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Schon vor Monaten schickte mir Leser Artour den Link auf den Artikel ERFAHRUNGSBERICHT – Ein Leben ohne Zettel im Handelsblatt. Der Autor berichtet darin, wie er die analoge Welt mit seinen Notizen komplett verlassen hat und in das digitale Universum gewechselt ist. Er beginnt mit diesem Zustand:

[…] Die Seele meines Büros, das waren: Stapel aus Büchern und Magazinen; Berge aus Zetteln, Kostenstellenberichten, Textausrissen; Mappen voll loser zerknautschter und zerknitterter Rechnungen und Notizen. Und zwischen den Stapelschluchten leuchteten gelbe Zettel auf der Schreibtischplatte wie Taxis im Schatten der Wolkenkratzer auf den Straßen Manhattans. Ich fand mich gut in dieser Stapel-Welt zurecht, sie hatte ihre Ordnung. […]

Und es endet damit:

[…] Zwar liegt nun hin und wieder Papier auf meinem Tisch – etwa, weil ich meinen allzu rückständigen Kollegen diesen Text gerade zum Gegenlesen ausdrucken musste. Meine wichtigsten Unterlagen aber liegen nun im Netz. Ich lese auf iPad und Kindle, und mein privates Digitalisierungssystem funktioniert bestens. Wenn ich das wieder ändern würde, wäre das so, als tauschte ich mein superdünnes Macbook Air gegen eine Schreibmaschine. […]

Nun ja, da hat wohl einer sein Glück gefunden. Im Artikel geht es nicht nur um Notizen, sondern auch um alles andere, was man nicht mehr auf Papier braucht, etwa Fahrkarten. Und wer konsequent umsteigen will, braucht auch die passenden Apps und einen Stift.

Ich verrate euch was: auf meinen Schreibtisch im Büro liegen auch kein Papierstapel, in erster Linie, weil ich Ordnung habe. Ihr findet da aber einen kleinen Stapel von Zetteln mit einem Stift für schnelle Notizen – sowie natürlich mein Notizbuch und ein Füller. Ohne letztere geht gar nichts. Ich habe Evernote installiert und nutze es nur als Linksammlung. Onenote habe ich ebenfalls installiert und nutze es gar nicht. Dafür hängen die Wände voll von Notizplakaten mit Skizzen, Ideen, Diagrammen und Zeichnungen. Ich hätte das nie digital so vor Augen – und meine Kollegen und Besucher auch nicht. Vorteile der digitalen Welt hin oder her – aber meine Wandzeichnungen möchte ich zur Zeit nicht missen.

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Stillman&Birn habe ich das erste Mal nach der paperworld 2012 vorgstellt: paperworld 2012: Stillman&Birn Skizzenbücher. Im August hatte sich Michael von Stillman&Birn (Homepage) bei mir gemeldet und mir von der neuen Zeta Serie erzählt.
Wenn man wie ich selten mit dem schweren Papier von Skizzenbüchern arbeitet, dann fallen einem die Unterschiede erst einmal gar nicht ins Auge. Einen guten Überblick bekommt man aber auf der Vergleichsseite von Stillman&Birn. Die Zeta Serie hat ein besonders starkes 270gsm Papier, das schon fast pappeähnlich ist, wenn es nicht eine so schöne „smooth“ Oberfläche hätte:

[…] Smooth – Suitable for pen & ink, colored pencils, water-based markers as well as watercolors […]

Die Zeta Serie umfasst mehrere Bindearten und Größen. Im Buch selbst wird damit geworben (auch auf Deutsch!):

[…] Naturweiß – Starke Oberfläche für gemischte Medien – Übersteht mehrere Radierungen – Überlegene Nass- und Reißfestigkeit – Fein satinierte glatte Oberfläche – Oberflächenfestigkeit und Konsistenz – pH-neutral, frei von Lignin und Chlorid – Hohedichte Karton, sehr formstabil – entspricht den internationalen Standards der verantwortungsvollen Landwirtschaft […]

