Archiv für die Kategorie »Tagebuch «

Leser Gerd schickt mir den Link zu Schreiben gegen den Frust, in dem Tipps genannt werden, wie man schreibend mit Ärger umgeht:

[…] Wenn Sie ein Problem stark beschäftigt und sie weder ein noch aus wissen: Bringen Sie Ihre Sorgen zu Papier! Der Vorteil gegenüber dem Reden: Sie können Ihren Gedanken ungefiltert freien Lauf lassen und müssen nicht darüber nachdenken, was Ihr Gegenüber von Ihnen hält. Psychologen nennen die Methode “expressives Schreiben”: […]

In der Rubrik Tagebuch habt ihr schon viele ähnliche Tipps bekommen, aber praktische Tipps werden immer wieder gern gelesen – quasi als Auffrischung.

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Auf eine besondere Art von Tagebuch stieß ich durch Zufall im Artikel Are You a Creative Networker?. Darin beschreibt der Autor einen Taxifahrer, der die Geschichten seiner Kunden in Notizbüchern festhält:

[…] The name of the taxi driver is Rodolfo Cutufia in Buenos Aires. He has dozens of agendas with comments and stories from his passengers, lots of photos, and plenty of articles about him in magazines and newspapers. It was the most inspiring taxi ride I ever had. […]

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Neulich sprachen Merkel und De Maizière auf dem IT Gipfel. Dabei hat unser Innenminister laut FAZ eine interessante Äußerung gemacht:

[…] Er warnte davor, alles über das Internet abzuwickeln. „Ein privates Tagebuch gehört weder ins Internet noch in die Cloud“, sagt de Maizière. Allerdings gebe es nicht nur Unsicherheit oder Sicherheit, sondern auch gestufte Formen von Sicherheit. […]

Im Notizbuchblog findet ihr einiges zum Thema Tagebücher und wir hatten schon oft das Thema, dass analoge Notizen deutlich aufwendiger auszuspionieren sind als digitale. Das scheint nun auch der Bundesinnenminister deutlich erkannt zu haben.

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(Anmerkung von Christian: den Artikel hat Angelika schon Ende Juli geschrieben, aber ich habe ihn erst jetzt ins Blog bringen können. Entschuldigt!).

Stau auf der A24. Nichts geht mehr. Die Menschen steigen aus, vertreten sich die Beine. Sie erleichtern sich in den Büschen, sie zücken ihre Mobiltelefone und Smartphones. Alle sitzen wir auf dem Asphalt fest, natürlich ohne zu wissen, warum und wie lange. Irgendwann lege ich mein Handy zur Seite und greife mir mein Notizbuch. Dann schreibe ich mir eben den Stau schön!

Ich zähle die Wolkenschichten, die wie von Bühnenbildnern gestaltet auf der Himmelsbühne ihre Bahnen ziehen. Vor den Schichten graue Schleierquallen, begleitet von weißen Schafen. Dahinter lichtblaues Strahlen ohne Anfang und ohne Ende. Ein unterhaltsames Spektakel, kostenlos inszeniert für ein gleichgültiges Publikum.

Meine Gedanken wandern: was wäre, wenn… ? Also was wäre, wenn alle ihre elektronischen Spielzeuge zur Seite legten und ihr Heft oder Buch zückten? Was wäre, wenn in den Autos und auf den Leitplanken die Gedanken, so kraus sie auch wären, zu Papier flössen? Was wäre, wenn sich über die A24 zwischen Grande und Witzhave ein Hauch von Poesie legte? Ein kollektives Staunen über die Geschehnisse auf der Himmelsbühne, ein Ahnen oder Sehnen, ein Erwachen oder Innehalten? Ein kurzer Moment von Glückseligkeit auf der A24? Was wäre, wenn…

[…] “Der Kölner Verkehrspsychologe Gerd Pfeiffer plädiert deshalb dafür, Autofahrer gezielt darin zu schulen, sich mit dem Ohnmachtserlebnis Stau zu arrangieren” […]

