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Zuerst erhielt ich vor einige Zeit eine Pressemeldung von Avery Zweckform, dass die Notizbuchreihe „Notizio“Nachwuchs bekommen hat: ein A6-Format:

[…] Das „notizio“ im kompakten A6-Pocket-Format macht Schluss mit schweren Taschen. […] Dank integriertem Stiftehalter und Einmerkband ist unterwegs alles griffbereit, mit dem Verschlussband bleiben auch lose Zettelchen an ihrem Platz. Die gebundenen Pocket-Bücher sind mit ihrem Softcover- oder Hardcover-Einband zudem besonders robust und somit gegen das kleinere oder größere Taschenchaos bestens gerüstet. […]

Das kleine Büchlein macht bis auf die Bindung ein robusten Eindruck. Lesezeichen und Haltgummi sind in Rot und kontrastieren mit dem beigen Einband. Der Stifthalter ist in Schwarz gehalten. Es gibt keine Froschtasche, keine runden Ecken, kein Kapitalband. Der Einband ist sehr steif und macht einen entsprechend robusten Eindruck. Das graue 90g Papier ist kariert. Die 80 Blatt haben keine Seitenzahlen, aber eine besondere Lineatur:

[…] Statt schwarzer Linien auf weißem Papier, machen weiße Linien auf grauem Grund das Schreiben besonders angenehm. Das hellgrau getönte Papier verhindert Blendeffekte, weiße Linien irritieren weniger als schwarze und beim Kopieren oder Scannen werden die Hilfslinien sogar nahezu unsichtbar. […]

Wem das bekannt vorkommt, der sollte sich die Whitelines Notizbücher anschauen. Die bieten die gleiche Art von Lineatur. Die notizio Bücher sollen um die 10 EUR kosten. Natürlich will ich das gute Stück an euch weitergeben, damit ihr es im täglichen Einsatz ausprobieren könnt.

  • Die Verlosung startet 19. Mai 2014 und endet am 22. Mai 2014 um 18 h
  • Wer teilnehmen möchte, muss hier einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse hinterlassen (wird nicht angezeigt und nur für die Verlosung verwendet)
  • Am Ende werden alle Kommentare durchnummeriert und die Gewinner per Zufallsgenerator ermittelt
  • Ich schreibe die Gewinner dann an und erfrage die Postanschrift
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Viel Erfolg !

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Kategorie: Avery Zweckform  Tags: ,

Welche Jobs werden 2030 gefragt sein? – ich weiß es nicht. Aber ein Job könnte der Nostalgist sein:

[…] The nostalgist is an interior designer specializing in recreating memories for retired people. Rather than settling for a typical ‘retirement village’ experience where everyone’s apartment looks the same, the wealthy elderly of 2030 will have the luxury of living in a space inspired by their favourite decade. Nostalgists recreate the setting of their preferred time and place for seniors wishing to relive their past, from a small-town 1970s living room to a 1980s university dorm room. […]

Vielleicht werden die Nostalgisten dann auch gedruckte Bücher, Notizbücher und Stifte in der entworfenen Wohnung auslegen. Denn die gibt es dann vielleicht ja nicht mehr. Oder?

(via karrierebibel.de)

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Kategorie: Allgemein  Tags: , ,

Normalerweise mache ich bei Bloggeraktionen und Linktausch und solchen Dinge nicht mehr. Trotzdem schaue ich mir die Sachen immer mal an, wenn sie interessant klingen. Und selbst dann berichte ich praktisch nie darüber, weil sie nicht passen oder weil ich das Blog nicht mit Aktionen füllen will. So ging es mir spontan auch mit der desiary.de Blogger Aktion. Da ich den deutschen Shop nicht kannte und ein Freund schöner Dinge bin, hob ich den Link auf, um mir den Shop anzuschauen. Und siehe da: da gibt es tatsächlich eine relevante Menge an Notizbüchern! So habe ich mich entschlossen, darüber zu berichten.
Als erstes fielen mir die Notizbücher von pinetti ins Auge, die euch vielleicht nicht nur wegen des italienischen Designs, sondern wegen des ausgefallenen Verschlusses in Erinnerung sind: einen USB Stick. Beispiel: das Notizbuch Quattrogiga mit 4GB USB Verschluss blue