Distributor artselect.de hat mir zwei Bücher zur Verfügung gestellt. Ich habe ein fest gebundenes 14 x 21.6 cm Buch hier, sowie ein 17.8 x 25.4 cm Buch, das eine Ringbindung hat. Das kleinere hat 52 Seiten und ist trotzdem so dick wie ein normales Notizbuch mit 80 gsm Papier aber vielleicht 180 Seiten. Das größere Skizzenbuch hat 50 Seiten (25 Blatt).
Als Notizbuch ist das Buch wegen des tollen Papiers zu schade. Hier müsste ich schon Tests mit Wasserfarben oder anderen Zeichenwerkzeugen machen, die Papier mit hoher Saugkraft benötigen. Einen Bericht dazu findet ihr auch bei notebookstories.
Ich bin nun also künstlerisch nicht sehr begabt und besitze keinen großen Fundus an unterschiedlichen Stiften und Malwerkzeugen. Ich muss mich also auf die Bücher an sich beschränken. Was mir da auffällt, ist eine praktische Sache: das ringgebundene Buch kann man einfach aufschlagen und dann bleibt es natürlich auch offen liegen. Zum Zeichnen mit Wasserfarben finde ich das sehr praktisch. Das festgebundene Buch ist mit einer Fadenheftung versehen, die sehr eng im Buchrücken anliegt. Man muss das Buch schon arg in den Buchrücken biegen, dass das Buch halbwegs offen liegen bleibt. Ich kann mir vorstellen, dass das beim Zeichnen mit wässrigen Farben schwierig ist. Wenn man Stifte verwendet und die Hand (bzw. der Arm) sowieso auf dem Buch liegen, funktioniert das prima. Aber nicht, wenn man einen Pinsel aus der Ferne auf das Blatt führt.
Aber ihr seid bei der Nutzung sicher kreativ und wisst schon genau, was ihr mit den Büchern macht. Oder?

Michael von Stillman&Birn stellt fünf Bücher für eine Verlosung zur Verfügung, die ich gerne an euch weitergeben möchte:

  1. Die Verlosung startet am 13. September 2013 und endet am 16. September 2013 um 18 h
  2. Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet).
  3. Bitte sagt im Kommentar, was ihr mit Bücher macht, die eine so hohe Grammatur haben
  4. Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  5. Ich erfrage dann von den Gewinnern die Postadresse für den Versand per E-Mail
  6. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Leser Michael schickte mir ein kleines schwarzes Notizbuch. Danke auch von hier aus! Den Hersteller kann ich nicht identifizieren, aber auf dem hinteren Einbandteil steht „originelle Foto Geschenke“. Das Buch ist ca. DIN A6 groß und hat eine einfache Klebebindung. Ich hatte die „Erkenntnis“, die sich auf dem Einband aufgedruckt ist, schon getwittert, will sie aber den Nicht-Twitterati nicht vorenthalten. Da ist was Wahres dran :-) :

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Dieses Mal hatte ich eine Verlosung zweier wertvoller Pakete von analogen Dingen für digitale Helfer. Es ging um Notizbuch, Spezialstift und mehr von Leitz Complete. Gewonnen haben die Kommentare von Jürgen und Jürgen (ja, seltsamerweise zwei Jürgen :-) ). Glückwunsch an die Gewinner!

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Die Haftnotizen in Uhrenform kamen gut an und ich bekam sogar internationale Rückmeldung per Mail dazu. Leider habe ich nur einen Stapel davon, so dass es nur einen Gewinner geben kann. Und der heißt: Maria M.. Glückwunsch an die Gewinnerin!

Die Verlosung der Leitz Complete Pakete werde ich in den kommenden Tagen auswerten.

