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Die ehemaligen IBM Notebooks (heute Lenovo) heißen Thinkpads und wenn man sie hochfährt, zeigen sie stolz den Imperativ „Think.“ an. In Review: IBM Think Notebooks – Set of 3 las ich nun von Notizbüchern von IBM, die ebenfalls den Aufruf zu Denken „Think“ auf dem Einband tragen:

[…] These notebooks are very close to being A5 sized (5.8″ x 8.3″). There were three in this pack – pink, green, and blue. They have smooth covers that say „THINK“ in white font and IBM on the back. They have pretty squared edges and they are staple bound. Inside, the pages are white with solid grey dots. […]

Bereits 2009 habe ich in ThinkPad – Ein Denkblock als Namensgeber über Notizbücher von IBM berichtet, und auch in Denke beim Lexikaliker findet ihr ein IBM Buch.

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2011 berichtete Julia über Ledernotizbücher aus Indien der Marke Monsieur. Nun hat Andreas von Monsieur Notebooks einen Kommentar hinterlassen, dass es nun eine deutsche Webseite gibt (monsieurnotebook.de), auf der man auch die Läden findet, in denen man Monsieur Notebooks auch in Deutschland findet: Erhältlich bei!

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Kategorie: Monsieur  Tags: ,

Als Blogger freut man sich stets über Rezensionsexemplare, und an Notizbüchern, über die ich schreiben kann, fehlte es mir noch nie. Stifte, geschweige denn Füller sind sehr selten dabei. Bereits Anfang Mai meldete sich Lamy bei mir und fragt, ob ich einen Lamy 2000 testen wolle, genaugenommen einen Lamy 2000! Ich kam also etwa Mitte Mai in den Genuss, einen Lamy 2000 Füller auszuprobieren:

[…] Füllhalter aus Edelstahl, samtmattiert. Mit Kolbenfüllsystem für LAMY Tinte T 51 und T 52. Mit platinveredelter 14-Karat-Goldfeder, handgeschliffen. […]

Ich suchte mir F (= Fein) als Federstärke aus, damit ich einen Vergleich mit meinem Faber Castell Füller habe, der die gleiche Stärke hat. 50 ml blaue Lamy Tinte waren im Päckchen dabei.

Der Lamy 2000 wurde vom Bauhaus-Designer Gerd A. Müller entworfen, über den es auf der Lamy Seite heißt:

[…] Er prägt mit seinem funktionalen, reduzierten Design die zukünftig unverwechselbare Formensprache der Lamy-Schreibgeräte und das mit großem Erfolg: Keine andere Schreibgerätemarke wurde häufiger mit bedeutenden nationalen und internationalen Designpreisen ausgezeichnet als Lamy. Bis heute werden in Heidelberg alle Schreibgeräte nach dem Bauhaus Leitsatz „Form follows function“ produziert. […]

Der Füller ist wirklich eine Schönheit. Das fängt bei der tief versenkten Feder an und hört bei dem schnörkellosen Clip auf. Ich gebe zu, das ist mein erster Kolbenfüller, aber ich kenne den Mechanismus zum Auffüllen immer als aufwendige Prozedur. Beim Lamy 2000 gibt es ein kaum sichtbares drehbares Endteil, mit dem man den Kolbenmechanismus betätigen kann. Die nahtlose Verarbeitung erinnert an die technische Präzision von Apple Geräten. Ich habe den Füller nun seit gut vier Wochen im Dauereinsatz und er fühlt sich an wie beim Auspacken: kein Wackeln des Clips, kein Wackeln der Verschlusskappe. Da ich – wenn ich nicht gerade zu Hause längere Einträge schreibe – im Büro viele kleine Notizen mache, muss ich die Kappe häufig auf abnehmen und aufsetzen. Bei meinem Faber Castell Füller hat das zu einer wackeligen Kappe geführt, die fast schon von selbst runterrutscht. Bei diesem Füller hier ist bis jetzt kein Wackeln festzustellen.
Soweit ich gelesen habe, wurde der Edelstahlfüller in Heidelberg handgefertigt. Falls ihr Sorgen habt, dass man Fingerabdrücke auf dem Metall sieht: bis jetzt habe ich nichts davon bemerkt. Und habt ihr doch mal das Bedürfnis, ihn zu polieren, gehört ein entsprechendes Tuch zum Lieferumfang.
Der Füller hat eine angenehme Schwere, aber das mag Geschmackssache sein. Er sieht elegant aus und nicht so bauchig wie andere Kolbenfüller.
Eine Sache hat mich etwas gestört: es gab zwei oder drei Mal die Situation, dass ich ihn aus der Kappe nahm und sich an der Feder sehr viel Tinte gesammelt hatte (s. letztes Bild unten). Besonders unangenehm war dann aber, dass ich das nicht immer bemerkte und ihn zurücksteckte und beim nächsten Rausziehen der Füller an der Grifffläche mit Tinte verschmiert war und ich ihn reinigen musste. Die überschüssige Tinte kann man zwar einfach mit einem Taschentuch aufsaugen, aber eigentlich sollte das erst gar nicht passieren, oder? Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ich den Füller nicht richtig „bedient“ habe oder ob es auf das häufige Rein und Raus zurückzuführen ist.
Sehr, sehr begeistert hat mich aber die Tatsache, dass der Füller nie eingetrocknet ist. Mein Faber Castell hat schon mal nach einem oder nach zwei Tagen (manchmal war es auch nach einer Nacht) eine kleine Reinigung benötigt, damit man wieder schreiben konnte. Er ist dauernd eingetrocknet. Der Lamy 2000 ist immer sofort mit einem perfekten Tintenfluss einsatzbereit. Da ich wie gesagt häufig und spontan Notizen machen muss, ist das für mich eine sehr wichtige Füllereigenschaft.