(SZ, 30.7.2011)

Wer es noch nicht gemerkt hat: dieser Beitrag war eine Schulung in 
Staubewältigung …

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Stell dir vor, du triffst einen Bekannten in der U-Bahn, der Sätze sagt wie „Tom behält alle Zahlen im Kopf, er wird Fangfragen abwehren, Tom ist konzentriert und fokussiert, Tom lässt seinen Charme spielen, Tom ist richtig gut drauf“. Gerade, als du dich peinlich berührt abwenden willst, erkennt er dich und strahlt dich an: „ich bin unter den letzten drei! Heute Mittag hat Tom den Job, ich meine, dann habe ich den Job!“

Du willst ihm viel Glück wünschen und schnell das Weite suchen. Aber schon erzählt er dir von einer Studie, die belegt, dass sich Selbstgespräche positiv auf unseren Erfolg auswirken. Nachweislich vor allem dann, wenn nicht die Ich-Form, sondern die distanzschaffende Form in 3. Person Singular verwandt wird.

Tom steigt an der nächsten Station aus. Du aber bleibst gedankenverloren zurück. Als du aussteigst, hast du die Studienergebnisse bereits überflogen und drei Entscheidungen getroffen: Du wirst deine Selbstgespräche künftig weniger selbstkritisch führen sondern dich anspornen und ermutigen „…wäre doch gelacht, wenn ich das nicht schaffen würde …“

Du wirst das Gespräch mit dir wie gehabt in deinem Tagebuch fortsetzen, aber auch hier auf einen respektvollen Umgang mit dir selbst achten, vielleicht etwas weniger jammern und stattdessen dein Tun und Lassen wohlwollend kommentieren „… toll hingekriegt, bin die Heldin des Tages …“

Du wirst immer dann, wenn du besonders gestresst oder emotional angefasst bist, den Trick mit der Distanzierung anwenden und statt der Ich-Perspektive einen personalen Erzählstil ausprobieren „…sie weiß nicht mehr, wie sie ihre Liste in time schaffen soll, ist schon ganz kurzatmig, ja, sie fühlt sich gehetzt, sie kämpft gegen die Zeit. Gegen die Zeit kämpfen – was für ein Irrsinn! …“

Notiz am Rande: Dies ist kein Plädoyer für Persönlichkeitsspaltung, sondern vor allem die Empfehlung, im Tagebuch, dem Ort für das Ich, mit unterschiedlichen Perspektiven zu experimentieren und durch den Abstand zu neuer Handlungsfähigkeit zu gelangen.

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Im Artikel 7 Gründe, dein Leben niederzuschreiben werden diese Gründe genannt, weswegen ihr ein Tagebuch führen solltet:

  1. Große Dichter und Denker schreiben Tagebuch
  2. Jeder Tag lohnt sich, verewigt zu werden
  3. Ein Tagebuch hat Bestand, nicht wie Facebook-Einträge
  4. Ehrlichkeit währt am längsten
  5. Wer kennt denn noch seine eigene Handschrift außer auf dem Einkaufszettel?
  6. Ein Tagebuch schafft Disziplin
  7. Vergeude deine Zeit nicht mit Unsinn

Also ran an die Notizbücher!

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Aktuell empfehlenswert sind zwei Hefte, die dem Schreiben an und für sich jeweils ausführlich Raum bieten.
Psychologie Heute, Juli 2014, ein Text von Birgit Schreiber mit dem Titel „Schreiben entlastet die Seele“.

Sie zitiert berühmte Persönlichkeiten (Doris Dörrie: „Das Schreiben ist für mich ein Schutzraum“) ebenso wie Wissenschaftler und Psychotherapeuten, die zwar nach wie vor keine validen Studienergebnisse liefern können, aber interessante Aussagen treffen (Psychologin Johanna Vedral: „Schreiben wirkt manchmal wie eine lebenverbessernde Droge“) und beschreibt Beispiele aus der Praxis. Auf sechs Seiten gelingt es ihr, einen lebendigen Eindruck über die Möglichkeiten und Grenzen des selbsttherapeutischen Schreibens zu vermitteln.