[…] Material: Kalbsleder – Länge: 12 cm Breite: 16.5 cm – Notizbuch mit 4GB USB-Stick als Verschluss – Kalbslederumschlag – Nachfüllbar – Ausgezeichnet mit dem Design Plus Award 2011 […]

Mit über 70 EUR haben die Bücher aber ihren Preis. Weiter geht es mit einer kleinen Auswahl an brandbook / nuuna Büchern, wie dem Cloudbook, das meine Leser natürlich schon längst kennen. Moleskine Bücher gibt es auch. Und darüberhinaus mehrere Bildschirmseiten mit eher aufwendigen Büchern mit Goldschnitt, kleinen Schlössern zum Verschließen, sowie mit Büchern für bestimmte Zwecke: für Rezepte oder als Gästebücher. Über die Kategorie Notizbücher & Alben im Shop von desiary.de könnt ihr euch durch das Angebot arbeiten.

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(via design milk). Der Stift 800+ der deutschen Firma rOtring ist eine Kombination aus Stylus und Bleistift mit einer besonderen Eigenschaft:

[…] Premium mechanical pencil + stylus hybrid, combining both modes at the same end with a unique retractable mechanism. Precision stylus tip for high accuracy, control and speed. Soft tip glides smoothly and is compatible with all capacitive touchscreens. […]

Alles an einem Ende! Sowohl der analoge Bleistift als auch der Schreibkopf für das digitale Schreiben und Skizzieren auf berührungsempfindlichen Bildschirmen. 70 EUR soll der schöne Stift kosten. Mir gefällt die technische Kühle und metallische Anmutung des Stiftes, wie man sie typisch bei rOtring Stiften findet.

Und bei Youtube gibt es das passende Video:

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In Schreibschrift – ja oder nein? hatten wir bereits 2011 im Blog über das Thema diskutiert. Nun habe ich bei der FAZ den Artikel Umstrittene Reform der Lehrpläne – Schreibschrift stirbt aus gelesen. Dabei wird argumentiert, dass mir der Schreibschrift eine Kulturtechnik verloren geht und dass die Schreibschrift eine flüssigere Niederschrift erlaubt. Interessant finde ich die Tatsache, dass Studien scheinbar die Vorteile von Schreibschrift benennen:

[…] In den Vereinigten Staaten und Kanada erbrachten mehrere Studien, dass Schüler, die eine Verbundschrift beherrschen, sich Texte besser merken und ihren Sinn besser erfassen können. So entdeckten Forscher der Universität Montreal bei Schreibschriftlern bessere feinmotorische Abläufe sowie größere Fähigkeiten in der Wort- und Text-Konstruktion. […]

Der Streit über die in der Grundschule zu lehrende und zu lernende Schrift wird schon länger geführt wie mein Artikel oben, aber auch der FAZ Artikel Druckschrift statt Schreibschrift – Politische Handschriften zeigt (2011).
Generell zur Handschrift, aber auch mit Fokus auf die Schreibschrift ist das ausführlichen Video France – Teaching Handwriting empfehlenswert, das ich zufällig über @rohdesign entdeckt habe.

Was meint ihr? Das letzte Mal wurde im Blog ausführlich diskutiert. Und wen die Meinungen der FAZ-Leser interessieren, dem empfehle ich die Lektüre der mehrere Seiten füllenden Kommentare zum Artikel Schreibschrift – ja oder nein?.

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Leider werde ich erst diese Woche die Stifte an die Gewinner der letzten Verlosung schicken. Entschuldigt, aber ich habe es vorher nicht geschafft. Die neue Verlosung des Otho Graphic Liner und Sakura Pigma Micron ist ebenfalls schon beendet, aber ich habe die Gewinner eben erst ausgelost. Glückwunsch an diephotographin und volkertr. Aktuell läuft ja auch eine Verlosung von Angelika mit paperblanks Büchern und weitere Verlosungen sind wie immer schon in der Pipeline!

