Archiv für » 2015 «

Ein Leser fragte mich unlängst nach einer Bezugsquelle für Leder. Er möchte sich einen Ledereinband selbst basteln:

[…] ich bin ja vor einiger Zeit auf den Midori TN Geschmack gekommen. Nun hab ich mein TN sehr gerne, da das Web nun auch voll ist mit Selbstbauanleitungen (Fauxdori) würde ich mir gerne eines selber basteln, für andere Größenformate etc.
Viele dieser Anleitungen sind aus den USA wo man anscheinend leicht an gutes, dickes Leder kommt (Cowboys und Burger sei Dank). […] kennen Sie (oder Ihre Leser) vielleicht einen vertrauenswürdigen Leder(online) Shop der auch nach Österreich liefert? Hier geht es insbesondere um dickes Leder von min 2mm Stärke. Können auch Reste sein. […]

Habt ihr eine Idee, wo man solches Leder beziehen kann? Wie der Leser schreibt, können es ja auch Reste sein.

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Kategorie: Einband  Tags: ,

Piet Mondrian kennen wahrscheinlich viele von euch, möglicherweise auch ohne es zu wissen. Bekannt ist der niederländische Maler für seine abstrakten Bilder mit weißen und bunten Flächen. Wenn ihr euch die Bilder in der Google Bildersuche und diese Haftnotizen anschaut, dann wisst ihr, was ich meine: Monde Riant

[…] Ein Set selbstklebender Notizzettel in Anlehnung an die Kompositionen von Mondrian. Sie können die Größe der Zettel der Wichtigkeit ihrer Notizen anpassen und so auf ihrem Schreibtisch ein kleines Kunstwerk des großen Meisters nachahmen. 200 Seiten pro Block […]

Für weniger als 14 EUR bekommen Kunstbegeisterte einen schönen Satz Haftnotizen. (via design milk)

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Nachdem Leser CPM das Weekview compact gewonnen hatte, hat er mir geschrieben, dass er schon einen solchen Kalender hat und dass ich die Auslosung wiederholen soll. Netter Zug von ihm, v.a. aus eurer Sicht. Also habe ich die Lostrommel noch einmal bemüht und einen neuen Gewinner gezogen: Steffi! Glückwunsch an die Gewinnerin.

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Kategorie: Kalender, weekview

Ein Leser schrieb mich an, weil er seit geraumer Zeit ein Notizbuch sucht, das eine etwas ungewöhnliche Kombination von Merkmalen hat:

[…] Das perfekte Notizbuch in meinen Augen sollte mindestens 400 seiten besitzen, DIN a 6 sein und blanko Papier besitzen. […]

Das dürfte ein ziemlich dickes Buch werden, wenn es so klein ist. Hat jemand von euch eine Idee, ob es so ein Buch gibt? Im äußersten Notfall fällt mir vielleicht noch eine Spezialanfertigung beim Buchbinder z.B. bei einem der privaten Buchbinder, die man so bei dawanda findet. Oder man nutzt ein Einbandsystem wie Roterfaden, um sich das Buch zusammenzustellen.

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Seit August 2014 gibt es von mir keine Beiträge mehr. Warum? Ist schon alles gesagt zum Tagebuchschreiben? Rhetorische Frage, natürlich nicht! Aber mein Fokus hat sich verändert. Und wohin hat er sich verschoben? Seit August arbeite ich in einer onkologischen Rehaklinik als Psychologin. Ich begleite für jeweils 3-4 Wochen – also während der Rehabilitationsmaßnahme – Menschen, die durch eine Krebserkrankung mit ihrer eigenen Verletzlichkeit konfrontiert wurden. Viele von ihnen haben körperlich und seelisch schwere Zeiten hinter sich. Niemand geht nach einer Tumorerkrankung mir nix, dir nix zur Tagesordnung über. Auch wenn sich die Art der Krankheitsbewältigung von Person zu Person unterscheidet, tauchen in der Zeit der Regeneration Fragen auf, die weit über die Fragen nach Krankheit und Gesundheit hinausgehen. Oft stehen die großen Lebensfragen zur Disposition: Liebe, Familie, Arbeit, Freundschaften, Interessen, Ziele, Pläne. Was vor der Krankheit unhinterfragt für gut oder wenigstens halbwegs akzeptabel gehalten wurde, passt oft nicht mehr. Vor allem das Verhältnis zu sich selbst steht auf dem Prüfstand: wie gut sorge ich für mich? Wie deutlich respektiere ich meine Grenzen? Gehe ich überhaupt respektvoll mit mir um?

