Mail und erzählte mir, wie er zu der Idee dieses tollen Shops kam:

[…] Fudepens.com ist entstanden aus Liebe zu japanischen Schreibwaren. – Im März 2013 war ich zu Besuch in Japan und lief drei Stunden lang vollkommen begeistert durch ein Schreibwarengeschäft. Viele der Schreibwaren, die in Japan vollkommen selbstverständlich sind, sind im Ausland leider nicht zu bekommen. Fudepens richtet sich an Freunde exotischer Schreibwaren, toller Bleistifte und der besten Schreibstifte der Welt. – Meine Arbeit ist die Recherche und Aufbereitung der japanischen Schreibwarenwelt. […]

Das hört sich spannend an und spiegelt sich auch auf der Internetseite wider. Im Shop findet ihr Sign Pens, Gelschreiber, Pinselstifte, Füller, Marker und Pigmentstifte. Außerdem gibt es Origami-Papier und Zubehör für Manga- und Comic-Zeichnen. Wenn nicht noch ein volles Tintenfass hätte, würde ich sicher mal eine der tollen Tinten ausprobieren.

Ihr müsst unbedingt einen Blick in den Shop werfen, nicht nur, wenn ihr japanische Schreibwaren mögt.

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Manche tun es, manche reden nur darüber und viele hängen im Niemandsland dazwischen. Dort im Niemandsland, wo die Hoffnung mit der Enttäuschung und die Energie mit der Lethargie tanzt – und wenn sie nicht gestorben sind, tanzen sie noch immer. Wovon rede ich eigentlich? Von Ewigen Projekten.
Den Begriff habe nicht ich mir ausgedacht sondern die Damen und Herren von der ZEIT. Auf der Onlineplattform werden LeserInnen aufgerufen, ihre Ewigen Projekte vorzustellen: „Haben Sie auch so ein Projekt, das Sie seit Jahren begleitet und von dem Sie mittlerweile ahnen, dass Sie es nie beenden werden? Von dem Sie mittlerweile vielleicht gar nicht mehr wollen, dass es je zum Ende kommt, weil es Ihnen ein liebgewonnener Begleiter geworden ist oder seine ganz eigene Dynamik und Schönheit entwickelt hat? Dann erzählen Sie uns davon – und zwar jetzt gleich!“ (ZEIT):
Da kommen recht wunderliche Projekte zum Vorschein. Patchworkhäkeldecken, die nicht fertig werden, der ultimative Spickzettel für Englisch-Tests in der Schule bis hin zu Wortneuschöpfungen, die das Thema Aufschieben in ein anderes Licht rücken wollen: Das Morgensagen, Zeitverlegen, Alibihandeln uvm. Besonders beeindruckend fand ich das Ewige Projekt des Fotografen Frederik Busch:

[…] In den 24 Jahren, die ich mein visuelles Tagebuch nun führe, habe ich rund 20 Aktenordner mit Tausenden von Farb- und Schwarz-Weiß-Negativen gefüllt. Ich habe das Tagebuch-Projekt irgendwann „das kleine Glück“ getauft. Bis heute fotografiere ich analog, mit Kleinbild- und Mittelformat-Kameras. Regelmäßig lege ich neue Ordner an und sortiere um, mal nach Jahren, mal nach Themen. […]

Was er mit seinen Bildern macht, können Menschen, die über Jahre hinweg Tagebuch führen, unterstreichen (ich jedenfalls ☺), weil die Übersetzung des eigenen Lebens in Bild oder Wort in späteren Zeiten beglückend ist:

[…] „Wenn es mir nicht gut geht oder ich an mir selbst zweifle und mich zu verlieren drohe, dann hilft es mir, mich über meine Negative zu beugen. Meistens bekomme ich schnell wieder ein Gefühl für mich selbst und denke: Du solltest stolz auf dich sein. Selbst wenn ich nie ein Buch publiziere: Mein ganzes Leben steckt in diesem Archiv. Ich kann meine Freunde und mich selbst jederzeit wiederfinden. Und das ist ein großes Glück.“ […]

(Frederik Busch)

Dazu passt ein Zitat des berühmten Diaristen Victor Klemperer (1881-1960):

[…] „Nur Leben sammeln. Immer sammeln. Eindrücke, Lektüre, Gesehenes, alles. Und nicht fragen wozu und warum. Ob ein Buch daraus wird oder Memoiren oder gar nichts, ob es in meinem Gedächtnis haftet oder verdirbt wie eine schlechte photographische Platte. Nicht fragen, nur sammeln.“ […]

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Den Online-Shop von Luiban kennen die Leser des Blogs schon. Für die Leser in Berlin oder solche, die Berlin besuchen, gibt es nun eine neue Notizbuchattraktion in der Hauptstadt. Luiband hat einen stationären Laden eröffnet! Er befindet sich in der Rosa-Luxemburg-Straße 28 in Berlin-Mitte und ist Mo-Sa von 12-19 Uhr geöffnet. Die Fotos sehen vielversprechend aus!


© mit freundlicher Genehmigung, Luiban


© mit freundlicher Genehmigung, Luiban

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