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Leser Frank schickte mir den Link auf die Seite Baron Fig Notebook Sketchbook, auf der das Kickstarter-Projekt BARON FIG – Sketchbooks & Notebooks for Thinkers vorgestellt wird:

[…] Sketchbooks & notebooks designed with an underlying philosophy of simplicity, usefulness & community. […]

Es soll ein etwas breiteres Format haben, sich flach öffnen lassen, mit 192 Seiten ausgestattet sein und 12 perforierte Seiten besitzen. Es scheint also keine besonderen Merkmale des Buches zu geben. Und wenn ihr euch fragt, woher der seltsame Name kommt:

[…] From Apollo, who is associated with order and discipline, we derive “Baron”; from Dionysus, a god of madness and ecstasy, we took the symbol of the “Fig.” […]

Ab 20 USD kann man sich beteiligen und ein Notizbuch bekommen (wobei noch 10 USD für den Versand dazukommen).

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Im Newsletter von Kickstarter fand ich das Projekt zu den Rainbow Pencils:

[…] Rainbow Pencils are made from recycled paper and let you create beautiful paper rainbows every time you sharpen them […] Rainbow Pencils function like regular wooden pencils, and are the same size and weight, but they’re not made from wood, they’re made from layers of recycled waste paper. […]

Wenn ihr die Stifte anspitzt, dann bilden sich auf den Spitzerabfällen bunte Regenbogenmuster. Nette Idee, da auch Recyclingpapier verwendet wird. Ab 7 Pfund könnt ihr die Geschichte unterstützen und bekommt einen Stift dafür.

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Wie der aktuelle Newsletter von Leuchtturm1917 verkündet, gibt es die klassischen Notizbücher nun in einer limitierten Auflage mit Neonfarbeneinband. Auf der Homepage heißt es:

[…] NEON! Kompromisslos und nicht zu übersehen – als Sonderauflage. Neon ist eine Leuchtfarbe, die Aufmerksamkeit auf sich zieht – ein echter Hingucker. Notizbücher im Format Medium in Neon-Gelb, Neon-Orange, Neon-Pink und Neon-Grün.[…]

Die Kenndaten des Buches werden euch bekannt vorkommen:

[…] 249 numerierte Seiten – heraustrennbare Blätter – Falttasche – Inhaltsverzeichnis und Seitenzahlen – Lesezeichen – Verschlußgummi – Buchblock mit Fadenheftung – Hohe Papierqualität (80g/qm) – Titel- und Rückenschilder zur Beschriftung & Archivierung – Maße: 145 x 210 mm […]

Bei Leuchtturm1917 findet ihr auch einige Fotos.

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Kategorie: Leuchtturm 1917  Tags: , ,

An was denkt ihr, wenn ihr „Leitz“ lest? Genau, an solide große Ordner zum Abheften von Unterlagen. Aber auch Leitz hat erkannt, dass sich die Welt von den Ordnern hin zum digitalen Leben entwickelt, wobei natürlich das Analoge nicht außen vor bleiben darf. Genau darum geht es bei der Serie Leitz Complete.
Leitz hat mir nun ein großes Paket zugeschickt, das sogenannte „Meeting Kit“, das aus vier Teilen besteht: einer Smartphone Hülle für das Galaxy S3, einer iPad Hülle, einem Notizbuch und dem „4-in-1 Stylus“, einem Multifunktionsstift. Die Smartphone Hülle habe ich nicht ausprobiert, das ich kein Galaxy S3 besitze. Es handelt sich um eine Hartschale, die einen ausklappbaren Standfuß besitzt.

Die iPad Hülle habe ich seit ca. vier Wochen im Einsatz und bin sehr zufrieden. Sie macht mit ihrer Hartschale das iPad natürlich dicker, aber dafür ist es wirklich gut geschützt. Die Haptik ist angenehm (Soft Cover) und das iPad rastet mit einem satten Rutsch in die Halterungen, in denen es fest sitzt. Die Auslassungen für die Bedienelemente und Anschlüssen rund um das iPad sind groß genug ausgeführt und gut erreichbar. Der Deckel der Hülle wird von zwei schmalen Magneten gehalten. Wenn man vorher das Smart Cover von Apple benutzt hat, ist man erst einmal irritiert, dass das Zuklappen des Deckels das iPad nicht sperrt! Das ist das einzige Manko, das mir aufgefallen ist. Sehr gelungen finde ich den zweistufigen Standfuß (Stufe 1: leichte Steigung zum Tippen, Stufe 2: starke Steigung zum Präsentieren), der einen stabilen und wertigen Eindruck macht. Ich möchte die Hülle nicht mehr missen. Und komischerweise gefällt mir das iPad von der Handhabung viel besser, wenn es etwas dicker ist.