Auch eine rhetorische Frage. Die wenigsten Menschen haben einen liebevollen Umgang mit sich gelernt: sich selbst ermutigen, sich Anerkennung zollen, sich etwas zutrauen, sich entlasten, sich ernst nehmen, sich Zeit gönnen für sich selber, andere nur so viel lieben wie sich selbst? Meistens Fehlanzeige. Und jetzt führt kein Weg mehr daran vorbei. Wendepunkt und Neubeginn. Weiter wie bisher funktioniert nicht mehr. Das Leben nach einer Krebserkrankung muss neu justiert werden.

Genau dahin hat sich mein Fokus verschoben. Mich interessieren zunehmend die Möglichkeiten des Schreibens in dem Kontext von Neuorientierung und von therapeutischem Nutzen. Wie kann ein Tagebuch diesen Prozess unterstützen? Tja, und damit sind die Grenzen des Notizbuchblogs eindeutig erreicht. Wer von Euch möchte hier immer nur über Resilienz, Salutogenese, Ressourcenorientierung, Selbstwirksamkeit, Kohärenzsinn, Achtsamkeit usw. lesen?

Na also.

Sollten mir zwischendurch andere, vergnüglichere Themen vor die Füße fallen, will ich gern ab und an als Gast vorbeischauen, aber vom Tagebuchdienstag verabschiede ich mich an dieser Stelle und wünsche Euch allen ein wunderbares 2015! Schreibt an Euch, was das Zeug hält! Füllt die Notiz- und Tagebücher mit Gedanken, Gefühlen, Gedichten, Geschichten – und einem gelegentlichen Liebesbrief an Euch selbst J!

Angelika

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Kategorie: Tagebuch  Tags: ,

Der Onlie Shop Luiban ist immer für einen neuen Fund gut. Und so schrieb mir Michael von Luiban, dass er tolle neue Notizbücher im Angebot habe und versorgte mich auch gleich mit dem passenden Rezensionsexemplar. Es handelt sich um die APICA Premium C.D. Notizbücher. Michael schreibt:

[…] Mit unglaublichem Papier. Das Papier ist super für Füller geeignet. Man gleitet quasi über das Papier: […]

Mein Exemplar hat die Form einer CD und auch der Einband und die Banderole erinnern zusammen mit der Transparentfolie an eine CD. Das Buch im Luiban Shop hat allerdings im Gegensatz zu meiner Version A5 Format.
Mein Exemplar hat im Gegensatz zu anderen Notizbüchern keine besonderen Merkmale wie Lesezeichen oder Forschtasche. Die Fadenheftung ist farblich an den Einband angelehnt und sieht auf den ersten Blick im Buchrücken nicht so stabil aus, aber das muss sich im Alltag zeigen. Dafür lässt sich das Buch sehr gut aufschlagen. Das Papier ist liniert, hat keine Seitenzahlen oder Ränder. Das Papier ist sehr glatt und zart, es erinnerte mich spontan an seidige Stoffe. Ich habe mich nicht getraut, darauf zu schreiben, da ich das Buch unten an euch weitergeben möchte, aber auf der Luiban Webseite heißt es zum A5 Papier:

[…] Es enthält Apicas ultraglattes „A.Silky 865 Premium“ Papier, das den Stift wie auf einem Luftpolster gleiten lässt. mit viel Hingabe verfeinert Apica hier nicht nur das Papier, sondern jeden Aspekt des Notizbuchs um auch die anspruchsvollsten Nutzerwünsche zu erfüllen […]

Apica hat viele Varianten seiner Bücher im Angebot, die man beim entsprechenden Suchen im Internet findet, etwa bei der Google Bildersuche. Mein „CD“ Buch möchte ich schweren Herzens an euch verlosen:

  • Die Verlosung startet 12. Januar 2015 und endet am 14. Januar 2015 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift, die ich an Roterfaden für den Versand weitergeben
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

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Kategorie: apica  Tags: , , ,

Die Verlosung des weekview compact note – Kompakte Wochenplaner ist beendet. Gewonnen hat der Kommentar von CPM! Glückwunsch an den Gewinner.

Übrigens fand ich den Kommentar von Brossi ganz inspirierend, der vorgeschlagen hat, dass ich neben Notizbuch- und Aufgabenregeln noch ein paar Kalenderregeln zusammenfasse. Der Gedanke gefällt mir und ich werde darüber nachdenken, ob meine Arbeit mit Kalendern wirklich „Regeln“ hergibt.