Ganz anders – aber nicht weniger gelungen – die Anleitung im Heft Flow, Ausgabe 3, 2014, von Mirjam Windrich, die ein (analoges) Schreibseminar zum Selbermachen entwickelt hat. 
„Achtsame Selbstreflexion“ ist der Titel des Textes, der nur kurz die Prinzipien der Mindfulness-Analyse streift und dann praktisch wird. Und zwar praktisch im Sinne von Flow: ein appetitlich gestaltetes Schreibheft zum Herausnehmen, das für 30 Tage Schreiben reicht. Woche 1 behandelt Fragen zu aktuellen Situation, Woche 2 den Blick nach innen, Woche 3 die Entdeckung der Möglichkeiten und Woche 4 die konkreten Schritte, die zu tun sind.

Warum nicht die Sommerpause für ein Schreibexperiment nutzen?!

Und hier noch ein Special für alle, die finden, dass Tagebuchschreiben nix für Männer, geschweige denn für Leistungsträger in unserer Gesellschaft ist: Und ewig lacht das Tagebuch.
Sollte Jogi Löw am 13. Juli auf dem Zenit seiner Laufbahn stehen, steht uns der Siegeszug des Tagebuchs bevor. Gerade für Menschen in Führungspositionen ist das Tagebuchführen DAS Mittel der Wahl, um emotionale Intelligenz, soziale Kompetenz und das Gespür für sich und andere zu fördern. Interessant vor allem die Platzierung des Artikels: im Sportteil und nicht nur bei Literatur und Gesellschaft!

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Der Himmel ist knallblau, die späte Junisonne scheint warm auf die Stadt, alle Menschen sind an der Alster, an der Elbe oder im Biergarten. Das denke ich, als ich den fensterlosen Bunker an der Feldstraße betrete. Wer bitte geht an einem Abend wie diesem freiwillig in den Bunker? Noch dazu, wenn Brasilien spielt und es hier nur um Tagebücher geht? 
Der Bunker ist Austragungsort für den dritten Geburtstag des Hamburger Diary-Slam und für die Taschenbuchausgabe von „Ich glaube, ich bin jetzt mit Nils zusammen“ von Ella Carina Werner und Nadine Wedel, den Gründerinnen des Diary Slam in Hamburg.

Wer also hat sich auf den Weg gemacht? Scharen von jungen Frauen in den Zwanzigern. Frauen mit langem Haar, eckiger Brille, mit Nasenpiercing, Blümchenschal, Spaghettiträgern, Babybauch, iphone und/oder Becks Gold im Anschlag, mit Riesenhandtaschen und – man höre und staune! – dem einen oder anderen Mann im Schlepptau, gelegentlich sogar der Mutter. Ehe es losgeht, simmert der ausverkaufte Saal von Stimmengewirr, Gezwitscher wie in einer Spatzenhecke.

Das Publikum brennt darauf, sich vor Peinlichkeit zu krümmen, wenn Sätze fallen wie „Bitte lieber Gott, lass mich einen Freund bekommen, ehe ich 16 bin, am liebsten den Benni“ (Nadine) oder „Nudelessen mit Moni. Abends effektive Aussprache“ (Sebastian) oder „Da ist es mir so richtig eiskalt übers Herz gelaufen“ (Petra) oder der schnörkellosen Selbstbeobachtung von Ivonne: „Ich liege auf dem Sofa und poetisiere“. Es wird gejohlt, ab und an gibt es Szenenapplaus oder Zwischenrufe wie „was ist denn aus Moni und dir geworden?“