Das LEITZ Notizbuch Complete macht einen hochwertigen Eindruck. Zum einen ist dies der schwarzen Hülle in Lederoptik zu verdanken, zum anderen der sauberen Verarbeitung und dem Einsatz der grünen Farbe als Stilelement. Die grüne Farbe zieht sich durch alle Produkte. So sind etwa die Standfüße der Gerätehüllen mit einem rutschfesten grünen Abschluss versehen. Das Gummiband, das das Notizbuch hält, hat einen eingewebten grünen Faden, ebenso wie der Stifthalter. Kapitelband und Vorsatzblätter sind ebenfalls grün. Die beiden Lesezeichen sind konsequenterweise ebenfalls schwarz und grün. Hinten im Buch ist eine schwarze Froschtasche eingeklebt. Außerdem sind dort einige grüne Markierungsstreifen als Haftnotizen angebracht, die man frei im Buch verwenden kann. Das Buch ist liniert und der Buchblock hat runde Ecken. Es gibt aber keine Seitenzahlen oder ein Inhaltsverzeichnis. Das Notizbuch hat in meinem Fall iPad-Grüße (also größer als DIN A5, aber kleiner als A4), es ist aber auch in anderen Größen erhältlich (A6, A5, A4), sowie mit kariertem Papier.

Für Menschen, die das iPad beruflich nutzen und ab und an etwas präsentieren müssen, ist der LEITZ Eingabestifte Stylus einen Blick wert. Der schwarze Stift mit silbernen Elementen besitzt eine eingbaute LED Lampe und einen Laser-Pointer, die über zwei Tasten an der Seite aktiviert werden können. Als Stilelement ist an der Auslassung ein grüner Kreis in den Stift integriert, der den Stift meiner Meinung nach optisch aufwertet. Am oberen Ende kann man den Stift aufschreiben, um die 3 AAAA Batterien zu wechseln, die man für den Betrieb der Leuchten braucht. Auf der anderen Seite gibt es einen Kugelschreiber, den man aus dem Mittelteil ziehen kann (s. Bilder unten). Man kann ihn wechseln gegen einen Stylus für Touch-Oberflächen von Smartphones und Tablets. Der Stift hat eine angenehme Schwere (ich mag so ganz leichte Sachen nicht so) und funktioniert prima. Auch das Wechseln des Stiftes/Stylus funktioniert einfach, aber stabil.

Alles in allem ein schönes Paket für Leute, die sowohl mit Notizbüchern arbeiten, aber auch moderne Infrastruktur wie Smartphones und Tables einsetzen. Damit ihr das auch selbst ausprobieren könnt, hat Leitz zwei der Pakete, wie ich sie bekommen habe (s. Fotos unten), für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. Dieses Mal gibt es also zwei sehr wertvolle Pakete zu gewinnen:

  • Die Verlosung startet 04. September 2013 und endet am 07. September 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet). Bitte sagt mir im Kommentar, ob und wie ihr Tablet und Smartphone zusammen mit Notizbüchern benutzt? Nutzt ihr die Kombination auch so im Büro?
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, die ich an Leitz für den Versand der Pakete weiterleite.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Nur noch bis 15.09.2013 findet in Hamburg die Ausstellung Das ganze Drumherum – Ausstellung Einbandkunst statt. Im Blog der veranstaltenden Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg heißt es:

[…] Zu den Schätzen der Staats- und Universitätsbibliothek gehört die kleine, aber feine Einbandsammlung mit über 800 Bänden. Sie belegt exemplarisch die Geschichte der Einbandgestaltung des 16. bis 21. Jahrhunderts. […]

Und das beste: der Eintritt ist frei. Falls ihr also in Hamburg seid, wäre das eine gute Gelegenheit norddeutsche Einbandkunst zu bestaunen.

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