Wer sich also einen edlen Füller leisten will, dem seit der Lamy 2000 für ca. 260 EUR empfohlen. Letzten Endes ist es auch „nur ein Füller, der schreibt“, aber einer, bei dem man förmlich darauf wartet, endlich wieder damit schreiben zu dürfen.

Ihr versteht sicher, dass ich diesen Füller nicht verlose. Trotzdem würde mich interessieren, ob einer von euch einen Lamy 2000 besitzt und welche Erfahrungen ihr damit gesammelt habt? Und ich würde gerne wissen, ob jemand mein Problem mit der vielen Tinte kennt bzw. mir einen Tipp geben kann.


© mit freundlicher Genehmigung, Lamy


© mit freundlicher Genehmigung, Lamy


Eigenes Foto

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Die Verlosung zu den Roterfaden Tagebüchern ist beendet. Gewonnen haben die Kommentare von Andre und Christina. Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!
Einige von euch haben übrigens noch nach der Füllertauglichkeit gefragt: das Papier ist nicht besonders stark, aber die Tinte meines Füllers ist schnell getrocknet und das Durchscheinen fand ich ok. Ich würde in die Bücher ohne Bedenken auch mit Füller schreiben.

Es gibt in den nächsten Wochen noch mindestens drei Verlosungen, den von so vielen Herstellern habe ich hier noch Rezensionsexemplare liegen.

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Kategorie: Roterfaden  Tags:

kickstarterpens.com ist eine Fanseite der besonderen Art. Über die Crowdfunding Plattform Kickstarter bzw.über Projekte auf dieser Plattform hatte ich im Blog schon öfter berichtet. Nun stieß ich in Twitter auf @KickstarterPens, die mir folgten. So fand ich dann auch die Webseite, die nicht mit Kickstarter verbunden ist, sondern eine Fanseite ist:

[…] We LOVE pens. More importantly, we love collecting ALL of the custom machined, artisan pens and styluses that are always coming out of Kickstarter.com‘s Product Design community. KickstarterPens.com is purely a non-profit fan site designed to chronicle all of the pen and stylus products that appear on Kickstarter. We hope to follow each individual pen creator and let everyone know about new Kickstarter pen projects, updates about project status/successes, and what happens to the pens/creators after the campaigns have ended. […]

Witzige Idee! Jetzt fehlt noch KickstarterStationery.com oder Kickstarternotebooks.com. Hat einer von euch Lust, die Seite zu starten? Ich habe wirklich zu wenig Zeit … ich werde auch sicher darüber berichten :-)

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In Bleistift mit Pflanzensamen hatte ich über ein Kickstarter Projekt berichtet, bei dem jemand die Idee hatte, Samen in Bleistifte zu integrieren, so dass man die Bleistiftreste dann pflanzen könnte. Nun gibt es dazu auch eine spezielle Webseite: plantyourpencil.com, wie mir @filomaniac twitterte. Auf der Seite wird die Idee noch einmal erklärt:

[…] It’s not easy to get seeds to germinate and grow big and beautiful. It requires an active effort and care, if you want fresh herbs out of your pencil. […] The Sprout pencil contains organic seeds to germinate. Each pencil contains a minimum of 4 seeds depending on the type of herb. […]The Sprout pencil does not contain lead! So there is no risk to plant or eat the herbs that the pencil can produce. […]

Den Bleistift „Sprout“ könnt ihr wohl in verschiedenen Shops kaufen, die man allerdings seltsamerweise per E-Mail anfordern muss