Wie lässt sich das Interesse am Gefühlsgestammel von Jugendlichen aus den 80ern und 90ern erklären? Warum schießen von Berlin bis Donaueschingen, von Hamburg bis Otterndorf oder München die Diary-Slams aus dem Boden? Was treibt erwachsene Menschen am Sommerabend in den Bunker? Wie kommt es, dass die literarischen und psychischen Verwerfungen der Jugendzeit an die Öffentlichkeit gezerrt und von einem wachsenden Publikum mit Enthusiasmus gefeiert werden? Gibt es einen Zusammenhang zwischen leeren Kirchen, einem überalterten Theaterpublikum und dem Erfolg von Diary-Slams? Welche Gefühle stecken hinter dem Gejohle und dem glückseligen Fremdschämen? Welche Funktion erfüllen diese Veranstaltungen? Einfach nur Unterhaltung?

Mhm. Fragen über Fragen. Jetzt seid Ihr dran!

Die drei überzeugendsten Antwortkommentare hier im Notizbuchblog erhalten je ein Exemplar von „Neuerdings schreibe ich an mich selbst, 26 Arten, ein Tagebuch zu führen“, meiner bei X17 veröffentlichten Anleitung für Tagebuchschreiberinnen und –schreiber. Die Verlosung endet am 27. Juni 2014 um 18 h.

Rechtsweg völlig ausgeschlossen…


© mit freundlicher Genehmigung, Nadine Wedel, http://www.diaryslam.de/
Die Personen auf den Bildern haben der Veröffentlichung zugestimmt


© mit freundlicher Genehmigung, Nadine Wedel, http://www.diaryslam.de/
Die Personen auf den Bildern haben der Veröffentlichung zugestimmt


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Kategorie: Tagebuch  Tags: ,  6 Kommentare

Tagebücher leiden unter der Hitze. Das Hirn ist träge, die Gedanken krümeln sich durch die Windungen. Das Leben, der Alltag, die Geschehnisse – sie dümpeln dumpf vor sich hin. Was soll man da bitte aufschreiben?! 
In Zeiten von Umbruch oder heftiger emotionaler Bewegungen fließen die Worte schwallartig aufs Papier bzw. in die Tasten. Aber bei Stillstand? Was dann? Lieber in den Biergarten oder ziellos im Netz surfen?

Meistens enden ambitionierte Tagebuchvorhaben, wenn das Leben scheinbar unspektakulär verläuft und die Einträge an „Liebes –Tagebuch-heute-war-wieder-nichts-los“ erinnern. Schade eigentlich. Denn auch und gerade dann, wenn nichts Dramatisches passiert, steigen Bläschen aus dem Unbewussten an die Oberfläche. Aber nur dann, wenn man ihnen eine Chance gibt.

Zum Beispiel durch die Konzentration auf den Moment. Auf das, was jetzt gerade wahrnehmbar ist. Ohne Wahrnehmung wird das Schreiben zur leeren Hülle. Also wahrnehmen, was die Sinne anbieten. Den Geruch von Hitze oder den Moment nach dem Gewitter. Wie der Duft von nassem Hund in die Nase steigt, wie der Asphalt sein Aroma aus Staub, Schlamm und Befahrenwerden absondert. Wie Frösche den Abend einquaken, wie die offenen Fenster das Leben in den Wohnungen nach draußen twittern. Gelächter, Tellergeklapper, Fernsehgeräusche, Liebesstöhnen, Erziehungsmaßnahmen aus dem Untergeschoss, „wie oft habe ich dir gesagt … jetzt ist aber Schluss … du lässt das jetzt, Jonas …?!“ usw. usf. . 
Dann der Blick auf den Himmel, der sich rötlich färbt, während schwarze Wolken sich davor aufbauen wie Kulissen im Theater. Die Himmelsbühne. Immer was los draußen. Dann der Blick nach innen. Ein Atemzug. Noch einer, stimmt, ganz vergessen, den ganzen hitzigen Tag lang die Luft angehalten. Warum eigentlich? Was macht es so schwer, unter Druck weiterzuatmen? Woher kenne ich das? Ach ja, ich erinnere mich …

Das ist der zweite Tipp für flaue Zeiten. „Ich erinnere mich“. Mit diesem Satzbeginn lassen sich Seiten füllen. Einzige Bedingung: laufen lassen. Den Satz so lange ergänzen, bis überraschende Erinnerungen aufsteigen. So wie der Geruch von nassem Asphalt.