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Kategorie: Schreibgeräte  Tags: , ,

Die aktuelle Ausgabe 3-2014 der Fachzeitschrift pbs aktuell ist schon seit einigen Wochen im Handel bzw. bei den Abonnenten. Ich hatte glatt vergessen zu erwähnen, dass es darin einen ausführlichen Artikel über das Notizbuchblog gibt: notizbuchblog.de – Nicht ohne mein Notizbuch.

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Kategorie: Allgemein  Tags: ,

Leser Manfred schickte mir den Link auf eine tolle Initiative in Lübeck: Handys aus! Postkarten statt SMS. Wie so oft entstand die Aktion aus einem persönlichen Erlebnis:

[…] Erst wenige Wochen ist es her, da besuchte Jana Nitsch die Kneipe Gang 56 in der Marlesgrube. „Dort kamen drei Mädchen herein, die feiern wollten“, sagt die 29-Jährige. „Tatsächlich saßen sie dann aber nur mit ihren Smartphones am Tisch und haben kein Wort miteinander geredet.“ Eine Szene, die die Goldschmiedin, die ein Atelier in der Kanalstraße betreibt, zum Nachdenken brachte. […]

Das Nachdenken führte zur Idee, die ich für kopierenswert halte (aber Achtung: der Name „Tintenpoet“ ist bestimmt schon geschützt):

[…] „Und langsam wuchs die Idee in mir: Warum nicht mal einen Abend in der Kneipe nur Postkarten statt SMS schreiben?“ […]

So entstand die „Tintenpoeten“-Idee, die sogar von Leuchtturm1917 unterstützt wird:

[…] Der Verlag Leuchtturm 1917 hat sich bereit erklärt, Adressbücher mit dem Tintenpoeten-Logo zu erstellen. […]

Nun lassen die Lübecker Kneipengänger ihre Handys öfter mal aus und schreiben Postkarten und die Motivation für das Analoge ist die gleiche wie immer: Haptik und Optik:

[…] „Das werden Kurznachrichten, an denen sich der Empfänger haptisch und visuell erfreuen kann“, sagt Nitsch. Die geschriebenen Postkarten können dann direkt in die extra vor Ort aufgestellten Postkästen eingesteckt werden. Ehrenamtliche Boten holen die Kästen anschließend ab, um die Fracht gesammelt zur Post zu bringen. […]

Sehr schöne Idee finde ich. Es gibt in Kneipen ja auch häufig die Freecards, die allerdings werbemotiviert sind und nicht mit einem speziellen Briefkasten zum direkten Mitmachen animieren.

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Bei designmilk las ich über das experience journal von Hannah Yoon. Sie hat Ihre Idee über ein Kickstarter-Projekt finanziert, das schon abgeschlossen ist:

[…] Over the past few years, I have been researching and compiling my ideas for a Experience Journal. It is a visual framework that helps designers observe and think about spaces around them. I launched a Kickstarter campaign to raise and have received a lot of supports all around the world. My larger vision is to see this notebook in the hands of people around the world who might not have access to quality education. Use of this notebook encourages user to develop their own thought process and methods. […]

Beim Erfassen der kreativen Gedanken soll er der Raum in der Umgebung erfasst und beschrieben werden, in dem man den kreativen Gedanken hatte.

Auf ihrer Homepage seht ihr viele Fotos des Entstehungsprozesses für das Buch. Das passende Video gibt es bei vimeo, in dem ihr das Buch in Aktion seht. In einem tumblr Blog soll das Buch angepriesen werden.

Experience Journal from Hanna Yoon on Vimeo.

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Kategorie: Tagebuch  Tags: , ,

Via notcot fand ich die Bleistiftständer für Haftnotizen von Bower:

[…] The Writer’s Block gives you a unique way of writing notes, doodling, and displaying your thoughts. The „block“ comes in a variety of materials and is held up in it’s display position by the very pencil you write on it with. When you’re done writing on the sticky pad, slide the pencil through the block’s hole to prop it upright. […]

Es gibt also eine Grundlage aus Stein oder Papier, auf der die Haftnotizen angebracht sind. Dann schiebt man von hinten einen Bleistift durch ein Loch am oberen Ende der Grundlage und schon hat man einen schönen Ständer. Der Block soll ab Juni 2014 verfügbar sein und kann schon vorbestellt werden.

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