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Ein Leser machte mich auf die Ledernotizbücher von Rogue Journals aus den USA aufmerksam. Nicholas ist der Inhaber von Rogue Journals und erzählt in About us seine Geschichte, die schon einige Jahre zurückreicht. Im Shop findet sich viele Arten von Büchern und Einbänden, die alle das Leder als Merkmal gemeinsam haben. Beispielsweise das Pocket Journal für 24 USD:

[…] Your choice of Jet Black, Chocolate Brown, and Sienna leathers. Try a variety of handmade Saa papers too – White handmade, Natural Parchment, and Violet Tamarind leaf. Great for those on a budget or need a compact journal. Size is a full 4.5 x 5.5 inches with 128 pages of paper. […]

Neben dem Leder des Einbandes kann man also auch das Papier konfigurieren. Neben Notizbüchern, die auch mal 130 USD kosten können, finden sich im Shop auch Stifte und Papiere. Rogue Journals findet ihr auch bei Facebook.

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Wie ích immer wieder an den Artikelzugriffszahlen sehen kann, sind viele von euch Roterfaden Fans. Beate von Roterfaden hatte Angelika und mir schon vor einiger Zeit ein Tagebuch-Notizbuch zur Rezension zur Verfügung gestellt, aber wir sind nie dazu gekommen, darüber zu schreiben. Deshalb mit etwas Verspätung heute. Das Tagebuch Notizbuch wird auf der Roterfaden Webseite so vorgestellt:

[…] Fadengebunden – 80g Papier – 128 Seiten – linke Seite Punktraster // rechte Seite Notenlinien – Jedem Tagebuch liegt ein Sticker in der aktuellen Jahresfarbe bei. Wer diesen aufklebt, kann die eigenen Skizzen später nach Jahresfarbe archivieren. – Erhältlich in A6 und A5 -100% MADE IN GERMANY […]

Ein A6 Exemplar kostet 8,50 EUR. Meine beiden A6 und A5 Exemplare haben die üblich gute Roterfaden Qualität und die sichtbare Bindung, die beim Einlegen in einen Roterfaden Einband natürlich nicht mehr sichtbar ist. Interessant ist sicher die ungewöhnliche Lineatur: jede Doppelseite hat links Punktraster und rechts Notenlinien. Nun bin ich kein musikalischer Mensch und meine Tagebucheinträge schreibe ich schweigend, aber ich finde die Idee mit den Notenlinien zumindest so exotisch, dass sie fast schon wieder zu kreativen Lösungen anregt. Daher heute in Verbindung mit der Verlosung die Frage: wozu würdet ihr die Notenlinien nutzen, wenn ihr eure Tagebucheinträge in eines der Büchlein schreiben würdet?

  • Die Verlosung startet 11. Juni 2013 und endet am 14. Juni 2013 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Bitte sagt mir im Kommentar, wozu ihr die Notenlinien nutzen würdet, wenn ihr eure Tagebucheinträge in eines der Büchlein schreiben würdet?
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Heute auch keine Verlosung über Twitter …

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Notizbücher für Fußballfans habt ihr im Blog schon einige gesehen, etwa das Notizbuch mit dem Fußballfeldeinband oder das X17 WM Spezialbuch von 2010.
Nun habe ich zufällig das Notizbuch für Fußballtrainer gefunden:

[…] Sie erhalten ein Fussball Notizbuch der Größe A5 (mit Spiralbindung). Das Notizbuch ist ausgestattet mit 80 Innenseiten, wobei sich immer links ein Spielfeld für taktische Skizzen befindet und rechts Platz für Notizen ist. Als Bonus erhalten Sie beim Kauf dieses Fussball-Notizbuches, einen hochwertigen Teamsportbedarf.de Kugelschreiber aus Metall.[…]

Angeblich nutzen auch Trainer aus dem Profibereich das Notizbuch. Das Buch hat ca. 80 Seiten und die Größe A5. Es kostet knapp 4 EUR. Im Shop von teamsportbedarf.de gibt es einige analoge Produkte für den Trainerbedarf, etwa Spieltagblätter oder ein Fußball Notizblock.

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Als Kind hat sich vielleicht die/der ein oder andere von euch Notizen auf dem Arm gemacht. Ein besonders schönes Beispiel seht ihr auf dem Bild unten. Das funktioniert natürlich nur, wenn so schönes Wetter ist und man T-Shirts o.ä. tragen kann. Das Bild stammt übrigens von einem kleinen Roterfaden-Fan.


© mit freundlicher Genehmigung, Roterfaden

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