Es gibt kein langweiliges Leben. Oder wie Sting es in einem seiner Songs ausdrückt: There is a deeper world than this…

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Im Juni gibt es gleich zwei Pflichtveranstaltungen für Tagebuch-Junkies:

Erste Veranstaltung: Das 3-jährige Bestehen des Diary-Slam in Hamburg wird gefeiert! Und zwar am Tag des Tagebuches (am 12. Juni 1944 begann Anne Frank mit ihrem ersten Eintrag). Die Veranstalterinnen sprechen vom „Best of Diary Slam Volume 2“ und haben besondere Künstler und eine besondere Location dafür gewählt. 12.06.2014 – 20:00 Uhr Best of Diary Slam Vol. 2:

[…] Wer den monatlichen Diary Slam in der Eckkneipe „Aalhaus“ schätzt, wird diesen Abend lieben! – Einlass ab 19.30 Uhr – Uebel&Gefährlich, Feldstraße 66, 20359 Hamburg – Eintritt: VVK 7,00 € zzgl. Gebühren, Abendkasse 9,00 €[…]

Zweite Veranstaltung: Im Deutschlandfunk wurden kürzlich zwei Veranstaltungen im Kulturgut Nottbeck in Oelde (Westfalen) vorgestellt, von denen zwar eine bereits Vergangenheit ist, die trotzdem kurz skizziert werden muss, schon allein als Beweis dafür, dass Tagebücher nicht nur Sache von Teenagers und ältlichen Frolleins sind: Drei Tage rund ums Tagebuch mit TOM LIWA

[…] In einem dreitägigen Workshop auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg beschäftigt sich TOM LIWA mit dem vielleicht am weitesten verbreiteten literarischen Genre überhaupt: dem Tagebuch. Vom 30. Mai bis zum 1. Juni 2014 führt der Sänger, Songschreiber und Freestyle-Therapeut in literarische Techniken des autobiografischen Schreibens ein, gibt den Teilnehmern aber vor allem auch inhaltliche Anregungen und Anleitung zu einem bewussteren Leben. Neben Wahrnehmungsübungen und Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen wird ein großer Teil des Programms im Freien stattfinden. Einzigartige Erlebnisse und tägliche Schreibpraxis verbinden sich während der drei Tage zu einer einmaligen und prägenden Gesamterfahrung.
 […]


Die zweite Veranstaltung, ebenso im Kulturgut Nottbek, verantwortlich ebenfalls Tom Liwa, beweist Mut und Experimentierfreude. Nix wie hin!!! Einzigartig und vielstimmig: eine Hommage ans Tagebuch

[…] Zwei Tage, sechs Tagebücher, sechs Fragezeichen. Auf den TAGEBUCHTAGEN am 13. und 14. Juni 2014 auf dem Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg widmet sich eine illustre Auswahl renommierter Künstler einer ebenso illustren Auswahl an Tagebüchern. Ein einmaliges Festival, bei dem Literatur auf Musik, Tanz, Theater und Performance trifft und die gelebte Zeit anderer zum Erlebnis wird! […]

Mehr über den Veranstalter und seine Liebe zum Tagebuchschreiben zum Nachlesen und Nachhören auf “Tagebücher sind besondere Inspirationsgeber”.

Nach diesen beiden Events gibt es jede Menge Stoff für außergewöhnliche Tagebucheinträge, da bin ich mir sicher.

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