Die nächsten Verlosungen werden jeweils montags stattfinden, wie sich das letztes Jahr im Blog so eingebürgert hat:

  • 12.01. – Seltenes Notizbuch aus Japan mit seidigem Papier – apica CD Notebook
  • 19.01. – Geradlinig ins neue Jahr – SmilingMonday Notizlineale
  • 26.01. – Notizhefte und Wandkalender aus Wien – Produkte von Judit Fortelny Design
  • 02.02. – 120g/m2 Papier für Künstler – Hahnemühle „Style Sketch“

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Kategorie: weekview  Tags: ,

Julius von Kaje Notebooks schrieb mir Anfang Dezember 2014 eine Mail und machte mich auf seine neuen Notizbücher aufmerksam:

[…] Wir sind 2 Deutsche Studenten aus Rotterdam und waren von der Idee des Wipebooks (Canada) so begeistert, dass wir kurzerhand eine Version für den Europäischen Markt entwickelt haben.
Ähnlich wie das Nuboard, über das du im Mai berichtet hattest kann man unser Notizbuch mit einem Whiteboard Marker beschreiben und dann wieder abwischen. […]

Das Notizbuch ist also eher Tafel als Einmal-Beschreib-und-dann-lagern-Notizbuch:

[…] A notepad with 30 quad-ruled pages to write and erase – Feels as awesome as writing on a whiteboard – Comes with a special dry erase marker – Enjoy the lightweight feel […]

Das Prinzip mit dem Einsatzzweck ist online beschrieben und dort gibt es auch ein passendes Video, das ihr auch am Ende des Artikels findet. Das A4 Buch soll knapp 20 EUR kosten.

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Den Neujahrsnewsletter von Happily Ever Paper nahm ich mir zum Anlass, die Homepage von Happily Ever Paper noch mal anzuschauen. Die Bücher sind wirklich schön und ich mag die etwas ausgefallenen Ideen wie die des Moodbook und Shape of my Art. An einem Samstag sicher mal wieder eine kleine Surfrunde wert.

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Kategorie: Happily Ever Paper  Tags: ,

Noch im Dezember hatte ich in Verblöden uns Computer die Frage gestellt, ob es sowas wie digitale Demenz gibt und einen Artikel verlinkt.Nun gab es Anfang Januar in Spiegel Online den Artikel Computer und Gehirn: Der Mythos von der digitalen Demenz, in dem das potenzielle Phänomen der digitalen Demenz wieder angezweifelt wird.

[…] „Das (digitale) Abspeichern von Daten, die man sich sonst merken müsste, erleichtert das Lernen neuer Informationen“, schreiben die Forscher im Fachblatt „Psychological Science“. Wie ein digitaler Besen schafft der digitale Speichervorgang Raum für neuen Stoff im Oberstübchen. […]

Nun könnte man spontan meinen, dass es egal sein sollte, ob man die Dinge digital oder analog auslagert, und tatsächlich argumentiert so ein Forscher aus Bielefeld:

[…] Auch der Psychologe Hans Markowitsch von der Universität Bielefeld empfiehlt, Dinge, die man nicht akut parat haben muss, getrost externen Speicherorten anzuvertrauen. An eine besondere Qualität der uns ständig umgebenen digitalen Speichermöglichkeiten glaubt er allerdings nicht. Den gleichen Effekt hätte man „natürlich auch mit Notizblock oder Kreidetafel gefunden“, sagt er. […]

Aber die amerikanischen Forscher sagen, dem ist nicht so. Warum? Weil das Gehirn sich auf das Speichermedium verlassen können muss, bzw. auf die spontane Verfügbarkeit des Gemerkten.

[…] In weiteren Experimenten konnten sie zeigen, dass der Auslagerungseffekt nur dann funktioniert, wenn das Gehirn sich auf den externen Speicher auch verlassen kann. […]

Nun kann man sich fragen, wieso das digital besser funktionieren soll, als analog? Es stimmt, ich habe auch öfter ein Smartphone dabei als ein Notizbuch, aber für meine „akuten“ Gedanken ist das kein Problem. Für große Mengen an Daten, die man in mehreren Notizbüchern verteilt hat, ist eine digitale Speicherform wahrscheinlich wegen des einfachen Suchens womöglich besser geeignet, weil das Gehirn sie als „verlässlicher“, weil spontan und einfach auffindbar, einstuft. Was meint ihr?

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